Band: Pro-Pain
Album: The Final Revolution
Spielzeit: 36:41min
Stilrichtung: Hard- u. Metalcore
Plattenfirma: Steamhammer / SPV
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.pro-pain.com
Seit über 20 Jahren sind die New Yorker von PRO-PAIN ein verlässlicher Fels in der Brandung. Bodenständig, geradlinig und sich selbst treu. Böse Zungen würden der Band fehlende Kreativität und Innovation vorwerfen. Doch mal ehrlich, diese Musik lebt doch von Beständigkeit und "Oldschool-Vibe".
So scheinen es zumindest auch die Jungs um Brüllwürfel Gary Meskil zu sehen. "The Final Revolution" bietet alle Zutaten die eine PRO-PAIN Scheibe ausmachen. Ordentlich Dampf im Kessel, viel Groove und die besten Zutaten aus Hard- und Metalcore mit einer Brise Thrash ergeben den gewohnt explosiven musikalischen Bastard wie man ihn von den Amis seit jeher kennt. Stakkato Riffs, tonnenschwere Grooves, kraftvolle Vocals und druckvolles Drumming gehen Hand in Hand und machen auch Nummer 14 zu einer runden Sache.
Wer PRO-PAIN mag, wird auch diesmal von den Jungs nicht enttäuscht werden, wo PRO-Pain drauf steht ist auch PRO-PAIN drin. Nicht mehr, nicht weniger.
WERTUNG:
Trackliste:
01.Deathwish
02.One Shot One Kill
03.Southbound
04.Problem Reaction Solution
05.The Final Revolution
06.Can't Stop The Pain
07.All Systems Fail
08.Want Some?
09.Fall From Grace
10.Emerge
11.Mass Extinction
12.Under The Gun
Chris
Montag, 25. November 2013
ANGELICA - Thrive
Band: Angelica
Album: Thrive
Spielzeit: 50:06 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 29.11.2013
Homepage: www.frontiers.it
Die schwedische Sängerin ANGELICA RYLIN ist keine Unbekannte. Mit ihrer Band MURDER OF MY SWEET hat sie bereits zwei Alben herausgebracht. Ihr erstes Soloalbum „Thrive“ geht aber trotzdem in eine ganz andere Richtung. Denn zu ihren großen Vorbildern zählt die dunkelhaarige Schönheit Kolleginnen wie ROBIN BECK, die WILSON Schwestern (HEART) oder Leigh Matty (ROMEO´S DAUGHTER). Und genau in diese Schiene wollte ANGELICA zusammen mit Produzent und Bandkollege Daniel Flores (auch zuständig für Drums und Keyboards) nebst Bassist Johan Niemann und Gitarrist Per Bergquist. Allerdings stammen die Kompositionen nicht von ihr selbst. Bekannte Songschreiber wie Harry Hess, Robert Sall oder Anders Wigelius haben der Sängerin schöne AOR-Songs auf den Leib geschneidert.
Schon zu Beginn fällt mir gleich noch ein Vergleich ein, denn die Werke von Labelkollegin ISSA (Overseen) können ohne Weiteres als Pendant herhalten. Und nachdem dieser Stern nach einem formidablen Debüt, einem mehr als durchschnittlichen Nachfolger und einer halbgaren Tribut-Scheibe so schnell unterging, wie er zu leuchten begann, versucht man nun die MOMS-Sängerin in diese Ecke zu quetschen. Selbst das Coverartwork erinnert daran.
Das Interssante an „Thrive“ ist auch, dass es alle drei ISSA-Scheiben zusammenfasst. Trotz der bekannten Riege an Songwritern und Musikern gibt es sowohl Licht als auch Schatten auf diesem 12-Tracker. Der Sound ist komplett daran orientiert in die ISSA Schiene zu gleiten und kommt mal modern metallisch und mal modern rockig aus den Boxen. Hochglanz ist angesagt, hier fehlen Ecken und Kanten, wobei die Produktion an sich über alle Zweifel erhaben ist, mit Daniel Flores saß ja auch ein erfahrener Mann auf dem Regiesessel.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass mit „Breaking My Heart“ einer der stärksten Songs am Anfang steht. Die Stimme von ANGELICA ist schön anzuhören und die Melodien gehen sofort ins Ohr. Aber schon bei „I Am Strong“ gibt es erste Abnutzungserscheinungen. Leider gibt es im weiteren Verlauf höchsten zwei oder drei Stücke, die so richtig gut sind und erwähnenswert sind. Dazu gehört das wunderbar AOR-lastige „Nothing Else You Can Break“. Hier werden Erinnerungen an die „Brigade“-Scheibe von HEART wach.
Ansonsten verfliegen viele der Stücke sehr schnell und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. „Schön anzuhören“ ist auch das perfekte Prädikat für „Thrive“. Die Platte tut nicht weh, ist aber eher im Mittelfeld zu Hause. Auch die Stimme der Hauptdarstellerin ist oft nicht rockig genug, sie könnte durchaus auch poppigeres Material einsingen. Und so ist „Thrive“ ein eher zweischneidiges Schwert…
WERTUNG:
Trackliste:
01. Breaking My Heart
02. I Am Strong
03. To Your Rescue
04. Can´t Stop Love
05. Nothing Else You Can Break
06. Riding Out The Storm
07. Rain On My Parade
08. Losers In Paradise
09. You Will Never Win
10. This Kiss Is Just For You
11. I´m Not Waiting
12. Take Me To Your Heart
Stefan
Album: Thrive
Spielzeit: 50:06 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 29.11.2013
Homepage: www.frontiers.it
Die schwedische Sängerin ANGELICA RYLIN ist keine Unbekannte. Mit ihrer Band MURDER OF MY SWEET hat sie bereits zwei Alben herausgebracht. Ihr erstes Soloalbum „Thrive“ geht aber trotzdem in eine ganz andere Richtung. Denn zu ihren großen Vorbildern zählt die dunkelhaarige Schönheit Kolleginnen wie ROBIN BECK, die WILSON Schwestern (HEART) oder Leigh Matty (ROMEO´S DAUGHTER). Und genau in diese Schiene wollte ANGELICA zusammen mit Produzent und Bandkollege Daniel Flores (auch zuständig für Drums und Keyboards) nebst Bassist Johan Niemann und Gitarrist Per Bergquist. Allerdings stammen die Kompositionen nicht von ihr selbst. Bekannte Songschreiber wie Harry Hess, Robert Sall oder Anders Wigelius haben der Sängerin schöne AOR-Songs auf den Leib geschneidert.
Schon zu Beginn fällt mir gleich noch ein Vergleich ein, denn die Werke von Labelkollegin ISSA (Overseen) können ohne Weiteres als Pendant herhalten. Und nachdem dieser Stern nach einem formidablen Debüt, einem mehr als durchschnittlichen Nachfolger und einer halbgaren Tribut-Scheibe so schnell unterging, wie er zu leuchten begann, versucht man nun die MOMS-Sängerin in diese Ecke zu quetschen. Selbst das Coverartwork erinnert daran.
Das Interssante an „Thrive“ ist auch, dass es alle drei ISSA-Scheiben zusammenfasst. Trotz der bekannten Riege an Songwritern und Musikern gibt es sowohl Licht als auch Schatten auf diesem 12-Tracker. Der Sound ist komplett daran orientiert in die ISSA Schiene zu gleiten und kommt mal modern metallisch und mal modern rockig aus den Boxen. Hochglanz ist angesagt, hier fehlen Ecken und Kanten, wobei die Produktion an sich über alle Zweifel erhaben ist, mit Daniel Flores saß ja auch ein erfahrener Mann auf dem Regiesessel.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass mit „Breaking My Heart“ einer der stärksten Songs am Anfang steht. Die Stimme von ANGELICA ist schön anzuhören und die Melodien gehen sofort ins Ohr. Aber schon bei „I Am Strong“ gibt es erste Abnutzungserscheinungen. Leider gibt es im weiteren Verlauf höchsten zwei oder drei Stücke, die so richtig gut sind und erwähnenswert sind. Dazu gehört das wunderbar AOR-lastige „Nothing Else You Can Break“. Hier werden Erinnerungen an die „Brigade“-Scheibe von HEART wach.
Ansonsten verfliegen viele der Stücke sehr schnell und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. „Schön anzuhören“ ist auch das perfekte Prädikat für „Thrive“. Die Platte tut nicht weh, ist aber eher im Mittelfeld zu Hause. Auch die Stimme der Hauptdarstellerin ist oft nicht rockig genug, sie könnte durchaus auch poppigeres Material einsingen. Und so ist „Thrive“ ein eher zweischneidiges Schwert…
WERTUNG:
Trackliste:
01. Breaking My Heart
02. I Am Strong
03. To Your Rescue
04. Can´t Stop Love
05. Nothing Else You Can Break
06. Riding Out The Storm
07. Rain On My Parade
08. Losers In Paradise
09. You Will Never Win
10. This Kiss Is Just For You
11. I´m Not Waiting
12. Take Me To Your Heart
Stefan
LUNAR EXPLOSION - Lunar Explosion
Band: Lunar Explosion
Album: Lunar Explosion
Spielzeit: 50:48 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 25.11.2013
Homepage: www.lunarexplosion.com
Eine Mischung aus Power und Progressive Metal spielen die Jungs von LUNAR EXPLOSION. Über das italienische Label Scarlet Records bringt man nun das selbstbetitelte Debütalbum heraus auf dem man die bisher gesammelten Liveerfahrungen von Openershows für so Größen wie BLAZE BAYLEY oder ELVENKING mit eigenen Songs präsentieren möchte.
Wie schon gesagt mixt die Band gekonnt Power und Progressive Metal mit ordentlich Bombast und machen das Ganze zu einem ohrenfüllenden Klangerlebnis.
Wie sich dieses Klangerlebnis genau anhört und ob der wilde Mix etwas taugt finden wir nun zusammen heraus.
Als Einstieg prescht man direkt mit „Vasa Warship“ los. Man merkt schnell die Jungs lieben es zur frickeln und uns die Riffs nur so um die Ohren fliegen zu lassen. Der Gesang haut mich zwar noch nicht so vom Hocker, klingt in den normalen Lagen recht gewöhnlich und nicht variabel genug, aber der Song an sich spielt spätestens beim Chorus sein volle Stärke aus. Ein gelungener Einstieg!
So wie der Vorgänger ist auch das anschließende „Karnak“ im Midtempobereich angesiedelt, leider ist der Chorus hier um einiges lahmer als beim Opener, so das der Song an sich nicht besonders hängen bleibt.
Der Titeltrack „Lunar Explosion“ erwartet uns als Nächstes und hier bekommt man so langsam wieder die Kurve hin zu dem starken ersten Song der Platte. Ganz ist man zwar dort noch nicht angekommen, aber gut rein laufen tut der Song insgesamt auf jeden Fall schon.
So, was haben uns die Jungs denn noch so zu bieten im weiteren Verlauf der Scheibe? Nun da hätten wir das schnelle „Butterfly Effect“, das super eingängige „From Beyond“ und das abschließende, epische „The King of Judea“, welche recht gut in die Gehörgänge laufen und sich dort festsetzen.
Dazwischen gibt es aber leider auch ein paar Songs die nicht so recht zünden wollen und an einen vorbei gehen. Die recht kitschige und belanglose Ballade „When the Sun no longer shines“ gehört da zum Beispiel dazu.
Anspieltipps:
Den Opener “Vasa Warship”, “Butterfly Effect”, “From Beyond” sowie “The King of Judea” kann ich euch dieses mal hier nennen.
Fazit :
So das selbstbetitelte Debütalbum von LUNAR EXPLOSION ist vorbei und was bleibt jetzt als Schlussfazit? Nun vielleicht das man hier ein paar schicke Ansätze hat, die zeigen das die Jungs auf jeden Fall Potential haben, das man dieses Potential aber nicht die ganze Spielzeit über halten kann. Dazu rauschen ein paar Songs einfach zu sehr an einen vorbei.
Der Gesang ist stellenweise ein wenig gewöhnungsbedürftig, im Großen und Ganzen geht das aber in Ordnung.
Bleibt unter dem Strich eine durchschnittliche bis solide Leistung, mal schauen was die Truppe als Nächstes auf die Beine stellt.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Vasa Warship
02. Karnak
03. Lunar Explosion
04. Butterfly Effect
05. When the Sun no longer shines
06. From Beyond
07. The Nest of a Swan
08. Saint George
09. The King of Judea
Julian
Album: Lunar Explosion
Spielzeit: 50:48 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 25.11.2013
Homepage: www.lunarexplosion.com
Eine Mischung aus Power und Progressive Metal spielen die Jungs von LUNAR EXPLOSION. Über das italienische Label Scarlet Records bringt man nun das selbstbetitelte Debütalbum heraus auf dem man die bisher gesammelten Liveerfahrungen von Openershows für so Größen wie BLAZE BAYLEY oder ELVENKING mit eigenen Songs präsentieren möchte.
