Band: Existance
Album: Existance
Plattenfirma: High Roller Records
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.facebook.com/pages/Existance/163993136973567
Wahrscheinlich mag Julian Izard diesen Bezug nicht mehr hören/leiden. Er bleibt aber der Sohn von Didier Izard, dem Sänger der Speed-Thrash-Power –wie-auch-immer-Metaller von H-Bomb. Die machten in den Achtzigern die Szene unsicher, weil sie quasi auf Metallica-Augenhöhe musizierten – nur französisch und etwas schneller.
Nach dem Mörder-Album „Attaque“ trennten sich Izard und H-Bomb. Die Band spielte anschliessend englisch und versank kurz darauf. Mit der Sprache hatten sie auch ein grosses Stück Einzigartigkeit aufgegeben.
Nun also zum Sohn; aus meiner Sicht spielt er nicht die zentrale Rolle in der Band. Das würde man bei einer Rock/Metalband aber erwarten. Dazu fehlt ihm noch Substanz. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass da noch mehr kommt, dass da noch irgendwoher Power hervorkriecht. Fehlanzeige! Es gelingt ihm nur in den höheren Lagen, wenn er „schreien“ kann. Sobald er in die tieferen Lagen wechseln muss, wird es stumpf, zäh, schwer. Ein Beispiel gefällig; „Diary Of Eternity“.
Etwas speziell auch sein Englisch, aber das darf definitiv sein und hat durchaus Charme. Er selber äussert sich zu dieser Thematik so:
“Initially, I did not intend to be the singer of the band, just the guitarist, but since we didn’t find the singer good enough for our musical style, my father gave me the advice to try to do it by myself. That’s how I became a singer. Now concerning the choice of the language, as surprising as it may appear, I turned quite naturally to English, while French is my native language. Certainly, I have to acquire more ease with English. By being guitarist and singer of Existance simultaneously, I have a double mission, so I’ve chosen the language which appeared to me the most comfortable: English.”
Genug gemäkelt. Die Band bringt coolen Heavy Metal. Ein druckvolles Drum- und Bassfundament und fette Gitarrenriffs und –soli, das ist es, was gebraucht wird.
Die Jungs aus Clermont-Ferrant – notabene eine der hässlicheren französischen Städte – geben Gummi! Ist ja klar, steht in ihrer Heimatstadt der Hauptsitz von Reifenhersteller Michelin.
Die Arrangements würde ich als klassisch bezeichnen, angelehnt an Hardrock und Heavy Metal der Achtziger Jahre. Da klingen Motorhead und Deep Purple durch, gemischt mit moderneren Elementen. Die hämmernden Blastbeats etwa oder die schnörkellosen Soli – solides Handwerk.
Richtig ab geht „Soul Warrior“, Vollgas gleich von Beginn weg. Schlagzeuger Tom Drouin treibt seine Kollegen an, Izard und Labasque an den Stromrudern tragen das Ihre bei und Laurent Louvrier bereitet ihnen die stabilen Planken. In diesem Song zeigen sich leider die Gesangsschwächen am stärksten.
Mindestens so gut gefällt mir der Titelsong „Existance“ – eigentlich ist es der Beste des gesamten Albums. Da kann man gewaltig Bangen – oder zumindest mit dem Absatz wippen. EXISTANCE verstehen sich aber auch auf die leiseren Töne. „Dark Day“ ist eine super gemachte Ballade mit interessanter Gitarre, einem guten Aufbau, einem wunderschönen Solo – und gegen Ende mit dem unerwarteten Speedbump – Scheisse beim Herantasten an die erste Liebe ;-) Kurz vor der endgültigen Verzweiflung wird es dann wieder gemütlicher, die Stimme Izards trägt hier sehr gut, passt und rundet ab. Fein gespielt auch „Waverly Hills“ – Qualitäten der Gitarristen zeigen sich hier besonders gut. Die arbeiten präzise zusammen, brauchen sich gegenseitig ohne sich den Rang streitig zu machen.
„Son Of Wolf“ hätte mein Liebling sein können, wenn die Spannung, welche am Anfang aufgebaut wurde und der Speed durchgetragen worden wären. Leider fällt die Spannung zwischendurch ab, ich spüre die Tendenz, den Song anzuschieben. Aber das mag auch die Metallerungeduld meinerseits sein, das Solo ist auf jeden Fall das geilste des ganzen Albums.
Insgesamt ist „Existance“ ein rundes, gelungenes Album. Noch nicht der Oberburner aber doch Rock/Metal für die vorderen Ränge der Liga, in der die Jungs antreten.
WERTUNG:
Lineup:
Julian Izard - Vocals, Guitar
Fred Labasque - Guitar
Tom Drouin - Bass
Laurent Louvrier - Drums
Trackliste:
1. Son of Wolf
2. Diary of Eternity
3. Soul Warrior
4. Kill Me Madness
5. Innocent
6. Dark Day
7. Waverly Hills
8. Existance
Danny
Mittwoch, 17. Oktober 2012
FURIOUS ZOO - Wock´n Woll - Furioso VI
Band: Furious Zoo
Album: Wock´n Woll Furioso VI
Plattenfirma: Brennus Music
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.facebook.com/furiouszoofanpage
Auch in 2012 kann man nicht unbedingt behaupten, dass unsere Nachbarn in Frankreich eine der führenden Rock´n Roll Nationen sind. Dass es aber anscheinend auch dort einige vielversprechende Hardrock Bands gibt, hat man spätestens mit den hochtalentierten SHANNON begriffen. Dass aber eine Band wie FURIOUS ZOO schon mit ihrer sechsten Platte um die Ecke kommt und man hierzulande rein gar nichts davon mitbekommt, ist mehr als schade. Bereits 1992 erblickte die erste Scheibe „Furioso“ das Licht der Welt und seit 2005 schiebt man in regelmäßigen Abständen immer wieder neues Material nach. Mittlerweile sind die Jungs um SATAN JOKERS Drummer und Sänger Renaud Hantson also bei Album Nummer sechs angekommen, welches auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ getauft wurde und klassischen Hardrock im Fahrwasser der 1980ger offeriert.
Neben Renaud Hantson gehören noch Michael Zurita (g.), Julien Loison (b.) und Joe Steinmann (d.) zum aktuellen Line-Up. Auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ findet man neben 11 Eigenkreationen auch noch 3 Coverversionen, die nicht nur im heimischen Terrain angesiedelt sind – jede Menge Holz also.
