Freitag, 29. August 2014

CREATION´S END - Metaphysical

Band: Creation's End
Album: Metaphysical
Spielzeit: 60:15 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 29.08.2014
Homepage: www.creationsend.net

Mike DiMeo ist den meisten von uns als Sänger von RIOT und MASTERPLAN bekannt. Das der Gute Mike aber seit ein paar Jahren auch Teil einer amerikanischen Progband mit Namens CREATION'S END ist, das wussten mit Sicherheit die wenigstens. So erging es auch mir als ich die Promoinfo des neuen Albums „Metaphysical“ eben jener besagten Band CREATION'S END das erste Mal in die Hand nahm.
2010 brachte die Truppe ihr Debütalbum „A new Beginning“ auf den Markt und nun folgt also Streich Nummer Zwo.
Geboten wird uns hier Progressive Metal der ein gängigeren, melodischen und song dienlicheren Art. Die Songstruktur ist dabei aber trotzdem nicht von schlechten Eltern und das Keyboard kommt auch relativ häufig zum Einsatz um einfach eine gewisse Atmosphäre zu schaffen.
Fans von DREAM THEATER und Co sollten nun also mal genauer lesen was einem hier erwartet.
Als Opener fungiert der Song „Ohm“, ein stimmungsvolles Sci Fi Intro, mit gesprochener Geschichte.  Das anschließende „The Chosen One“ kommt direkt wunderschön mit der Keyboardbegleitung aus den Boxen. Schon nach kurzer Zeit nimmt der charakteristische Gesang von Fronter Mike das Zepter in die Hand und es entwickelt sich ein atmosphärischer Midtemposong der vor allem aufgrund seines Chorus hervorsticht.
Mit dem kurz darauf folgenden „This Heart“ hat man dann gleich direkt den nächsten Ohrwurm am Start auch wenn es hier nicht ganz so melodisch zu geht wie beim benannten Vorgängersong. Hier überwiegt ganz klar der progressive Anteil.
Genau in die gleiche Kerbe schlägt dann das anschließende „All i have“. Gut gemacht ja, überragend nein.
Aber nun im Mittelteil fahren CREATIONS END endlich die ganz schweren Ohrwurmgeschütze auf! „Part of you“ ist eine wundervolle Mischung aus Melodic und Progressive Metal, „Surrendered“ bietet dann Gänsehautatmosphäre pur und „Push“ ist dann wieder ein wenig zwingender, eingängiger gehalten.
Hier gehen also abschließend alle Daumen nach oben und auch der letzte Teil der Scheibe weiß noch mit so Songs wie „Bring to Life“ oder „Constructing a Savior“ zu überzeugen. Mit „Turn away“ sowie dem Schlusssong „Singularity“ hat man hier aber auch erneut zwei schwächere Songs am Start.

Anspieltipps:

“The Chosen One”, “Part of you”, “Surrendered” so wie “Bring to Life” stechen hier am ehesten hervor.

Fazit :

Ganz aus dem Sessel haut mich das neue Album von CREATIONS END nicht komplett. Es bietet aber genug gute Ansätze um von einer guten bis starken Scheibe zu sprechen. Die Jungs wissen auf jeden Fall wie man eingängige, melodische aber doch progressive Songs schreibt! Ein ums andere Mal verlässt man den qualitativ hochwertigen Pfad und verschwindet ein bisschen in der Mittelmäßigkeit, aber ansonsten gibt es hier nicht so viel zu meckern und Fans der Band sowie Anhänger des futuristischen Progressive Metal können hier auf jeden Fall mal mehr als ein Ohr riskieren!

WERTUNG:






Trackliste:

01. Ohm
02. The Chosen None
03. Bivariate
04. This Heart
05. All I have
06. Part of You
07. Surrendered
08. Push
09. Turn Away
10. Bring to Life
11. Constructing a Savior
12. Singularity

Julian

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