Montag, 25. März 2013

SLAM BANG - Everyday Is A Party

Band: Slam Bang
Album: Everyday Is A Party
Plattenfirma: Dark Star Records
Veröffentlichung: 04.12.2012
Homepage: www.facebook.com/slambangband

Dieser Titel ist Programm bei den Amis SLAM BANG. Die Band ist berüchtigt für ihre Jägermeister Orgien und weiblichen Background-Sängerinnen aus dem Publikum. SLAM BANG gründeten sich 2007 aus früheren Mitgliedern von Bands wie METAL SHOP (später METAL SKOOL und jetzige STEEL PANTHER), RAINE und SLAVE DRIVER. Seitdem lärmen Jeff Swan (vocals, guitar), Bill Gingrich (vocals, bass), Frankie Lee (guitar) und Bob Cozza (drums) auf den Bühnen quer durch die USA und konnten schon mit den L.A. GUNS, Y&T, JACKYL, FASTER PUSSYCAT oder Stephen Pearcy von RATT rocken.

„Everyday Is A Party“ ist ihr bis dato viertes Werk, das aber nur 7 Songs enthält. Die Single „Naked And Stoned“ hat den Jungs schon ein wenig Publicity beschert und eröffnet die Scheibe. Räudig und ziemlich punkig präsentiert man sich von Anfang an. Es scheppert und rumpelt, denn der Sound ist sehr rauh und auch ein bisschen kraftlos. Dennoch kann der Opener eine gewisse Party-Attitüde nicht verleugnen. Mit dem Titeltrack tönt der Vierer aus Illinois um einiges metallischer, die Gitarren sind tiefer gestimmt und der einfache aber dennoch effektvolle Refrain tut sein Übriges. „Somebody New“ kann aber in keiner Weise an die beiden starken ersten Tracks anknüpfen – hier verlieren sich die Amis in Belanglosigkeit. Genau wie „When The Lights Go Down“, mit dem man heute wirklich keinen Blumentopf gewinnen kann. „Hit It“ schließt nicht nur in Sachen Sound an „Everyday Is A Party“ an. Der Song rockt. „You And I“ hat derweilen wieder etwas langweiliges an sich, hier bleibt nichts hängen, hier will niemand bangen (welch hübscher Reim haha). Das abschließende „She´s Calling Out Your Name“ trumpft mit abwechslungsreichem Songwriting noch einmal auf und buhlt um ein versöhnliches Ende.

„Everyday Is A Party“ ist ein zweischneidiges Schwert. Nicht nur, dass die Soundqualität enorm unterschiedlich ist, auch die Songs schwanken von ziemlich cool bis hin zu ziemlich schlecht. Dass die Jungs Potential haben, können sie mit den Anspieltipps „Naked And Stoned“ und „Hit It“ beweisen. Viel mehr als Mittelmaß ist aber für die insgesamt schmale Leistung über die komplette Spielzeit nicht drin.

WERTUNG: 





Trackliste:

1.Naked And Stoned
2.Everyday Is A Party
3.Somebody New
4.When The Lights Go Down
5.Hit It
6.You And I
7.She´s Calling Out Your Name

Stefan

Keine Kommentare:

Kommentar posten