Herausragend amerikanisch geht es gleich beim Opener „21st Century Style“ zu, obwohl der Titel etwas komplett anderes suggeriert und der Hörer angenehm überrascht wird. Das melodische „Eighteen (Sex Queen)“ bleibt sofort im Ohr hängen und auch „Higher“ oder „I Don´t Wanna Lose You“ sind schön anzuhören und machen klar, dass wir es hier mit tollen Musikern zu tun haben. Bei „Simple Fact Of Life“ wird fröhlich drauflos gerockt und auch ein Stück wie „Angel Of Dope“ kann sich sehen lassen. „Going On The Run“ ist eine gelungene Adaption von GOLDEN EARRING und bei „I Have Nothing“ haben die Jungs dieser WHITNEY HOUSTON Schmonzette ordentlich Feuer unter dem Hintern gemacht. Den NIRVANA Song „Smells Like Teen Spirit“ wiederum hat man ein relaxtes, akustisches Kleid verpasst.
„Wock´n Woll – Furioso VI“ ist trotz seiner relativ langen Spielzeit eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Platte geworden und hat kaum schwache Songs an Bord. Ob man jetzt gleich 3 Coverversionen auf einem Album braucht, ist Ansichtssache, aber FURIOUS ZOO zeigen eindrucksvoll, wie man auch in Frankreich amtlich abrocken kann. TIPP!
WERTUNG:
Trackliste:
1.21st Century Style
2.Eighteen (Sex Queen)
3.Fool
4.Wock´n Woll
5.Do You Miss Me
6.Higher
7.I Don´t Wanna Lose You
8.Going On The Run
9.Simple Fact Of Life
10.Jailbreak City
11.I Have Nothing
12.Sound Through The Walls
13.Angel Of Dope
14.Smells Like Teen Spirit
Stefan
Album: Wock´n Woll Furioso VI
Plattenfirma: Brennus Music
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.facebook.com/furiouszoofanpage
Auch in 2012 kann man nicht unbedingt behaupten, dass unsere Nachbarn in Frankreich eine der führenden Rock´n Roll Nationen sind. Dass es aber anscheinend auch dort einige vielversprechende Hardrock Bands gibt, hat man spätestens mit den hochtalentierten SHANNON begriffen. Dass aber eine Band wie FURIOUS ZOO schon mit ihrer sechsten Platte um die Ecke kommt und man hierzulande rein gar nichts davon mitbekommt, ist mehr als schade. Bereits 1992 erblickte die erste Scheibe „Furioso“ das Licht der Welt und seit 2005 schiebt man in regelmäßigen Abständen immer wieder neues Material nach. Mittlerweile sind die Jungs um SATAN JOKERS Drummer und Sänger Renaud Hantson also bei Album Nummer sechs angekommen, welches auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ getauft wurde und klassischen Hardrock im Fahrwasser der 1980ger offeriert.
Neben Renaud Hantson gehören noch Michael Zurita (g.), Julien Loison (b.) und Joe Steinmann (d.) zum aktuellen Line-Up. Auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ findet man neben 11 Eigenkreationen auch noch 3 Coverversionen, die nicht nur im heimischen Terrain angesiedelt sind – jede Menge Holz also.
Herausragend amerikanisch geht es gleich beim Opener „21st Century Style“ zu, obwohl der Titel etwas komplett anderes suggeriert und der Hörer angenehm überrascht wird. Das melodische „Eighteen (Sex Queen)“ bleibt sofort im Ohr hängen und auch „Higher“ oder „I Don´t Wanna Lose You“ sind schön anzuhören und machen klar, dass wir es hier mit tollen Musikern zu tun haben. Bei „Simple Fact Of Life“ wird fröhlich drauflos gerockt und auch ein Stück wie „Angel Of Dope“ kann sich sehen lassen. „Going On The Run“ ist eine gelungene Adaption von GOLDEN EARRING und bei „I Have Nothing“ haben die Jungs dieser WHITNEY HOUSTON Schmonzette ordentlich Feuer unter dem Hintern gemacht. Den NIRVANA Song „Smells Like Teen Spirit“ wiederum hat man ein relaxtes, akustisches Kleid verpasst.
„Wock´n Woll – Furioso VI“ ist trotz seiner relativ langen Spielzeit eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Platte geworden und hat kaum schwache Songs an Bord. Ob man jetzt gleich 3 Coverversionen auf einem Album braucht, ist Ansichtssache, aber FURIOUS ZOO zeigen eindrucksvoll, wie man auch in Frankreich amtlich abrocken kann. TIPP!
WERTUNG:
Trackliste:
1.21st Century Style
2.Eighteen (Sex Queen)
3.Fool
4.Wock´n Woll
5.Do You Miss Me
6.Higher
7.I Don´t Wanna Lose You
8.Going On The Run
9.Simple Fact Of Life
10.Jailbreak City
11.I Have Nothing
12.Sound Through The Walls
13.Angel Of Dope
14.Smells Like Teen Spirit
Stefan
PAPA ROACH - The Connection
Band: Papa Roach
Album: The Connection
Spielzeit: 42:22 min
Plattenfirma: Eleven Seven Music
Veröffentlichung: 02.10.2012
Homepage: www.paparoach.com
PAPA ROACH wurden 1993 im sonnigen Kalifornien geboren. Großvater des Sänger Jacob Shaddix war Namensgeber der Gruppe, dem übrigens eins der Vorgängeralben gewidmet war. Die erfolgreichen Mitstreiter dessen sind aktuell Jerry Horton (Gitarre), Tobin Esperance (Bass und Rhythmusgitarre) und Tony Palermo (Schlagzeug). Die Band hat regelmäßig Alben heraus gebracht und erfreut sich weltweit Beliebtheit.
Das Cover von „The Connection“ ist recht phantasievoll. Eine Art Roboter-Skull in Blau, verbunden mit Musikklängen und Sprengstoff am Oberkopf.
