Montag, 25. Januar 2016

WIGELIUS - Tabula Rasa

Band: Wigelius
Album: Tabula Rasa
Spielzeit: 48:19 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.01.2016
Homepage: www.wigelius.net

Anders Wigelius ist eigentlich kein unbeschriebenes Blatt mehr, und dennoch will er mit seinem neuen Album noch einmal ganz von vorne anfangen. „Tabula Rasa“ nennt sich dieses damit nicht von ungefähr. Das 2012 erschienene Vorgängerwerk „Reinventions“ (Rezi HIER) konnte nicht so ganz überzeugen. Zwar hatte Hauptdarsteller und Namensgeber WIGELIUS gute Ideen, diese waren aber oftmals noch nicht ganz ausgereift. Auch in Sachen Label geht der Schwede nun einen Schritt zurück. Aber nur auf den ersten Blick, denn der Wechsel vom Big Player Frontiers Records zum kleinen aber feinen AOR Heaven könnte für die Band ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Zusammen mit seinem Bruder Erik Wigelius, der neben den Drums für alle technischen Belange zuständig war (Mix, Mastering, Produktion), Jake Svensson (guitars) und Patrik Janson (bass) zieht Mastermind Anders Wigelius einen Schlußstrich und rollt seine Karriere noch einmal neu auf.

Schon auf „Reinventions“ beriefen sich WIGELIUS auf Bands wie WORK OF ART, allerdings war die Theorie von der Praxis meilenweit entfernt. Für „Tabula Rasa“ trifft dieser Vergleich den Nagel schon besser auf den Kopf. Denn die Schweden liefern von der ersten Sekunde an wohlklingenden Melodic Rock erster Güte ab. Angefangen vom erfrischenden „Do It All Again“ über das abwechslungsreiche „Long Way From Home“ bis hin zur ersten Single „Please Please Please“ hat alles Hand und Fuß. Dazwischen setzen WIGELIUS mit „Deja Vu“, „These Tears I Cry“ oder „Set Me Free“ weitere Höhepunkte.

WIGELIUS klingen auf „Tabula Rasa“ fokussiert und befreit. Es scheint, als hätten diese Schweden einiges dazugelernt und sind nun in der Lage, die selbst formulierten Ziele auch umzusetzen. Der Sound ist über alle Zweifel erhaben, die ganze Platte klingt perfekt ausbalanciert und abgestimmt. „Tabula Rasa“ ist ein frühes Highlight des Genres in 2016 und wird bei vielen für eine Überraschung sorgen.

WERTUNG:






Trackliste:

1. Do It All Again
2. Deja Vu
3. These Tears I Cry
4. Long Way From Home
5. Set Me Free
6. Yesterday´s News
7. Time Will Wasted
8. 9 Out Of 10
9. Run With Me
10. Love Is The Key
11. Please Please Please
12. My Cheri

Stefan

Keine Kommentare:

Kommentar posten