Donnerstag, 29. September 2011

HOUSE OF LORDS - Big Money

Band: House Of Lords
Album: Big Money
Spielzeit: 49:18 min
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 23.09.2011
Homepage: www.jameschristianmusic.com

James Christian zündet mit seiner Band HOUSE OF LORDS ein weiteres Album. Nach der unrühmlichen Re-Union anno 2004, die das unsägliche „Power And The Myth“-Scheibchen ans Tageslicht brachte, besann sich Christian auf seine Wurzeln, und das war und ist nun einmal der Arena Rock. Denn mit Platten wie dem gleichnamigen Debüt oder „Sahara“ konnten die Amis in den späten 1980ern zwei formidable Scheiben vorweisen, die bis heute mit zum Besten gehören, was unter dem Banner HOUSE OF LORDS veröffentlicht wurde. Den richtigen Schritt machte James Christian damit, dass er alles über den Haufen warf und mit neuen Musikern zurück zur alten Schule wechselte, denn seitdem hat die Band 3 klasse Alben eingespielt. Wird „Big Money“ an dieses Power-Trio anschließen können?

HOUSE OF LORDS machen mit dem Opener „Big Money“ keine Gefangenen, so muss ein HOL-Album beginnen. Wer die letzten 3 Alben mochte, wird den Titeltrack lieben. Das folgende „One Man Down“ stellt aber das Meiste in den Schatten, was die Amis bisher auf dem Kerbholz hatten. Denn mit diesem Song ist ihnen ein richtiger Hit gelungen – dieser Refrain ist absolut zum niederknien. „Someday When“ ist ein weiterer klassischer HOL-Song, der genauso gut auf jedem anderen Album seit 2006 stehen könnte. Und so geht es mir mit fast jedem Stück auf „Big Money“. Die Songs sind zum Großteil richtig stark, ab und an hat sich eine platte Nummer eingschlichen („The Next Time I Hold You“), aber das Oberhaus bewegt sich seit 5 Jahren keinen Millimeter von ihrem Sound weg bzw. innerhalb ihres Soundgewands.

So bleibt „Big Money“ ein weiteres tolles Album von HOUSE OF LORDS, das neben der geilen Stimme von James Christian erneut mit einem blendend aufgelegten Jimi Bell an der Sechssaitigen punkten kann – etwas mehr Abwechslung könnte in Zukunft aber nicht schaden, sonst wird das große Geld – was sich leider heutzutage mit dieser Musikrichtung eh nicht mehr verdienen lässt – ausbleiben. Solide Leistung mit kleinen Schwächen!

WERTUNG:





Trackliste:

1.Big Money
2.One Man Down
3.First To Cry
4.Someday When
5.Searchin´
6.Living In A Dream World
7.The Next Time I Hold You
8.Run For Your Life
9.Hologram
10.Seven
11.Once Twice
12.Blood

Stefan

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