Mittwoch, 15. Januar 2014

LUCID DREAMS - Lucid Dreams

Band: Lucid Dreams
Album: Lucid Dreams
Spielzeit: 46:15 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Rockworks
Veröffentlichung: 09.12.2013
Homepage: www.luciddreams.com

Aus Norwegen kommen die 2011 gegründeten Newcomer von LUCID DREAMS. Mit Greenhorns haben wir es hier aber nicht zu tun, alle Bandmitglieder konnten schon in  anderen Bands Erfahrungen sammeln und blicken schon auf eine gutes Stück Musikerkarriere zurück.
Die Jungs spielen Melodic Metal der mal mehr, mal weniger in den 80igern verwurzelt ist und auch mit progressiven sowie epischen Einflüssen nur so gespickt ist.
Da es ansonsten nicht so viel mehr über die Truppe zu sagen gibt, lassen wir jetzt direkt mal die Mucke sprechen und kommen zum einleitenden „Introduction“. Ein recht nichtssagendes Intro, was man auch hätte weglassen können. Mal schauen ob der erste richtige Track „Cassies Escape“ besser mundet. Joa, klingt ganz ordentlich aus den Boxen das Teil. Die Bezeichnung Melodic Metal ist hier aber falsch am Platz, eher Melodic Rock. Der Gesang ist etwas rauer im angenehmen Bereich, die Melodie hauen gut rein und der Chorus passt auch soweit. Also ein ordentlicher Beginn, würde ich sagen.
Beim folgenden „For your Love“ sind wir mal ganz meterdick im Rock/AOR Bereich angelangt. Hätte man den tieferen Gesang nicht, könnte man meinen es handelt sich hier um ein frühes BON JOVI Werk, ohne das dies jetzt negativ gemeint ist!
Aber dann endlich tönt mir beim nächsten Song mit „Daisy Dukes“ das erste richtige Highlight entgegen. Knackig gespielt, mit einem eingängigen Chorus versehen fräst sich die Nummer quasi direkt in die Gehörgänge. Sehr cool!
Im Mittelteil der Platte angekommen, wechseln sich Licht und Schatten wieder ab. „Closing the Deal“ kann mich so gar nicht hinter dem Ofen hervor locken, „Lucid Dream“ ist ganz ok und bei „Stormy“ haben wir es mal mit einem waschechten Stück Metal zu tun, ein Schuss Progressive Metal kommt uns dort sogar entgegen.
Danach geht dieses auf und ab leider auch so weiter. Ein wenig aus dem Einheitsgrau hervorstechen kann man noch mit „Light in the Sky“ ansonsten gibt es aber im weiteren Verlauf aber leider nichts mehr aufregendes zu entdecken.

Anspieltipps:

Am Besten tönen hier “Daisy Dukes”, “Lucid Dream” und “Light in the Sky” aus den Boxen.

Fazit :

Handwerklich ist das hier alles gut gemacht keine Frage. Aber ein wenig fehlt es der Debütscheibe von LUCID DREAMS an der Seele. Man schwankt irgendwie zu sehr zwischen unterschiedlichen Stilen und zusätzlich sind die Songs auch nicht immer packend und schwanken von der Qualität her doch ziemlich!
So mit haben wir es hier eher mit einer durchschnittlichen Veröffentlichung zu tun, die aber eventuell doch den einen oder anderen Melodic Rock Fan hinter dem Ofen hervorlocken kann.

WERTUNG:





Trackliste:

01. Introduction
02. Cassies Escape
03. For your Love
04. Daisy Dukes
05. Closing the Deal
06. Lucid Dream
07. Stormy
08. Take me Away
09. Paranoia
10. Wanton Conquest
11. Light in the Sky
12. When I die

Julian

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