„Engage“ ist lediglich eine musikalische Einleitung, die keine Minute dauert. Nicht unbedingt relevant. Es folgt „Still Swingin’“ und hier zeigen PAPA ROACH, warum sie sich seit 19 Jahren im Music-Biz tummeln. Rockiger Schlagzeug-Sound, rhythmische Gitarren- und Bass- Untermalung und der Gesang Shaddix’ reisst mit. Bei dem Titel „Where Did The Angels Go“ stellte ich mich auf eine Ballade ein. Ein Trugschluss, man sollte nur aufgrund eines Titels keine Erwartungen haben: Es ist keine. Der Song rockt, das Schlagzeug hämmert, die Leadgitarre klingt etwas mehr durch als bei „Still Swingin’“. Zwischendurch rotzt Shaddix seinen Gesang förmlich ins Mikro. „Wish You Never Met Me Again“ ist ja kein sehr freundlicher Titel. Ein ruhiger Song. Schön melodisch. Romantisch, traurig. Ein Text über eine beendete Beziehung. Kann fast jeder nachfühlen. Hat meiner Meinung nach durchaus Charts-Potential. „Give Me Back My Life“ ist ein sehr mutiges Musikstück. Erst fand ich, es sei eher ein Lückenfüller, nach mehrmaligem intensiven Hören spricht es mich sehr an. Der Text ist – wie erwähnt – mutig und auch musikalisch hat es durchaus Tiefgang. „I Breathe You In“ ist auch sehr rockig und durch den Takt des Schlagzeugs geht man mit. Die Gitarren passen sich perfekt dem Rhythmus an. „Not Than Beautiful“ hat einen Anfang mit einem schönen schnellen Takt. Zwischendurch Bass-Gedröhne. Toll! Zwischendurch mutiert es leider zu einer Art Rap- oder House-Song, ich dachte schon, meine Anlage sei kaputt und lief besorgt hin. War sie aber nicht. Nur eine kleine Überraschung seitens PAPA ROACH (für mich verzichtbar). „Walking Dead“ und „Won’t Let Up“ sind beides nette Songs. Laufen für mich ein wenig nebenbei. „As Far As I Remember“ ist eine Ballade. Klingt nett, aber nicht unbedingt mitreißend.
Insgesamt ein Album, dass durchaus u. a. beschreibt, dass das Leben Narben hinterlässt. Ist nicht langatmig, kann man gut auflegen, harmoniert sehr gut mit dem Stil von PAPA ROACH und wird seinen Erwartungen gerecht.
Anspieltipps: „Where Did The Angels Go“, “Wish You Never Met Me Again”, “Give Me Back My Life”
Fazit : Gutes Album, dass sowohl Fans als auch welchen, die es werden wollen, gefallen wird.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Engage 0:51
2.Still Swingin’ 3:23
3.Where Did The Angels Go 3:10
4.Silence Is the Enemy 2:53
5.Before I Die 4:25
6.Wish You Never Met Me Again 4:05
7.Give Me Back My Life 3:58
8.Breathe You In 3:07
9.Leader Of The Broken Hearts 4:12
10. Not Than Beautiful 3:18
11. Walking Dead 3:18
12. Won’t Let Up 4:00
13. As Far As I Remember 3:42
Sandra
Album: The Connection
Spielzeit: 42:22 min
Plattenfirma: Eleven Seven Music
Veröffentlichung: 02.10.2012
Homepage: www.paparoach.com
PAPA ROACH wurden 1993 im sonnigen Kalifornien geboren. Großvater des Sänger Jacob Shaddix war Namensgeber der Gruppe, dem übrigens eins der Vorgängeralben gewidmet war. Die erfolgreichen Mitstreiter dessen sind aktuell Jerry Horton (Gitarre), Tobin Esperance (Bass und Rhythmusgitarre) und Tony Palermo (Schlagzeug). Die Band hat regelmäßig Alben heraus gebracht und erfreut sich weltweit Beliebtheit.
Das Cover von „The Connection“ ist recht phantasievoll. Eine Art Roboter-Skull in Blau, verbunden mit Musikklängen und Sprengstoff am Oberkopf.
„Engage“ ist lediglich eine musikalische Einleitung, die keine Minute dauert. Nicht unbedingt relevant. Es folgt „Still Swingin’“ und hier zeigen PAPA ROACH, warum sie sich seit 19 Jahren im Music-Biz tummeln. Rockiger Schlagzeug-Sound, rhythmische Gitarren- und Bass- Untermalung und der Gesang Shaddix’ reisst mit. Bei dem Titel „Where Did The Angels Go“ stellte ich mich auf eine Ballade ein. Ein Trugschluss, man sollte nur aufgrund eines Titels keine Erwartungen haben: Es ist keine. Der Song rockt, das Schlagzeug hämmert, die Leadgitarre klingt etwas mehr durch als bei „Still Swingin’“. Zwischendurch rotzt Shaddix seinen Gesang förmlich ins Mikro. „Wish You Never Met Me Again“ ist ja kein sehr freundlicher Titel. Ein ruhiger Song. Schön melodisch. Romantisch, traurig. Ein Text über eine beendete Beziehung. Kann fast jeder nachfühlen. Hat meiner Meinung nach durchaus Charts-Potential. „Give Me Back My Life“ ist ein sehr mutiges Musikstück. Erst fand ich, es sei eher ein Lückenfüller, nach mehrmaligem intensiven Hören spricht es mich sehr an. Der Text ist – wie erwähnt – mutig und auch musikalisch hat es durchaus Tiefgang. „I Breathe You In“ ist auch sehr rockig und durch den Takt des Schlagzeugs geht man mit. Die Gitarren passen sich perfekt dem Rhythmus an. „Not Than Beautiful“ hat einen Anfang mit einem schönen schnellen Takt. Zwischendurch Bass-Gedröhne. Toll! Zwischendurch mutiert es leider zu einer Art Rap- oder House-Song, ich dachte schon, meine Anlage sei kaputt und lief besorgt hin. War sie aber nicht. Nur eine kleine Überraschung seitens PAPA ROACH (für mich verzichtbar). „Walking Dead“ und „Won’t Let Up“ sind beides nette Songs. Laufen für mich ein wenig nebenbei. „As Far As I Remember“ ist eine Ballade. Klingt nett, aber nicht unbedingt mitreißend.
Insgesamt ein Album, dass durchaus u. a. beschreibt, dass das Leben Narben hinterlässt. Ist nicht langatmig, kann man gut auflegen, harmoniert sehr gut mit dem Stil von PAPA ROACH und wird seinen Erwartungen gerecht.
