Montag, 9. Juni 2014

INFINITY´S CALL - Unconditional

Band: Infinity’s Call
Album: Unconditional
Spielzeit: 47:34 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Sonic Revolution/BOB Media
Veröffentlichung: 30.05.2014
Homepage: www.infinityscall.de

Bedingungslos soll es sein, das neue Album von INFINITY’S CALL. Doch hat das Ulmer Quartett ebendies auch erfolgreich erreicht? Werfen wir einen Blick auf die jüngst veröffentlichte Scheibe „Unconditional“ von Sänger Claus Zeller, Gitarrist Philipp Zanella, Bassist Uwe Hofmaier und Schlagzeuger Ralf Neumann, die allesamt bereits in diversen namhaften Bands ihre Kreativität zum Ausdruck brachten.

Etwas klischeehaft beginnt der Vierer mit „Stop Fooling Around“ – einem typischen Hardrock-Brecher, wie man ihn schon tausendfach gehört hat. Ähnlich verhält es sich mit dem Herzschmerzlied „Can’t Get Over You“ und der Halbballade „Unconditional Love“. Aber in diesem Genre etwas noch nie Dagewesenes zu erfinden, ist für jeden Vertreter eine riesige Herausforderung, schließlich steht bekanntermaßen nur eine begrenzte Anzahl an Tönen zur Verfügung. „Bitter Taste Of Destiny“, „Even The Bravest“ und „Emotional Evolution“ schlagen da schon eher in die unkonventionelle Kerbe und treiben mit ordentlich Geschwindigkeit voran. Die temporeichen Riffs Philipp Zanellas kombiniert mit der außergewöhnlichen Stimme Claus Zellers machen auch „The Place“ interessant und hörenswert. Brachial bahnt sich das gewaltige „Where Does Love Go“ seinen Weg: Mitreißende Gitarrenriffs, eine knallige Hookline und die konstante sowie präzise Arbeit des Rhythmusduos lassen den Song geradezu explodieren. Durch sein progressives Erscheinungsbild profiliert sich „Say What You Gotta Say“ und mausert sich zweifelsohne zum anspruchsvollsten und hörenswertesten Song der Platte. Das große Finale wird besiegelt von dem Instrumentalstück „Infinity“ und lässt die Vorfreude auf das nächste Album der Rocker aufflammen.

Fazit: INFINITY’S CALL erfinden mit „Unconditional“ den Hardrock mit Sicherheit nicht neu – es bleibt auch anzuzweifeln, ob sie das überhaupt vor hatten. Auf jeden Fall hat das Quartett ein schnörkelloses und gleichzeitig bedingungsloses Album konzipiert, das ihm den Weg auf die europäischen Bühnen ebnen wird.

WERTUNG:






Trackliste:

01. Stop Fooling Around
02. Can’t Get Over You
03. Bitter Taste Of Destiny
04. The Place
05. Where Does Love Go
06. Prelude
07. Say What You Gotta
08. Even The Bravest
09. Unconditional Love
10. Emotional Evolution
11. Infinity

Christoph

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