Montag, 3. Juni 2013

NICK GILDER - Nick Gilder (Re-Release)

Band: Nick Gilder
Album: Nick Gilder (Re-Release)
Plattenfirma: Yesterrock
Veröffentlichung: 24.05.2013
Homepage: www.yesterrock.com

Die Münchner Schatzsucher Yesterrock Records beglücken uns dieser Tage gleich mit zwei Re-Releases kanadischer Künstler. Neben der Mini-LP von LISA PRICE (HIER geht´s zur Rezi) gibt es außerdem das selbstbetitelte Album von NICK GILDER als Neuauflage - natürlich remastered. Geboren wurde Nick allerdings in London, bevor seine Familie Anfang der 1960er nach Kanada auswanderte. Dort gründete er 10 Jahre später zusammen mit Jimmy McCullock die Glam-Rock Band SWEENEY TODD, mit der er 1975 ein Album herausbrachte. Aus dieser Platte stammt der Hit „Roxy Roller“, der es bis auf Platz 1 der kanadischen Singlecharts schaffte. Der gleiche Song wurde auch mit einem gewissen BRYAN ADAMS am Mikro veröffentlicht, der NICK GILDER als Sänger bei SWEENEY TODD ablöste.

Seit 1977 hat Gilder 7 Solo-Alben aufgenommen, wobei das 1978 erschienene „Hot Child In The City“ aus dem Album „City Nights“ sein größter Hit war. Einige seiner Songs wurden auch in Soundtracks verwendet wie z.B. Nip/Tuk, Sex And The City oder Ed. Der Opener „Scream Of Angels“ fand sich auch in dem Kinofilm „The Wraith“ von 1986 mit Charlie Sheen und Randy Quaid wieder.

Damit dürfte wohl klar sein, in welche Richtung dieser Longplayer (im Original 1985 veröffentlicht) tendiert: klassiche Filmmusik der 1980er Jahre. Rockig, melodisch und manchmal auch etwas austauschbar. „Scream Of Angels“ ist ein toller Song, erinnert aber sehr an eine Mischung aus BRUCE SPRINGSTEEN und BRYAN ADAMS (zu den Zeiten, als das Stück entstanden ist). Auch „Footsteps“ fand in dem Streifen „Youngblood“ mit Patrick Swayze Verwendung.

Rar war dieses Album allemal – und es befinden sich ein paar hübsche Erinnerungen an die glorreichen 80er darauf. Speziell wenn man auf B-Movies steht mit dem typischen Soundtrack dieser Zeit. Große Luftsprünge macht der Schreiber dieser Zeilen dabei aber nicht. „Nick Gilder“ ist aber dennoch eine grundsolide Angelegenheit für alle Fans des Genres.

WERTUNG: 





Trackliste:

1.Scream Of Angels
2.Footsteps
3.Let Me In
4.Fingerprints
5.Miles To Go
6.Waterfront
7.Rebel
8.Nowhere To Run
9.Sabotage
10.Don´t Forget

Stefan

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