Anspieltipps: „Where Did The Angels Go“, “Wish You Never Met Me Again”, “Give Me Back My Life”
Fazit : Gutes Album, dass sowohl Fans als auch welchen, die es werden wollen, gefallen wird.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Engage 0:51
2.Still Swingin’ 3:23
3.Where Did The Angels Go 3:10
4.Silence Is the Enemy 2:53
5.Before I Die 4:25
6.Wish You Never Met Me Again 4:05
7.Give Me Back My Life 3:58
8.Breathe You In 3:07
9.Leader Of The Broken Hearts 4:12
10. Not Than Beautiful 3:18
11. Walking Dead 3:18
12. Won’t Let Up 4:00
13. As Far As I Remember 3:42
Sandra
THE INTERSPHERE - Interspheres >< Atmospheres
Band: The Intersphere
Album: Interspheres >< Atmospheres
Spielzeit: 65:60 min
Plattenfirma: Long Branch Records/SPV
Veröffentlichung: 29.10.2012
Homepage: -
THE INTERSPHERE sehen sich als vielseitige Band, die zwischen psychedelischen Gitarreneffekten und Hippie schweben. 2009 haben sie ihr erstes Album veröffentlicht und es folgen in schönster Regelmäßigkeit Musikstücke. Im Moment touren THE INTERSPHERE durch Deutschland. Das Line-up sind Christoph Hessler (Gesang und Gitarre),Thomas Zipner (Gitarre), Sebastian Wagner (Bass) und Moritz Müller (Schlagzeug).
Das Alben-Cover sieht für mich ein wenig chaotisch aus – ein kopfloser Mann, aber mit Rauschebart, um ihn herum schweben in einer Luftblase diverse Dinge (ein Kopf u. a.).
Der Beginn mit „Right Through Me“ ist dümpelt so vor sich hin. Hohe Gitarren, säuselnde Gesänge. Der nächste Song ist da schon anders, „Prodigy Composers“. Etwas schneller. Eher im Pop-Bereich als rockig. Die Gitarren und Drums kommen punkiger. „Ghostwriter“ folgt und auch dieser geht für meine Begriffe eher als Pop durch. Hier wird gesungen, dazu ein wenig im Hintergrund gedudelt. Nett, nett. Keine Überraschung bei „Snapshot“. Poppiger Gesang, Gitarren dudeln vor sich hin, das Schlagzeug trommelt taktisch. „In Satellites“ ist eine Ballade, anfangs sehr ruhige Stimme, Gitarren sehr leise und kaum herauszuhören. Ein wenig schneller geht es später zur Sache. Nettes Liedchen. „Intersphere>< Atmosphere“ und „State Of The Divine“ sind dasselbe in Grün wie ihre Vorgänger, Pop-Songs eben. „Soapbubbles In The Rain“ hat mich als Titel neugierig gemacht, aber auch wenig originell. Ein wenig Gitarrenspiel, das Schlagzeug und der Bass gehen leider unter... Die zweite Version von „Prodigy Composers“ ist blechern, anders als Version Nummer Eins, aber nicht besser. Normalerweise freut man sich ja über die Bonus-Tracks, denn sämtliche Akkustik-Songs sind Bonusse. So ganz freue mich nicht...
Das ganze Album besteht aus reinen Pop-Songs. Mit Rock oder gar Hardrock hat es meiner Ansicht nach nur wenig zu tun.
Anspieltipps: Hört mal die Akkustik-Versionen an…
Fazit : Nicht mein Fall, für mich am Thema vorbei.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Right Through Me 2:51
2. Prodigy Composers 4:13
3. Ghostwriter 4:12
4. Snapshot 4:27
5. Early Bird 3:34
6. In Satellites 2:41
7. I Have A Place For You On Google Earth 7:55
8. Interspheres >< Atmospheres 4:44
9. State Of The Divine 3:30
10. Soapbubbles In The Rain 4:45
11. The Far Out Astronaut 3:55
12. Tear Down The Walls 5:43
13. Prodigy Composer (Accoustic) 4:01
14. Masquerade (Accoustic) 4:39
15. Ghostwriter (Accoustic) 4:22
16. Capitall (Accoustic) 3:48
Sandra
Album: Interspheres >< Atmospheres
Spielzeit: 65:60 min
Plattenfirma: Long Branch Records/SPV
Veröffentlichung: 29.10.2012
Homepage: -
THE INTERSPHERE sehen sich als vielseitige Band, die zwischen psychedelischen Gitarreneffekten und Hippie schweben. 2009 haben sie ihr erstes Album veröffentlicht und es folgen in schönster Regelmäßigkeit Musikstücke. Im Moment touren THE INTERSPHERE durch Deutschland. Das Line-up sind Christoph Hessler (Gesang und Gitarre),Thomas Zipner (Gitarre), Sebastian Wagner (Bass) und Moritz Müller (Schlagzeug).
Das Alben-Cover sieht für mich ein wenig chaotisch aus – ein kopfloser Mann, aber mit Rauschebart, um ihn herum schweben in einer Luftblase diverse Dinge (ein Kopf u. a.).
Der Beginn mit „Right Through Me“ ist dümpelt so vor sich hin. Hohe Gitarren, säuselnde Gesänge. Der nächste Song ist da schon anders, „Prodigy Composers“. Etwas schneller. Eher im Pop-Bereich als rockig. Die Gitarren und Drums kommen punkiger. „Ghostwriter“ folgt und auch dieser geht für meine Begriffe eher als Pop durch. Hier wird gesungen, dazu ein wenig im Hintergrund gedudelt. Nett, nett. Keine Überraschung bei „Snapshot“. Poppiger Gesang, Gitarren dudeln vor sich hin, das Schlagzeug trommelt taktisch. „In Satellites“ ist eine Ballade, anfangs sehr ruhige Stimme, Gitarren sehr leise und kaum herauszuhören. Ein wenig schneller geht es später zur Sache. Nettes Liedchen. „Intersphere>< Atmosphere“ und „State Of The Divine“ sind dasselbe in Grün wie ihre Vorgänger, Pop-Songs eben. „Soapbubbles In The Rain“ hat mich als Titel neugierig gemacht, aber auch wenig originell. Ein wenig Gitarrenspiel, das Schlagzeug und der Bass gehen leider unter... Die zweite Version von „Prodigy Composers“ ist blechern, anders als Version Nummer Eins, aber nicht besser. Normalerweise freut man sich ja über die Bonus-Tracks, denn sämtliche Akkustik-Songs sind Bonusse. So ganz freue mich nicht...
Das ganze Album besteht aus reinen Pop-Songs. Mit Rock oder gar Hardrock hat es meiner Ansicht nach nur wenig zu tun.
