Band: Blanca White
Album: Resurgence Of Rock
Spielzeit: 49:07 min
Plattenfirma: unabhängig
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.resurgenceofrock.com
Was geschieht, wenn sich ein Rock-Musik-Fan auf Dauer mit seiner Plattensammlung zu langweilen beginnt und einen Langstreckenflug vor sich hat? Richtig – er ruft das Musik-Projekt BLANCA WHITE ins Leben und lädt namhafte Musiker ein, für ihn zu spielen und zu singen; dann nimmt man ein Album namens „Resurgence Of Rock“ auf. An dem Projekt beteiligt sind Paul Shortino, Jeff Paris, Terry Ilous und Lorraine Lewis. Sie alle kamen und sangen. Vater des Projekts ist Ken Savage.
Ein schönes Cover mit seiner Fahne, die im Gewitter geschwungen wird. Sieht nach Freiheit und Mut aus – ganz wie es sich für Rock gehört. Verspricht schon einiges. Mut gehörte sicher auch für Savage dazu, viel Geld in ein Projekt zu stecken, von dem er nicht wusste, wie es ankommt und ob es etwas wird.
Stimmlich und musikalisch sind natürlich alle beteiligten Musiker Profis und klingen wirklich sehr gut. Das Projekt ist eine originelle Idee. Die Instrumente sollen laut eigenen Aussagen alle mal bedient haben. Das ist ja allein schon Können und verdient Respekt.
Bei dem Titelsong „Resurgence Of Rock“ kann man sich schon auf viele schöne Songs freuen. Die raue Stimme Paul Shortinos passt super zu diesem klassischen Rock-Song. Melodischer geht es mit „One For The Ages“ weiter, wozu auch Jeff Paris wie A... auf Eimer passt. Hier steht die Stimme eindeutig im Vordergrund. Bei „Your Boyfriend Is Lame“ krächzen anfangs schon die Gitarren und dann krächzt Terry Ilous’ Stimme los. Ein Zusammenspiel, welches perfekter kaum möglich wäre. Ein Song, den man nicht so leicht vergessen wird. Die Drums spielen teilweise clap hands. „Take Me Back“ ist ein toller im Country-Stil gehaltener Song und dort singt Jeff Paris mit einer rauen, verlebten Stimme, was absolut stark klingt. „Livin’ It Up (In A Mexican Bar)“ ist ein Glanzstück. Man kann sich Shortino wirklich umringt von tequilatrinkenden Menschen vorstellen mit Gitarre jammend und vor sich hin singend Der Gitarren-Rhythmus ist so richtig gemütlich. Bei „Still Turnin’ Heads“ kommt die Dame des Albums zu Wort: Lorraine Lewis. Lewis röhrt in gewohnter Manier. Die Instrumente setzen hier mehr auf Melodic. Ein kleines Solo der Gitarre, kommt sehr gut. „Hundred Years Of War“ ist definitiv eins der Highlights. Lorraine Lewis übertrifft sich stimmlich bei dieser Ballade, die Hymnencharakter hat, selbst. Dieser Song ist wirklich der absolute Hammer!
Ein sehr gutes Album! Ein Projekt, dass sich gelohnt hat. Danke an den rockenden Rechtsanwalt Ken Savage, der die Texte für die Songs auf dem Album geschrieben hat, und sein Geld in etwas gesteckt hat, woran er glaubte.
.
Anspieltipps: “Resurgence Of Rock”, “Your Boyfriend Is Lame”, “Take Me Back”, “Livin’ It Up (In A Mexican Bar)”, „Hundred Years War“
Fazit : Wer klassische Hardrock-Musik mag, wird das Album auch mögen. Es lohnt sich wirklich.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Resurgence Of Rock 5:17
2.One For The Ages 4:40
3.Your Boyfriend Is Lame 5:34
4.Take Me Back 5:47
5.Livin’ It Up (In A Mexican Bar) 5:55
6.Still Turnin’ Heads 4:33
7.Another Hotel Bar 6:06
8.Hundred Years War 6:16
9.Woman Side Famous Last Chords 6:57
Sandra
Montag, 7. Mai 2012
DRAKKAR - When Lightning Strikes
Band: Drakkar
Album: When Lightning Strikes
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: My Kingdom Music
Veröffentlichung:
16.01.2012
Homepage:
www.myspace.com/drakkarweb
Relativ spät erreicht uns das neue Werk der italienischen Power Metaller
DRAKKAR. Bei dem Wort Italien und Power Metal rollen sich bei vielen
Metaljüngern ja die Fußnägel hoch, ich für meinen Teil bin da eher neutral und
gebe den Jungs auf jeden Fall eine Chance aus dem großen Schatten von RHAPSODY
OF FIRE oder LABYRINTH hervorzutreten.
1995 gegründet brachte man 1998 dann das Debütalbum „Quest for Glory“
unters Volk, gefolgt von „Gemini“ im Jahr 2000 und dem bislang letzten Album
„Razorblade God“ 2002. Alle drei Alben wurden recht ordentlich von Presse und
Fanschar angenommen, trotzdem war es dann lange Zeit, aus verschiedenen
Gründen, recht still um die Band. 2010 trat man aber wieder ins
Scheinwerferlicht und begann mit den Aufnahmen zu dem mir nun vorliegenden
neuen Album „When Lightning Strikes“.
Stilistisch ist man beim Vergleich mit RHAPSODY OF FIRE gar nicht so
weit weg, die Jungs würzen ihre Sounds auch mit ordentlich Atmosphäre und
Geschichte, gehen aber auch ein wenig härter als die berühmten Urväter zu
Werke.
Die aktuelle Bandbesetzung liest sich im Übrigen so, Dario Beretta
(Gitarre), Davide Dell' Orto (Gesang), Corrado Solarino (Keyboard) und Simone
Cappato (Bass), kein Schlagzeuger...
So legen wir gleich mal mit de Opener „Hyperspace – The Arrival“ los,
welches aber nur ein atmosphärisches Intro für die Nummer danach „Day of the
Gods“ ist. Auch hier haben wir es nur mit einem kleinen sentimentalen Vorspiel
zu tun, bevor dann bei „The Armageddon Machine“ erstmals richtig die Post
abgeht. Recht schnell findet man Parallelen zu RHAPSODY OF FIRE die sich zwar
schön anhören, aber innovativ ist das Ganze natürlich wirklich nicht. Die
Nummer ist ganz ok, der Chorus passt und der Songaufbau geht auch in Ordnung.
Gut aber nicht weltbewegend.
Weiter geht es, nach einem Zwischenspiel, mit „Revenge is done“. Auch
hier machen die Jungs nicht viel falsch, der Aufbau könnte zwar etwas
spannender sein, aber der Chorus frisst sich geradezu in die Gehörgänge!
Das Titelstück „When Lightning strikes“, „Salvation“ und „We Ride“
fallen ebenfalls in dies gutklassige Kategorie, der Hörer wird also fleißig bei
der Stange gehalten und unterhalten. Auch wenn es zwischendurch auch mal den
ein oder anderen mittelmäßigen Song zu verkraften gibt.
Im letzten Drittel der Platte haben wir dann noch das abschließende „New
Frontier“ welches die Scheibe gut abrunden.
Anspieltipps:
Bei so vielen Tracks gar nicht so einfach in der Masse gute
Stücke heraus zu suchen. Mit
“Revenge is done”, “When Lightning strikes”, “Salvation”, “We Ride” und “New
Frontier“ konnte mir das doch noch gelingen.
Fazit :
Nach dem etwas lahmen Anfang, kommt das neue Werk von
DRAKKAR doch noch in Fahrt. Der Mittelteil enthält einige ordentlichen Songs,
die einfach Laune machen. Klar einen Innovativitätspreis bekommt man für die
Scheibe nicht. Aber die Jungs wissen wie sie ordentliche Songs mit Melodie und
einem gelungen Aufbau schreiben müssen, das muss man ihnen lassen.
Wer, dem doch ausgelutschten, italienischen Power Metal
Genre etwas abgewinnen kann, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Hyperspace – The Arrival
02. Day of the Gods
03. The Armageddon Machine
04. In the Belly of the
Beast
05. Revenge is done
06. When Lightning strikes
07. Winter Soldiers
08. Salvation
09. At the Flaming shores
of Heaven
10. We Ride
11. The Awakening
12. My
Endless Flight
13.
Aftermath – The Departure
14. Engage!
15. New
Frontier
Julian
Freitag, 4. Mai 2012
END OF SEPTEMBER - End of September
Band: End Of September
Album: End of September
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
Ulterium Records
Veröffentlichung:
11.05.2012
Homepage:
www.endofseptember.net
Und wieder mal haben wir hier einen hoffnungsvollen Newcomer der
schwedischen Metal Szene. Heute haben wir eine neue Symphonic Metal Band namens
END OF SEPTEMBER, die dieser Tage mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum um die
Ecke biegen.
Gegründet wurde die Band 2009 von Gitarrist Erik Tordsson und relativ
schnell wurde ein Demo mit der Sängerin Victoria Sundberg eingespielt, mit dem
man sich den Plattendeal mit Ulterium Records sichern konnte. Kurz darauf verließ
Victoria die Band aber und die Suche nach einer neuen Sängerin nahm ganze zwei
Jahre in Beschlag.
Nun hat man mit Elin Redin eine neue Fronterin am Start und auch sonst
hat man mit Johan Nöjd (Bass) und Johan
Svensson (Schlagzeug) das Lineup komplettiert.