Wie schon gesagt mixt die Band gekonnt Power und Progressive Metal mit ordentlich Bombast und machen das Ganze zu einem ohrenfüllenden Klangerlebnis.
Wie sich dieses Klangerlebnis genau anhört und ob der wilde Mix etwas taugt finden wir nun zusammen heraus.
Als Einstieg prescht man direkt mit „Vasa Warship“ los. Man merkt schnell die Jungs lieben es zur frickeln und uns die Riffs nur so um die Ohren fliegen zu lassen. Der Gesang haut mich zwar noch nicht so vom Hocker, klingt in den normalen Lagen recht gewöhnlich und nicht variabel genug, aber der Song an sich spielt spätestens beim Chorus sein volle Stärke aus. Ein gelungener Einstieg!
So wie der Vorgänger ist auch das anschließende „Karnak“ im Midtempobereich angesiedelt, leider ist der Chorus hier um einiges lahmer als beim Opener, so das der Song an sich nicht besonders hängen bleibt.
Der Titeltrack „Lunar Explosion“ erwartet uns als Nächstes und hier bekommt man so langsam wieder die Kurve hin zu dem starken ersten Song der Platte. Ganz ist man zwar dort noch nicht angekommen, aber gut rein laufen tut der Song insgesamt auf jeden Fall schon.
So, was haben uns die Jungs denn noch so zu bieten im weiteren Verlauf der Scheibe? Nun da hätten wir das schnelle „Butterfly Effect“, das super eingängige „From Beyond“ und das abschließende, epische „The King of Judea“, welche recht gut in die Gehörgänge laufen und sich dort festsetzen.
Dazwischen gibt es aber leider auch ein paar Songs die nicht so recht zünden wollen und an einen vorbei gehen. Die recht kitschige und belanglose Ballade „When the Sun no longer shines“ gehört da zum Beispiel dazu.
Anspieltipps:
Den Opener “Vasa Warship”, “Butterfly Effect”, “From Beyond” sowie “The King of Judea” kann ich euch dieses mal hier nennen.
Fazit :
So das selbstbetitelte Debütalbum von LUNAR EXPLOSION ist vorbei und was bleibt jetzt als Schlussfazit? Nun vielleicht das man hier ein paar schicke Ansätze hat, die zeigen das die Jungs auf jeden Fall Potential haben, das man dieses Potential aber nicht die ganze Spielzeit über halten kann. Dazu rauschen ein paar Songs einfach zu sehr an einen vorbei.
Der Gesang ist stellenweise ein wenig gewöhnungsbedürftig, im Großen und Ganzen geht das aber in Ordnung.
Bleibt unter dem Strich eine durchschnittliche bis solide Leistung, mal schauen was die Truppe als Nächstes auf die Beine stellt.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Vasa Warship
02. Karnak
03. Lunar Explosion
04. Butterfly Effect
05. When the Sun no longer shines
06. From Beyond
07. The Nest of a Swan
08. Saint George
09. The King of Judea
Julian
Freitag, 22. November 2013
ALESTORM - Live At The End Of The World
Band: Alestorm
Album: Live at the End of the World
Spielzeit: 79:40 min
Stilrichtung: Pirate Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 15.11.2013
Homepage: www.alestorm.net
Ah ALESTORM! Die vier Schotten sind mit Sicherheit nach SABATON und POWERWOLF einer der angesagtesten und aufstrebensten Bands der letzten Jahre gewesen. Allerdings sind die Jungs nicht ganz so umtriebig wie ihre genannten Mitstreiter, deswegen kann auch schon mal ein bisschen Zeit zwischen den Alben vergehen.
Zeit die Bandkopf Christopher Bowes für sein Sideprojekt GLORYHAMMER genutzt hat, aber auch Zeit um die erste Live CD einzuspielen und eine DVD dazu zu packen.
Genau das hat die Band getan und ihre Show in Melbourne, der Anfang diesen Jahres stattgefunden Tour, mitgeschnitten. Das Ergebnis dieses Mitschnitts können wir uns nun in Form von „Live at the End of the World“ zu Gemüte führen.
Meiner Ansicht nach, war es genau die richtige Zeit um so etwas zu veröffentlichen, so kommt wirklich jeder Metalfan in den Genuss der beeindruckenden Show von ALESTORM, die partytechnisch sicherlich ihres Gleichen sucht!
Ach so, zu Beginn sei gesagt das ich hier ein wenig mehr auf die DVD eingehen werde, die mir vorliegt, die CD beinhaltet ja die gleichen Songs.
Die Show wurde in einem kleine Club aufgezeichnet der absolut aus allen Nähten platzt als die Band unter stürmischen Applaus auf die Bühne stürmt und „The Quest“ vom letzten Album „Back through Time“ zum Besten gibt.
Was ich sehr lobenswert finde, ist das zu Beginn jedes Songs nochmal der Namen und das Album, auf dem der Song zu finden ist, eingeblendet wird. Sehr löblich! So kommen auch ALESTORM Neulinge sehr gut zu Recht. So etwas sollte echt zur Gewohnheit werden bei Musik DVD's!
Zum Song braucht man glaube ich nicht viel zu sagen, die tobende Metalheadmenge geht direkt steil und veranstaltet ab dem ersten Ton richtig Party!
Auffallend ist noch die super Produktion und Sound der uns hier begegnet, die Schnitte sind gut gemacht und die Atmosphäre des Gigs kommt gut rüber.
Das Bandchef Christopher nicht der beste Sänger ist wird auch direkt beim ersten Ton klar, aber das ist hier ebenfalls nicht das Wichtigste.
In den Pausen zwischen den Songs, genehmigt sich die Band gerne dann mal ein Schlückchen aus den vielen Schnaps und Bierpullen die quer über die Bühne verteilt sind...typisch ALESTORM halt : - ).
Zurück zu den Songs. Die ersten Highlights erwarten uns relativ früh mit „Leviathan“, „Shipwrecked“ und „Over the Seas“, richtig Party gibt es dann im Mittelteil des Konzerts wo die Gassenhauer „Nancy the Tavern Witch“ sowie „Wenches and Mead“ auf uns warten. Das Publikum geht hier richtig schön steil und auch die Band hat sichtlich ihren Spaß!
Mit dem obligatorischen „Rumpelkombo“ verabschieden sich ALESTORM dann von ihren Fans, aber natürlich kehren die Jungs noch zu einem Zugabenteil zurück der sich gewaschen hat! Denn mit „Captain Morgan's Revenge“ und „Rum“ fährt man nochmal ganz klare Fanfavoriten auf und beendet dann hiermit eine mehr als denkwürdige Live DVD.
Nach verklingen des letzten Tons wird aber nicht abrupt das Konzert beendet, sondern die Kameras bleiben auf die Aktion gerichtet und fangen noch den Abgang der Band sowie den Abgesang von Christopher Bowes ein. Schaut es euch an ihr werdet wissen was ich meine : - ).
Anspieltipps:
Definitv ALLES!
Fazit :
Was hatte ich mich auf die Live CD bzw. DVD von ALESTORM gefreut und ich muss sagen meine hohen Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Für alle die, die noch nicht das Glück hatten die Band live zu erleben bekommen hiermit nun endlich die Möglichkeit dazu.
Das Publikum ist richtig klasse und feiert mit der Band eine einzige Pirate Metalparty! Die Ansagen zwischen den Songs sind witzig und die Produktion und der Sound sind ebenfalls 1 A.
Auch das Bonusmaterial welches natürlich auf der DVD enthalten ist, ist absolut Top und enthält zwei Videoclips, sowie eine 45 minütige Tourdokumentation mit Interviews und vielen Toureindrücken.
Für ALESTORM Fans ist dieses Doppelpackage eine absolute Pflichtanschaffung und auch Neulinge bekommen hier einen super Einblick in die Band und ihr Schaffen!
WERTUNG:
Trackliste:
01. The Quest
02. The Suk 'n Norwegian
03. Leviathan
04. Shipwrecked
05. Over the Seas
06. Midget Saw
07. Nancy the Tavern Witch
08. Pirate Song
09. Back through Time
10. Wenches and Mead
11. Death Throes of the Terror Squid
12. Keelhauled
13. Rumpelkombo
14. Set Sail and Conquer
15. Captain Morgan's Revenge
16. Rum
Julian
Album: Live at the End of the World
Spielzeit: 79:40 min
Stilrichtung: Pirate Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 15.11.2013
Homepage: www.alestorm.net
Ah ALESTORM! Die vier Schotten sind mit Sicherheit nach SABATON und POWERWOLF einer der angesagtesten und aufstrebensten Bands der letzten Jahre gewesen. Allerdings sind die Jungs nicht ganz so umtriebig wie ihre genannten Mitstreiter, deswegen kann auch schon mal ein bisschen Zeit zwischen den Alben vergehen.
Zeit die Bandkopf Christopher Bowes für sein Sideprojekt GLORYHAMMER genutzt hat, aber auch Zeit um die erste Live CD einzuspielen und eine DVD dazu zu packen.
Genau das hat die Band getan und ihre Show in Melbourne, der Anfang diesen Jahres stattgefunden Tour, mitgeschnitten. Das Ergebnis dieses Mitschnitts können wir uns nun in Form von „Live at the End of the World“ zu Gemüte führen.
Meiner Ansicht nach, war es genau die richtige Zeit um so etwas zu veröffentlichen, so kommt wirklich jeder Metalfan in den Genuss der beeindruckenden Show von ALESTORM, die partytechnisch sicherlich ihres Gleichen sucht!
Ach so, zu Beginn sei gesagt das ich hier ein wenig mehr auf die DVD eingehen werde, die mir vorliegt, die CD beinhaltet ja die gleichen Songs.
Die Show wurde in einem kleine Club aufgezeichnet der absolut aus allen Nähten platzt als die Band unter stürmischen Applaus auf die Bühne stürmt und „The Quest“ vom letzten Album „Back through Time“ zum Besten gibt.
Was ich sehr lobenswert finde, ist das zu Beginn jedes Songs nochmal der Namen und das Album, auf dem der Song zu finden ist, eingeblendet wird. Sehr löblich! So kommen auch ALESTORM Neulinge sehr gut zu Recht. So etwas sollte echt zur Gewohnheit werden bei Musik DVD's!
Zum Song braucht man glaube ich nicht viel zu sagen, die tobende Metalheadmenge geht direkt steil und veranstaltet ab dem ersten Ton richtig Party!
Auffallend ist noch die super Produktion und Sound der uns hier begegnet, die Schnitte sind gut gemacht und die Atmosphäre des Gigs kommt gut rüber.
Das Bandchef Christopher nicht der beste Sänger ist wird auch direkt beim ersten Ton klar, aber das ist hier ebenfalls nicht das Wichtigste.
In den Pausen zwischen den Songs, genehmigt sich die Band gerne dann mal ein Schlückchen aus den vielen Schnaps und Bierpullen die quer über die Bühne verteilt sind...typisch ALESTORM halt : - ).
Zurück zu den Songs. Die ersten Highlights erwarten uns relativ früh mit „Leviathan“, „Shipwrecked“ und „Over the Seas“, richtig Party gibt es dann im Mittelteil des Konzerts wo die Gassenhauer „Nancy the Tavern Witch“ sowie „Wenches and Mead“ auf uns warten. Das Publikum geht hier richtig schön steil und auch die Band hat sichtlich ihren Spaß!
Mit dem obligatorischen „Rumpelkombo“ verabschieden sich ALESTORM dann von ihren Fans, aber natürlich kehren die Jungs noch zu einem Zugabenteil zurück der sich gewaschen hat! Denn mit „Captain Morgan's Revenge“ und „Rum“ fährt man nochmal ganz klare Fanfavoriten auf und beendet dann hiermit eine mehr als denkwürdige Live DVD.
Nach verklingen des letzten Tons wird aber nicht abrupt das Konzert beendet, sondern die Kameras bleiben auf die Aktion gerichtet und fangen noch den Abgang der Band sowie den Abgesang von Christopher Bowes ein. Schaut es euch an ihr werdet wissen was ich meine : - ).
Anspieltipps:
Definitv ALLES!
Fazit :
Was hatte ich mich auf die Live CD bzw. DVD von ALESTORM gefreut und ich muss sagen meine hohen Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Für alle die, die noch nicht das Glück hatten die Band live zu erleben bekommen hiermit nun endlich die Möglichkeit dazu.
Das Publikum ist richtig klasse und feiert mit der Band eine einzige Pirate Metalparty! Die Ansagen zwischen den Songs sind witzig und die Produktion und der Sound sind ebenfalls 1 A.
Auch das Bonusmaterial welches natürlich auf der DVD enthalten ist, ist absolut Top und enthält zwei Videoclips, sowie eine 45 minütige Tourdokumentation mit Interviews und vielen Toureindrücken.
Für ALESTORM Fans ist dieses Doppelpackage eine absolute Pflichtanschaffung und auch Neulinge bekommen hier einen super Einblick in die Band und ihr Schaffen!
