Mittwoch, 19. Februar 2014

HATRIOT - Dawn Of The New Centurion

Band: Hatriot
Album: Dawn Of The New Centurion
Spielzeit: 50:18 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.02.2014
Homepage: www.hatriotmetal.com

War das ein Paukenschlag! "Heroes Of Origin", das 2013 erschienene Debütalbum von HATRIOT, der neuen Band von Steve "Zetro" Souza (ex-EXODUS) schlug ein wie eine Bombe. So gut klangen die Ex-Kollegen von EXODUS zuletzt auf "Tempo of the Damned", dem letzten Dreher mit Zetro am Mikro. Entsprechend groß war die Vorfreude nach der Ankündigung des "Heroes Of Origin" Nachfolgers "Dawn Of The New Centurion".

Der Opener "My Cold Dead Hands " knüpft auch nahtlos an den Erstling an und weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Die Backing-Vocals klingen etwas nach TESTAMENTS Chuck Billy, ein Thrasher allererster Güte. "Your Worst Enemy" ist eine rasante Abrissbirne, die der Nackenmuskulatur alles abverlangt. HATRIOT scheinen das hohe Niveau des Debüts halten zu können.
Leider täuscht der Eindruck, der Silberling lässt ab hier doch stark nach. "The Fear Within" hat bei etwas über sieben Minuten Spielzeit zu viele Längen und wirkt etwas ziellos und durchschnittlich, gleiches gilt im weiteren Verlauf auch für den Titeltrack. "Honor The Rise And Fall" macht seine Sache besser, kann aber nicht mit Killern der Marke "Weapons of Class Destruction" oder "Murder American Style" vom Vorgänger mithalten. "Superkillafragsadisticactsaresoatrocious" ist dann bis auf den albernen Titel wieder recht unspektakulär.
Mit "Silence In The House Of The Lord" folgt dann das zweite echte Highlight, hier gelingt es HATRIOT auch die Spannung über sieben Minuten hoch zu halten und einen wirklich starken Song einzuprügeln. Die drei letzten Stücke fallen dann wieder ab und bieten eher Durchschnittskost ohne große Überraschungsmomente.

"Dawn Of The New Centurion" ist ein ordentliches Thrash Metal Album geworden, fällt aber gegenüber dem Debüt deutlich ab. Vielleicht ging es einfach zu schnell, etwas mehr als ein Jahr liegt zwischen den beiden Scheiben und das merkt man dem Songwriting leider zu oft an. Hier haben HATRIOT einfach zu viel Potential verschenkt.

WERTUNG:






Trackliste:

01. My Cold Dead Hands
02. Your Worst Enemy
03. The Fear Within
04. Honor The Rise And Fall
05. Superkillafragsadisticactsaresoatrocious
06. Silence In The House Of The Lord
07. World Funeral
08. Dawn Of The New Centurion
09. Consolation For The Insane

Chris

Keine Kommentare:

Kommentar posten