Nun ist mal also ready to rock und hat das Debütalbum am Start, welches
uns mit Symphonic Metal begeistern soll ganz im Stile von EVANESCENCE oder
WITHIN TEMPTATION. Nun wir sind mal gespannt was uns da erwartet.
Gestartet wird mit dem ersten Track „Isolated“. Kräftig, rockend legt
die Nummer los, bevor mit einsetzen des angenehmen Gesang von Fronterin Elin es
ein wenig ruhiger wird. Spätestens im absolut gelungen Chorus ist die Power
aber wieder zurück und die Nummer beweist sich als perfekter Opener und
Volltreffer!
Nach diesem Glanzstart haben wir mit „Fallen“ eine etwas ruhigere
Nummer, die nicht ganz so sehr mit Power aufwarten kann, die aber wieder durch
den gelungen Chorus auffällt und einen ordentlichen Eindruck hinterlässt.
Bei den nächsten Nummern verzettelt man sich leider ein wenig und kommt
nicht mehr ganz so spektakulär auf den Punkt. Erst mit „Inner Voice“ findet man
zurück zur alten Stärke, denn hier stimmt wieder die Mischung aus
Eingängigkeit, Härte und Melodie. Ganz großer Pluspunkt ist bislang Neusängerin
Elin, die wirkliche einen hervorragenden Job macht.
Das bleibt auch im letzten der Teil der Platte so, hat man dort doch mit
dem gefühlvollen „Waiting for the Rain“, indem auch einige männliche Vocals
versteckt sind, dem klassischen „Silence“ und dem abschließenden „Autumn
breaks“ gelungene Tracks in der Hinterhand, die die Platte gut abrunden.
Anspieltipps:
Sehr ordentlich tönt das Debüt von END OF SEPTEMBER durch
die Boxen. Die stärksten Nummern sind ganz klar “Isolated”, “Fallen”, “Inner
Voice”, “Waiting for the Rain” und “Autumn breaks”.
Fazit :
Ein ordentliches Debütalbum präsentieren uns END OF
SEPTEMBER hier. Auch wenn nicht alle Songs sofort zünden und überzeugen ist es
die Summe der gelungenen Songs auf die Gesamtspielzeit gesehen die hier die
gute Leistung ausmachen. Natürlich stimmt auch die Mischung zwischen
Eingängigkeit und Melodic und die Gesangleistung von Neusängerin Elin hatte ich
ja schon gelobt.
Natürlich ist auch noch Luft nach oben da, aber als erstes
Werk ist das Ganze auf jeden Fall gut gelungen.
Stilistisch würde ich die Truppe aber eher in die Sparte
EVANESCENCE einordnen. Und damit dürfte auch klar sein, welche Sorte von
Metalheads hier ihre Freude dran haben werden.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Isolated
02. Fallen
03. A
Place to go
04. Exile
05. Inner Voice
06. Left in this World
07. Waiting for the rain
08. Silence
09. Autumn breaks
Julian
SHADOWSIDE - Inner Monster Out
Band: Shadowside
Album: Inner
Monster Out
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
Innerwound Recordings
Veröffentlichung:
11.05.2012
Homepage:
www.shadowside.sw
Die brasilianischen Metal Newcomer SHADOWSIDE dürften seit ihrem zweiten
Album „Dare to Dream“ auch in Europa ein Begriff sein. Wer die Band noch nicht
auf den Schirm hat, dürfte spätestens jetzt mit ihrem neuen Werk „Inner Monster
Out“ von ihnen Notiz nehmen. Denn man hat mit dem schwedischen Innerwound
Recordings Label nun einen kompetenten europäischen Partner an Bord.
Um die Jahrtausendwende gegründet, brachte man 2001 die selbstbetitelte
Debüt EP auf den Markt, bevor man dann 2005 und 2009 zwei Alben nachschob. Nun ist man also mit
dem neuen Werk „Inner Monster Out“ zurück im Rampenlicht und möchte jetzt auch
in Europa ordentlich durchstarten.
Ordentlich live Erfahrung konnte man auch in der letzten Zeit sammeln,
begleitete man doch W.A.S.P auf ihrer Europatournee und supportete IRON MAIDEN
bei ihren Südamerika Konzerten.
Die vier Bandmitglieder die uns das neue Heavy Metal Werk präsentieren
sind, Frontfrau Dani Nolden (Gesang), Raphael
Mattos (Gitarre), Rocardo Piccoli (Bass) und Fabio Buitvidas (Schlagzeug).
Mit dem ersten
Brecher „Gag Order“ steigen wir auch gleich in die Scheibe ein. Hier wird
gleich klar wofür SHADOWSIDE stehen, Vollpower. Der Gesang von Frontfrau Dani
ist schön aggressiv und ausdrucksstark, die Riffs sitzen und der Chorus trifft
einen voll ins Gesicht. Geiler Opener, geiler Song, Volltreffer!
Track Nummer zwei,
der Videotrack „Angel with Horns“, beginnt etwas ungewöhnlich, bevor er aber
auch wieder in das alte Muster einschwingt und es an allen Ecken und Enden
kracht. Der Chorus ist hier zwar nicht ganz so packend wie beim Opener, aber
durch die treibenden Riffs schraubt sich die Nummer einfach in die Gehörgänge!
Treibende Riffs
gibt es auch bei „Habitchual“ zu bewundern und auch hier passt der Chorus
perfekt ins Gesamtgefüge, saustark!
In der Mitte der
Platte finden wir den Titeltrack „Inner Monster Out“. Dieser ist auf jeden Fall
ebenfalls ein richtige Kracher geworden. Hier hört man auch mal ein paar
männliche Vocals und der Chorus ist ebenfalls wieder aller erste Sahne. Nicht
ganz so brachial wie manch anderer Song, aber ein absolut verdienter
Titeltrack!
Im zweiten Teil der
Scheibe lassen die Brasilianer in keinster Weise nach, hat man doch mit „My
Disrupted Reality“, „A Smile upon Death“ und „Whatever or Fortune“ weitere
Granaten in der Hinterhand.
Das abschließende
MOTÖRHEAD Cover „Ace of Spaces“ hätte zwar nicht unbedingt sein müssen, ist
aber trotzdem gut umgesetzt.
Anspieltipps:
Das neue Album von SHADOWSIDE zementiert die Stellung der
Band auf jeden Fall. Der Grundstoff hierfür sind der krachende Opener “Gag
Order”, “Angel with Horns”, “Habitchual”, “Inner Monster Out” und “A Smile upon
Death”.
Fazit :
Junge, Junge SHADOWSIDE haben hier eine starke Leistung
abgeliefert. Vor allem wachsen die Songs mit jedem weiteren hören noch. Der
erste Teil der Platte ist zwar etwas besser geraten, aber auch der zweite Teil
hat einige Granaten zu bieten.
Pluspunkte sind auf jeden Fall die Mischung zwischen Härte
und Melodic, die die Band sehr gut hinbekommt, sowie der charakteristische,
starke Gesangsleistung von Fronterin Dani.
Heavy Metal Fans mit einem Faible für Frauengesang werden an
“Inner Monster Out” auf jeden Fall eine Menge Freude haben, klare
Kaufempfehlung meinerseits!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Gag Order
02. Angel with Horns
03. Habitchual
04. In the Name of Love
05. Inner Monster Out
06. I'm Your Mind
07. My Disrupted Reality
08. A Smile Upon Death
09. Whatever Our Fortune
10. A.D.D.
11. Waste of Life
12. Ace of Spades
Julian
FOUREVER - Solitarium
Band: Fourever
Album: Solitarium
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
Fastball Music
Veröffentlichung:
04.05.2012
Homepage:
www.fourevernet.com
In Schweden macht sie zusehends eine Frauenquote in der Metalwelt breit.
Haben wir hier doch Anette Ozon (NIGHTWISH) oder die Mädels von CRUCIFIED
BARBARA. Nun macht sich eine neue reine Frauenmetalband auf, diese Frauenquote
zu erhöhen. Gegründet wurde die Band im Jahr 2000 von der Gitarristin und
Sängerin Mia Moilanen und der Schwerster Nina, die das Schlagzeug übernahm.
2006 erschien die erste EP „New Era“ und alles war vorbereitet für den
Siegeszug der Mädels. Leider stiegen dann die Sängerin und die Bassistin der
Band aus, so das man gezwungen war um zuplanen. Mia übernahm den Gesang und der
Bassistenposten wurde neu besetzt. Danach war man wieder ready to rock und ging
ordentlich mit SABATON auf Tour und spielte unter anderem auf dem Masters Of
Rock Festival.
Nachdem man nun über ordentlich Liveerfahrung verfügt und auch das Line
Up endlich stabil ist, erscheint nun dieser Tage das Debütalbum „Solitarium“,
welches uns mit saftigen Heavy Metal/Rock Klängen überzeugen will.
Werfen wir also nun flugs einen Blick auf den ersten Track „Shout! Shout
my Name“. Dieser startet gleich recht metallisch durch und hält uns mit seinem
treibenden Rhythmus bei der Stange. Die Nummer ist dermaßen eingängig, so dass
man den Chorus schon nach ein paar Sekunden mitträllern kann. Als Opener
natürlich perfekt und auch sonst ist die Nummer gleich ein Volltreffer!
Das folgende „I'm Sorry“ schlägt in eine ähnliche Richtung, ist aber vom
Chorus her nicht ganz so stark wie der Vorgänger. Aber eine gute Nummer bleibt
es trotzdem.