WERTUNG:
Trackliste:
01. The Quest
02. The Suk 'n Norwegian
03. Leviathan
04. Shipwrecked
05. Over the Seas
06. Midget Saw
07. Nancy the Tavern Witch
08. Pirate Song
09. Back through Time
10. Wenches and Mead
11. Death Throes of the Terror Squid
12. Keelhauled
13. Rumpelkombo
14. Set Sail and Conquer
15. Captain Morgan's Revenge
16. Rum
Julian
RHAPSODY OF FIRE - Dark Wings Of Steel
Band: Rhapsody of Fire
Album: Dark Wings of Steel
Spielzeit: 59:37 min
Stilrichtung: Epic Symphonic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.rhapsodyoffire.com
DIE Vorreiter des Bombast Symphonic Metals kehren zurück! Nach ihrem Split von Mastermind Luca Turilli 2012 erscheint dieser Tage mit „Dark Wings of Steel“ das erste Album ohne den Gitarrenhexer der seit 2003 unter dem Namen RHAPSODY OF FIRE tätigen Italiener.
Der Split lief in aller Freundschaft ab und nun gibt es halt zwei Versionen der Band, die eine, die von Luca Turilli frönen etwas mehr dem Bombast und Filmscoremetal der die letzten Alben der Band regierte und die hier thematisierten, die eher wieder zum Sound der Anfangstage zurückwollten.
Ob den Jungs das gelungen ist, werden wir später herausfinden. Interessant dürfte es auf jeden Fall sein wie die Band nun ohne ihren Hauptsongschreiber klingt, diesen Job übernahm jetzt übrigens der Keyboarder Alex Starpoli zusammen mit Sangesgott Fabio Lione. Komplettiert wird die Band wie immer durch die beiden Holzwarth Brüder Oliver bzw. Alex an Bass und Schlagzeug, sowie der neue Gitarrist Roby De Micheli.
So, nun stürzen wir uns aber direkt mal auf das obligatorische Intro „Vis Divina“. Theatralisch und atmosphärisch beginnt die Scheibe hier mit. Der erste richtige Track ist dann „Rising from Tragic Flames“. Direkt zum Anfang fällt auf, das eine Soundtrack mäßige Einleitung gleich mal fehlt. Nach einem instrumentalen Geplänkel erklingen die mehrstimmigen Chorgesänge und Fronter Fabio übernimmt das Kommando. Das Keyboard ist wie immer sehr präsent und auch die eingängigen Riffs sowie der Chorus sind RHAPSODY OF FIRE typisch. Auf jeden Fall ein starker Beginn der Italiener.
Beim folgenden „Angel of Light“ beginnt man erst mal sehr gefühlvoll, bevor sich die Nummer dann zu einem überlangen, epischen Symphonic Metal Meisterwerk entwickelt. Die Stimmung die hier mit den Chorgesängen erschaffen wird ist wirklich sehr außergewöhnlich!
Über das kraftvolle und melodische „Tears of Pain“ und dem mit einem Mörderchorus ausgestatteten „Fly to Crystal Skies“ geht es in den zweiten Teil der Scheibe wo es eigentlich auch nicht viele Ausfälle zu beklagen gibt.
Man merkt mit steigender Spieldauer der Scheibe immer mehr, das sich die Band wirklich auf ihre Anfangstage besonnen hat und die Filmscore mäßigen Züge der letzten Alben so gut wie komplett weg gelassen hat. Bravo Jungs!!
Man höre sich nur mal die Ohrwürmer „Silver Lake of Tears“, „A Tale of Magic“ sowie den Titelsong „Dark Wings of Steel“ an. Solche Nummern gab es auf den letzten Alben nur ganz selten zu hören!
Anspieltipps:
“Angel of Light, “Fly to Crystal Skies”, “Silver Lake of Tears”, “A Tale of Magic” sowie “Dark Wings of Steel” gehen wohl am Besten ins Ohr
Fazit :
Junge, Junge SO haben ich RHAPSODY OF FIRE sicherlich nicht auf dem neuen Album erwartet!
Um ehrlich zu sein hatte ich nicht gedacht, das man den Schwenk zurück zu den alten Meisterwerken des Symphonic Metalgenres der Anfangstage der Band so gut schafft! Da sieht man halt mal was eine Veränderung an den richtigen Stellen bewirken kann.
Ich denke meine Anspieltipps spiegeln die neue (alte) Ausrichtung der Band gut wieder und man bekommt einen Eindruck was die Italiener hier auffahren.
Fans der ersten Alben können auf jeden Fall aufatmen und all denen den die letzten Alben besser gefallen haben, haben ja nun mit LUCA TURILLI'S RHAPSODY eine gute Alternative. Ganz klare Kaufempfehlung für Genrefans!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Vis Divina
02. Rising from Tragic Flames
03. Angel of Light
04. Tears of Pain
05. Fly to Crystal Skies
06. My Sacrifice
07. Silver Lake of Tears
08. Custode Di Pace
09. A Tale of Magic
10. Dark Wings of Steel
11. Sad Mystic Mooin
Julian
Album: Dark Wings of Steel
Spielzeit: 59:37 min
Stilrichtung: Epic Symphonic Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.rhapsodyoffire.com
DIE Vorreiter des Bombast Symphonic Metals kehren zurück! Nach ihrem Split von Mastermind Luca Turilli 2012 erscheint dieser Tage mit „Dark Wings of Steel“ das erste Album ohne den Gitarrenhexer der seit 2003 unter dem Namen RHAPSODY OF FIRE tätigen Italiener.
Der Split lief in aller Freundschaft ab und nun gibt es halt zwei Versionen der Band, die eine, die von Luca Turilli frönen etwas mehr dem Bombast und Filmscoremetal der die letzten Alben der Band regierte und die hier thematisierten, die eher wieder zum Sound der Anfangstage zurückwollten.
Ob den Jungs das gelungen ist, werden wir später herausfinden. Interessant dürfte es auf jeden Fall sein wie die Band nun ohne ihren Hauptsongschreiber klingt, diesen Job übernahm jetzt übrigens der Keyboarder Alex Starpoli zusammen mit Sangesgott Fabio Lione. Komplettiert wird die Band wie immer durch die beiden Holzwarth Brüder Oliver bzw. Alex an Bass und Schlagzeug, sowie der neue Gitarrist Roby De Micheli.
So, nun stürzen wir uns aber direkt mal auf das obligatorische Intro „Vis Divina“. Theatralisch und atmosphärisch beginnt die Scheibe hier mit. Der erste richtige Track ist dann „Rising from Tragic Flames“. Direkt zum Anfang fällt auf, das eine Soundtrack mäßige Einleitung gleich mal fehlt. Nach einem instrumentalen Geplänkel erklingen die mehrstimmigen Chorgesänge und Fronter Fabio übernimmt das Kommando. Das Keyboard ist wie immer sehr präsent und auch die eingängigen Riffs sowie der Chorus sind RHAPSODY OF FIRE typisch. Auf jeden Fall ein starker Beginn der Italiener.
Beim folgenden „Angel of Light“ beginnt man erst mal sehr gefühlvoll, bevor sich die Nummer dann zu einem überlangen, epischen Symphonic Metal Meisterwerk entwickelt. Die Stimmung die hier mit den Chorgesängen erschaffen wird ist wirklich sehr außergewöhnlich!
Über das kraftvolle und melodische „Tears of Pain“ und dem mit einem Mörderchorus ausgestatteten „Fly to Crystal Skies“ geht es in den zweiten Teil der Scheibe wo es eigentlich auch nicht viele Ausfälle zu beklagen gibt.
Man merkt mit steigender Spieldauer der Scheibe immer mehr, das sich die Band wirklich auf ihre Anfangstage besonnen hat und die Filmscore mäßigen Züge der letzten Alben so gut wie komplett weg gelassen hat. Bravo Jungs!!
Man höre sich nur mal die Ohrwürmer „Silver Lake of Tears“, „A Tale of Magic“ sowie den Titelsong „Dark Wings of Steel“ an. Solche Nummern gab es auf den letzten Alben nur ganz selten zu hören!
Anspieltipps:
“Angel of Light, “Fly to Crystal Skies”, “Silver Lake of Tears”, “A Tale of Magic” sowie “Dark Wings of Steel” gehen wohl am Besten ins Ohr
Fazit :
Junge, Junge SO haben ich RHAPSODY OF FIRE sicherlich nicht auf dem neuen Album erwartet!
Um ehrlich zu sein hatte ich nicht gedacht, das man den Schwenk zurück zu den alten Meisterwerken des Symphonic Metalgenres der Anfangstage der Band so gut schafft! Da sieht man halt mal was eine Veränderung an den richtigen Stellen bewirken kann.
Ich denke meine Anspieltipps spiegeln die neue (alte) Ausrichtung der Band gut wieder und man bekommt einen Eindruck was die Italiener hier auffahren.
Fans der ersten Alben können auf jeden Fall aufatmen und all denen den die letzten Alben besser gefallen haben, haben ja nun mit LUCA TURILLI'S RHAPSODY eine gute Alternative. Ganz klare Kaufempfehlung für Genrefans!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Vis Divina
02. Rising from Tragic Flames
03. Angel of Light
04. Tears of Pain
05. Fly to Crystal Skies
06. My Sacrifice
07. Silver Lake of Tears
08. Custode Di Pace
09. A Tale of Magic
10. Dark Wings of Steel
11. Sad Mystic Mooin
Julian
ALMAH - Unfold
Band: Almah
Album: Unfold
Spielzeit: 65:01 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 25.11.2013
Homepage: www.almah.com.br
Edu Falaschi's Spielwiese ALMAH kehrt mit einem neuen Album auf die Metalbühne zurück! Der Ex ANGRA Frontmann betrieb die Band bis 2012 ja als Nebenprojekt, beschloss dann aber sich komplett darauf zu konzentrieren, was mit Sicherheit keine schlechte Entscheidung für ihn war.
Obwohl man in einem ähnlichen Fahrwasser wie ANGRA unterwegs ist, hebt man sich hier doch mit den progressiven Ausflügen etwas ab.
Das neue Album „Unfold“ erscheint nicht wie die bisherigen drei Alben von ALMAH bei AFM Records, sondern beim vergleichsweise kleinen Label Scarlet Records. Warum? Da kann ich nur spekulieren, aber der gute Edu wird schon wissen was er tut.
Das Ganze ist ein Konzetalbum geworden, welches auf der Tatsache gründet das aus unschönen Dingen, schöne Dinge werden können und den Weg der bis dahin zu bestreiten ist, bzw. was dafür getan werden muss. Inspiriert wurde man von der Lotusblüte welche ja in Sümpfen wächst, aber in so einer schönen Pracht erstrahlt wie man es selten gesehen hat.
Genug der schnöden Worte, ob die Musik eine ebenso schöne Pracht wie das konzeptionelle Vorbild ist, werden wir nun beginnend mit dem Albumopener „In my Sleep“ herausfinden. Kraftvolles Drumming eröffnet den Song, welches uns auch über den gesamten Song erhalten bleibt. Glanzpunkt des Tracks ist mit Sicherheit der interessante, abwechslungsreiche Chorus, welcher die Nummer sehr melodisch macht. Auf jeden Fall ein gelungener und starker Beginn was wir hier geboten bekommen!
Beim anschließenden „Beware the Stroke“ lassen es die Jungs erst mal ruhiger angehen. Nach ein paar Takten setzen aber wieder diese kraftvollen Drums ein und es entwickelt sich ein absolutes Groovemonster welches sich mit seinem Rhythmus und dem Chorus meterdick in unsere Gehörgänge schraubt! Geiler Song!
Über das stimmungsvolle „The Hostage“, bei dem Frontmann Edu gesanglich so richtig glänzen kann, und der Ballade „Warm Wind“ kommen wir zum Mittelteil der Scheibe wo uns mit „Raise the Sun“, „Cannibals in Suits“ und „Wings of Revolution“ weitere Hochkaräter erwarten.
Bislang gibt es wirklich so gut wie keine Ausfälle zu verzeichnen, ein wahres Fest für Melodic Power Metalfans, mal schauen ob es auch so weiter geht?
Oh ja! Das flotte „Believer“ rockt den Staub aus den Boxen, „You gotta Stand“ kommt schön modern daher und „Treasure of the Gods“ ist ein epischer Power Metalsong wie er im Buche steht. Ganz großes Kino meine Herren!
Das das abschließende „Farewell“ dann ein wenig dagegen an Qualität verliert, kann auf Grund der bärenstarken Vorgängersongs locker verschmerzt werden.
Anspieltipps:
Auf jeden Fall sollte man “Beware the Stroke”, “Raise the Sun”, “Wings of Revolution”, “Believer” sowie “Treasuer of the Gods” genauer antesten.
Fazit :
Das neue ALMAH Album macht definitiv Laune! Die Jungs sind natürlich keine Newcomer mehr im Geschäft und wissen wie man ein Melodic Power Metal Album zu schreiben hat.
