Montag, 31. Oktober 2011

GRAND ILLUSION - Prince Of Paupers

Band: Grand Illusion
Album: Prince Of Paupers
Spielzeit: 56:05 min
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.10.2011
Homepage: www.grand-illusion.se

Die beiden Gründungsmitglieder Anders Rydholm und Peter Sundell stoßen mit ihrem sechsten Studio Output  „Prince Of Paupers“ auf ihr 25-jähriges Jubiläum an. Denn was noch unter dem Banner PROMOTION 1986 begann, währt nun schon ein Vierteljahrhundert. Zusammen mit Per Svensson, der GRAND ILLUSION regulär komplettiert und illustren Gästen wie Steve Lukather (TOTO), Gregg Bissonette (DAVID LEE ROTH) oder Tim Pierce (RICK SPRINGFIELD) schicken die Schweden 12 neue Songs ins Rennen. Und so ganz einfach macht es mir der neue Dreher nicht, denn die Kompositionen verlangen einem einige Zeit ab, denn beim ersten Durchgang zünden nur die wenigsten Stücke. Und besonders in hohen Lagen habe ich so meine Probleme mit dem Gesang, da ist mir der Bombast einfach too much.

Und doch kommen z.B. der Opener „Gates Of Fire“, das kommerzielle „Better Believe It“ oder der Titeltrack mit einer Power daher, die selbst James Christian und seine HOUSE OF LORDS aufhorchen lassen sollte. Denn zwischen HOL und britischem AOR bewegen sich die Schweden auf „Prince Of Paupers“ (manchmal erinnern sie auch an JOURNEY) - wenngleich die epischen Elemente und der Bombast auf der neuen Scheibe etwas zugenommen haben. Weitere Höhepunkte wären da noch „St. Teresa´s Love“, „Through This War“ und „Believe In Miracles“. Leider haben es aber einige identische Stücke auf die Platte geschafft, sodass sich der ein oder andere Song wiederholt. Etwas mehr Abwechslung oder 2,3 Lieder weniger hätten hier gut getan.

GRAND ILLUSION haben mit „Prince Of Paupers“ ein höchst bombastisches Melodicrock Album geschaffen, das insgesamt großartige Musik bietet. Leider ist den Schweden bisher der Lohn ihrer Arbeit verwehrt geblieben, denn ein wenig mehr Aufmerksamkeit wäre dem Trio schon gegönnt. So fristet eine tolle Band wahrscheinlich weiter ein Schattendasein – aber Ihr könnt das ändern, indem Ihr „Prince Of Paupers“ zumindest einmal antestet. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.

WERTUNG:




Trackliste:

1.Gates Of Fire
2.Better Believe It
3.Prince Of Paupers
4.So Faraway
5.St. Teresa´s Love
6.Through This War
7.Eyes Of Ice
8.Gone
9.Believe In Miracles
10.On And On
11.Under The Wire
12.Winds Of Change

Stefan

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