Freitag, 28. März 2014

CRYSTAL TEARS - Hellmade

Band: Crystal Tears
Album: Hellmade
Spielzeit: 40:50 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 28.03.2014
Homepage: www.crystaltearsofficial.webs.com

Bei den griechischen Heavy Metallern von CRYSTAL TEARS steht nun auch schon das dritte Album in den Startlöchern, getauft hat man den Diskus auf den wohl klingenden Namen „Hellmade“. Die Band ist vermutlich eine der bekanntesten und erfolgreichsten Metalacts Griechenlands und hat sich seit ihrem Debütalbum „Choirs of Immortal“ aus dem Jahre 2006 ständig weiterentwickelt.
2010 erschien mit „Generation X“ nach langer Wartezeit Album Nummer Zwo, welches den Jungs rund um Gründer und Schlagzeuger Chrisafis Tantanzois die erste größere Tour durch die Clubs Griechenlands einbrachte. Das Album wurde auch von der hiesigen Presse und den Fans ordentlich aufgenommen.
Nun also, nach erneut vierjähriger Wartezeit, nun Album Nummer drei auf dem zum ersten Mal der neue Sänger Soren Adamsen (Ex ARTILLERY, Ex CRYSTAL EYES) zu hören ist. Der Gute ist ja bekannt für sein kraftvolles Organ, ich war daher gespannt wie dieses mit dem kräftigen, melodischen Heavy Metalsound von CRYSTAL TEARS zusammenpasst.
Den ersten Beweis dafür bekommen wir direkt mit dem Openertrack „Destination Zero“. Hier zeigen die Jungs mal direkt, im Vorfeld wurde schon gesagt, das mit „Hellmade“ das kraftvollste Album der Bandgeschichte aufgenommen wurde! Neusänger Soren passt perfekt zum Bandsound und die harte Bridge sowie der Chorus lassen einen wunderschön mitgehen. Hier ist Bangen angesagt, liebe Leute!
Die anschließenden Songs „The Skies are bleeding“ und „Out of the Shadows“ schlagen dann in eine ähnliche Kerbe, wo bei erster mehr dem Thrash und letzterer eher dem Melodic Metal zugeordnet werden kann. Die breiten Einflüsse sind hier ganz klar erkennbar.
Über das treibende, im Midtempobereich angesiedelte, „The Devil inside“ und dem wieder mehr in die Thrashrichtung tendierenden „Resurrection Suicide“ geht es in den Mittelteil, der dann aber im Vergleich zu den bisherigen Songs ein wenig abfällt. Hier kann man nicht mehr die Qualität bieten die man bisher von CRYSTAL TEARS gewohnt war.
Erst bei „Ever alone“ wird das Niveau wieder besser und mit „Rock N Growl“ hat man sogar noch einen richtigen Ohrwumtrack in der Hinterhand.
Das abschließende MIDNIGHT OIL Cover „Beds are Burning“ ist zwar ganz nett, hätte für mich aber nicht unbedingt sein müssen, da doch lieber noch ein melodisches Geschoss ala „Out of the Shadows“!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr “Destination Zero”, “Out of the Shadows”, “The Devil inside” sowie “Rock N Growl” mal näher anchecken.

Fazit :

Eins ist klar, mit dem neuen Album “Hellmade” legen die Jungs von CRYSTAL TEARS härte mäßig definitiv ein paar Schippen drauf! Mir geht das Ganze aber teilweise zu sehr in den Thrash Metalbereich, was ich als nicht so ganz passend für die Band finde!
Das die Jungs besser im reinen Power Metalbereich angesiedelt sind, zeigen sie ja auch relativ eindeutig bei meinen Anspieltipps. Vor allem Sänger Soren fühlt sich doch merklich bei den melodischen Sachen wohler als bei den Thrash Ausflügen.
Eine starke Gesamtleistung kann man CRYSTAL TEARS aber auf jeden Fall bescheinigen und Power Metal Freaks mit den Hang zu noch härteren Klängen können “Hellmade” bestimmt noch den ein oder anderen Punkt mehr abgewinnen.

WERTUNG:






Trackliste:

01. Destination Zero
02. The Skies are bleeding
03. Out of the Shadows
04. The Devil inside
05. Resurrection Suicide
06. Psycho Pollution
07. Under your Skin
08. Violent new me
09. Ever alone
10. Rock N Growl
11.Beds are Burning (Midnight Oil Cover)

Julian

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