Die Qualität der Songs ist bei auf ein, zwei Ausreißer ständig im oberen Bereich, gesanglich sowie instrumental geben sich die Jungs sowie so keine Blöße.
Daher verwundert es nicht, das das Album super am Stück hörbar ist und am Ende eine absolute Kaufempfehlung dabei rausspringt!
Für den Sprung in unseren 9ner Bereich hätte das Album ein klein wenig kompakter sein müssen, aber das ist Meckern auf hohen Niveau, Melodic Power Metal Fans sollten sich dieses Album auf alle Fälle nicht entgehen lassen!
WERTUNG:
Trackliste:
01. In my Sleep
02. Beware the Stroke
03. The Hostage
04. Warm Wind
05. Raise the Sun
06. Cannibals in Suits
07. Wings of Revolution
08. Believer
09. I do
10. You Gotta Stand
11. Treasure of the Gods
12. Farewell
Julian
Album: Unfold
Spielzeit: 65:01 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 25.11.2013
Homepage: www.almah.com.br
Edu Falaschi's Spielwiese ALMAH kehrt mit einem neuen Album auf die Metalbühne zurück! Der Ex ANGRA Frontmann betrieb die Band bis 2012 ja als Nebenprojekt, beschloss dann aber sich komplett darauf zu konzentrieren, was mit Sicherheit keine schlechte Entscheidung für ihn war.
Obwohl man in einem ähnlichen Fahrwasser wie ANGRA unterwegs ist, hebt man sich hier doch mit den progressiven Ausflügen etwas ab.
Das neue Album „Unfold“ erscheint nicht wie die bisherigen drei Alben von ALMAH bei AFM Records, sondern beim vergleichsweise kleinen Label Scarlet Records. Warum? Da kann ich nur spekulieren, aber der gute Edu wird schon wissen was er tut.
Das Ganze ist ein Konzetalbum geworden, welches auf der Tatsache gründet das aus unschönen Dingen, schöne Dinge werden können und den Weg der bis dahin zu bestreiten ist, bzw. was dafür getan werden muss. Inspiriert wurde man von der Lotusblüte welche ja in Sümpfen wächst, aber in so einer schönen Pracht erstrahlt wie man es selten gesehen hat.
Genug der schnöden Worte, ob die Musik eine ebenso schöne Pracht wie das konzeptionelle Vorbild ist, werden wir nun beginnend mit dem Albumopener „In my Sleep“ herausfinden. Kraftvolles Drumming eröffnet den Song, welches uns auch über den gesamten Song erhalten bleibt. Glanzpunkt des Tracks ist mit Sicherheit der interessante, abwechslungsreiche Chorus, welcher die Nummer sehr melodisch macht. Auf jeden Fall ein gelungener und starker Beginn was wir hier geboten bekommen!
Beim anschließenden „Beware the Stroke“ lassen es die Jungs erst mal ruhiger angehen. Nach ein paar Takten setzen aber wieder diese kraftvollen Drums ein und es entwickelt sich ein absolutes Groovemonster welches sich mit seinem Rhythmus und dem Chorus meterdick in unsere Gehörgänge schraubt! Geiler Song!
Über das stimmungsvolle „The Hostage“, bei dem Frontmann Edu gesanglich so richtig glänzen kann, und der Ballade „Warm Wind“ kommen wir zum Mittelteil der Scheibe wo uns mit „Raise the Sun“, „Cannibals in Suits“ und „Wings of Revolution“ weitere Hochkaräter erwarten.
Bislang gibt es wirklich so gut wie keine Ausfälle zu verzeichnen, ein wahres Fest für Melodic Power Metalfans, mal schauen ob es auch so weiter geht?
Oh ja! Das flotte „Believer“ rockt den Staub aus den Boxen, „You gotta Stand“ kommt schön modern daher und „Treasure of the Gods“ ist ein epischer Power Metalsong wie er im Buche steht. Ganz großes Kino meine Herren!
Das das abschließende „Farewell“ dann ein wenig dagegen an Qualität verliert, kann auf Grund der bärenstarken Vorgängersongs locker verschmerzt werden.
Anspieltipps:
Auf jeden Fall sollte man “Beware the Stroke”, “Raise the Sun”, “Wings of Revolution”, “Believer” sowie “Treasuer of the Gods” genauer antesten.
Fazit :
Das neue ALMAH Album macht definitiv Laune! Die Jungs sind natürlich keine Newcomer mehr im Geschäft und wissen wie man ein Melodic Power Metal Album zu schreiben hat.
Die Qualität der Songs ist bei auf ein, zwei Ausreißer ständig im oberen Bereich, gesanglich sowie instrumental geben sich die Jungs sowie so keine Blöße.
Daher verwundert es nicht, das das Album super am Stück hörbar ist und am Ende eine absolute Kaufempfehlung dabei rausspringt!
Für den Sprung in unseren 9ner Bereich hätte das Album ein klein wenig kompakter sein müssen, aber das ist Meckern auf hohen Niveau, Melodic Power Metal Fans sollten sich dieses Album auf alle Fälle nicht entgehen lassen!
WERTUNG:
Trackliste:
01. In my Sleep
02. Beware the Stroke
03. The Hostage
04. Warm Wind
05. Raise the Sun
06. Cannibals in Suits
07. Wings of Revolution
08. Believer
09. I do
10. You Gotta Stand
11. Treasure of the Gods
12. Farewell
Julian
AOR - The Secrets Of L.A.
Band: AOR
Album: The Secrets Of L.A.
Spielzeit: 50:11 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.11.2013
Homepage: www.slama101.fr
Seit nunmehr 13 Jahren erfreut uns die Band, die sich gleich nach einer ganzen Musikrichtung benannt hat, regelmäßig mit neuen Tonträgern. Wobei die Bezeichnung Band vielleicht etwas hoch gegriffen ist, denn Frederic Slama ist eine Art Einzelkämpfer, der das Projekt AOR ins Leben gerufen hat und seit Beginn ganze 12 Alben veröffentlicht hat. Der in Los Angeles lebende Franzose hat seinen Traum wahr gemacht und musizierte und arbeitete seither mit der Creme de la Creme der AOR Szene. Auch das neue Album „The Secrets Of L.A.“ ist da keine Ausnahme.
Allerdings hat Frederic Slama dieses Mal mehr denn je auf die Dienste von Tommy Denander zurückgegriffen, der praktisch alle Instrumente eingespielt hat. Slama selbst war für Gitarren und Keyboards zuständig. Allerdings tauchen auch noch Namen wie Pat Thern (drums) oder Colin Rodgers (guitars, bass) auf. Eindeutig dagegen ist die Liste der Sänger, die auf den 10 neuen Songs brillieren. Namen wie Fergie Frederiksen (TOTO), JEFF SCOTT SOTO, Jim Jidhed (ALIEN), Göran Edman (YNGWIE MALMSTEEN), Bill Champlin (CHICAGO), ROBIN BECK oder Bob Harris (AXE) dürften den Fan erneut mit der Zunge schnalzen lassen.
Der auf dem letzten Album eingeschlagene Weg wird auch auf „Secrets Of L.A.“ konsequent fortgeführt. Und das heißt, dass hier mehr Gewicht auf Melodic Rock und AOR gelegt wird und die Westcoast-Anteile praktisch verschwunden sind. Schon der Opener „Deep Whirlpool“ mit Fergie Frederiksen ist ein wunderschönes Beispiel dafür, warum all diese Herren sich auf die Zusammenarbeit mit Frederic Slama einlassen. Der Mann versteht es einfach, gute Songs zu schreiben. Wie immer hervorragend der Beitrag von JEFF SCOTT SOTO bei „Stage Struck“ und auch Jim Jidhed weiß auf „Secrets In The Shadows“ zu überzeugen. Bisher ein gewohnt starker Auftritt des All-Star-Ensembles.
Das erfrischende „Back To San Francisco“ beamt den Hörer zurück in die goldene Zeit des AOR, das müsste wohl Mitte der 80er gewesen sein. Nicht ganz so warm werde ich mit dem Gesang von Bob Harris – und zwar bei den beiden von ihm eingesungenen Stücken „Out Of The Past“ und „The Main Attraction“. Ich habe großen Respekt vor seinen Leistungen bei all den Klassikern seiner Band AXE, aber bei den beiden Songs muss ich weiterskippen.
Für Abwechslung sorgt ROBIN BECK bei „The Name Of The Game“, eine Dame bereichert diese Liedersammlung doch enorm, wobei auch das von Tamara Champlin, der Ehefrau von Bill Champlin, eingesungene „Voices In The Wind“ nicht enttäuscht. Sie bringt jede Menge Soul in den Song. Natürlich möchte ich auch die die Beiträge von Mikael Erlandsson (LAST AUTUMNS DREAM) und Göran Edmann nicht unter den Teppich kehren.
„Business as usual“ im Hause AOR könnte man sagen. Aber wer den Initiator kennt, der weiß einfach, was er zu erwarten hat und ist sicher noch nie enttäuscht worden. Und so reiht sich „Secrets Of L.A.“ ohne Probleme in die lange Liste toller Alben ein, die Frederic Slama mittlerweile auf der Habenseite hat. Nur für das Coverartwork sollte er sich nächstes Mal einen anderen Designer aussuchen. Es hat einige Zeit gedauert, bis der Schreiber dieser Zeilen herausgefunden hat, dass dieses pixelige Etwas einen Schlüssel mit dazugehörigem Schloss darstellen soll, wobei sich das bei den Geheimnissen, die uns Herr Slama über sein L.A. verraten will, natürlich von selbst erklärt.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Deep Whirlpool (mit Fergie Frederiksen)
02. Stage Struck (mit Jeff Scott Soto)
03. Secrets In The Shadows (mit Jim Jidhed)
04. Back To San Francisco (mit Bill Champlin)
05. Out Of The Past (mit Bob Harris)
06. The Name Of The Game (mit Robin Beck)
07. Web Of Lies (mit Göran Edman)
08. Hollow Triumph (mit Mikael Erlandsson)
09. The Main Attraction (mit Bob Harris)
10. Voices In The Wind (mit Tamara Champlin)
Stefan
Album: The Secrets Of L.A.
Spielzeit: 50:11 min.
Stilrichtung: AOR, Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.11.2013
Homepage: www.slama101.fr
Seit nunmehr 13 Jahren erfreut uns die Band, die sich gleich nach einer ganzen Musikrichtung benannt hat, regelmäßig mit neuen Tonträgern. Wobei die Bezeichnung Band vielleicht etwas hoch gegriffen ist, denn Frederic Slama ist eine Art Einzelkämpfer, der das Projekt AOR ins Leben gerufen hat und seit Beginn ganze 12 Alben veröffentlicht hat. Der in Los Angeles lebende Franzose hat seinen Traum wahr gemacht und musizierte und arbeitete seither mit der Creme de la Creme der AOR Szene. Auch das neue Album „The Secrets Of L.A.“ ist da keine Ausnahme.
Allerdings hat Frederic Slama dieses Mal mehr denn je auf die Dienste von Tommy Denander zurückgegriffen, der praktisch alle Instrumente eingespielt hat. Slama selbst war für Gitarren und Keyboards zuständig. Allerdings tauchen auch noch Namen wie Pat Thern (drums) oder Colin Rodgers (guitars, bass) auf. Eindeutig dagegen ist die Liste der Sänger, die auf den 10 neuen Songs brillieren. Namen wie Fergie Frederiksen (TOTO), JEFF SCOTT SOTO, Jim Jidhed (ALIEN), Göran Edman (YNGWIE MALMSTEEN), Bill Champlin (CHICAGO), ROBIN BECK oder Bob Harris (AXE) dürften den Fan erneut mit der Zunge schnalzen lassen.
Der auf dem letzten Album eingeschlagene Weg wird auch auf „Secrets Of L.A.“ konsequent fortgeführt. Und das heißt, dass hier mehr Gewicht auf Melodic Rock und AOR gelegt wird und die Westcoast-Anteile praktisch verschwunden sind. Schon der Opener „Deep Whirlpool“ mit Fergie Frederiksen ist ein wunderschönes Beispiel dafür, warum all diese Herren sich auf die Zusammenarbeit mit Frederic Slama einlassen. Der Mann versteht es einfach, gute Songs zu schreiben. Wie immer hervorragend der Beitrag von JEFF SCOTT SOTO bei „Stage Struck“ und auch Jim Jidhed weiß auf „Secrets In The Shadows“ zu überzeugen. Bisher ein gewohnt starker Auftritt des All-Star-Ensembles.
Das erfrischende „Back To San Francisco“ beamt den Hörer zurück in die goldene Zeit des AOR, das müsste wohl Mitte der 80er gewesen sein. Nicht ganz so warm werde ich mit dem Gesang von Bob Harris – und zwar bei den beiden von ihm eingesungenen Stücken „Out Of The Past“ und „The Main Attraction“. Ich habe großen Respekt vor seinen Leistungen bei all den Klassikern seiner Band AXE, aber bei den beiden Songs muss ich weiterskippen.