Anspieltipps: Hört mal die Akkustik-Versionen an…
Fazit : Nicht mein Fall, für mich am Thema vorbei.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Right Through Me 2:51
2. Prodigy Composers 4:13
3. Ghostwriter 4:12
4. Snapshot 4:27
5. Early Bird 3:34
6. In Satellites 2:41
7. I Have A Place For You On Google Earth 7:55
8. Interspheres >< Atmospheres 4:44
9. State Of The Divine 3:30
10. Soapbubbles In The Rain 4:45
11. The Far Out Astronaut 3:55
12. Tear Down The Walls 5:43
13. Prodigy Composer (Accoustic) 4:01
14. Masquerade (Accoustic) 4:39
15. Ghostwriter (Accoustic) 4:22
16. Capitall (Accoustic) 3:48
Sandra
Montag, 15. Oktober 2012
KISS - Monster
Album: Monster
Spielzeit: 43:36 min.
Plattenfirma: Universal Music
Veröffentlichung: 05.10.2012
Homepage: www.kissonline.com
Kiss is on fire! Und nach wie vor dick im Geschäft. Und damit meine ich nicht eine Neuauflage des KISS-Sargs für die ganz großen Fans oder irgendwelche Badeschlappen bzw. anderes überflüssiges Merchandise. Sie haben soeben mit der schlicht „The Tour“ betitelten Konzertreise mit MÖTLEY CRÜE ein riesengroßes Ding laufen, haben unlängst eine komplett neu eingespielte Version des Kultalbums „Destroyer“ unters Volk geschmissen und tüten jetzt den Nachfolger zum vielbeachteten „Sonic Boom“ (2009) ein. „Monster“ nennt sich der mittlerweile 20. Studiodreher, der fast pünktlich zum 40-jährigen Bestehen, das nächstes Jahr im Januar gefeiert wird, erschienen wäre.
Und doch hat es ziemlich lange gedauert, bis wir „Monster“ zu Gehör bekommen haben, denn schon im April letzten Jahres begann die Band damit, das Album aufzunehmen, im August 2011 wurde schon der Titel der Platte öffentlich gemacht und eigentlich war der komplette Longplayer schon zum Jahreswechsel fertig und ein Release für das erste Halbjahr angepeilt. Aber jetzt ist es soweit: Paul Stanley, Gene Simmons, Tommy Thayer und Eric Singer haben mit „Monster“ dementsprechend große Erwartungen geweckt, können sie diesen gerecht werden?
Die Vorab-Single „Hell Or Halleluja“ hat schon mal nicht zu leugnendes Potential, um auch in Zukunft im Live-Programm des Vierers präsent zu sein. Eine ordentliche Kurskorrektur in die 70´s ist schon hier auszumachen, die Herren haben also Wort gehalten, denn das haben Paul Stanley und Gene Simmons im Vorfeld immer wieder betont. Was bei den Credits auch sofort ins Auge fällt ist, dass Gitarrist Tommy Thayer an zwei Dritteln dieser 12 Songs beteiligt war und somit sogar Monsterzunge Gene Simmons in den Schatten stellt, der „lediglich“ bei der Hälfte des Liedguts seine Finger im Spiel hatte. Bei sowas muss ich immer an den Film „Rockstar“ denken :-) „Monster“ ist also eine Mannschaftsleistung, auch wenn Drummer Eric Singer nur zu einem Stück etwas beigetragen hat. Bei den Aufnahmen sollen immer alle Beteiligten im Studio zugegen gewesen sein und es wurde laut Band auch nicht mit externen Songwritern gearbeitet.
Nach dem guten Einstieg „Hell Or Halleluja“ gibt es mit „Wall Of Sound“ gleich noch eine auf die Mütze, hier regieren schwere Riffs und die Marschrichtung wird spätestens jetzt klar: „Monster“ soll an die glorreichen Zeiten der Band anknüpfen. Das tun sie auch mit kommenden Hits wie „Freak“, „Eat Your Heart Out“, „Last Chance“ oder der augenzwinkernden Hymne „All For The Love Of Rock And Roll“.
Spätestens nach „Sonic Boom“ war allen klar, dass KISS ihren Platz auf dem Rock-Olymp verteidigen wollen und auch können. Dass mit „Monster“ jetzt auch noch das beste Album der Band im klassischen Sinne seit Jahrzehnten in die Regale gestellt wird, bei dem man sich in die Glanzzeiten zurückversetzt fühlt, konnte aber niemand ahnen. Und das geschieht ganz ohne aufgesetzt zu wirken. Wie hat Gene Simmons einmal gesagt: „Ich glaube, dass die Band ohne Originalmitglieder existieren könnte. Man braucht dazu nur die richtigen Leute mit dem richtigen Gespür für KISS. Irgendwann werden wir diesem Thema ins Auge blicken müssen." Aber wer schreibt dann die ganzen Songs?
WERTUNG:
Trackliste:
1.Hell Or Halleluja
2.Wall Of Sound
3.Freak
4.Back To The Stone Age
5.Shout Mercy
6.Long Way Down
7.Eat Your Heart Out
8.The Devil Is Me
9.Outta This World
10.All For The Love Of Rock & Roll
11.Take Me Down Below
12.Last Chance
Stefan
RECKLESS LOVE - Born To Break Your Heart EP
Band: Reckless Love
Album: Born To Break Your Heart EP
Plattenfirma: Universal Music/Import
Veröffentlichung: 01.10.2012
Homepage: www.recklesslove.com
Die Finnen RECKLESS LOVE polarisieren mit ihrer Mischung aus Pop, Scandi Rock und Glam, soviel ist klar. Aber für die Liebhaber der Combo um Ex-CRASHDIET Shouter Olli Hermann gibt es als kleine Zwischenmahlzeit jetzt eine 8-Track EP. Das zweite Album „Animal Attraction“ ist genau ein Jahr her und das dritte wird wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen. Da kommt „Born To Break Your Heart“ gerade recht.
Neben einem neuen Mix des Titelstücks von Tim Palmer (OZZY, PEARL JAM, u.v.a.) gibt es einige Live Songs und ein paar Unplugged Stücke. Und mittendrin findet sich mit „Push“ der Japan Bonustrack des noch aktuellen Longplayers. „Beautiful Bomb“ vom Debüt sowie „On The Radio“ und „Hot“ von „Animal Attraction“ gibt es als Liveversion und auch Unplugged machen Olli, Pepe (guitar), Jalle (bass) und Hessu (drums) eine gute Figur. „Animal Attraction“, „One More Time“ und das THIN LIZZY Cover „The Boys Are Back In Town“ sind hier auf der Tracklist.