Als Nächstes folgt der Videotrack „Me myself and I“ der ebenfalls solide
umgesetzt ist und wieder einen schönen Chorus besitzt, den man gut mitträllern
kann. Die gesangliche Leistung von Fronterin Mia ist ebenfalls hervorzuheben.
Klasse Nummer!
In der Mitte des Albums haben die Mädels weitere starke Tracks für uns
parat. Darunter das eingängige „Solitary (Never Meant to be)“ und das
melodische „Stand alone“.
Leider fällt im letzten Teil die Platte ein wenig ab und die Qualität
der Nummern sinkt ein wenig ins Mittelmaß, mit „Day after Day“ hat man noch
einen ganz guten Song parat, das abschließende „No More“ ist leider aber wieder
eher mittelmäßig geworden.
Anspieltipps:
Hier sind auf jeden Fall der Opener “Shout! Shout my Name”, “Me myself and I”, “Solitary
(Never Meat to be)”, “Stand alone” und “Day after Day” zu nenne.
Fazit :
Ein grundsolides Debütalbum präsentieren uns die Mädels von
FOUREVER. Klar alles wirkt ein wenig glatt poliert um vielleicht auch etwas
Airplay auf den Radiostationen zu bekommen, daneben vergessen die Mädels aber
auch nie ihre metallischen Wurzeln. Hervorzuheben ist auf jeden Fall die
gesamte Gesangsleistung von Fronterin Mia, die wirklich einen guten Job macht.
Im letzten Teil lassen die Mädels leider ein bisschen nach,
aber trotzdem werden
Freunde von Heavy Metal/Rock Klängen mit weiblichen Gesang
an “Solitarum” auf jeden Fall ihre Freude haben.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Shout! Shout my Name
02. Come with me
03. No more
04. I'm sorry
05. Stand alone
06. Solitary (Never Meant
to be)
07. Me, myself and I
08. Lost in very Way
09. Day after Day
10. Dementia Praecox
Julian
Mittwoch, 2. Mai 2012
WE ARE LEGEND - We are Legend
Band: We are Legend
Album: We are Legend EP
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
Eigenproduktion
Veröffentlichung:
bereits veröffentlicht
Homepage:
www.wearelegend.de
Na da flattert mir aber ein hübsches Päckchen in den Briefkasten. Die
selbstproduzierte Debüt EP der Schwaben WE ARE LEGEND liegt in einer super
Promoaufmachung vor mir und ich muss den Jungs dazu auf jeden Fall schon mal
gratulieren. Ob ich dies auch zur musikalischen Leistung tun kann, werden wir
später herausfinden. Zuvor noch ein paar Basisfacts über die Band.
Gegründet wurde die Band im Jahr 2000 von Heiko Burst (Schlagzeug) und
Sigi Maier (Gitarre), beide noch bekannt aus ihrer Tätigkeit bei ABRAXAS und
STORMWITCH). Lange alleine bleiben die Jungs aber nicht, denn man holt mit Dirk
Bauer (Gitarre, CORONATUS) einen weiteren erfahrenen Musiker mit ins Boot. Was
jetzt noch fehlt ist eine aussagekräftige Stimme und diese finden die Jungs
2011 in Selin Schönbeek. Nun ist man also ready to rock und man macht sich
daran Songs, für die mir nun vorliegende Debüt EP, zu schreiben, die Anfang
2012 das Licht der Welt erblickt.
Eine Mischung aus
Power und Prog Metal soll uns hier präsentiert werden. Die EP ist aber nur ein
Appetithappen, denn die Jungs sind schon dabei ihr Debütalbum einzuspielen.
So genug Infos,
gehen wir gleich mal über zum ersten Track „Enemy within“. Und hier legen die
Jungs los wie die Feuerwehr. Mit schneidenden Riffs und einem aggressiven
Gesangsstil fällt die Nummer gleich positiv auf. Hört sich an wie BRAINSTORM
und ist auch qualitativ genau so gut! Man lässt hier wirklich nichts anbrennen
und kreuzt hier geschickt Härte und Melodic zu einer sehr interessanten
Mischung. Beide Daumen nach oben für diesen Opener!
Als nächstes kommt
mit „This holy dark“ eine Nummer die erst ruhig beginnt, dann aber wieder durch
diese schneidenden Riffs ordentlich Fahrt aufnimmt. Hier muss ich wieder den
Vergleich zu BRAINSTORM ziehen, klingt nun auch noch Selin's Gesang recht Andy
B Frank mäßig. Das ist aber bei weitem nichts schlechtes, zeigt es doch auf, in
welcher Liga man sich hier bewegt. Da der Chorus hier aber ein bisschen
schwächer als zuvor ist, zieht es im Vergleich zum Vorgänger leicht den
Kürzeren.
Nun folgt „God is
dreaming“, die eine sehr melodische Nummer geworden ist. Hier wird der
Härtegrad ein bisschen zurückgefahren, was aber der Melodic und der
Eingängigkeit absolut zu Gute kommt. Was ein geiler Chorus!
Als Abschluss
präsentiert man uns mit „In pale moonlight“ nochmals eine perfekte Vorstellung
zwischen Härte und Melodic. Ein geiler Song, der eine bärenstarke EP
beschließt.
Anspieltipps:
Die ganze EP besteht nur aus starken Songs, daher ist die
gesamte Scheibe eine einzige Empfehlung.
Fazit :
Uff! Nach so einer beeindruckenden Performance muss ich mich
erstmal setzen, hat es mich doch komplett vom Sessel gehauen. Die Qualität die
WE ARE LEGEND uns auf ihrer Debüt EP präsentieren, ist wirklich schon
erstklassig. Ich bin dann mal wirklich sehr auf das komplette Album gespannt,
das dürfte ein absoluter Volltreffer werden!
Für die EP vergebe ich mal starke 9 Punkte und spreche eine
glasklare Empfehlung für alle Fans von durchdachten Power Metal aus.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Enemy within
02. This holy dark
03. God is dreaming
04. In pale moonlight
Julian
MURDER BAY - Never Was An Angel
Band: Murder Bay
Album: Never Was An Angel
Spielzeit: 54:05 min
Plattenfirma: Eönian Records
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.eonianrecords.com
Oh mein Gott, was habe ich dieses Demo gesucht. Seinerzeit gab es noch kein Internet und die Möglichkeiten, an Bands aus Übersee zu kommen, waren sehr limitiert. Besonders, wenn diese Band keinen Plattenvertrag hatte. Weiß der Geier, wie und wo ich den Song „Outta Line“ zu Gehör bekam, aber es war über 15 Jahre unmöglich, diese 6 Songs aufzutreiben, die MURDER BAY 1990 aufgenommen hatten. Benannt nach dem Beinamen der San Francisco Bucht ist klar, wo die Jungs ihr Unwesen trieben.
Der Sound des Ami-Vierers könnte man als zeitgenössisch für damalige Zeiten beschreiben. Insgesamt sticht der Style der Band nicht aus der Masse heraus und könnte gern als eine Kreuzung aus SKID ROW und EXTREME gepaart mit einer ordentlichen Portion Haarspray bezeichnet werden. Aber einige Songs sind einfach erste Sahne und hätten es verdient gehabt, einem großen Publikum präsentiert zu werden. Allen voran eben das mega eingängige „Outta Line“ oder das nicht minder geile „Land Of Plenty“. Diese beiden Stücke sind genau der Stoff, aus dem in den Achtzigern Helden geboren wurden. „Outta Line“ hätte auch BON JOVI gut zu Gesicht gestanden. „Land Of Plenty“ hat genügend Power, um RATT und KIX in die Tasche zu stecken, zumindest spielen MURDER BAY hier genauso frisch und frei von der Leber weg auf wie die „Großen“. Aber auch Songs wie „Honey Child“, „Ultraglide“ oder das funkige „What´s Good For You“ hätten einen Plattenvertrag verdient gehabt. Natürlich sind mit dem schönen „Simple Man“ und dem verspielten „Never Was An Angel“ auch die üblichen Balladen vertreten. Neben den 6 Haupttracks gibt es noch 7 Demoversionen aus den Jahren danach – OK, da ist der ein oder andere Track dabei, der nicht unbedingt ein Volltreffer ist, aber alleine die oben genannten Killer rechtfertigen den Kauf dieses Silberlings, der natürlich Remastered wurde und in ganz annehmlichen Sound daherkommt.
Eönian Records haben erneut einen sauguten Riecher für längst vergessene Schätze bewiesen und bringen mit „Never Was An Angel“ ein tolles Juwel vergangener Tage auf den Markt. Diese Scheibe solltet Ihr nicht verpassen.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Land Of Plenty
2.Honey Child
3.Outta Line
4.Ultraglide
5.Simple Man
6.Dirty Work
7.Never Was An Angel
8.What´s Good For You
9.Long Time Comin´
10.Keep Me In Mind
11.Got No Business
12.Around Again
13.Song ?
Stefan
Album: Never Was An Angel
Spielzeit: 54:05 min
Plattenfirma: Eönian Records
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.eonianrecords.com
Oh mein Gott, was habe ich dieses Demo gesucht. Seinerzeit gab es noch kein Internet und die Möglichkeiten, an Bands aus Übersee zu kommen, waren sehr limitiert. Besonders, wenn diese Band keinen Plattenvertrag hatte. Weiß der Geier, wie und wo ich den Song „Outta Line“ zu Gehör bekam, aber es war über 15 Jahre unmöglich, diese 6 Songs aufzutreiben, die MURDER BAY 1990 aufgenommen hatten. Benannt nach dem Beinamen der San Francisco Bucht ist klar, wo die Jungs ihr Unwesen trieben.