Für Abwechslung sorgt ROBIN BECK bei „The Name Of The Game“, eine Dame bereichert diese Liedersammlung doch enorm, wobei auch das von Tamara Champlin, der Ehefrau von Bill Champlin, eingesungene „Voices In The Wind“ nicht enttäuscht. Sie bringt jede Menge Soul in den Song. Natürlich möchte ich auch die die Beiträge von Mikael Erlandsson (LAST AUTUMNS DREAM) und Göran Edmann nicht unter den Teppich kehren.
„Business as usual“ im Hause AOR könnte man sagen. Aber wer den Initiator kennt, der weiß einfach, was er zu erwarten hat und ist sicher noch nie enttäuscht worden. Und so reiht sich „Secrets Of L.A.“ ohne Probleme in die lange Liste toller Alben ein, die Frederic Slama mittlerweile auf der Habenseite hat. Nur für das Coverartwork sollte er sich nächstes Mal einen anderen Designer aussuchen. Es hat einige Zeit gedauert, bis der Schreiber dieser Zeilen herausgefunden hat, dass dieses pixelige Etwas einen Schlüssel mit dazugehörigem Schloss darstellen soll, wobei sich das bei den Geheimnissen, die uns Herr Slama über sein L.A. verraten will, natürlich von selbst erklärt.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Deep Whirlpool (mit Fergie Frederiksen)
02. Stage Struck (mit Jeff Scott Soto)
03. Secrets In The Shadows (mit Jim Jidhed)
04. Back To San Francisco (mit Bill Champlin)
05. Out Of The Past (mit Bob Harris)
06. The Name Of The Game (mit Robin Beck)
07. Web Of Lies (mit Göran Edman)
08. Hollow Triumph (mit Mikael Erlandsson)
09. The Main Attraction (mit Bob Harris)
10. Voices In The Wind (mit Tamara Champlin)
Stefan
DOGFACE - Back On The Streets
Band: Dogface
Album: Back On The Streets
Spielzeit: 42:11 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.11.2013
Homepage: www.dogfacetheband.com
Das Projekt DOGFACE war für mich schon immer ein Nebenprodukt talentierter Musiker. Dabei sind mit Sänger Mats Levén (SWEDISH EROTICA, TREAT, LION´S SHARE, YNGWIE MALMSTEEN u.a.) und Gitarrist Martin Kronlund (GYPSY ROSE, SALUTE, PHENOMENA etc.) zwei erstklassige Profis die Köpfe dieser Kollaboration. Komplettiert wird das Joint Venture von Drummer Perra Johansson (COLDSPELL) und Bassist Mikael Carlsson (LOVER UNDER COVER, RAGE OF ANGELS).
Das 2000 erschienene Debüt „Unleashed“ sah mit Gastmusiker Brian Robertson (Ex-THIN LIZZY) einen weiteren prominenten Mitstreiter, aber die Songs waren zu sperrig und teilweise halbgar, um Begeisterungsstürme auszulösen. Der Nachfolger „In Control“ aus dem Jahre 2002 konnte nicht einmal dieses Level halten und dürfte wohl eine CD gewesen sein, die es für ein paar Kröten auf dem Krabbeltisch zu erstehen gab. Nichts gegen den bunten Wühltisch mit Sonderangeboten, schon so manches Juwel vergangener Tage habe ich von unwissenden Händlern fast für lau erworben. Aber manchmal gibt es ja einen triftigen Grund, warum CD´s dort landen.
Mit dem treffend betitelten „Back On The Streets“ fletschen die Straßenköter bereits zum dritten Mal die Zähne, zumindest wenn man nach dem Coverartwork geht. Der Einstieg ist dann mit „Footsteps On The Moon“ auch genauso wie befürchtet. Schleppend düster und mit einem etwas einfallslosen Refrain können die Routiniers nicht so glänzen, wie man sich das wünschen würde. Ganz anders das flotte und – im Gegensatz zum Opener – fast schon sonnige „Can´t Face Tomorrow“. Mats Levén´s Stimme klingt fantastisch, die Gitarren rocken und der Song macht einfach Laune. „Higher“ fällt leider wieder ins Muster des Eröffnungstracks zurück. Auch „The Fall“ kann nicht sonderlich punkten. Ganz anders das großartige „Back On The Streets“. Hier wirken DOGFACE wie befreit – oder wie man auch sagen könnte – von der Leine gelassen.
Aber das passiert im weiteren Verlauf des dritten Longplayers des schwedischen Projekts nicht mehr so oft. „Fired“ beginnt noch recht interessant, bevor der übliche Phlegmatismus einkehrt. Das abschließende „Freaking Out“ ist dermaßen verrückt, dass es schon wieder gut ist.
Aber was bleibt unterm Strich übrig? Mit „Can´t Face Tomorrow“ und „Back On The Streets“ stehen zwei richtig geile Songs auf der Habenseite. Allerdings kann der große Rest dagegen überhaupt nicht anstinken. Mit Abstrichen sind gerade mal der letzte und der erste Song auf der Platte hörenswert. Dazwischen gibt es gepflegte Langeweile von hochtalentierten Musikern.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Footsteps On The Moon
02. Can´t Face Tomorrow
03. Higher
04. The Fall
05. Back On The Streets
06. Fired
07. Get Up
08. Start A Fire
09. Crazy Horses
10. Freaking Out
Stefan
Album: Back On The Streets
Spielzeit: 42:11 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 29.11.2013
Homepage: www.dogfacetheband.com
Das Projekt DOGFACE war für mich schon immer ein Nebenprodukt talentierter Musiker. Dabei sind mit Sänger Mats Levén (SWEDISH EROTICA, TREAT, LION´S SHARE, YNGWIE MALMSTEEN u.a.) und Gitarrist Martin Kronlund (GYPSY ROSE, SALUTE, PHENOMENA etc.) zwei erstklassige Profis die Köpfe dieser Kollaboration. Komplettiert wird das Joint Venture von Drummer Perra Johansson (COLDSPELL) und Bassist Mikael Carlsson (LOVER UNDER COVER, RAGE OF ANGELS).
Das 2000 erschienene Debüt „Unleashed“ sah mit Gastmusiker Brian Robertson (Ex-THIN LIZZY) einen weiteren prominenten Mitstreiter, aber die Songs waren zu sperrig und teilweise halbgar, um Begeisterungsstürme auszulösen. Der Nachfolger „In Control“ aus dem Jahre 2002 konnte nicht einmal dieses Level halten und dürfte wohl eine CD gewesen sein, die es für ein paar Kröten auf dem Krabbeltisch zu erstehen gab. Nichts gegen den bunten Wühltisch mit Sonderangeboten, schon so manches Juwel vergangener Tage habe ich von unwissenden Händlern fast für lau erworben. Aber manchmal gibt es ja einen triftigen Grund, warum CD´s dort landen.
Mit dem treffend betitelten „Back On The Streets“ fletschen die Straßenköter bereits zum dritten Mal die Zähne, zumindest wenn man nach dem Coverartwork geht. Der Einstieg ist dann mit „Footsteps On The Moon“ auch genauso wie befürchtet. Schleppend düster und mit einem etwas einfallslosen Refrain können die Routiniers nicht so glänzen, wie man sich das wünschen würde. Ganz anders das flotte und – im Gegensatz zum Opener – fast schon sonnige „Can´t Face Tomorrow“. Mats Levén´s Stimme klingt fantastisch, die Gitarren rocken und der Song macht einfach Laune. „Higher“ fällt leider wieder ins Muster des Eröffnungstracks zurück. Auch „The Fall“ kann nicht sonderlich punkten. Ganz anders das großartige „Back On The Streets“. Hier wirken DOGFACE wie befreit – oder wie man auch sagen könnte – von der Leine gelassen.
Aber das passiert im weiteren Verlauf des dritten Longplayers des schwedischen Projekts nicht mehr so oft. „Fired“ beginnt noch recht interessant, bevor der übliche Phlegmatismus einkehrt. Das abschließende „Freaking Out“ ist dermaßen verrückt, dass es schon wieder gut ist.
Aber was bleibt unterm Strich übrig? Mit „Can´t Face Tomorrow“ und „Back On The Streets“ stehen zwei richtig geile Songs auf der Habenseite. Allerdings kann der große Rest dagegen überhaupt nicht anstinken. Mit Abstrichen sind gerade mal der letzte und der erste Song auf der Platte hörenswert. Dazwischen gibt es gepflegte Langeweile von hochtalentierten Musikern.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Footsteps On The Moon
02. Can´t Face Tomorrow
03. Higher
04. The Fall
05. Back On The Streets
06. Fired
07. Get Up
08. Start A Fire
09. Crazy Horses
10. Freaking Out
Stefan
HYDRUS - Alter Ego
Band: Hydrus
Album: Alter Ego
Spielzeit: 48:56 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: September 2013
Homepage: www.facebook.com/hydrusofficial
HYDRUS kommen aus Kolumbien und sind in der dortigen Metalszene schon recht bekannt. Kolumbien ist ja nicht gerade als Metalexportland bekannt und von daher ist es schon bemerkenswert das die Truppe jetzt versucht auch international Fuß zu fassen.
Gegründet hat man sich 2007 und konnte 2009 die erste EP veröffentlichen. Nun ist man also endlich soweit und veröffentlicht dieser Tage das erste komplette Album „Alter Ego“. Glanzpunkte der Band sind mit Sicherheit der ausdrucksstarke, kraftvolle Gesang von Frontfrau Roxana, sowie der Sound der Band der irgendwo zwischen Heavy und Progressive Metal seinen Platz findet.
Halten wir uns daher nicht mehr lange mit vorreden auf, sondern kommen direkt mal zum Album.
Zu Beginn erwartet uns der Opener und Titeltrack „Alter-Ego“. Dieser ist nur ein stimmungsvolle Intro geworden, welches uns gut auf die Platte einstimmen soll.
Das erste Mal richtig zur Sache geht es dann bei „Criminal Shadow“. Direkt zu Beginn fallen die sehr tief gestimmten Gitarren auf, die eigentlich eher zu einer Death Metal Band passen würden, man erwartet quasi schon das los bellen des Frontmans! Aber weit gefehlt es ertönt eine Frauenstimme, die zwar stellenweise recht nasal rüber kommt, aber trotzdem den notwendigen Druck besitzt um gegen die instrumentale Front anzukommen. Der Song an sich ist zwar ordentlich runter gespielt, aber ohne wirklich Höhepunkt.
Mal schauen was uns beim nächsten Track „Abysmal Sensation“ erwartet. Auf jeden Fall schon mal einen interessante Aufbau, mit Riffs die einen direkt in Mark und Bein übergehen. Auch der Chorus bzw. die Eingängigkeit gehen hier in Ordnung, ganz klar eine Steigerung im Vergleich zum ersten Track.
Über das mir zu verspielte „The Game“ gelangen wir in den Mittelteil der Platte, wo sich das kraftvolle „Perpetual Night“ und das abwechslungsreiche und stimmungsvolle „In Nomine Dei“ besonders hervor tun. Der Rest bleibt leider ziemlich blass, das bleibt dann auch leider bis zum Schluss der Scheibe so.
Das abschließende akustische „Nibiru“ ist zwar ganz nett und recht stimmungsvoll, kann aber das Ruder auch nicht mehr herum reißen.
Anspieltipps:
“Abysmal Sensation”, “Perpetual Night” sowie “In Nomine Dei” sollte man sich mal genauer anhören.
Fazit :
Also irgendwie versuchen HYDRUS beim Debütalbum recht viel, aber ich glaube man hat seinen Stil noch nicht so recht gefunden!
Denn, man versucht irgendwie viel Heavy Metal mit Melodic sowie ordentlich Progressive Metal zu mixen.
Das kann ja auch ganz gut gelingen, aber nicht wenn man das auf Kosten der Eingängigkeit macht. Viele Songs rauschen hier nur so an einem vorbei ohne großartig hängen zu bleiben, so wird man leider im übervollen Veröffentlichungswahn untergehen.
Sorry für die Truppe, die wirklich einige gute Ansätze hat, aber mehr als Durchschnitt ist hier leider nicht drin!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Alter-Ego
02. Criminal Shadow
03. Abysmal Sensation
04. The Game
05. In Time of Promise
06. 12-34
07. Perpetual Night
08. In Nomine Dei
09. Sombra Criminal
10. 12-34
11. Nibiru (acustico)
Julian
Album: Alter Ego
Spielzeit: 48:56 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: September 2013
Homepage: www.facebook.com/hydrusofficial
HYDRUS kommen aus Kolumbien und sind in der dortigen Metalszene schon recht bekannt. Kolumbien ist ja nicht gerade als Metalexportland bekannt und von daher ist es schon bemerkenswert das die Truppe jetzt versucht auch international Fuß zu fassen.
