Mittwoch, 18. Juni 2014

DEATHSTARS - The Perfect Cult

Band: Deathstars
Album: The Perfect Cult
Spielzeit: 42:18 min
Stilrichtung: Gothic / Industrial Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 13.06.2014
Homepage: www.deathstars.net

Fünf Jahre nach dem letzten Album "Night Electric Night" bringen die DEATHSTARS mit "The Perfect Cult" ihr viertes Studioalbum auf den Markt. Nach dem starken 2003er Debüt "Synthetic Generation" wurde die Band von vielen als neuer Stern am Gothic/Industrial Himmel gehandelt. Erfolgreiche Touren u.a. im Vorprogramm von RAMMSTEIN brachten weitere Fans ein. Fünf lange Jahre mussten diese nun warten, Zeit genug um neue Ideen zu entwickeln und den nächsten Kracher auf die wartende Meute loszulassen.

Eigentlich. "The Perfect Cult" bietet alle Zutaten die man von den DEATHSTARS erwartet: tanzbare, elektronische Musik mit gelegentlich härten Passagen. Die Songs haben Ohrwurmcharakter, sind eingängig, fast schon poppig. Doch auch weitestgehend austauschbar und spannungsarm. Das Album plätschert gemächlich vor sich hin, ohne dass wirklich viel hängen bleibt. Es fehlt die düstere Stimmung des Debüts, das gewisse Etwas, das den Hörer mitreißt. Der Opener "Explode" macht noch eine recht ordentliche Figur, auch der Titeltrack weiß zu überzeugen. Die übrigen Songs bleiben dagegen eher blass. Handwerklicher einwandfreier Gothic / Industrial Sound, nur eben ohne Ecken und Kanten. Hat man alles schon so oder ähnlich gehört.

Der vierte Streich der Schweden ist daher nur was für den harten Fankreis und Genrefanatiker und bleibt im Durchschnitt dieser Spielart hängen. Hoffen wir, dass die Jungs beim nächsten Mal die Zeit weniger für Nummer-Sicher-Stücke verwenden, sondern wieder eine ordentliche Ecke düsterer und kälter zu Werke gehen. Dass sie es können haben sie bereits bewiesen.

WERTUNG:






Trackliste:

01. Explode
02. Fire Galore
03. All The Devil’s Toys
04. Ghost Reviver
05. The Perfect Cult
06. Asphalt Wings
07. Bodies
08. Temple Of The Insects
09. Track, Crush & Prevail
10. Noise Cuts

Chris

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