Der Sound des Ami-Vierers könnte man als zeitgenössisch für damalige Zeiten beschreiben. Insgesamt sticht der Style der Band nicht aus der Masse heraus und könnte gern als eine Kreuzung aus SKID ROW und EXTREME gepaart mit einer ordentlichen Portion Haarspray bezeichnet werden. Aber einige Songs sind einfach erste Sahne und hätten es verdient gehabt, einem großen Publikum präsentiert zu werden. Allen voran eben das mega eingängige „Outta Line“ oder das nicht minder geile „Land Of Plenty“. Diese beiden Stücke sind genau der Stoff, aus dem in den Achtzigern Helden geboren wurden. „Outta Line“ hätte auch BON JOVI gut zu Gesicht gestanden. „Land Of Plenty“ hat genügend Power, um RATT und KIX in die Tasche zu stecken, zumindest spielen MURDER BAY hier genauso frisch und frei von der Leber weg auf wie die „Großen“. Aber auch Songs wie „Honey Child“, „Ultraglide“ oder das funkige „What´s Good For You“ hätten einen Plattenvertrag verdient gehabt. Natürlich sind mit dem schönen „Simple Man“ und dem verspielten „Never Was An Angel“ auch die üblichen Balladen vertreten. Neben den 6 Haupttracks gibt es noch 7 Demoversionen aus den Jahren danach – OK, da ist der ein oder andere Track dabei, der nicht unbedingt ein Volltreffer ist, aber alleine die oben genannten Killer rechtfertigen den Kauf dieses Silberlings, der natürlich Remastered wurde und in ganz annehmlichen Sound daherkommt.
Eönian Records haben erneut einen sauguten Riecher für längst vergessene Schätze bewiesen und bringen mit „Never Was An Angel“ ein tolles Juwel vergangener Tage auf den Markt. Diese Scheibe solltet Ihr nicht verpassen.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Land Of Plenty
2.Honey Child
3.Outta Line
4.Ultraglide
5.Simple Man
6.Dirty Work
7.Never Was An Angel
8.What´s Good For You
9.Long Time Comin´
10.Keep Me In Mind
11.Got No Business
12.Around Again
13.Song ?
Stefan
ARJEN LUCASSEN - The new Real
Band: Arjen Lucassen
Album: The new Real
Spielzeit: 90:20
min
Plattenfirma:
Inside Out Music
Veröffentlichung:
20.04.2012
Homepage:
www.arjenlucassen.com
Der Multiinstrumentalist Arjen Lucassen ist uns am meisten von seinem
AYREON Projekt bekannt. In regelmäßigen Abständen beehrte uns Arjen mit vielen
Gastmusikern mit diesem Projekt. Nun hat der Gute aber unter eigener Flagge
sein erstes Soloalbum „The new Real“ eingespielt. Wieder einmal handelt es sich
hierbei um ein reines Konzeptalbum und ähnlich wie auf seinen STAR ONE Veröffentlichungen
geht es hier um ein Sci Fi Thema. Konkret geht es um einen Mr. L, einem Mann
aus dem 21. Jahrhundert, der nach seinem Tod konserviert wird und in einer
fernen Zukunft wieder aufgeweckt wird und sich dann mit den neuen Technologien
arrangieren muss. Ich denke, das kann
man sich ungefähr so wie bei der beliebten Fernsehserie „Der letzte Bulle“
vorstellen.
Arjen spielt hierbei den größten Teil der Instrumente selbst und ist
auch am Gesang tätig. Große Unterstützung erfährt er aber in Form des bekannten
Schauspielers Rutger Hauer (Blade Runner), der in der Geschichte den Part des
Erzählers einnimmt. Das alleine zeugt schon für die Qualität des Albums, wenn
es nicht schon der Namen Arjen Lucassen mehr als genug tut. Stilistisch können
wir einen wilden Mix aus Rock, Pop, Metal, Industrial und Folk, ganz Arjen like
erwarten.
Hört sich sehr vielschichtig an, stürzen wir uns also gleich mal auf den
ersten Track „The new Real“. Den guten Rutger den wir gleich hören, werden wir
jetzt bei jedem Track am Anfang hören. Das erzeugt natürlich unglaublich
Stimmung und ist gut für die Atmosphäre. Ansonsten ist der Track recht ruhig
geraten und bietet uns eine Mischung zwischen Progressiv Metal und Pop. Ein
guter, vielschichtiger Opener und Titeltrack, ganz so wie man es von Arjen
gewohnt ist.
Die nächste Nummer „Pink Beatles in a purple Zeppelin“ heißt nicht
umsonst so. Hier werden direkt Erinnerungen an die BEATLES wach. Interessant
wie der gute Arjen das umsetzt. Coole Nummer, die aber recht wenig mit Metal zu
tun hat, aber zum mitsingen und mitträumen perfekt geeignet ist.
Ab dem nächsten Track „Parental Procreation Permit“ wird aber der
Metalgrad ein bisschen angezogen. Mal klingt es düster und progressiv wie beim
genannten Track, mal fröhlich und zum mitsingen anregend wie „E Police“, „Dr.
Slumber's Eternity Home“ oder „Where Pigs fly“. Gut abgeschlossen wird die
reguläre Scheibe von dem progressiven „Lost in the new Real“, die Fortsetzung
des Openertiteltracks.
Das wäre CD 1, auf CD 2 haben wir viele Coverversionen enthalten, die
natürlich für sich sprechen und alle auch ordentlich umgesetzt sind. Von den
vier eigenen Songs überzeugen hier am meisten „So is there no God“ und „The
Space Hotel“. Insgesamt muss man hier von einem runden, gelungenen Package sprechen,
was uns der gute Arjen auf seiner ersten Soloplatte(n) präsentiert.
Anspieltipps:
Das gesamte Package ist hier sehr stark, herausragen tun
aber “Parental Procreation Permit”, “E-Police”, “Dr. Slumber's Eternity Home”
und “The Space Hotel”.
Fazit :
Beim ersten richtigen Soloalbum von ARJEN LUCASSEN bekommt
der geneigte Fan was er erwartet. Eine total abgedrehte Story und eine
Spielweise die eigentlich keine Grenzen kennt. Hier wird wirklich alles quer
durch den Gemüsegarten rein gepackt was man sich an musikalischen Stilen
vorstellen kann. Von daher muss man die Scheibe mit Abstrichen als reine
Metalscheibe einordnen, sondern eher als Stilmix aus Metal, Prog, Rock,
Industrial und Pop.
Wer aber mit diesem wilden Mix keine Probleme hat und offen
für andere Stilelemente ist, bekommt hier eine vielschichtige Scheibe geboten,
die einen auf jeden Fall sehr lange beschäftigen wird.
WERTUNG:
Trackliste
CD 1:
01. The New Real
02. Pink Beatles in a
purple Zeppelin
03. Parental Procreation
Permit
04. When I'm a hundred
Sixty-Four
05. E-Police
06. Don't Switch me off
07. Dr. Slumber's Eternity
Home
08. Yellowstone Memorial
Day
09. Where Pigs fly
10. Lost in the New Real
Trackliste
CD 2:
01. Our Imperfect Race
02. Welcome To The
Machine (Pink Floyd cover)
03. So Is There No God?
04. Veteran Of The Psychic
Wars (Blue Oyster Cult Cover)
05. The Social Recluse
06. Battle Of Evermore
(Led Zeppelin Cover)
07. The Space Hotel
08. Some Other Time (Alan
Parsons Project Cover)
09. You Have Entered The
Reality Zone
10. I'm The Slime (Frank Zappa Cover)
Julian
Montag, 30. April 2012
KORITNI - Welcome To The Crossroads
Band: Koritni
Album: Welcome To Crossroads
Spielzeit: 48:32 min
Plattenfirma: Verycords
Veröffentlichung: 04. Mai 2012
Homepage: www.koritni.com
KORITNI kommen von dem fernen Kontinent Australien. Die Band wurde 2006 gegründet und das Line-up ist noch immer dasselbe wie zuvor: Lex Koritni (Gesang), Eddy Santacreu (Gitarre), Luke Cuerden (Gitarre), Chris Brown (Schlagzeug) und Dean Matt Hunter (Bass). Das kommende Album „Welcome To The Crossroads” ist das 3. Studioalbum und für dieses haben sie auf altbewährte Mixer und Produzenten zurückgegriffen, nämlich diejenigen, die bereits bei ihrem Debüt hinter dem Mischpult standen.
Das Cover, dass aus der Feder von Mark Wilkinson stammt, ist recht zynisch gestaltet. Ein in Anzug gekleideter Musiker mit seiner Gitarre auf einer einsamen Straße und über seine Schulter sieht ein leuchtend orangefarbener Teufel. An einem Baum ist wohl das Motorrad des Musikers zerschellt. Der Titel „Welcome To The Crossroads“ hat natürlich nun erst recht einen zynischen Beigeschmack.
Lex Koritni klingt stimmlich richtig passend sleazy. Eine leicht höhere Tonlage mit Gekratze. Eine richtig schön klassische Sleaze-Stimme! Dazu die Gitarren lässig gespielt und Drums und Bass bilden eine stimmige Rhytmussektion. Eine tolle Kombination, alles sehr gut eingesetzt.