Gegründet hat man sich 2007 und konnte 2009 die erste EP veröffentlichen. Nun ist man also endlich soweit und veröffentlicht dieser Tage das erste komplette Album „Alter Ego“. Glanzpunkte der Band sind mit Sicherheit der ausdrucksstarke, kraftvolle Gesang von Frontfrau Roxana, sowie der Sound der Band der irgendwo zwischen Heavy und Progressive Metal seinen Platz findet.
Halten wir uns daher nicht mehr lange mit vorreden auf, sondern kommen direkt mal zum Album.
Zu Beginn erwartet uns der Opener und Titeltrack „Alter-Ego“. Dieser ist nur ein stimmungsvolle Intro geworden, welches uns gut auf die Platte einstimmen soll.
Das erste Mal richtig zur Sache geht es dann bei „Criminal Shadow“. Direkt zu Beginn fallen die sehr tief gestimmten Gitarren auf, die eigentlich eher zu einer Death Metal Band passen würden, man erwartet quasi schon das los bellen des Frontmans! Aber weit gefehlt es ertönt eine Frauenstimme, die zwar stellenweise recht nasal rüber kommt, aber trotzdem den notwendigen Druck besitzt um gegen die instrumentale Front anzukommen. Der Song an sich ist zwar ordentlich runter gespielt, aber ohne wirklich Höhepunkt.
Mal schauen was uns beim nächsten Track „Abysmal Sensation“ erwartet. Auf jeden Fall schon mal einen interessante Aufbau, mit Riffs die einen direkt in Mark und Bein übergehen. Auch der Chorus bzw. die Eingängigkeit gehen hier in Ordnung, ganz klar eine Steigerung im Vergleich zum ersten Track.
Über das mir zu verspielte „The Game“ gelangen wir in den Mittelteil der Platte, wo sich das kraftvolle „Perpetual Night“ und das abwechslungsreiche und stimmungsvolle „In Nomine Dei“ besonders hervor tun. Der Rest bleibt leider ziemlich blass, das bleibt dann auch leider bis zum Schluss der Scheibe so.
Das abschließende akustische „Nibiru“ ist zwar ganz nett und recht stimmungsvoll, kann aber das Ruder auch nicht mehr herum reißen.
Anspieltipps:
“Abysmal Sensation”, “Perpetual Night” sowie “In Nomine Dei” sollte man sich mal genauer anhören.
Fazit :
Also irgendwie versuchen HYDRUS beim Debütalbum recht viel, aber ich glaube man hat seinen Stil noch nicht so recht gefunden!
Denn, man versucht irgendwie viel Heavy Metal mit Melodic sowie ordentlich Progressive Metal zu mixen.
Das kann ja auch ganz gut gelingen, aber nicht wenn man das auf Kosten der Eingängigkeit macht. Viele Songs rauschen hier nur so an einem vorbei ohne großartig hängen zu bleiben, so wird man leider im übervollen Veröffentlichungswahn untergehen.
Sorry für die Truppe, die wirklich einige gute Ansätze hat, aber mehr als Durchschnitt ist hier leider nicht drin!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Alter-Ego
02. Criminal Shadow
03. Abysmal Sensation
04. The Game
05. In Time of Promise
06. 12-34
07. Perpetual Night
08. In Nomine Dei
09. Sombra Criminal
10. 12-34
11. Nibiru (acustico)
Julian
Mittwoch, 20. November 2013
BETZEFER - The Devil Went Down To The Holy Land
Album: The Devil Went Down To The Holy Land
Spielzeit: 45:53 min
Stilrichtung: Groove Metal
Plattenfirma: SPV/Steamhammer
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.facebook.com/Betzefer
Die Israelis von BETZEFER sind seit 1998 im Geschäft und bringen dieser Tage das dritte Studioalbum "The Devil Went Down To The Holy Land" auf den Markt. Mein erster Kontakt mit der Band war 2005 als Support für EKTOMORF. Live hat mir das sehr gut gefallen, von CD war die Band dann aber weniger mein Fall. Seither habe ich den weiteren Weg nicht so stark verfolgt, nun liegt der neue Silberling zur Besprechung im CD Player. Dann schauen wir mal wie BETZEFER anno 2013 klingen.
Nach einem kurzen Intro groovt der eröffnende Titeltrack schon gleich mal kraftvoll und melodisch durch's Gebälk. Frontröhre Avital Tamir passt zur Musik wie der berühmte Arsch auf Eimer. Treibende Beats, rotzige Rock 'n' Roll Attitüde, stampfende Riffs die einfach Spaß machen. "Cash", "Sledgehammer", "Cannibal" sind für mich die Höhepunkte von dreizehn sehr ordentlichen Groove Metal Stücken.
Klar, das Rad erfinden auch BETZEFER nicht neu, ähnliches haben Bands wie PANTERA, SOULFLY oder EKTOMORF auch schon aufgenommen, die Brise MOTÖRHEAD tut der Musik aber sehr gut und hebt "The Devil Went Down To The Holy Land" von der Masse ab.
Freunde gepflegten Groove Metals dürften mit BETZEFER auch 2013 nichts falsch machen und bekommen ein Album in die Hand, mit dem sich die herbstliche Lethargie wunderbar wegblasen lässt.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Tropical
02. The Devil Went Down to the Holy Land
03. Killing the Fuss
04. Cash
05. Yuppie Six Feet Underground
06. Copkiller
07. Sledgehammer
08. The Medic
09. Milk
10. Suicide Hotline Pt. 1
11. Suicide Hotline Pt. 2
12. Cannibal
13. I Hate
14.Can You Hear Me Now?
Chris
SPLIT HEAVEN - The Devil´s Bandit
Band: Split Heaven
Album: The Devil's Bandit
Spielzeit: 41:41 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pure Legend Records
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.splitheaven.net
Heavy Metal aus dem staubigen Mexiko, Pistolero auf dem Cover - da traue ich mich ja beinahe nicht was Schlechtes zu sagen, aus Angst vor der Rache eines grimmigen Kartells ... ok, ich schaue zu viel „Breaking Bad“. Aber auch ohne heißen Atem im Nacken kann man bei dem dritten SPLIT HEAVEN Studioalbum (dem zweiten auf dem Pure Steel Label) Entwarnung geben, denn der auf dem 2011er Vorgänger („Street Law“) eingeschlagene Weg wird konsequent fortgesetzt. D.h. es wird bleihaltiger, klassischer Heavy Metal der alten Schule mit leichtem Powermetal Einschlag (wie in den starken Mitsingrefrains von „False Martyr“ oder „Sinner“) verschossen. Der Neuzugang am Mikrofon hört auf den Namen Gian Carlo Farjat und hat seine Rob Halford Lektion definitiv gelernt. Manchmal klingt der finster dreinblickende Geselle sogar ein wenig wie ein Dave Mustaine der singen kann. Das Artwork und die Promofotos im Westernstil sind stimmig und passen perfekt zu Image und Musik auf „The Devil's Bandit“ – ein nicht unwesentlicher Teil des Gesamtpakets. So soll es sein.
Nach dem Intro „The Arrival Of The Gunslinger” wird für den Rest der gut 40 Minuten das Gaspedal ordentlich durchgetreten, die bereits angesprochenen Banger machen ebenso Laune wie der „dreckige“ Titeltrack oder der letzte Track „Right To Rule“. Die Kompositionen sind abwechslungsreich genug um den Hörer dauerhaft bei Stange zu halten, auch wenn nicht jede Hookline ins Schwarze trifft und hier und da mal ein paar Längen auftauchen. Weil auch handwerklich alles Hand und Fuß hat und die Produktion schön knallt, dabei aber weder billig noch überpoliert daherkommt, kann der interessierte Headbanger eigentlich bedenkenlos zugreifen. „The Devil's Bandit” ist zwar kein Meilenstein des Genres, aber ein in sich stimmiges Album mit Wiedererkennungswert und dem richtigen Spirit.
Da SPLIT HEAVEN bereits erfolgreiche Konzerte auf Europäischem Boden bestritten haben (Swordbrothers Festival 2011) sind die Weichen für weitere Schritte zur Festigung des guten Rufs schon mal gestellt. Die Songs auf „The Devil's Bandit” dürften, frei nach dem Promotext, jedem Kuttenträger und Headbanger ein Lächeln auf das unrasierte Gesicht zaubern.
WERTUNG:
Trackliste:
01. The Arrival Of The Gunslinger (Intro)
02. Danger Zone
03. False Martyr
04. March Of The Dead
05. The Devil’s Bandit
06. Waiting For The Angel Of Death
07. Runaway
08. Diamond Gaze
09. Sinner
10. Right To Rule
Mario
Album: The Devil's Bandit
Spielzeit: 41:41 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pure Legend Records
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.splitheaven.net
Heavy Metal aus dem staubigen Mexiko, Pistolero auf dem Cover - da traue ich mich ja beinahe nicht was Schlechtes zu sagen, aus Angst vor der Rache eines grimmigen Kartells ... ok, ich schaue zu viel „Breaking Bad“. Aber auch ohne heißen Atem im Nacken kann man bei dem dritten SPLIT HEAVEN Studioalbum (dem zweiten auf dem Pure Steel Label) Entwarnung geben, denn der auf dem 2011er Vorgänger („Street Law“) eingeschlagene Weg wird konsequent fortgesetzt. D.h. es wird bleihaltiger, klassischer Heavy Metal der alten Schule mit leichtem Powermetal Einschlag (wie in den starken Mitsingrefrains von „False Martyr“ oder „Sinner“) verschossen. Der Neuzugang am Mikrofon hört auf den Namen Gian Carlo Farjat und hat seine Rob Halford Lektion definitiv gelernt. Manchmal klingt der finster dreinblickende Geselle sogar ein wenig wie ein Dave Mustaine der singen kann. Das Artwork und die Promofotos im Westernstil sind stimmig und passen perfekt zu Image und Musik auf „The Devil's Bandit“ – ein nicht unwesentlicher Teil des Gesamtpakets. So soll es sein.
Nach dem Intro „The Arrival Of The Gunslinger” wird für den Rest der gut 40 Minuten das Gaspedal ordentlich durchgetreten, die bereits angesprochenen Banger machen ebenso Laune wie der „dreckige“ Titeltrack oder der letzte Track „Right To Rule“. Die Kompositionen sind abwechslungsreich genug um den Hörer dauerhaft bei Stange zu halten, auch wenn nicht jede Hookline ins Schwarze trifft und hier und da mal ein paar Längen auftauchen. Weil auch handwerklich alles Hand und Fuß hat und die Produktion schön knallt, dabei aber weder billig noch überpoliert daherkommt, kann der interessierte Headbanger eigentlich bedenkenlos zugreifen. „The Devil's Bandit” ist zwar kein Meilenstein des Genres, aber ein in sich stimmiges Album mit Wiedererkennungswert und dem richtigen Spirit.
Da SPLIT HEAVEN bereits erfolgreiche Konzerte auf Europäischem Boden bestritten haben (Swordbrothers Festival 2011) sind die Weichen für weitere Schritte zur Festigung des guten Rufs schon mal gestellt. Die Songs auf „The Devil's Bandit” dürften, frei nach dem Promotext, jedem Kuttenträger und Headbanger ein Lächeln auf das unrasierte Gesicht zaubern.
WERTUNG:
Trackliste:
01. The Arrival Of The Gunslinger (Intro)
02. Danger Zone
03. False Martyr
04. March Of The Dead
05. The Devil’s Bandit
06. Waiting For The Angel Of Death
07. Runaway
08. Diamond Gaze
09. Sinner
10. Right To Rule
Mario
EAT THE GUN - Stripped To The Bone
Band: Eat The Gun
Album: Stripped To The Bone
Spielzeit: 33:12 min.
Stilrichtung: Alternative, Punk Rock
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 25.11.2013
Homepage: www.eatthegun.com
Das Coverartwork ist so eine Art Vorbote. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe und darauf den Namen EAT THE GUN gelesen habe, dachte ich sofort diesen Satz: machen die jetzt Alternative-Zeug? Gleich mal vorneweg: ich kenne und liebe diese Band seit ihrer ersten EP „Kingsize“ aus dem Jahre 2002. Der darauf befindliche Hit „Welcome To The Show“ begleitet mich noch heute auf so mancher Party. Aber auch darauf folgende Alben wie das harte „Super Persuit Mode Aggressive Thrash Distortion“ oder das vor zwei Jahren veröffentlichte „Runner“ haben ihren Platz im heimischen CD-Schrank gefunden.
Nun steht mit „Stripped To The Bone“ das neue Werk des Münsteraner Trios an. Und offensichtlich haben Hendrik (vocals, guitars), Gerry (drums) und Peter (bass) die Schnauze voll vom bisher eingeschlagenen Weg. Denn der Albumtitel darf durchaus wörtlich interpretiert werden. Der Sound ist knochentrocken und die Songs tönen irgendwo zwischen Alternative und Punk Rock. Wollen die Herren damit die Charts knacken? Der Wiedererkennungwert sinkt auf jeden Fall gewaltig und manches auf „Stripped To The Bone“ klingt leider nach einer dieser x-beliebigen Combos aus den USA. Die erste geplante Single „Loner“ hat aber dennoch Potenzial. Es ist ja nicht so, dass EAT THE GUN verlernt hätten, gute Songs zu schreiben. Aber die Anbiederung an den US-Markt hinterlässt einen schalen Beigeschmack.