Die „Born To Break Your Heart“ EP glänzt zwar nicht mit neuem Material (was ich mir insgeheim erhofft hatte), aber sie ist trotzdem eine lohnenswerte Geschichte. Für Fans von RECKLESS LOVE ohnehin unerlässlich und für alle anderen eine gute Gelegenheit, einmal in die ungeschminkte Seite der Band einzutauchen.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Born To Break Your Heart (Tim Palmer Mix)
2.Beautiful Bomb (Live)
3.On The Radio (Live)
4.Hot (Live)
5.Push (Outtake From „Animal Attraction“)
6.Animal Attraction (Unplugged)
7.The Boys Are Back In Town (Unplugged)
8.One More Time (Unplugged)
Stefan
Album: Born To Break Your Heart EP
Plattenfirma: Universal Music/Import
Veröffentlichung: 01.10.2012
Homepage: www.recklesslove.com
Die Finnen RECKLESS LOVE polarisieren mit ihrer Mischung aus Pop, Scandi Rock und Glam, soviel ist klar. Aber für die Liebhaber der Combo um Ex-CRASHDIET Shouter Olli Hermann gibt es als kleine Zwischenmahlzeit jetzt eine 8-Track EP. Das zweite Album „Animal Attraction“ ist genau ein Jahr her und das dritte wird wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen. Da kommt „Born To Break Your Heart“ gerade recht.
Neben einem neuen Mix des Titelstücks von Tim Palmer (OZZY, PEARL JAM, u.v.a.) gibt es einige Live Songs und ein paar Unplugged Stücke. Und mittendrin findet sich mit „Push“ der Japan Bonustrack des noch aktuellen Longplayers. „Beautiful Bomb“ vom Debüt sowie „On The Radio“ und „Hot“ von „Animal Attraction“ gibt es als Liveversion und auch Unplugged machen Olli, Pepe (guitar), Jalle (bass) und Hessu (drums) eine gute Figur. „Animal Attraction“, „One More Time“ und das THIN LIZZY Cover „The Boys Are Back In Town“ sind hier auf der Tracklist.
Die „Born To Break Your Heart“ EP glänzt zwar nicht mit neuem Material (was ich mir insgeheim erhofft hatte), aber sie ist trotzdem eine lohnenswerte Geschichte. Für Fans von RECKLESS LOVE ohnehin unerlässlich und für alle anderen eine gute Gelegenheit, einmal in die ungeschminkte Seite der Band einzutauchen.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Born To Break Your Heart (Tim Palmer Mix)
2.Beautiful Bomb (Live)
3.On The Radio (Live)
4.Hot (Live)
5.Push (Outtake From „Animal Attraction“)
6.Animal Attraction (Unplugged)
7.The Boys Are Back In Town (Unplugged)
8.One More Time (Unplugged)
Stefan
DANIEL TRIGGER - Infinite Persistance
Band: Daniel Trigger
Album: Infinite Persistance
Spielzeit: 55 min
Plattenfirma: PureRockRecords
Veröffentlichung: 21.09.2012
Homepage: www.danieltrigger.co.uk
DANIEL TRIGGER, zeitweise auch nur als TRIGGER unterwegs, hat seit 1997 insgesamt sieben Alben auf den Markt geworfen. „Infinite Persistance“ ist also sein Achtes. Und – ganz ehrlich – ich habe mich gefragt, wer die sieben bisherigen gekauft hat. Zugegeben, der gute Mann sieht ansprechend aus und macht nette Musik, sowas aus der riesigen Ecke von Melodic bis Hard Rock. Oder wie es das Label ausdrückt; „…glänzt durch ohrwurmlastigen, melodischen Hard Rock…“
Seine Musik soll „an so manche Stadion Rock Ikone der Achtzigerjahre“ erinnern. Damals war ich gerade mal so zwanzig und habe die Konzertsäle und Stadien landauf, landab besucht. Das war jene Zeit, als Bands wie MOLLY HATCHET, DEF LEPPARD, TED NUGENT, MEAT LOAF, MARILLION, SLAUGHTER, AEROSMITH, GUNS’N’ROSES und, und, und tourten. Und natürlich auch BON JOVI oder GOTTHARD, mit denen TRIGGER ebenfalls verglichen wird. Liebe Leute, so geht das aber nicht. Damals wurde auf den Bühnen Rock gespielt!
Sicher, die eine oder andere Ballade war dabei – schliesslich musste man sich den Mädels ja annähern können. Aber das hatte Alles mehr Pfiff, mehr Ecken und Kanten, einfach mehr Power.
DANIEL TRIGGER macht sauber gespielten Melodic Rock. Musikalisch ist das okay, sauber arrangiert, die mehrstimmigen Passagen stimmig. Hat eigentlich schon fast was von der „Partridge Family“ ;-) Immerhin sind die Trigger’s zu dritt, neben Daniel ist noch Frau(?) Sally mit am Mikrofon und Sohnemann (?) Jez am Bass.
Okay, wirklich schlimm ist das Album nicht. Da gibt es jede Menge wertvoller Ansätze. Songparts, welche das Zeug zu mehr hätten.
Es gibt bloody blasting beats, fette Riffs und spannende Basslinien. Manche Nummern setzen am richtigen Ort an, verhungern aber oft auf halbem Weg oder haben Durchgänger.
Was mich aber wirklich stört ist die Qualität des Gesangs. Laut, richtig laut gehört fällt es nicht so auf. Wenn ich dann aber etwas zurück drehe – auch das darf man bei guten Monitoren – dann wird es ziemlich flau. Vor allem Sallys Stimme ist zu dünn, hat zu wenig Energie. Oder das Album ist schwach abgemischt.
Besonders schlecht gelingt das bei „Gemini“. Der fängt zwar fast an wie ZEPPELIN’S „Rock’n’Roll“, macht sich dann auch auf den Weg zum Rocksong – bis Sally mitsingt – leider falsch oder schräg oder ungut. Sorry Guys, die Frau hat eine mittelmässige Stimme und nicht den Ansatz einer Rockröhre.
Wenn DORO schon tot wäre, sie würde sich im Grab umdrehen.
Ansonsten kann man gegen das Album nicht viel sagen. Gerade „Gemini“ gibt im zweiten Teil gut Gas, der Gitarrist zeigt ein hammermässiges Solo…bis zum „wow, wow, shalala“.
