Mittwoch, 25. April 2012

DERIDE - The Void

Band: Deride
Album: The Voide
Spielzeit: 33:74 min
Plattenfirma: Massacre
Veröffentlichung: 27. April 2012
Homepage: www.deride.net

Deride sind eine bekannte Dark Metal-Band, die bereits 1995 gegründet wurde und weltweit bekannt sind. Um den Sänger Per Helge Lande scharen sich Ole Walaunet (Gitarre), Tony Vetaas (Bass) und Kjetil Dreve (Schlagzeug). Die Düster-Metaller kommen aus Norwegen.

Das Cover des neuen Albums „The Void“ wirkt „typisch Dark Metal“. Dunkler Hintergrund, feindseliges Meer, auslandende Wellen und darauf das Deride-Logo. Insgesamt sehr klassisch. Das passt sehr gut, denn das Cover steht stellvertretend für das gesamte Album.

Die Musik und der Gesang der Band ist vollkommen in Ordnung. Gitarre, Bass, Drums passen zusammen. Der typische Dark Metal-Gesang in ebenso typischer Stimmlage und mit den ach so typischen Growls. Rundum klassisch gehalten, nicht viel Neues. Weniger originell, dafür weiß der Hörer, was er mit dem Album einkauft.

„Deathshake“ ist ein Einstieg, der gut auf die restlichen Songs vorbereitet. Ein Dark Metal-Song, wie er im Lehrbuch steht. „I Rage“ überrascht genauso wenig. Man merkt, wie der Kopf schon hin und her wackelt, wie man gerne mitbangen möchte. Ein neuer Beginn bei „Dead To Me“. Ein schöner Drum-Einstieg gefolgt von Bass-Tönen.  Bei „Bloodred & Black“ kotzt Per Helge Lande regelrecht ins Mikro. Der gesamte Song ist herrlich growlig-röhrend. Bei „Only One“ macht Tony Veetas mit dem Bass gekonnt einen schrebbelnden Anfang. Weiterhin klingt der Song absolut rund und stimmig. Auch der Rest der Songs ist grundsolides Handwerk. Originalität ist hier nicht hineingeflossen. Bei „Devil In Me“ wird sich musikalisch und stimmlich auch noch einmal richtig verausgabt als wolle man den Teufel in sich tatsächlich beweisen. Ein passender Titel für das Stück. Hier kommen auch die Gitarren sehr schön zum Zuge. Mit „Lesson Learned“ verabschieden sich Deride mit etwas ruhigeren Tönen bis zum nächsten Album.

Anspieltipps: “Deathshake”,  „I Rage“, “Dead To Me”, “Only One”,

Fazit :  Man muss ehrlich sein – es ist einfach eine polarisierende Musik und nichts für die Allgemeinheit. Mag man Dark Metal, mag man vermutlich auch „The Void“. Eine Scheibe, die grundsolide ist und der Hörer der düsteren Klänge weiß, was er hat.

WERTUNG:




Trackliste:

1.Deathshake 3:16
2.I Rage 3:20
3.Dead To Me 4:11
4.Bloodred & Black 3:58
5.Only One 3:33
6.Fallen 3:10
7.All Must Be Revealed 3:19
8.Soul Depart 3:49
9.Devil In Me 2:40
10.Lesson Learned 4:18

Sandra

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