Mit „Down At The Crossroads“ haben KORITNI schon einen neugierig machenden Opener gefunden. Besonders stark kommt das auf Gitarre simulierte Motorengeräusch. Der Song reisst schon ordentlich mit. Mit „Better Off Dead“ geht es richtig hitverdächtig weiter. Ein fieser Schrei mittendrin kurz vor einem sehr guten Gitarrensolo. Erinnert mich ein wenig an „It’s So Easy“ der berühmten Guns n’ Roses: Bei der breiten Masse unterschätzt und bei den Fans ein Hit. Bei „Party’s Over“ wäre es dann sehr schade, wenn die Party tatsächlich schon zu Ende wäre. Ein Rausschmeißer für die letzten Gäste ist es jedenfalls nicht! „A Word From Our Sponsor’s“ ist ja eine ganz lustige Idee, wäre aber verzichtbar gewesen. Dagegen „TV’s Just A Medium“ – super Einstieg mit den Drums und dann kreischt Lex los... Toll! Bei mehr Textsicherheit sicherlich auch mitgröhlbar. Im Anschluss bei „Lost For Words“ geht man beim Bass-Beginn direkt unwillkürlich mit. Ein Lied, dass es etwas ruhiger und melodischer angehen lässt. Aber mit tollen kreischigen Sections, einfach Klasse. In „Summertime In Sidney“ wird zwar nicht das „Zuhause des Sleaze Rocks“ (LA) besungen, dafür ist der Song 100 %ig klassisch und einfach nur geil. Absolut geile Stimme, die Gitarren werden gedroschen, das Drumkit unterstützt super. Die Backgroundstimmen werden perfekt eingesetzt. „Money Talks, It says Goodbye“ können vermutlich die meisten schon vom Titel her unterschreiben. Bei dem Beginnen von „Let’s Go Crazy“ wippt schon das Beinchen und „Wake up“ hätte Lex gar nicht singen müssen, bei der tollen Scheibe schläft bestimmt keiner ein! Ein geiles Gitarrensolo ist auch hier enthalten. „Hold On“ ist eine feine Ballade und der Schmerz ist sowohl Stimme als auch Instrumenten anzuhören. Bei „Take It Like A Man“ noch einmal auf das Gitarrensolo achten. Super!
Eine Klasse-Scheibe! Man braucht nicht viele komplizierte Zutaten, um aus einem Rezept ein wohlschmeckendes Gericht zu zaubern – KORITNI haben ihres hinbekommen. Anders kann man es nicht ausdrücken. Mehr davon, weiter so!
.
Anspieltipps: Alle…?! Aber spontan „Down At The Crossroads“, “Better Off Dead”, “TV’s Just A Medium”, “Summertime In Sidney”, “Let’s Go Crazy”, “Hold On”, “Take It Like A Man”
Fazit : Supergute Scheibe, man kann mit dem Kauf nichts verkehrt machen. Eine der Mütter des Sleaze Rock.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Down At The Crossroads 4:18
2. Better Off Dead 3:49
3. Party’s Over 3:33
4. Now A Word From Our Sponsor’s 0:31
5. TV’s Just A Medium 4:13
6. Lost For Words 3:49
7. Sidney In The Summertime 4:03
8. Sometimes 6:58
9. Money Talks, It Says Goodbye 4:15
10. Let’s Go Crazy 3:21
11. Hold On 6:42
12. Take It Like A Man 5:00
Sandra
Album: Welcome To Crossroads
Spielzeit: 48:32 min
Plattenfirma: Verycords
Veröffentlichung: 04. Mai 2012
Homepage: www.koritni.com
KORITNI kommen von dem fernen Kontinent Australien. Die Band wurde 2006 gegründet und das Line-up ist noch immer dasselbe wie zuvor: Lex Koritni (Gesang), Eddy Santacreu (Gitarre), Luke Cuerden (Gitarre), Chris Brown (Schlagzeug) und Dean Matt Hunter (Bass). Das kommende Album „Welcome To The Crossroads” ist das 3. Studioalbum und für dieses haben sie auf altbewährte Mixer und Produzenten zurückgegriffen, nämlich diejenigen, die bereits bei ihrem Debüt hinter dem Mischpult standen.
Das Cover, dass aus der Feder von Mark Wilkinson stammt, ist recht zynisch gestaltet. Ein in Anzug gekleideter Musiker mit seiner Gitarre auf einer einsamen Straße und über seine Schulter sieht ein leuchtend orangefarbener Teufel. An einem Baum ist wohl das Motorrad des Musikers zerschellt. Der Titel „Welcome To The Crossroads“ hat natürlich nun erst recht einen zynischen Beigeschmack.
Lex Koritni klingt stimmlich richtig passend sleazy. Eine leicht höhere Tonlage mit Gekratze. Eine richtig schön klassische Sleaze-Stimme! Dazu die Gitarren lässig gespielt und Drums und Bass bilden eine stimmige Rhytmussektion. Eine tolle Kombination, alles sehr gut eingesetzt.
Mit „Down At The Crossroads“ haben KORITNI schon einen neugierig machenden Opener gefunden. Besonders stark kommt das auf Gitarre simulierte Motorengeräusch. Der Song reisst schon ordentlich mit. Mit „Better Off Dead“ geht es richtig hitverdächtig weiter. Ein fieser Schrei mittendrin kurz vor einem sehr guten Gitarrensolo. Erinnert mich ein wenig an „It’s So Easy“ der berühmten Guns n’ Roses: Bei der breiten Masse unterschätzt und bei den Fans ein Hit. Bei „Party’s Over“ wäre es dann sehr schade, wenn die Party tatsächlich schon zu Ende wäre. Ein Rausschmeißer für die letzten Gäste ist es jedenfalls nicht! „A Word From Our Sponsor’s“ ist ja eine ganz lustige Idee, wäre aber verzichtbar gewesen. Dagegen „TV’s Just A Medium“ – super Einstieg mit den Drums und dann kreischt Lex los... Toll! Bei mehr Textsicherheit sicherlich auch mitgröhlbar. Im Anschluss bei „Lost For Words“ geht man beim Bass-Beginn direkt unwillkürlich mit. Ein Lied, dass es etwas ruhiger und melodischer angehen lässt. Aber mit tollen kreischigen Sections, einfach Klasse. In „Summertime In Sidney“ wird zwar nicht das „Zuhause des Sleaze Rocks“ (LA) besungen, dafür ist der Song 100 %ig klassisch und einfach nur geil. Absolut geile Stimme, die Gitarren werden gedroschen, das Drumkit unterstützt super. Die Backgroundstimmen werden perfekt eingesetzt. „Money Talks, It says Goodbye“ können vermutlich die meisten schon vom Titel her unterschreiben. Bei dem Beginnen von „Let’s Go Crazy“ wippt schon das Beinchen und „Wake up“ hätte Lex gar nicht singen müssen, bei der tollen Scheibe schläft bestimmt keiner ein! Ein geiles Gitarrensolo ist auch hier enthalten. „Hold On“ ist eine feine Ballade und der Schmerz ist sowohl Stimme als auch Instrumenten anzuhören. Bei „Take It Like A Man“ noch einmal auf das Gitarrensolo achten. Super!
Eine Klasse-Scheibe! Man braucht nicht viele komplizierte Zutaten, um aus einem Rezept ein wohlschmeckendes Gericht zu zaubern – KORITNI haben ihres hinbekommen. Anders kann man es nicht ausdrücken. Mehr davon, weiter so!
.
Anspieltipps: Alle…?! Aber spontan „Down At The Crossroads“, “Better Off Dead”, “TV’s Just A Medium”, “Summertime In Sidney”, “Let’s Go Crazy”, “Hold On”, “Take It Like A Man”
Fazit : Supergute Scheibe, man kann mit dem Kauf nichts verkehrt machen. Eine der Mütter des Sleaze Rock.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Down At The Crossroads 4:18
2. Better Off Dead 3:49
3. Party’s Over 3:33
4. Now A Word From Our Sponsor’s 0:31
5. TV’s Just A Medium 4:13
6. Lost For Words 3:49
7. Sidney In The Summertime 4:03
8. Sometimes 6:58
9. Money Talks, It Says Goodbye 4:15
10. Let’s Go Crazy 3:21
11. Hold On 6:42
12. Take It Like A Man 5:00
Sandra
U.D.O. - Celebrator
Band: U.D.O.
Album: Celebrator
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 27.04.2012
Homepage: www.udo-online.de
2012 wird ein markantes Jahr – nicht nur, dass am 21. Dezember die Welt untergeht, nein vorher wird noch jede Menge gefeiert. z.B. das Doppeljubiläum im Hause U.D.O.
Am 06.04. wurde Udo Dirkschneider, das Metal Urgestein aus Solingen stolze 60 Jahre jung (nachträglich unsere herzlichsten Glückwünsche) und seine Band U.D.O. kann auf ein Viertel Jahrhundert zurückblicken. Was 1987 mit „Animal House“ begann, gipfelt 2012 nach 13 Studioalben in der hier vorliegenden Jubiläumsscheibe „Celebrator“. 2 Silberlinge randvoll mit rarem und gesuchtem Material, mit tollen Kolaborationen und einfach gutem Heavy Metal.
Ich glaube, es ist sinnlos, noch viele Worte über einen Künstler wie Udo Dirkschneider zu verlieren, er hat mit seiner Band ACCEPT Geschichte geschrieben und hat sich nach dem Split nicht unterkriegen lassen und genau das weitergemacht, was er am besten kann: hymnenhaften Heavy Metal. Sein Rezept ist über all die Jahre gleich geblieben und wurde nur um ein paar Nuancen verändert, aber der Erfolg gibt ihm Recht.