Synthetic Celebrity gefällt mir gut, das ist Achtzigerjahre Heavy Metal, stimmlich könnten da fast JOAN JETT und ihre BLACKHEARTS mitröhren.
Rhythmisch sehr cool finde ich „One Way Mirror“, auch „Lay It On The Line“ rockt. Richtig geil ist „Promised Land“. Da springt mich doch schon fast „Black Betty“ von RAM JAM an! Und wieder gibt Dave D’Andrade an seiner Sechssaiterin Vollgas. Der ist überhaupt der Beste auf dem Album. Guter Gitarrenrock braucht einen guten Gitarristen – und den hat DANIEL TRIGGER.
Gute Ansätze, fetziges Material – einfach wie ein noch ungeschliffener Diamant. Vielleicht sollte sich der Junge mit seiner Familie mal nach einem guten Produzenten umsehen. Und er müsste unbedingt die Hände von Balladen lassen – „Last Breath“ ist wirklich Übungsraumniveau. Das haben wir von so vielen Achtziger Bands viel, viel, viel besser gehört. Und das darf auch sein. Ihr wisst schon, wegen der Mädels ;-)
Abschliessend bleibt eine durchzogene Bilanz. Es ist halt schon so; wenn ich mich über eine Rockband mit acht! Alben im Netz schlau machen muss, dann hat sie die Bühnen dieser Welt noch nicht wirklich aufgemischt.
WERTUNG:
Lineup:
Daniel Trigger – Vocals, Keys, Bass
Sally Trigger – Vocals
Jez Trigger – Bass
Adam Bennet – Bass
Dave D’Andrade – Guitars
Jerry Sadowski – Drums
Trackliste:
1. Sell My Soul
2. Losing my Faith
3. Alone Tonight
4. Rain
5. Breathe Again
6. Gemini
7. Synthetic Celebrity
8. One Way Mirror
9. Promised Land
10. Lay It on the Line
11. Pendulum
12. Last Breath
Danny
Album: Infinite Persistance
Spielzeit: 55 min
Plattenfirma: PureRockRecords
Veröffentlichung: 21.09.2012
Homepage: www.danieltrigger.co.uk
DANIEL TRIGGER, zeitweise auch nur als TRIGGER unterwegs, hat seit 1997 insgesamt sieben Alben auf den Markt geworfen. „Infinite Persistance“ ist also sein Achtes. Und – ganz ehrlich – ich habe mich gefragt, wer die sieben bisherigen gekauft hat. Zugegeben, der gute Mann sieht ansprechend aus und macht nette Musik, sowas aus der riesigen Ecke von Melodic bis Hard Rock. Oder wie es das Label ausdrückt; „…glänzt durch ohrwurmlastigen, melodischen Hard Rock…“
Seine Musik soll „an so manche Stadion Rock Ikone der Achtzigerjahre“ erinnern. Damals war ich gerade mal so zwanzig und habe die Konzertsäle und Stadien landauf, landab besucht. Das war jene Zeit, als Bands wie MOLLY HATCHET, DEF LEPPARD, TED NUGENT, MEAT LOAF, MARILLION, SLAUGHTER, AEROSMITH, GUNS’N’ROSES und, und, und tourten. Und natürlich auch BON JOVI oder GOTTHARD, mit denen TRIGGER ebenfalls verglichen wird. Liebe Leute, so geht das aber nicht. Damals wurde auf den Bühnen Rock gespielt!
Sicher, die eine oder andere Ballade war dabei – schliesslich musste man sich den Mädels ja annähern können. Aber das hatte Alles mehr Pfiff, mehr Ecken und Kanten, einfach mehr Power.
DANIEL TRIGGER macht sauber gespielten Melodic Rock. Musikalisch ist das okay, sauber arrangiert, die mehrstimmigen Passagen stimmig. Hat eigentlich schon fast was von der „Partridge Family“ ;-) Immerhin sind die Trigger’s zu dritt, neben Daniel ist noch Frau(?) Sally mit am Mikrofon und Sohnemann (?) Jez am Bass.
Okay, wirklich schlimm ist das Album nicht. Da gibt es jede Menge wertvoller Ansätze. Songparts, welche das Zeug zu mehr hätten.
Es gibt bloody blasting beats, fette Riffs und spannende Basslinien. Manche Nummern setzen am richtigen Ort an, verhungern aber oft auf halbem Weg oder haben Durchgänger.
Was mich aber wirklich stört ist die Qualität des Gesangs. Laut, richtig laut gehört fällt es nicht so auf. Wenn ich dann aber etwas zurück drehe – auch das darf man bei guten Monitoren – dann wird es ziemlich flau. Vor allem Sallys Stimme ist zu dünn, hat zu wenig Energie. Oder das Album ist schwach abgemischt.
Besonders schlecht gelingt das bei „Gemini“. Der fängt zwar fast an wie ZEPPELIN’S „Rock’n’Roll“, macht sich dann auch auf den Weg zum Rocksong – bis Sally mitsingt – leider falsch oder schräg oder ungut. Sorry Guys, die Frau hat eine mittelmässige Stimme und nicht den Ansatz einer Rockröhre.
Wenn DORO schon tot wäre, sie würde sich im Grab umdrehen.
Ansonsten kann man gegen das Album nicht viel sagen. Gerade „Gemini“ gibt im zweiten Teil gut Gas, der Gitarrist zeigt ein hammermässiges Solo…bis zum „wow, wow, shalala“.
Synthetic Celebrity gefällt mir gut, das ist Achtzigerjahre Heavy Metal, stimmlich könnten da fast JOAN JETT und ihre BLACKHEARTS mitröhren.
Rhythmisch sehr cool finde ich „One Way Mirror“, auch „Lay It On The Line“ rockt. Richtig geil ist „Promised Land“. Da springt mich doch schon fast „Black Betty“ von RAM JAM an! Und wieder gibt Dave D’Andrade an seiner Sechssaiterin Vollgas. Der ist überhaupt der Beste auf dem Album. Guter Gitarrenrock braucht einen guten Gitarristen – und den hat DANIEL TRIGGER.
Gute Ansätze, fetziges Material – einfach wie ein noch ungeschliffener Diamant. Vielleicht sollte sich der Junge mit seiner Familie mal nach einem guten Produzenten umsehen. Und er müsste unbedingt die Hände von Balladen lassen – „Last Breath“ ist wirklich Übungsraumniveau. Das haben wir von so vielen Achtziger Bands viel, viel, viel besser gehört. Und das darf auch sein. Ihr wisst schon, wegen der Mädels ;-)
Abschliessend bleibt eine durchzogene Bilanz. Es ist halt schon so; wenn ich mich über eine Rockband mit acht! Alben im Netz schlau machen muss, dann hat sie die Bühnen dieser Welt noch nicht wirklich aufgemischt.
