Montag, 15. Februar 2016

RICK SPRINGFIELD - Rocket Science

Band: Rick Springfield
Album: Rocket Science
Spielzeit: 47:17 min.
Stilrichtung: AOR, Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 19.02.2016
Homepage: www.rickspringfield.com

Zu unser aller Erstaunen ist es nun doch nicht eingetreten – das Ende der Welt, das mit dem Ende des Majakalenders am 21. Dezember 2012 prognositiziert wurde. Wobei wir uns doch am Rande der ein oder anderen Katastrophe bewegen, die uns eines Tages um die Ohren fliegen könnte. Gleich vier verschiedene Versionen hatte RICK SPRINGFIELD von seinem letzten Album „Songs For The End Of The World“ (Rezi HIER) offeriert, und auch so war der Workaholic seit dem Release im Jahr 2012 nicht untätig. Neben einer akustischen Umsetzung des Albums schrieb er den Soundtrack für den Dave Grohl Film „Sound City“ und letztes Jahr veröffentlichte der gebürtige Australier das Live-Akustik-Album „Stripped Down“. Jetzt steht er mit „Rocket Science“ und einem brandneuen und komplett neuen Langspieler in den Startlöchern.

Für „Rocket Science“ haut der in Los Angeles ansässige Springfield gehörig in die New-Country-Kerbe. Alleine der Öffner „Light This Party Up“ ist ein lockerer Gute-Laune-Rocker, was auch schon der Name verrät. Auf dem großen Rest der 13 Stücke paart er Popmusik mit New Country, seine Markenzeichen natürlich nie vergessend. Den ersten Happen davon serviert uns der Strahlemann schon mit „Down“. Die eindeutige Schlagseite in Richtung „Nashville-Beat“ bleibt praktisch das komplette Album erhalten. Dazu geht es auf „Rocket Science“ deutlich poppiger zu als noch auf dem Vorgänger. Das muss aber partout nichts negatives bedeuten, denn RICK SPRINGFIELD ist ein äußerst talentierter Musiker und ein guter Song ist und bleibt ein guter Song, egal in welche Richtung er tendiert. Davon hat der Meister gleich 13 in die Waagschale geworfen. Zwar sticht der eröffnende Hit „Light This Party Up“ auf den ersten Blick weit heraus, aber Nummern wie das schon erwähnte „Down“ oder „The Best Damn Thing“ sowie der Stampfer „Miss Mayhem“ oder „All Hand On Deck“ sind prädestiniert für einen Radioeinsatz und dabei noch richtig gut.

In Deutschland wird RICK SPRINGFIELD vielleicht nicht so wahrgenommen, das ist schon seit jeher ein großer Fehler. Denn mit „Rocket Science“ gibt er eine weitere Visitenkarte seines Könnens ab, die in Teilen eine neue Seite seiner schier unbegrenzten Wandlungsfähigkeit zeigt. Tolle Songs hat der Mann ja schon immer geschrieben.

WERTUNG: 






Trackliste:

1. Light This Party Up
2. Down
3. That One
4. The Best Damn Thing
5. Miss Mayhem
6. Pay It Forward
7. Found
8. Crowded Solitude
9. Let Me In
10. All Hand On Deck
11. We Connect
12. (I Wish I Had A) Concrete Heart
13. Earth To Angel

Stefan

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