25 Stücke sind auf „Celebrator“ vertreten, sie alle einzeln zu erwähnen, würde hier den Rahmen sprengen und wäre vielleicht auch etwas langweilig. Checkt dazu einfach die Trackliste weiter unten, dann werdet Ihr erkennen, dass es neben einigen B-Seiten auch das ein oder andere Techtel Mechtel mit Bands wie LORDI, RAVEN oder HAMMERFALL vertreten ist. Und wer könnte ein Tribut an ACCEPT besser machen als quasi das Original selbst: „X-T-C“, der Opener vom völlig unterbewerteten Longplayer „Eat The Heat“ mit David Reece am Mikro kommt hier noch geiler rüber. Aber auch die Ansammlung von Japan Bonussongs und Remixes ist nicht von schlechten Eltern. „Celebrator“ ist also eine runde Sache und – wie der Name schon sagt – die richtige Platte zum Jubiläum. Da ist für jeden was dabei.
Wem das alles nicht genug ist, der sollte sich auch die anstehende DVD von der „Rev-Raptor“-Tour unter den Nagel reißen, die für den weiteren Verlauf des Jahres geplant ist.
Das Rock Garage Magazine zieht seinen imaginären Hut vor einer Persönlichkeit, ohne die der Metal bestimmt um einiges ärmer wäre, ohne den wir einen ganzen Stapel an Kult-Platten oder CD´s weniger in den Regalen stehen hätten und ohne den wir nie erfahren hätten, wie einzigartig eine Stimme klingen kann.
WERTUNG: ohne Wertung
Trackliste:
CD 1:
01. Stormbreaker ("Rev-Raptor" Japan BONUS)
02. Tallyman (Taken from the "Rev-Raptor" recording session)
03. Run! (Remix)
04. Free Or Rebellion (bonus "Leatherhead" Single)
05. Bleeding Heart ("Dominator" Japan bonus)
06. The Silencer (Taken from the "Dominator" recording session)
07. Bodyworld (bonus "Infected" Single)
08. Systematic Madness (bonus "Infected" Single)
09. HAMMERFALL feat. Udo Dirkschneider - Head Over Heels
10. Balls To The Wall (piano version)
11. Artificialized (Taken from the "Mastercutor" recording session)
12. LORDI feat. Udo Dirkschneider - They Only Come Out At Night
13. Streets Of Sin (bonus "Wrong Side Of Midnight" single)
CD 2:
01. Tears Of A Clown ("Classical Version")
02. Man A King Ruler ("Mastercutor" Japan bonus)
03. Hardcore Lover (remix from "24/7" single)
04. Scream Killers (bonus "24/7" single)
05. U.D.O. feat. Faktor2 - Platchet Soldat (remix with national Russian artist)
06. Borderline ("Thunderball" Japan bonus)
07. U.D.O. feat. Doro - Dancing With An Angel (remix)
08. X-T-C (remix from "A Tribute To ACCEPT Vol. 2")
09. Azrael (remix from "No Limits")
10. The Key (remix from "No Limits" Japan bonus)
11. Metal Gods (from "A Tribute To Judas Priest")
12. RAVEN feat. Udo Dirkschneider - Born To Be Wild
Stefan
Album: Celebrator
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 27.04.2012
Homepage: www.udo-online.de
2012 wird ein markantes Jahr – nicht nur, dass am 21. Dezember die Welt untergeht, nein vorher wird noch jede Menge gefeiert. z.B. das Doppeljubiläum im Hause U.D.O.
Am 06.04. wurde Udo Dirkschneider, das Metal Urgestein aus Solingen stolze 60 Jahre jung (nachträglich unsere herzlichsten Glückwünsche) und seine Band U.D.O. kann auf ein Viertel Jahrhundert zurückblicken. Was 1987 mit „Animal House“ begann, gipfelt 2012 nach 13 Studioalben in der hier vorliegenden Jubiläumsscheibe „Celebrator“. 2 Silberlinge randvoll mit rarem und gesuchtem Material, mit tollen Kolaborationen und einfach gutem Heavy Metal.
Ich glaube, es ist sinnlos, noch viele Worte über einen Künstler wie Udo Dirkschneider zu verlieren, er hat mit seiner Band ACCEPT Geschichte geschrieben und hat sich nach dem Split nicht unterkriegen lassen und genau das weitergemacht, was er am besten kann: hymnenhaften Heavy Metal. Sein Rezept ist über all die Jahre gleich geblieben und wurde nur um ein paar Nuancen verändert, aber der Erfolg gibt ihm Recht.
25 Stücke sind auf „Celebrator“ vertreten, sie alle einzeln zu erwähnen, würde hier den Rahmen sprengen und wäre vielleicht auch etwas langweilig. Checkt dazu einfach die Trackliste weiter unten, dann werdet Ihr erkennen, dass es neben einigen B-Seiten auch das ein oder andere Techtel Mechtel mit Bands wie LORDI, RAVEN oder HAMMERFALL vertreten ist. Und wer könnte ein Tribut an ACCEPT besser machen als quasi das Original selbst: „X-T-C“, der Opener vom völlig unterbewerteten Longplayer „Eat The Heat“ mit David Reece am Mikro kommt hier noch geiler rüber. Aber auch die Ansammlung von Japan Bonussongs und Remixes ist nicht von schlechten Eltern. „Celebrator“ ist also eine runde Sache und – wie der Name schon sagt – die richtige Platte zum Jubiläum. Da ist für jeden was dabei.
Wem das alles nicht genug ist, der sollte sich auch die anstehende DVD von der „Rev-Raptor“-Tour unter den Nagel reißen, die für den weiteren Verlauf des Jahres geplant ist.
Das Rock Garage Magazine zieht seinen imaginären Hut vor einer Persönlichkeit, ohne die der Metal bestimmt um einiges ärmer wäre, ohne den wir einen ganzen Stapel an Kult-Platten oder CD´s weniger in den Regalen stehen hätten und ohne den wir nie erfahren hätten, wie einzigartig eine Stimme klingen kann.
WERTUNG: ohne Wertung
Trackliste:
CD 1:
01. Stormbreaker ("Rev-Raptor" Japan BONUS)
02. Tallyman (Taken from the "Rev-Raptor" recording session)
03. Run! (Remix)
04. Free Or Rebellion (bonus "Leatherhead" Single)
05. Bleeding Heart ("Dominator" Japan bonus)
06. The Silencer (Taken from the "Dominator" recording session)
07. Bodyworld (bonus "Infected" Single)
08. Systematic Madness (bonus "Infected" Single)
09. HAMMERFALL feat. Udo Dirkschneider - Head Over Heels
10. Balls To The Wall (piano version)
11. Artificialized (Taken from the "Mastercutor" recording session)
12. LORDI feat. Udo Dirkschneider - They Only Come Out At Night
13. Streets Of Sin (bonus "Wrong Side Of Midnight" single)
CD 2:
01. Tears Of A Clown ("Classical Version")
02. Man A King Ruler ("Mastercutor" Japan bonus)
03. Hardcore Lover (remix from "24/7" single)
04. Scream Killers (bonus "24/7" single)
05. U.D.O. feat. Faktor2 - Platchet Soldat (remix with national Russian artist)
06. Borderline ("Thunderball" Japan bonus)
07. U.D.O. feat. Doro - Dancing With An Angel (remix)
08. X-T-C (remix from "A Tribute To ACCEPT Vol. 2")
09. Azrael (remix from "No Limits")
10. The Key (remix from "No Limits" Japan bonus)
11. Metal Gods (from "A Tribute To Judas Priest")
12. RAVEN feat. Udo Dirkschneider - Born To Be Wild
Stefan
MYDRA - Mydra (Re-Release)
Band: Mydra
Album: Mydra (Re-Release)
Plattenfirma: Yesterrock
Veröffentlichung: 27.04.2012
Homepage: www.mydra.com
Gab es Ende der Achtziger eine Rock Discothek, die nicht „She´s No Lover“ oder „Love Killer“ spielte? Wohl kaum...
Nach endlos langem Warten und dreistelligen Beträgen, die man für das Original aus dem Jahre 1988 hinblättern musste, kommt das Juwel aus deutschen Landen zu neuen Ehren.
Eigentlich waren die Brüder Andreas und Eberhard Feldhahn unter dem Banner CHARON unterwegs, wobei auch zwei Platten entstanden sind. Nach einigen Line-Up Wechseln wollte das damalige Label einen Namenswechsel, wobei man sich auf MYDRA einigte. MYDRA standen für skandinavischen Hardrock mit prägnanten Keyboards, auf der anderen Seite klang die Band aber auch typisch für deutsche Hardrockbands – und das soll nicht negativ gemeint sein.
