Freitag, 13. April 2012

RUNNING WILD - Shadowmaker

Band: Running Wild
Album: Shadowmaker
Spielzeit: 50:00 min
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 20.04.2012

Tja hier ist es also das Comebackalbum unseres geliebten Rock N Rolf Kasparek, Sänger, Gitarrist und Chef der Teutonen Metal Institution RUNNING WILD. Eigentlich hatte der gute Rolf ja die Piratenflagge nachdem letzten Album „Rogues En Vogue“ eingeholt und mit einem großen Abschiedskonzert in Wacken die Band zu Grabe getragen. Nun also wieder die überraschende Wiederkehr mit der ich z.B. nicht gerechnet hätte. Die letzten Alben hatten mich persönlich auch enttäuscht und so denke ich war es richtig für Rolf damals die Segel zu streichen. Von der Rückkehr nun kann man halten was man will, ich für meinen Teil finde sie gut, denn so ein Metalurgestein wie RUNNING WILD gehören einfach auf die Metalbühne!
Rolf selbst sagt auch dass er die Pause dringend gebraucht hat und diese erst das neue Album „Shadowmaker“ ermöglichte. Lockerer und spielfreudiger soll es sein, aber trotzdem den guten alten RUNNING WILD Spirit nicht vernachlässigen.
Über die Besetzung schweigt man sich zum größten Teil aus, sicher ist nur Rolf's langjähriger Kumpel Peter Jordan ist mit an Bord sowie Niki und Katharina Nowy die sich für die Produktion verantwortlich zeigten. Die restliche Besetzung bleibt leider im Dunkeln verborgen....sei es drum ich denke jeder ist gespannt wie das neue Album klingt und genau das werden wir jetzt zusammen heraus finden.
Mit „Piece of the Action“ geht das Ganze recht rockig los. Klingt gar nicht nach RUNNING WILD, hmm....aber der Song macht tierisch Laune und lässt die Beinmuskeln ordentlich zucken. Auf jeden Fall anders, aber anderes heißt hier nicht schlecht. Im Gegenteil der Song geht direkt ins Hirn und setzt sich da fest, so muss ein Opener sein!
Beim folgenden „Riding on the Tide“, bekommt man schon eher Erinnerungen an die gute alte Piratenzeit. Hätte auf jeden Fall auch auf dem „Black Hand Inn“ Album stehen können, welches ja eines der Glanzstücke der Diskografie der Band darstellt.
Cooler Chorus, geile Riffs und ein Piratenflair, RUNNING WILD Fan was willst du mehr?
„I'am who I'am“ drückt dann mächtig aufs Gaspedal und dürfte die Abrechnung für alle Kritiker von Rock N Rolf sein. Coole Nummer, die aber nicht ganz an die Vorgänger rankommt.
Ähnlich verhält es sich auch mit dem folgenden „Black Shadow“, aber was dann folgt ist ein wahrer Triumphzug des Rolf Kasparek.
Eine starke Nummer reiht sich an die andere. Da hätten wir das mit einem genialen Groove ausgestattete „Locomotive“, DIE Partynummer schlechthin „Me & the Boys“ (das Ding bekommt man nicht mehr aus dem Kopf!!) und den geilen Titelrack „Shadowmaker“.
Wer jetzt aber denkt, das war es, liegt vollkommen falsch denn im letzten Teil der Platte hat man mit dem nach Piratenflair tönenden „Riding Fire“, dem krachende „Into the Black“ und Überraschung, Überraschung dem überlangen, epischen Abschlusstrack „Dracula“ noch mehr heiße Eisen im Feuer.... Bum, die Platte ist zu Ende und ich bin platt!

Anspieltipps:

Richtig schlechte Tracks muss man hier mit der Lupe suchen! Daher muss ich das ganze Album als Anspieltipp nennen!

Fazit :

Hui also ich hätte ja mit viel gerechnet, aber nicht das mich das neue RUNNING WILD Werk “Shadowmaker” so wegbläst. Zu enttäuscht war ich doch nach den letzten Alben, die einfach die Genialität der früheren Werke der Band vermissen ließen. Und dann kommt so ein starkes neues Album, das den alten Flair der alten RUNNING WILD Scheiben mit einem gehörigen Schuss Neuem vereint und die einen spielfreudiger Rolf Kasparek präsentiert, den ich so nicht mehr erwartet hättet! Bis auf die zwei etwas schwächeren Songs im ersten Teil gibt es hier wirklich nichts zu meckern. Beide Daumen nach oben für diese geile Album und allen RUNNING WILD Fans rate ich, sich das Album schnellstmöglich zu besorgen!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Piece Of The Action
02. Riding On The Tide
03. I am Who I am
04. Black Shadow
05. Locomotive
06. Me & The Boys
07. Shadowmaker
08. Sailing Fire
09. Into The Black
10. Dracula

Julian

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