Freitag, 22. Juli 2016

ASSIGNMENT - Closing the Circle

Band: Assignment
Album: Closing the Circle
Spielzeit: 61:17 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 22.07.2016

Auf ihrem letzten Album „Inside of Machine“ REZI waren die deutschen progressive Metaller von ASSIGNMENT noch mit mehreren Sängern unterwegs, die eine komplexe Konzeptgeschichte vertont haben.
Auf ihrem neuen Album „Closing the Circle“, welches dieser Tage erscheint, ist man „nur“ noch mit einem Sänger unterwegs, aber was für einen! Man hat sich Diego Valdez von der Band HELKER mit ins Boot geholt, der mit Sicherheit zu einen der aufstrebensten Metalsängern der letzten Zeit gehört.
Mit ihm zusammen hat man ein erneut sehr abwechslungsreiches Album im Gepäck, welches ganz dem Bandmotto getreu „Metal ohne Grenze“ die musikalische Weiterentwicklung der Band verfolgt.
Wie klingt das gute Stück denn nun, nun der Opener „Evolution“ bildet auf jeden Fall schon mal eine tolle Einleitung, der sehr atmosphärisch daherkommt und schnell klar werden lässt ASSIGNMENT sind zurück mit der gleichen kraftvollen Mucke wie schon auf dem letzten Album! Dies gilt natürlich insbesonders wenn man den neuen Sänger Diego nimmt, der Gute hat einfach ein geiles Organ welche ihn nicht ohne Grund immer in die vordersten Reihen der Ronnie James Dio Erben katapultiert!
Der Song selbst ist als Opener mit sechs Minuten vielleicht etwas zu lang, kann aber trotzdem komplett überzeugen.
Mit dem Titeltrack „Closing the Circle“ geht es direkt im Anschluss weiter, dieser ist etwas kompakter als der Opener, was der Eingängigkeit zu Gute kommt. Hier verbirgt sich dann auch der erste Anspieltipp.
Nach dem durchwachsenen „Presence of Death“ geht es bei „Genetic Slavery“ wieder qualitativ voll zur Sache! Vermutlich der bislang melodischste Track der Platte.
Der Mitteil wird dann repräsentiert durch die beiden krachenden „“Crimson Poison“ und „Chemical Healing“ wobei letzterer hier ganz klar als Gewinner hervor geht.
Bei „Variaxis“ gibt es ein tolles Duett mit einer mir unbekannten Sängerin welches toll in die Gesamtstruktur des Albums reinpasst und aus den letzten drei Songs, wovon die beiden letzten die 10 Minuten Marke knacken ist ganz klar das abschließende „Between Parallel Worlds“ der Gewinner!

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Closing the Circle”, “Genetic Slavery”, “Chemical Healing” sowie “Between Parallel Worlds” genauer anhören.

Fazit :

Ich könnte hier fast mein Fazit zur letzten Scheibe nochmal hervor kramen. Denn auch hier bin ich nach dem Hören erstmal etwas geplättet, so prasseln einen hier die Noten und Töne entgegen. Auf jeden Fall ist auch das neue Album nichts zum mal eben zwischendurch hören, hier wird anspruchsvoller Metal geboten der nun mit einem erstklassigen, ausdrucksstarken Einzelsänger noch mehr zu Geltung kommt!
Daher gibt es von mir auch eine klare Kaufempfehlung für die neugierig gewordenen unter euch!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Evolution
02. Closing the Circle
03. Presence of Death
04. Genetic Slavery
05. Crimson Poison
06. Chemical Healing
07. Variaxis
08. Taste for Sin
09. Entering the Universe
10. Between Parallel Worlds

Julian

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