Dass aber die beiden o.g. Songs nicht das Ende der Fahnenstange sind, das beweisen MYDRA fast bei jedem Song. Die Scheibe startet mit „I´ve Got The Power“ sehr pompös und mit ähnlichen Songstrukturen wie der Hit „She´s No Lover“. Das flotte „Freeway Blues“ ist ziemlich gewöhnungsbedürftig und passt auch über 20 Jahre danach noch nicht in meinen Schädel. Nach „She´s No Lover“ macht sich mit „California“ erstmals richtig gute Laune breit. Typisch Achtziger eben, ok: der Refrain wirkt etwas gequetscht und eintönig. Aber „Love Killer“ ist wirklich ein Killer, aber im positiven Sinn, auch heute noch vom allerfeinsten. „Light Up The Sky“, „Cold Blooded“, „Double Dealer“, „Gone With The Wind“ - alle diese Stücke sind gleichzusetzen mit den größten Hits der Band, auch wenn sie nicht so bekannt sind – qualitativ auf allerhöchstem Niveau. Und wenn ein Song wie „Light Up The Sky“ kein breites Grinsen in das Gesicht eines jeden Rockfans zaubert, dann weiß ich auch nicht mehr. Und „Cold Blooded“ strahlt (insbesondere durch das gelungene Mastering) eine Power aus, die seinesgleichen sucht. Mittendrin das furiose Instrumental „Fireball“. Das getragene „Double Dealer“ ist eine wahre Melodicperle, genau wie „Gone With The Wind“ ist es geprägt von Scandi-Bands wie TREAT oder frühen FATE, ohne den MYDRA-Sound über Bord zu werfen. Mit „You´re The Only One“ hat der Re-Release auch einen tollen Bonus zu bieten.
Ja Leute, da heißt es mal wieder, Geldbeutel zücken und zuschlagen. „Mydra“ ist ein Klassiker, der in jede vernünftige Rocksammlung gehört. Ich weiß, der Spruch ist ausgelutscht, aber hier passt er perfekt und entspricht der Wahrheit.
WERTUNG:
Trackliste:
1.I´ve Got The Power
2.Freeway Blues
3.She´s No Lover
4.California
5.Love Killer
6.Light Up The Sky
7.Cold Blooded
8.Fireball
9.Double Dealer
10.Gone With The Wind
11.You´re The Only One
Stefan
Album: Mydra (Re-Release)
Plattenfirma: Yesterrock
Veröffentlichung: 27.04.2012
Homepage: www.mydra.com
Gab es Ende der Achtziger eine Rock Discothek, die nicht „She´s No Lover“ oder „Love Killer“ spielte? Wohl kaum...
Nach endlos langem Warten und dreistelligen Beträgen, die man für das Original aus dem Jahre 1988 hinblättern musste, kommt das Juwel aus deutschen Landen zu neuen Ehren.
Eigentlich waren die Brüder Andreas und Eberhard Feldhahn unter dem Banner CHARON unterwegs, wobei auch zwei Platten entstanden sind. Nach einigen Line-Up Wechseln wollte das damalige Label einen Namenswechsel, wobei man sich auf MYDRA einigte. MYDRA standen für skandinavischen Hardrock mit prägnanten Keyboards, auf der anderen Seite klang die Band aber auch typisch für deutsche Hardrockbands – und das soll nicht negativ gemeint sein.
Dass aber die beiden o.g. Songs nicht das Ende der Fahnenstange sind, das beweisen MYDRA fast bei jedem Song. Die Scheibe startet mit „I´ve Got The Power“ sehr pompös und mit ähnlichen Songstrukturen wie der Hit „She´s No Lover“. Das flotte „Freeway Blues“ ist ziemlich gewöhnungsbedürftig und passt auch über 20 Jahre danach noch nicht in meinen Schädel. Nach „She´s No Lover“ macht sich mit „California“ erstmals richtig gute Laune breit. Typisch Achtziger eben, ok: der Refrain wirkt etwas gequetscht und eintönig. Aber „Love Killer“ ist wirklich ein Killer, aber im positiven Sinn, auch heute noch vom allerfeinsten. „Light Up The Sky“, „Cold Blooded“, „Double Dealer“, „Gone With The Wind“ - alle diese Stücke sind gleichzusetzen mit den größten Hits der Band, auch wenn sie nicht so bekannt sind – qualitativ auf allerhöchstem Niveau. Und wenn ein Song wie „Light Up The Sky“ kein breites Grinsen in das Gesicht eines jeden Rockfans zaubert, dann weiß ich auch nicht mehr. Und „Cold Blooded“ strahlt (insbesondere durch das gelungene Mastering) eine Power aus, die seinesgleichen sucht. Mittendrin das furiose Instrumental „Fireball“. Das getragene „Double Dealer“ ist eine wahre Melodicperle, genau wie „Gone With The Wind“ ist es geprägt von Scandi-Bands wie TREAT oder frühen FATE, ohne den MYDRA-Sound über Bord zu werfen. Mit „You´re The Only One“ hat der Re-Release auch einen tollen Bonus zu bieten.
Ja Leute, da heißt es mal wieder, Geldbeutel zücken und zuschlagen. „Mydra“ ist ein Klassiker, der in jede vernünftige Rocksammlung gehört. Ich weiß, der Spruch ist ausgelutscht, aber hier passt er perfekt und entspricht der Wahrheit.
WERTUNG:
Trackliste:
1.I´ve Got The Power
2.Freeway Blues
3.She´s No Lover
4.California
5.Love Killer
6.Light Up The Sky
7.Cold Blooded
8.Fireball
9.Double Dealer
10.Gone With The Wind
11.You´re The Only One
Stefan
Freitag, 27. April 2012
CRYSTAL VIPER - Crimen Excepta
Band: Crystal Viper
Album: Crimen Excepta
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: AFM
Records
Veröffentlichung:
27.02.2012
Homepage:
www.crystalviper.com
CRYSTAL VIPER sind eine der angesagtesten Female Fronted Heavy Metal
Bands Polens. Lange Zeit im Underground aktiv, konnte man mit dem 2010
veröffentlichten Album „Legends“ sich das erste Mal auf der großen
internationalen Bühne bekannt machen. Die Band rund um Frontfrau Marta wurde
über Nacht bekannt und schnell wurden, aufgrund ihres Gesangsstils, Vergleiche
mit den legendären WARLOCK gezogen.
Das letzte Jahr war
auf jeden Fall ein wichtiges Jahr für die Band. So erspielte man sich viele
neue Fans auf unzählige Festivals, unter anderem dem Bang your Head, Keep it
True oder Masters of Rock und ging als Support mit BLIND GUARDIAN auf Tour und
im Herbst letzten Jahres machte man sich daran das mir nun vorliegende neue
Album „Crimen Excepta“ einzuspielen. Ein düsteres Konzeptalbum über schwarze
Magie, die Inquisition und Hexen. CRYSTAL VIPER zeigen sich hier von einer
düsteren und aggressiven Seite wie man sie wohl noch nicht erlebt hat. Hört
sich auf jeden Fall schon mal interessant an, schauen wir doch gleich mal drauf
ob die Vorfreude auch gerechtfertigt ist.
Zuvor noch ein
kurzer Blick auf die unveränderte Bandzusammensetzung, nach wie vor haben wir
hier Frontfrau Marta Gabriel (Gesang, Gitarre), Andy Wave
(Gitarre), Tom
Woryna (Bass) und Golem (Schlagzeug).
Nun geht es aber direkt mit dem
Opener „Witch's Mark“ los. Saftige Gitarren erwarten uns gleich zum Einstieg
und dann erklingt auch schon die kraftvolle, aggressive Stimme von Frontröhre
Marta. Die Nummer an sich zieht einen zwar gut mit, bleibt aber aufgrund der
mangelnden Eingängigkeit nicht so im Hirn hängen.
Das folgende „Child of the Flame“
ist vom Rhythmus her wesentlich schleppender und der Chorus ist einen Ticken
stärker, so gefällt mir die Nummer schon mal wesentlich besser als der Opener.
„Its your Omen“ reiht sich da
recht gut ein, ist es doch recht kompakt geraten und weiß durch seinen
klassischen Aufbau zu überzeugen, ein richtiger Volltreffer ist dies aber
nicht.
Na vielleicht ist dies ja der
folgende Titeltrack „Crimen Excepta“? Absolut! Titeltrack würdig schafft man es
hier Melodic mit Eingängigkeit zu kreuzen und achtet auch darauf das die
Heavyness und die Düsternis nicht zu kurz kommt. Geile Nummer, beide Daumen
nach oben!
Auch das folgende „Medicus
Animarum“ ist durchaus gelungen, reicht aber nicht ganz an den starken
Vorgänger ran.
Schon sind wir im letzten
Abschnitt angekommen und hier schaffen es leider nur noch „Fire be my Gates“
und das abschließende, richtig starke „Ghost of Sheerwood“ zu begeistern. Der
Rest rauscht ziemlich an einem vorbei....
Anspieltipps:
Hier kann man auf jeden Fall “Child of the Flame”, “Crimen
Excepta”, “Medicus Animarum”, “Fire be my Gates” und “Ghost of Sheerwood”
nennen.
Fazit :
Nicht Fisch, nicht Fleisch so könnte man das neue Werk von
CRYSTAL VIPER zusammen fassen. Die Idee ein Konzeptalbum über Hexen, dem
düsteren Mittelalter und sonstige Teufeleien zu schreiben, finde ich recht
gelungen. Ich hab mir aber davon ein wenig mehr versprochen, als das was ich
hier geboten bekommen habe.
Klar die Songs sind nicht schlecht und einige sind sogar
sehr gut, aber es bleiben, für meinen Geschmack, einfach zu wenig Nummern
hängen.
