Freitag, 5. Februar 2016

ODYSSEA - Storm

Band: Odyssea
Album: Storm
Spielzeit: 60:49 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Diamonds Prod
Veröffentlichung: Dezember 2015

Die Band ODYSSEA wurde 2004 vom Gitarristen Pier Gonella (NECRODEATH, MASTERCASTLE, Ex LABYRINTH) gegründet. Das Debütalbum „Tears in Floods“ mit Roberto Tiranti (WONDERWORLD, Ex LABYRINTH) am Gesang erschien noch im selben Jahr. Nachdem man eine Pause mit der Band einlegen musste, weil man viele andere musikalische Verpflichtungen hatte, kehrt man nun über zehn Jahre später zurück auf die Bildfläche. Im Gepäck hat man das neue Album „Storm“ welches erneut von den beiden schon angesprochen Hauptprotagonisten getragen wird. Zusätzlich hat man viele, viele Gäste mit an Bord, von den die bekanntesten mit Sicherheit Simone Mularoni (Gitarre, DGM), Alessandro Del Vecchio (Gesang, Keyboards, HARDLINE, SILENT FORCE, VOODOO CIRCLE etc.) und Anna Portalupi (Bass, HARDLINE, LIONVILLE) sind.
Na dann schauen wir doch mal was uns musikalisch erwartet, als Opener tönt uns „No Compromise“ entgegen. Tief gestimmte Gitarren mit kraftvollen Riffs erwarten uns direkt zu Beginn, einen tollen Sound hat die Band hier im Gepäck! Der Gesang von Fronter Roberto ist hier erste Sahne und auch die restliche Mannschaft an den Instrumenten gibt sich hier keine Blöße. Ein toller Song, der mit geilem Rhythmus und einen Ohrwurmrefrain daher kommt. Ein bockstarker Beginn!
Musikalisch nicht ganz so stark, dafür aber mit einem erneuten Ohrwurmchorus ausgestattet kommt das anschließende „Anger Danger“ daher, welches wir dann auch relativ schnell in der Kategorie Anspieltipp abspeichern können.
Nach den etwas zu gewöhnlichen „Understand“, „Ice“, diese kommt zwar mit tollem weiblichen Gastgesang daher, und „Freedom“ haben wir mit „Galaxy“ den nächsten Anspieltipp zu vermelden. Kenner des Genre dürften dieses Lied aus dem Bud Spencer Schinken Der Bomber kennen, eine tolle Coverversion die wahre Kindheitserinnerungen weckt : -).
Beim anschließenden Titeltrack „Storm“ geht man wesentlich progressiver zu Werke als bisher, was der Band ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht. Hier merkt man das Profis am Werk sind die absolut was vom Songwriting verstehen.
Tja und dann kommt leider ein ziemlicher Bruch, denn was uns in der Folge geboten wird ist doch ziemlich durchschnittliche Ware, einzig die Neuinterpretation des alten Songs „Fly“ kann hier noch überzeugen, der Rest geht leider ziemlich unter.
Schade hier wäre eindeutig mehr drin gewesen, so ist es ein Abschluss mit einem ziemlich faden Beigeschmack!

Anspieltipps:

Hier kann ich euch “No Compromise”, “Anger Danger”, “Galaxy”, “Storm”, sowie “Fly 2015” aufzählen.

Fazit :

Hmm schwierige Bewertung dieses Mal! ODYSSEA haben auf ihren zweiten Album gerade in der ersten Hälfte ziemliche ordentliche Songs und auch einige Hits versammelt, aber das doch sehr unbefriedigende Ende bzw. Die letzten 4 bis 5 Songs sind dann doch eine ziemliche Enttäuschung!
Letztlich rettet man sich aufgrund der starken ersten Hälfte noch in den sechser Bereich, ansonsten wären es deutlich weniger Punkte gewesen.
Leider nur eine solide Leistung, wie schon geschrieben, hier wäre eindeutig mehr drin gewesen!

WERTUNG:





Trackliste:

01. No Compromise
02. Anger Danger
03. Understand
04. Ice
05. Freedom
06. Galaxy
07. Storm
08. Ride
09. Tears in the Rain
10. Apocalypse Pt II
11. Fly (2015 Version)
12. No Compromise (Alternative Version)

Julian

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