Highlights sind neben „Loner“ Stücke wie „Wake Me Up“, „Made Of Stone“, “Won´t Let You Down” und der Opener „At The End Of The Day“. Auf jeden Fall solltet Ihr vor einlegen der CD die Scheuklappen ablegen, sonst wird es nichts mit der Liebe zum neuen Album.
Wie schrieben EAT THE GUN im Booklet ihrer ersten EP? „You Can´t Kill Rock´n Roll“. Verdammt richtig - aber Du kannst Rock´n Roll eben auf viele verschiedene Arten und Weisen spielen. Und das machen die Jungs auf ihrem neuen Album “Stripped To The Bone” auch, zumindest auf eine andere Art. Der Bombast vergangener Tage ist Geschichte. Hier regieren punkige Riffs und aufs wesentliche reduzierte Songstrukturen. Gepaart mit einem gehörigen Schuß Alternative – die Fans wird das vielleicht vor den Kopf stoßen. Eine Chance sollte man dem neuen Dreher aber schon geben…und zum Schluß noch ein Wort zum Cover: das stammt vom gleichen Künstler wie seinerzeit „Kingsize“. Verrückt, was?
WERTUNG:
Trackliste:
01. At The End Of The Day
02. Loner
03. Wake Me Up
04. Addicition
05. Apocalyptic Blues
06. Bad Memories
07. Made Of Stone
08. Won´t Let You Down
09. Hot Blood
10. Small Dose Of Death
Stefan
Album: Stripped To The Bone
Spielzeit: 33:12 min.
Stilrichtung: Alternative, Punk Rock
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 25.11.2013
Homepage: www.eatthegun.com
Das Coverartwork ist so eine Art Vorbote. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe und darauf den Namen EAT THE GUN gelesen habe, dachte ich sofort diesen Satz: machen die jetzt Alternative-Zeug? Gleich mal vorneweg: ich kenne und liebe diese Band seit ihrer ersten EP „Kingsize“ aus dem Jahre 2002. Der darauf befindliche Hit „Welcome To The Show“ begleitet mich noch heute auf so mancher Party. Aber auch darauf folgende Alben wie das harte „Super Persuit Mode Aggressive Thrash Distortion“ oder das vor zwei Jahren veröffentlichte „Runner“ haben ihren Platz im heimischen CD-Schrank gefunden.
Nun steht mit „Stripped To The Bone“ das neue Werk des Münsteraner Trios an. Und offensichtlich haben Hendrik (vocals, guitars), Gerry (drums) und Peter (bass) die Schnauze voll vom bisher eingeschlagenen Weg. Denn der Albumtitel darf durchaus wörtlich interpretiert werden. Der Sound ist knochentrocken und die Songs tönen irgendwo zwischen Alternative und Punk Rock. Wollen die Herren damit die Charts knacken? Der Wiedererkennungwert sinkt auf jeden Fall gewaltig und manches auf „Stripped To The Bone“ klingt leider nach einer dieser x-beliebigen Combos aus den USA. Die erste geplante Single „Loner“ hat aber dennoch Potenzial. Es ist ja nicht so, dass EAT THE GUN verlernt hätten, gute Songs zu schreiben. Aber die Anbiederung an den US-Markt hinterlässt einen schalen Beigeschmack.
Highlights sind neben „Loner“ Stücke wie „Wake Me Up“, „Made Of Stone“, “Won´t Let You Down” und der Opener „At The End Of The Day“. Auf jeden Fall solltet Ihr vor einlegen der CD die Scheuklappen ablegen, sonst wird es nichts mit der Liebe zum neuen Album.
Wie schrieben EAT THE GUN im Booklet ihrer ersten EP? „You Can´t Kill Rock´n Roll“. Verdammt richtig - aber Du kannst Rock´n Roll eben auf viele verschiedene Arten und Weisen spielen. Und das machen die Jungs auf ihrem neuen Album “Stripped To The Bone” auch, zumindest auf eine andere Art. Der Bombast vergangener Tage ist Geschichte. Hier regieren punkige Riffs und aufs wesentliche reduzierte Songstrukturen. Gepaart mit einem gehörigen Schuß Alternative – die Fans wird das vielleicht vor den Kopf stoßen. Eine Chance sollte man dem neuen Dreher aber schon geben…und zum Schluß noch ein Wort zum Cover: das stammt vom gleichen Künstler wie seinerzeit „Kingsize“. Verrückt, was?
WERTUNG:
Trackliste:
01. At The End Of The Day
02. Loner
03. Wake Me Up
04. Addicition
05. Apocalyptic Blues
06. Bad Memories
07. Made Of Stone
08. Won´t Let You Down
09. Hot Blood
10. Small Dose Of Death
Stefan
KICK - Memoirs
Band: Kick
Album: Memoirs
Spielzeit: 40:33 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 16.11.2013
Homepage: www.kickuk.com
Die britische Hardrockformation KICK ist zurück – allerdings ohne ihren etatmäßigen Sänger Nick Workman, der mit seinem aktuellen Betätigungsfeld VEGA und dem dazugehörigen aktuellen Album „What The Hell“ ordentlich punkten konnte. Die verbliebenen Initiatoren Chris und Mikey Jones brüten nun seit 2010 über einem neuen Album. Jetzt ist es fertig, und nachdem es schon über I-Tunes vertrieben wurde, kommt endlich auch eine CD-Version auf den Markt. Allerdings mit 3 Songs weniger, denn die Bonustracks „The Miracle“, „Devoted“ und „From This Day On“ fehlen und wurden durch zwei andere („Fallen Angel“ und „The End Of Time“) ersetzt, die leider hier nicht vorlagen.
Bassist und Gitarrist Mikey Jones ist auf „Memoirs“ auch für die Vocals zuständig, ebenso wurden die Songs in Mikey´s Studio eingespielt. Die Stimme des Briten erinnert nicht nur einmal an einen gewissen Vincent Damon Furnier, besser bekannt als ALICE COOPER. Die Musik auf „Memoirs“ liegt irgendwo zwischen der kommerziell erfolgreichsten Phase des Meisters (allerdings ohne die zwingende Hitdichte zu erreichen) und HAREM SCAREM oder auch der vergessenen Band STUN LEER.
„Doesn´t Take Much“ ist ein gelungener Einstieg in das vierte Album der Band– der Song klingt frisch und rockt gefällig vor sich hin. „Thrill Seeking Junkie“ ist mit einem etwas modernerem Anstrich versehen und „Radio“ kommt mit dickeren Keyboards daher. Allerdings wird im Laufe der Platte klar, dass irgendetwas fehlt – die Songs sind allesamt nicht schlecht, aber so richtig große Melodien gibt es eher selten (z.B. „Round & Round“). Solides Handwerk, aber es fehlt der letzte Kick – für eine Band, die sich genauso nennt, eine verheerende Situation.
Dazu kommt der Umstand, dass die Scheibe so wirkt, als wäre sie künstlich in die Länge gezogen worden, es ist jede Menge Füllmaterial vorhanden. Die Rosinen herauszupicken ist das ganz einfach: „Round & Round“, „The Futures Ours“, „Doesn´t Take Much“ und „Urban Refugee“ sind die Anspieltipps für ein eher durchschnittliches Hardrockalbum, das ganz große Momente vermissen lässt, aber auch nicht schlecht ist. Das wird in der heutigen Zeit, wo die Konkurrenz wieder zunimmt, vermutlich nicht reichen, um aus der Flut neuer Alben herauszustechen.
„Memoirs“ kann nicht wirklich überzeugen. Der Sound ist matschig und kraftlos, die Songs sind zwar teilweise nicht schlecht aber insgesamt bietet das Album zu wenige Höhepunkte, die einen Kauf rechtfertigen. Für Alleskäufer und Genrefreaks aber generell ok. Übrigens wurden sämtliche Longplayer der Bandgeschichte neu auf I-Tunes veröffentlicht.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Doesn´t Take Much
2.Thrill Seeking Junkie
3.Radio
4.Come Back
5.Urban Refugee
6.Round & Round
7.Words Of Advice
8.Highway To The Sun
9.The Futures Ours
10.Never Lost That Feeling
11.Nothing More To Say
12.Fallen Angel (Bonus Track)
13.The End Of Time (Bonus Track from „Light Of Day“ 2006)
Stefan
Album: Memoirs
Spielzeit: 40:33 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 16.11.2013
Homepage: www.kickuk.com
Die britische Hardrockformation KICK ist zurück – allerdings ohne ihren etatmäßigen Sänger Nick Workman, der mit seinem aktuellen Betätigungsfeld VEGA und dem dazugehörigen aktuellen Album „What The Hell“ ordentlich punkten konnte. Die verbliebenen Initiatoren Chris und Mikey Jones brüten nun seit 2010 über einem neuen Album. Jetzt ist es fertig, und nachdem es schon über I-Tunes vertrieben wurde, kommt endlich auch eine CD-Version auf den Markt. Allerdings mit 3 Songs weniger, denn die Bonustracks „The Miracle“, „Devoted“ und „From This Day On“ fehlen und wurden durch zwei andere („Fallen Angel“ und „The End Of Time“) ersetzt, die leider hier nicht vorlagen.
Bassist und Gitarrist Mikey Jones ist auf „Memoirs“ auch für die Vocals zuständig, ebenso wurden die Songs in Mikey´s Studio eingespielt. Die Stimme des Briten erinnert nicht nur einmal an einen gewissen Vincent Damon Furnier, besser bekannt als ALICE COOPER. Die Musik auf „Memoirs“ liegt irgendwo zwischen der kommerziell erfolgreichsten Phase des Meisters (allerdings ohne die zwingende Hitdichte zu erreichen) und HAREM SCAREM oder auch der vergessenen Band STUN LEER.
„Doesn´t Take Much“ ist ein gelungener Einstieg in das vierte Album der Band– der Song klingt frisch und rockt gefällig vor sich hin. „Thrill Seeking Junkie“ ist mit einem etwas modernerem Anstrich versehen und „Radio“ kommt mit dickeren Keyboards daher. Allerdings wird im Laufe der Platte klar, dass irgendetwas fehlt – die Songs sind allesamt nicht schlecht, aber so richtig große Melodien gibt es eher selten (z.B. „Round & Round“). Solides Handwerk, aber es fehlt der letzte Kick – für eine Band, die sich genauso nennt, eine verheerende Situation.
Dazu kommt der Umstand, dass die Scheibe so wirkt, als wäre sie künstlich in die Länge gezogen worden, es ist jede Menge Füllmaterial vorhanden. Die Rosinen herauszupicken ist das ganz einfach: „Round & Round“, „The Futures Ours“, „Doesn´t Take Much“ und „Urban Refugee“ sind die Anspieltipps für ein eher durchschnittliches Hardrockalbum, das ganz große Momente vermissen lässt, aber auch nicht schlecht ist. Das wird in der heutigen Zeit, wo die Konkurrenz wieder zunimmt, vermutlich nicht reichen, um aus der Flut neuer Alben herauszustechen.
„Memoirs“ kann nicht wirklich überzeugen. Der Sound ist matschig und kraftlos, die Songs sind zwar teilweise nicht schlecht aber insgesamt bietet das Album zu wenige Höhepunkte, die einen Kauf rechtfertigen. Für Alleskäufer und Genrefreaks aber generell ok. Übrigens wurden sämtliche Longplayer der Bandgeschichte neu auf I-Tunes veröffentlicht.
Trackliste:
1.Doesn´t Take Much
2.Thrill Seeking Junkie
3.Radio
4.Come Back
5.Urban Refugee
6.Round & Round
7.Words Of Advice
8.Highway To The Sun
9.The Futures Ours
10.Never Lost That Feeling
11.Nothing More To Say
12.Fallen Angel (Bonus Track)
13.The End Of Time (Bonus Track from „Light Of Day“ 2006)
Stefan
MAHOGANY HEAD GRENADE - Return Of The Point Of Departure
Band: Mahogany Head Grenade
Album: Return Of The Point Of Departure
Spielzeit: 30:56 min
Stilrichtung: Instrumental / Progressive Metal
Plattenfirma: Eigenvertrieb
Veröffentlichung: (bereits erschienen)
Homepage: www.mahoganyheadgrenade.bandcamp.com
Wenn sich eine 30minütige 5-Track CD wie ein Doppelalbum anfühlt, dann ist was faul im Staate Dänemark. Gitarrist Dan Hyer und seine im Promotext namentlich ungenannten beiden Sidekicks an Bass und Drums fräsen sich durch 5 instrumental Nummern, die allesamt Überlänge haben und in erster Linie aus einer Handvoll guter Metal-Riffs („Shadow Of The Light“, „Higher Ground“) und gaaaanz viel Gitarrengegeniedel bestehen. Das muss prinzipiell mal nichts Schlechtes bedeuten. Da haben einige Koryphäen des Genres schon die ein oder andere Glanztat aufs Band genagelt. Das vorliegende Album „Return Of The Point Of Departure” gehört leider nicht zu diesem Kreis.