Eine solide Leistung der Band, aber ich hatte hier eindeutig
mit mehr gerechnet. Eindeutig Punkte verschenkt, sehr schade!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Witch's Mark
02. Child of the Flame
03. It's your Omen
04. Crimen Excepta
05. Medicus Animarum
06. The Spell of Death
07. Hope is Gone, Here's
New Law
08. Fire be my Gates
09. Tyranei Piekiel (VADER
Cover)
10. Ghost of Sheerwood
Julian
AT VANCE - Facing your Enemy
Band: At Vance
Album: Facing your Enemy
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung:
27.04.2012
Homepage:
www.at-vance.olaflenk.com
Eine der deutschen Melodic Metal Dinosaurier AT VANCE meldet sich dieser
Tage mit ihrem neuen Album „Facing your Enemy“ wieder zurück auf der
Bildfläche. Manch einer wähnte die Band schon aufgelöst und verschwunden, genau
das Gegenteil ist der Fall. Mit dem neuen Album will man beweisen, das man noch
nicht zum alten Eisen gehört und immer noch bei den ganz Großen mitmischen
kann!
1998 gründete Mastermind Olaf Lenk, der zuvor bei VELVET VIPER
mitmischte, seine Band AT VANCE. 1999 erschien das Debütalbum „No Escape“, und
in den beiden Jahren darauf die starken Nachfolgealben „Hear of Steel“ und
„Dragonchaser“. 2002 wurde es aber noch besser für die Truppe konnte man doch
beim renommierten AFM Records Label einen Vertrag unterzeichnen, dem man bis
heute treu geblieben ist.
Bis heute brachte man dort fünf weitere Alben heraus, das letzte
Studioalbum „Ride the Sky“ erschien 2009. Leider war man vor Besetzungswechseln
auch nicht sicher. Der Sängerposten entwickelte sich zum Schleudersitz.
Ursänger Oliver Hartmann
strich die Segel,
wurde durch Mats Leven (Ex YNGWIE MALMSTEEN) ersetzt und dieser machte wiederum
Platz für Rick Altzi, der auch aktuell noch an Bord ist.
Nun hat man also
den nächsten Melodic Metal Hammer am Start, schauen wir doch mal gleich auf den
ersten Track „Heaven is Calling“ was das neue Album für uns bereit hält.
Die Nummer startet
gleich mit ordentlich Schmackes. Als ob die Band uns sagen will, hey wir sind
noch da! Sänger Rick macht seine Sache wie immer hervorragend und der Song ist
auf jeden Fall ein klasse Opener der uns gleich mal zeigt wo die Reise auf dem
neuen Album hingeht. Klasse!
Auf dem Fuße folgt
gleich der Titeltrack „Facing your Enemy“ der zwar nicht ganz so brachial wie
der Opener zu Werke, geht aber eine ordentlich Schippe Melodic sowie eine
geniale Hookline draufpackt. Geile Nummer, so liebe ich AT VANCE!
Die folgenden „Eyes
of a Stranger“ und „Fear no evil“ können da zwar nicht ganz mithalten, sind
aber trotzdem starke Tracks, die auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung auf
dem Album haben.
Im Mittelteil haben
wir mit dem atmosphärischen „See me crying“, dem rockigen „Saviour“ und dem
starken Cover „Tokyo“ einen klasse Dreierpack, der ordentlich Eindruck
hinterlässt!
Im letzten
Abschnitt erwartet uns das Instrumental „March of the Dwarf“, das schnelle „Fame
and Fortune“ und das abschließende, von Olaf Lenk gesungene, „Things i never
Needed“.
Anspieltipps:
Starkes Album, starke Songs. Der Opener “Heaven is Calling”, “Facing your
Enemy”, “Fear no evil”, “See my crying” und “Fame and Fortune” muss man auf
jeden Fall dazu zählen.
Fazit :
Die alten Recken von AT VANCE haben es mal wieder geschafft!
Mit “Facing your Enemy” präsentieren uns die Jungs ein erstklassiges Album
welches den Beweis antritt, das man noch lange nicht im Ruhestand ist. Die
Songs sind schön abwechslungsreich, Sänger Rick legt wie immer einen
großartigen Job hin und Bandboss Olaf ist einfach ein Melodiezauberer vor dem
Herrn.
Well done, Guys! Von mir eine glasklare Kaufempfehlung für
AT VANCE Fans und Melodic Metal Freaks.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Heaven Is Calling
02. Facing Your Enemy
03. Eyes Of A Stranger
04. Fear No Evil
05. Live & Learn
06. Don’t Dream
07. See Me Crying
08. Saviour
09. Tokyo
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Julian
CATAMENIA - The Rewritten Chapters
Band: Catamenia
Album: The Rewritten Chapters
Spielzeit:
59:11 min
Plattenfirma:
Massacre
Veröffentlichung:
27. April 2012
Homepage: www.catamenia.net
Hinter CATAMENIA verbirgt sich ein finnisches Dark Metal- Sextett. Die
Musiker sind wie folgt: Riko Hopeakoski (Gitarre), Miko Heppo-oja (Bass),
Juha-Matti Pertunen (Gesang), Toni Quvik (Schlagzeug), Sauli Jauhiainen
(Gitarre) und Jussi Sauvola (Keyboard). Catamenia ist ein alteingesessener
Trupp, denn es gibt die Band bereits seit 1997. Sie sind in der Dark
Metal-Szene wohlbekannt und es ist geplant, 2012 weltweit auf Tour zu gehen.
Mit
einem grimmig schauenden Wolfskopf als Cover liegen CATAMENIA schon
goldrichtig. Alles andere als ein zähnefletschendes Raubtier wäre untertrieben
gewesen.
Vorab muss festgestellt werden: Das Album polarisiert. Man findet Gefallen
oder man findet eben keinen daran. Aber das ist ja bei der düsteren Seite des
Metal häufig der Fall. Und ich persönlich finde: Herrlich, wie man von einem
wütenden Pertunen angegeifert wird! „The Rewritten Chapters“ ist ein Album bei
dem man wunderbar schlechte Laune und Alltagsfrust ablassen kann. Auch die
Instrumente passen sehr gut dazu. Das Keyboard, dass von Jussi Sauvola gespielt
wird, versucht man allerdings oftmals vergeblich herauszuhören. In einigen
Passagen sehr deutlich, aber eben eher selten.
Mit „Hollow Out – Chaos Burns“ wird schon ein guter Opener geliefert.
Wunderbarer Growl direkt zu Beginn und dann wird aggressiv und böse gebrüllt.
Das Gitarrenspiel dazu ist witzig und klingt fast schon eher wie eine Art
Dudelsackmusik. Das nimmt dem Song die Schärfe und fügt Witz ein. Bei
„Blackmension“ nimmt man zuerst an, es komme nun ein Power Metal-Song, aber er
wird dann schnell um einige Takte rasender, die Drums klingen manisch und
wieder die herrlich fies-klingende Stimme. Dann kommt auch ein gekonntes
Gitarrensolo, sehr hörenswert! Anschließend kommen auch besagte Keyboardklänge
zum Tragen. „Alive...Cold...Dead“ ist schon vom Titel her interessant und es
wird auch sehr gut gegeifert. „Cavalcade“ ist für CATAMENIA-Verhältnisse ein
eher ruhiger Song. Eine schöne Abwechslung zwischendurch. Sehr rhythmisch
gespielt. Mit „The Day When Sun Faded Away“ beweisen CATAMENIA ein weiteres
Mal, dass ihre Lebenseinstellung wohl nicht die optimistischste ist. Eben
eher... dark! Der Chorus ist schon beinahe ein Mitgröhl-Chorus. Bei „My Blood
Stained Path“ fragt man sich, ob Sänger Juha-Matti Pertunen keine Halsschmerzen
bekommt und Toni Quvik prügelt sein Drum Kit wie besessen. Zwischendurch geht
der Song von giftig in growlig über und wieder in giftig. Bei „Post Mortem“
wird wieder eine Menge geröhrt und gegrowlt und ist somit für Dark Metal
perfekt. „Coldbound“ ist schon fast melodisch, wenn man die anderen Lieder als
Maßstäbe nimmt. Etwas schade ist, dass die finnisch-namigen Songs („Eskhata“,
„Primeae Yoe“ und „Kuolon Tanssi“) nicht in Finnisch gehalten sind. Es wäre
eine Bereicherung und würde das Album sicherlich abwechslungsreicher gestalten.
„Born To Be My Baby“ ist ein Cover vom allgemein bekannten Bon Jovi-Song, der
komplett neu interpretiert worden ist. Interessant - und man hat den Eindruck,
dass CATAMENIA Bon Jovi auch etwas auf die Schippe nehmen, denn es ist nicht
anzunehmen, dass der gute Jon von diesem Cover allzu begeistert wäre (wenn er
es denn hört).
Anspieltipps: “Hollow Out –
Chaos Burns”, „Alive…Cold…Dead“, “Cavalcade”, “The
Day When The Sun Faded Away”, “Born To Be My Baby”
Fazit
: Für Dark Metal-Fans ein wunderbares
Album. Nicht bierernst, sondern es ist auch ein wenig Humor enthalten. Wer für
düsteren Metal und Growls nichts übrig hat, sollte allerdings die Finger davon
lassen.
WERTUNG:
Trackliste:
- Hollow Out – Chaos Burn 3:28
- Blackmension 3:37
- Alive…Cold… Dead 3:46
- Cavalcade 4:19
- Passing Moments Of Twilight Time 2:42
- The Day When The Sun Faded Away 4:54
- My Blood Stained Path 4:42
- Post Mortem 4:41
- Morning Crimson 3:29
- Eskhata 4:31
- Coldbound 5:01
- Lost In Bitterness 5:21
- Primeae Yoe 3:51
- Kuolon Tanssi 4:20
- Born To Be My Baby 3:49
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