Freitag, 7. August 2015

HIBRIA - Hibria

Band: Hibria
Album: Hibria
Spielzeit: 50:14 min
Stilrichtung: Heavy/Power Metal
Plattenfirma:  Power Prog
Veröffentlichung: 07.08.2015
Homepage: www.hibria.com

Die im brasilianischen Poro Alegre gegründeten HIBRIA brachten ihr letztes Album „Silent Revenge“, (Rezi HIER ) bei AFM Records raus. Nun scheint man neue Wege zu gehen und hat bei Power Prog unterschrieben um das neue und selbst betitelte Album zu veröffentlichen. Warum man diesen Schritt gegangen ist, ist mir zwar schleierhaft, aber die Jungs werden schon wissen was sie tun!
Wie auch immer stilistisch möchte man auf dem neuen Album ein bisschen mehr in die Folkecke gehen, was jetzt nicht heißt das man wie ELVENKING und Co klingen möchte, sondern eher ein paar brasilianische Klänge einfließen lassen will.
Wie das in Verbindung mit dem knallharten Metal der Jungs klingt dürfte recht interessant werden und dies werden wir nun direkt mit dem Opener „Pain“ näher anhören. Ohne viel Tam Tam startet man direkt kraftvoll in den Song, geil sind wie immer das flotte, taktgenaue Drumming sowie die pumpenden Bassläufe die irgendwie so typisch für HIBRIA sind. Der Song an sich ist ein typischer Opener, der nicht großartig auffällt, aber auch nicht komplett durchfällt. Standardmetalkost halt.
Etwas eingängiger und besser ist man dann bei den folgenden „Abyss“ und vor allem „Tightrope“ unterwegs. Letzteres ist hier besonders hervorheben, tritt es doch mächtig Arsch und verfügt über einen eingängigen Chorus.
Toll ist auch das anschließende „Life“ welches sehr atmosphärisch aus den Boxen kommt und einfach zum Nachdenken anregt, aber gleichzeitig einen sehr gut unterhält.
Klassisch ist dann wieder „Ghosts“ welcher sich als typischer HIBRIA Smasher entpuppt, der ebenfalls mächtig nach vorne geht und sich ohne Probleme in das bisherige, größtenteils überzeugende Songmaterial einfügt. Toller Song!
Nach dem etwas schwächeren „Legacy“ geht das Qualitätslevel mit „Ashamed“, dem flotten „Church“ und dem ebenfalls überzeugenden „Words“ ,welches noch über einen Mörderchorus verfügt, gleich wieder nach oben.
Mittendrin haben wir mit „Fame“ zwar wieder einen schwächeren Song zu verzeichnen, aber das ist bei der Masse an klasse Tracks leicht zu verschmerzen.
Als Abschluss gibt es dann nochmal eine etwas bombastischere Version des Songs „Life“ welcher ebenfalls begeistern kann. Hier zeigen die Jungs das sie auch die ruhigeren Klänge durchaus drauf haben.

Anspieltipps:

Hier sind auf jeden Fall “”Tightrope”, “Life”, “Ghosts”, “Church” sowie “Words” zu nennen.

Fazit :

Das letzte HIBRIA Album “Silent Revenge” war zwar in Ordnung, konnte mich aber nicht komplett überzeugen. Bei dem aktuellen, selbstbetitelten Album macht man vieles besser und hat auch einfach die packenderen Songs mit an Bord. Zusätzlich würzt man erneut die Songs mit dem bandeigenen Folksound.
In Summe stößt man somit das Tor zu unserem obersten Punktebereich ohne Probleme auf und oben drauf gibt es natürlich für diese Leistung eine glasklare Kaufempfehlung meinerseits!

WERTUNG:






Trackliste:

01. Pain
02. Abyss
03. Tightrope
04. Life
05. Ghosts
06. Legacy
07. Ashamed
08. Church
09. Fame
10. Words
11. Life (Orchestral Version)

Julian

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