Dan Hyer rifft und soliert dass die Heide wackelt, die Rhythmussgruppe groovt sich äußerst kompetent durch die instrumental Nummern , aber Begeisterung kommt nicht auf. Das liegt wohl daran, dass die Songs alle keinerlei Widerhakenmelodien aufweisen und rhythmisch recht straight daher kommen. Die von der Band gewählte Stilbezeichnung Progressive Metal ist daher auch nicht wirklich passend. Ich find es auch ganz toll, dass Hyer ein WahWah Pedal besitzt. Doch. Da freu ich mich richtig für ihn. Aber muss das denn in so gut wie jedem Song bis zum Erbrechen durchgetreten werden? Hat ein gewisser Kirk H. das nicht schon ein für alle Mal zum absoluten No-Go degradiert? Dass man mich nicht falsch versteht – ich liebe instrumentale Gitarrenmusik. In meinem Regal stehen einige Klassiker des Genres von den üblichen Verdächtigen und ich kann mir auch mal eine G3 DVD mit John Petrucci geben ohne nach 10 Minuten in Winterschlaf zu fallen. Was Mahogany Head Grenade aber ganz eindeutig fehlt sind die mitreißenden Melodien, die aus einem guten Solo, ein perfektes Solo machen und die jemanden wie Joe Satriani oder Steve vai auch über den Genrerand hinaus zu einem Begriff gemacht haben. Dass Hyer spielen kann steht außer Frage, packende Songs schreiben kann er leider nicht. So bleibt unterm Strich eine CD, die gut eingespielt und produziert ist (Mastering von Maor Appelbaum, u.a. Halford, Sepultura), in erster Linie aber nur für Musikmessen-Besucher und Frickelfetischisten interessant sein dürfte.
Die Scheibe ist als digitaler Download über die Band-Page, als schickes Digipack und über die üblichen Online stores wie I-tunes, Amazon, CD Baby, etc. erhältlich.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Under The Sun, Part 1
02. Shadow Of The Light
03. Propaganda
04. Higher Ground
05. Noname Lane
Mario
Album: Return Of The Point Of Departure
Spielzeit: 30:56 min
Stilrichtung: Instrumental / Progressive Metal
Plattenfirma: Eigenvertrieb
Veröffentlichung: (bereits erschienen)
Homepage: www.mahoganyheadgrenade.bandcamp.com
Wenn sich eine 30minütige 5-Track CD wie ein Doppelalbum anfühlt, dann ist was faul im Staate Dänemark. Gitarrist Dan Hyer und seine im Promotext namentlich ungenannten beiden Sidekicks an Bass und Drums fräsen sich durch 5 instrumental Nummern, die allesamt Überlänge haben und in erster Linie aus einer Handvoll guter Metal-Riffs („Shadow Of The Light“, „Higher Ground“) und gaaaanz viel Gitarrengegeniedel bestehen. Das muss prinzipiell mal nichts Schlechtes bedeuten. Da haben einige Koryphäen des Genres schon die ein oder andere Glanztat aufs Band genagelt. Das vorliegende Album „Return Of The Point Of Departure” gehört leider nicht zu diesem Kreis.
Dan Hyer rifft und soliert dass die Heide wackelt, die Rhythmussgruppe groovt sich äußerst kompetent durch die instrumental Nummern , aber Begeisterung kommt nicht auf. Das liegt wohl daran, dass die Songs alle keinerlei Widerhakenmelodien aufweisen und rhythmisch recht straight daher kommen. Die von der Band gewählte Stilbezeichnung Progressive Metal ist daher auch nicht wirklich passend. Ich find es auch ganz toll, dass Hyer ein WahWah Pedal besitzt. Doch. Da freu ich mich richtig für ihn. Aber muss das denn in so gut wie jedem Song bis zum Erbrechen durchgetreten werden? Hat ein gewisser Kirk H. das nicht schon ein für alle Mal zum absoluten No-Go degradiert? Dass man mich nicht falsch versteht – ich liebe instrumentale Gitarrenmusik. In meinem Regal stehen einige Klassiker des Genres von den üblichen Verdächtigen und ich kann mir auch mal eine G3 DVD mit John Petrucci geben ohne nach 10 Minuten in Winterschlaf zu fallen. Was Mahogany Head Grenade aber ganz eindeutig fehlt sind die mitreißenden Melodien, die aus einem guten Solo, ein perfektes Solo machen und die jemanden wie Joe Satriani oder Steve vai auch über den Genrerand hinaus zu einem Begriff gemacht haben. Dass Hyer spielen kann steht außer Frage, packende Songs schreiben kann er leider nicht. So bleibt unterm Strich eine CD, die gut eingespielt und produziert ist (Mastering von Maor Appelbaum, u.a. Halford, Sepultura), in erster Linie aber nur für Musikmessen-Besucher und Frickelfetischisten interessant sein dürfte.
Die Scheibe ist als digitaler Download über die Band-Page, als schickes Digipack und über die üblichen Online stores wie I-tunes, Amazon, CD Baby, etc. erhältlich.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Under The Sun, Part 1
02. Shadow Of The Light
03. Propaganda
04. Higher Ground
05. Noname Lane
Mario
Montag, 18. November 2013
FATE - If Not For The Devil
Band: Fate
Album: If Not For The Devil
Spielzeit: 55:11 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Avenue Of Allies
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.fatetheband.com
Bärenstark meldeten sich die dänischen Hardrocker FATE 2011 mit ihrem Album „Ghosts From The Past“ zurück. Mit dem neuen Line-Up, bestehend aus Dagfinn Joensen (vocals), Torben Enevoldsen (guitars), Mikkel Henderson (keyboards), Peter Steincke (bass) und Jens Berglid (drums) hat sich anscheinend eine Konstante gebildet, denn auch das neue Album „If Not For The Devil“ ist mit der gleichen Mannschaft entstanden. Auch Knöpfchendreher Jacob Hansen war erneut für den Mix und das Mastering zuständig. Nur das Label hat sich geändert, jetzt sind sich die Jungs mit der deutschen Company Avenue Of Allies handelseinig geworden.
Vor zwei Jahren packten die Dänen eine ordentliche Schippe an Härte auf ihren herkömmlichen Sound. Diese Entwicklung wurde beim mittlerweile siebten Langspieler „If Not For The Devil“ wieder rückgängig gemacht. Was für den Opener „Reaping“ allerdings nur bedingt gilt. Denn dieser fegt mit einem Tempo durch die Gehörgänge, das sich gewaschen hat. Das Stück könnte ohne Weiteres auf dem 2011er Vorgänger stehen. Nur der Sound ist etwas freundlicher und so ist „Reaping“ praktisch der Übergang vom letzten Album zum neuen, alten Sound von FATE. Denn schon der folgende Titeltrack glänzt mit bewährtem Sound und Songwriting. Hochmelodisch und äußerst geschliffen klingt auch „Bridges Are Burning“. Aber neben den Keyboards, die wieder weiter im Vordergrund zu finden sind, haben sich die Gitarren eine kernige Härte erhalten. Das Anfangsriff von „Feel Like Making Love“ hat man doch schon gehört…ah jetzt fällts mir ein: hier haben die Jungs etwas von POISON und ihrem Hit „Fallen Angel“ abgeschaut. Aber nur die ersten paar Sekunden, danach driftet der Song in eine andere Richtung. „Made Of Stone“ ist etwas epischer ausgerichtet und greift erneut etwas den Stil des letzten Albums auf. Auch „Man Against The Wall“ wäre bis vor kurzem ein untypischer Song für FATE gewesen. Das fast 6 Minuten lange „My World“ ist ebenfalls recht episch und geizt trotzdem nicht mit zuckersüßen Melodien. Etwas metallisch wird es dann noch bei „Taught To Kill“, das im ersten Augenblick so gar nicht zu FATE passen will. Allerdings ein weiterer sehr guter Song. Das abschließende „Gimme All Your Love“ sollte alle alten Fans wieder versöhnlich stimmen.
FATE haben auf „If Not For The Devil“ einen tollen Mittelweg zwischen ihren alten Sachen und dem letztjährigen Ausflug in düsterere Gefilde gefunden. Die positive Energie der frühen Jahre ist wieder da – zumindest für ein paar Songs am Anfang des Albums - nicht ohne richtig kernig zu klingen. Ab der Mitte legt die Scheibe wieder einen Zacken an Härte zu. Das Songwriting ist – ähnlich wie vor zwei Jahren – top und unter dem Dutzend neuer Songs befindet sich praktisch kein Füllmaterial. Und so stehen FATE auch im Jahre 2013 für hochwertigen AOR/Melodicrock aus Skandinavien. Für Fans unverzichtbar!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Reaping
02. If Not For The Devil
03. Bridges Are Burning
04. Feel Like Making Love
05. Gambler
06. Hard To Say Goodbye
07. Made Of Stone
08. Man Against The World
09. My World
10. Turn Back Time
11. Taught To Kill
12. Gimme All Your Love
Stefan
Album: If Not For The Devil
Spielzeit: 55:11 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Avenue Of Allies
Veröffentlichung: 22.11.2013
Homepage: www.fatetheband.com
Bärenstark meldeten sich die dänischen Hardrocker FATE 2011 mit ihrem Album „Ghosts From The Past“ zurück. Mit dem neuen Line-Up, bestehend aus Dagfinn Joensen (vocals), Torben Enevoldsen (guitars), Mikkel Henderson (keyboards), Peter Steincke (bass) und Jens Berglid (drums) hat sich anscheinend eine Konstante gebildet, denn auch das neue Album „If Not For The Devil“ ist mit der gleichen Mannschaft entstanden. Auch Knöpfchendreher Jacob Hansen war erneut für den Mix und das Mastering zuständig. Nur das Label hat sich geändert, jetzt sind sich die Jungs mit der deutschen Company Avenue Of Allies handelseinig geworden.
Vor zwei Jahren packten die Dänen eine ordentliche Schippe an Härte auf ihren herkömmlichen Sound. Diese Entwicklung wurde beim mittlerweile siebten Langspieler „If Not For The Devil“ wieder rückgängig gemacht. Was für den Opener „Reaping“ allerdings nur bedingt gilt. Denn dieser fegt mit einem Tempo durch die Gehörgänge, das sich gewaschen hat. Das Stück könnte ohne Weiteres auf dem 2011er Vorgänger stehen. Nur der Sound ist etwas freundlicher und so ist „Reaping“ praktisch der Übergang vom letzten Album zum neuen, alten Sound von FATE. Denn schon der folgende Titeltrack glänzt mit bewährtem Sound und Songwriting. Hochmelodisch und äußerst geschliffen klingt auch „Bridges Are Burning“. Aber neben den Keyboards, die wieder weiter im Vordergrund zu finden sind, haben sich die Gitarren eine kernige Härte erhalten. Das Anfangsriff von „Feel Like Making Love“ hat man doch schon gehört…ah jetzt fällts mir ein: hier haben die Jungs etwas von POISON und ihrem Hit „Fallen Angel“ abgeschaut. Aber nur die ersten paar Sekunden, danach driftet der Song in eine andere Richtung. „Made Of Stone“ ist etwas epischer ausgerichtet und greift erneut etwas den Stil des letzten Albums auf. Auch „Man Against The Wall“ wäre bis vor kurzem ein untypischer Song für FATE gewesen. Das fast 6 Minuten lange „My World“ ist ebenfalls recht episch und geizt trotzdem nicht mit zuckersüßen Melodien. Etwas metallisch wird es dann noch bei „Taught To Kill“, das im ersten Augenblick so gar nicht zu FATE passen will. Allerdings ein weiterer sehr guter Song. Das abschließende „Gimme All Your Love“ sollte alle alten Fans wieder versöhnlich stimmen.
FATE haben auf „If Not For The Devil“ einen tollen Mittelweg zwischen ihren alten Sachen und dem letztjährigen Ausflug in düsterere Gefilde gefunden. Die positive Energie der frühen Jahre ist wieder da – zumindest für ein paar Songs am Anfang des Albums - nicht ohne richtig kernig zu klingen. Ab der Mitte legt die Scheibe wieder einen Zacken an Härte zu. Das Songwriting ist – ähnlich wie vor zwei Jahren – top und unter dem Dutzend neuer Songs befindet sich praktisch kein Füllmaterial. Und so stehen FATE auch im Jahre 2013 für hochwertigen AOR/Melodicrock aus Skandinavien. Für Fans unverzichtbar!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Reaping
02. If Not For The Devil
03. Bridges Are Burning
04. Feel Like Making Love
05. Gambler
06. Hard To Say Goodbye
07. Made Of Stone
08. Man Against The World
09. My World
10. Turn Back Time
11. Taught To Kill
12. Gimme All Your Love
Stefan
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