Montag, 9. November 2015

ZANETA - Tales From The Sun

Band: Zaneta
Album: Tales From The Sun
Spielzeit: 45:13 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: Lions Pride Music
Veröffentlichung: 28.09.2015
Homepage: www.facebook.com/zanetaband?fref=ts

Kennt noch irgend jemand die Band EVA? Die Italiener sind ja seit einiger Zeit Geschichte. Das muss aber nicht heißen, dass sich die einzelnen Bandmitglieder auf alle Ewigkeit verstecken. Steff Brusa – seines Zeichens Tastenmann – hat sich den Landsmännern ZANETA angeschlossen. 2013 von Sänger Simone Roman, Schlagzeuger Danilo Marinotti und Gitarrist Fabrizio „Bicio“ Leo gegründet, legen diese jetzt mit „Tales From The Sun“ ihr Debütalbum vor. Der in Eigenregie eingespielte 10-Tracker lehnt sich – wie viele andere vor ihm – an Größen wie JOURNEY, TOTO oder SURVIVOR an.

Ähnliche Projekte fliegen dem Fan jeden Monat sehr zahlreich um die Ohren, da muss es schon etwas Besonderes sein, um Aufmerksamkeit zu erregen. Zu übersättigt ist der Markt mit derartigen Produkten. Leider, denn ZANETA haben durchaus Klasse. Zumindest startet „Tales From The Sun“ sehr vielversprechend.

„Coming Back“ ist eine schöne Eröffnungsnummer. Ab der ersten Sekunde lassen die Italiener keinen Zweifel an der Bewunderung der oben genannten Kapellen aufkommen. Aber die guten Melodien, die prägnanten Keyboards und der genretypische Sound lassen aufhorchen. Die Stimme von Simone Roman passt perfekt ins Gesamtbild und das Songwriting ist hier sehr gelungen. Etwas kraftvoller gehen die Italiener bei „Feel You Now“ zu Werke. Nachdem „Maryanne“ das Gaspedal etwas weiter durchdrückt, steht mit „Stay“ eine Ballade an. Das poppige „I Won´t Cry“ oder Songs wie „Alll My Life“ bzw. das kitschige „Dream Of Love“ können den guten Start qualitativ leider nicht halten. Dennoch findet sich mit „Saturday“ zwischendurch ein weiteres starkes Stück Melodic Rock.

„Tales From The Sun“ hat eine gute Grundrezeptur. Leider gibt es schon zu viele ähnlich gestrickte Silberlinge, um überraschen zu können. Außerdem geht dem Quartett in der zweiten Hälfte auch qualitativ etwas die Luft aus. Als großer Genrefan kann man die Band aber dennoch ohne Weiteres antesten, Potential ist vorhanden, das lässt schon alleine ein Stück wie „Coming Back“ erkennen.

WERTUNG:






Trackliste:

1. Coming Back
2. Feel You Now
3. Maryanne
4. Stay
5. I Won´t Cry
6. Not This Time
7. All My Life
8. Saturday
9. Dream Of Love
10. Tell Me Why

Stefan

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