Montag, 20. Februar 2012

HUMAN TEMPLE - Halfway To Heartache

Band: Human Temple
Album: Halfway To Heatache
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 24.02.2012
Homepage: www.humantemple.com

2 Jahre nach ihrem zweiten Album „Murder Of Crows“ klopfen die finnischen Hardrocker von HUMAN TEMPLE erneut an, um den Nachfolger „Halfway To Heartache“ zu präsentieren. Immerhin haben die Fans nicht wieder lange 6 Lenze warten müssen, um ein neues Album in Händen halten zu können. Auch das Line-Up ist relativ stabil geblieben: Janne Hurme (v.), Risto Tuominen (g.), Kalle Saardinen (d.) (der Petri Sehto ersetzt), Jori Tojander (k.) und Harri Kinnunen (b.) bilden HUMAN TEMPLE anno 2012. Als Gastmusiker wird NIGHWISH´s Emppu Vourinen genannt, der auch die Kings Of Tennis Metal BROTHER FIRETRIBE ins Leben gerufen hat (wann kommt denn da mal wieder was Neues???).

Mit „I Will Follow“ beginnt die Scheibe recht flott und eingängig und kann im Mittelteil sogar mit einigen Prog-Elementen punkten – die Nummer ist ungewöhnlich hart für die Band, aber saustark. „Bleeding Through“ ist ein schöner Midtempo-Song, der zu gefallen weiß. „Like A Beat Of A Heart“ fällt allerdings etwas ab. Das Stück hat mit einem sehr mittelmässigen Refrain zu kämpfen. Das relaxte „Our World Our Time“ kann aber wieder etwas Boden gut machen. Was aber beim folgenden „Almost There“ nicht der Fall ist. Abermals verfangen sich die Finnen in Belanglosigkeit und bieten biedere Hausmannskost, die schon 100 mal durch die Gehörgänge geflitzt ist, sie aber auch genau so schnell wieder verlassen hat. Da kann auch die langweilige Umsetzung des FLEETWOOD MAC Hits „Little Lies“ nichts helfen. Leider schippert „Halfway To Heartache“ in diesem Fahrwasser weiter, denn Songs wie „Run Away“, „Misery“ oder „She Talks To Angels“ sind Massenware ohne Wiedererkennungswert. „Some Things Are Never Long Time Ago“ kann sich etwas abheben und an die ersten beiden guten Songs anknüpfen. Dazwischen macht sich Langeweile breit.

Schade, nach dem ganz passablen Vorgänger hätte ich echt mehr erwartet. Leider ist auch nicht vermerkt, inwiefern sich Herr Vourinen hier eingebracht hat, denn das Songwriting hätte ihn teilweise nötig gehabt (oder hat er sich dort verdingt?). So bleibt ein fader Beigeschmack bei den meisten Songs. Eine Handvoll Stücke hauen allerdings auch mächtig auf den Busch. Ein ganz knapper Siebener, weil es mir um die starken Songs echt leid tut.

WERTUNG:




Trackliste:

1.I Will Follow
2.Bleeding Through
3.Like A Beat Of A Hear
4.Our World Our Time
5.Almost There
6.Run Away
7.Little Lies
8.Because Of You
9.Misery
10.Some Things Are Never Long Time Ago
11.She Talks To Angels

Stefan

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