WERTUNG:
Lineup:
Daniel Trigger – Vocals, Keys, Bass
Sally Trigger – Vocals
Jez Trigger – Bass
Adam Bennet – Bass
Dave D’Andrade – Guitars
Jerry Sadowski – Drums
Trackliste:
1. Sell My Soul
2. Losing my Faith
3. Alone Tonight
4. Rain
5. Breathe Again
6. Gemini
7. Synthetic Celebrity
8. One Way Mirror
9. Promised Land
10. Lay It on the Line
11. Pendulum
12. Last Breath
Danny
IMPERA - Legacy Of Life
Band: Impera
Album: Legacy Of Life
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.impera.org
Wenn wir hier alle Namen und Bands auflisten würden, mit oder in denen die hier musizierenden Herrschaften schon zu Gange waren, hätte ich wahrscheinlich wochenlange Arbeit hinter mir und unseren Blog würde es aufgrund des immensen Datenvolumens wahrscheinlich zerreißen. IMPERA ist nach dem Schlagzeuger J.K. Impera benannt, der z.B. schon mit Vinnie Vincent, John Corabi, Graham Bonnet oder Bruce Kulick zusammengearbeitet hat. Seine Gefolgschaft ist aber auch alles andere als unbekannt, denn Bassist Mats Vassfjord (Vinnie Vincent, Grand Design u.v.m.), Sänger Matti Alfonzetti (Jagged Edge, Skintrade, Red White & Blues) und vor allem Gittarist und Mr. Everywhere Tommy Denander (war schon praktisch überall) sprechen wohl für sich. Also alles Musiker, die sich ihre Sporen schon längst verdient haben. Man könnte fast schon von einer Art Supergroup sprechen, wenn nur dieses Wort nicht so inflationär gebräuchlich wäre. Der Sound auf „Legacy Of Life“ turnt irgendwo zwischen IMPELLITERI, JOSHUA und den Solo-Alben von JOE LYNN TURNER.
Ursprünglich war als Sänger Ex-MÖTLEY CRÜE Shouter John Corabi angedacht, aber das hat leider nicht funktioniert. OK, was heißt leider? Matti Alfonzetti ist einer der besten Sänger Skandinaviens und passt perfekt zu Songs wie dem Opener „Turn My Heart To Stone“. „Kiss Of Death“ haut in die gleiche Kerbe und verbindet Melodie mit gesunder Härte. „Break The Law“ ist ein Midtempo Stampfer wie „Tell Me“, der es mir besonders angetan hat. Aber auch „Is This Love“ oder „Shoot Me Down“ haben Klasse. Schlechte Songs sucht man hier vergebens, alles ist minutiös durchgeplant und von gekonnter Hand umgesetzt, egal ob an den Instrumenten inklusive Gesang oder hinter dem Mischpult etc.
„Legacy Of Life“ ist eine routinierte Platte von routinierten Musikern, glänzt mit Spielfreude und einem wirklich guten Sound. Viel kann man bei dem Line-Up nicht falsch machen, denn hier sind einfach Könner am Werk. Aber manchmal fehlt ein wenig Abwechslung und vielleicht ein bisschen jugendliche Naivität, die den Charme der Songs vielleicht etwas hervorgehoben hätte. „Legacy Of Life“ ist und bleibt aber eine gute Platte von herausragenden Musikern.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Turn My Heart To Stone
2.Kiss Of Death
3.Break The Law
4.Shoot Me Down
5.Sunset Rider
6.Tell Me
7.More Than Meets The Eye
8.Is This Love
9.Show Me The Money
10.Deadend Street
Stefan
Album: Legacy Of Life
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.impera.org
Wenn wir hier alle Namen und Bands auflisten würden, mit oder in denen die hier musizierenden Herrschaften schon zu Gange waren, hätte ich wahrscheinlich wochenlange Arbeit hinter mir und unseren Blog würde es aufgrund des immensen Datenvolumens wahrscheinlich zerreißen. IMPERA ist nach dem Schlagzeuger J.K. Impera benannt, der z.B. schon mit Vinnie Vincent, John Corabi, Graham Bonnet oder Bruce Kulick zusammengearbeitet hat. Seine Gefolgschaft ist aber auch alles andere als unbekannt, denn Bassist Mats Vassfjord (Vinnie Vincent, Grand Design u.v.m.), Sänger Matti Alfonzetti (Jagged Edge, Skintrade, Red White & Blues) und vor allem Gittarist und Mr. Everywhere Tommy Denander (war schon praktisch überall) sprechen wohl für sich. Also alles Musiker, die sich ihre Sporen schon längst verdient haben. Man könnte fast schon von einer Art Supergroup sprechen, wenn nur dieses Wort nicht so inflationär gebräuchlich wäre. Der Sound auf „Legacy Of Life“ turnt irgendwo zwischen IMPELLITERI, JOSHUA und den Solo-Alben von JOE LYNN TURNER.
Ursprünglich war als Sänger Ex-MÖTLEY CRÜE Shouter John Corabi angedacht, aber das hat leider nicht funktioniert. OK, was heißt leider? Matti Alfonzetti ist einer der besten Sänger Skandinaviens und passt perfekt zu Songs wie dem Opener „Turn My Heart To Stone“. „Kiss Of Death“ haut in die gleiche Kerbe und verbindet Melodie mit gesunder Härte. „Break The Law“ ist ein Midtempo Stampfer wie „Tell Me“, der es mir besonders angetan hat. Aber auch „Is This Love“ oder „Shoot Me Down“ haben Klasse. Schlechte Songs sucht man hier vergebens, alles ist minutiös durchgeplant und von gekonnter Hand umgesetzt, egal ob an den Instrumenten inklusive Gesang oder hinter dem Mischpult etc.
„Legacy Of Life“ ist eine routinierte Platte von routinierten Musikern, glänzt mit Spielfreude und einem wirklich guten Sound. Viel kann man bei dem Line-Up nicht falsch machen, denn hier sind einfach Könner am Werk. Aber manchmal fehlt ein wenig Abwechslung und vielleicht ein bisschen jugendliche Naivität, die den Charme der Songs vielleicht etwas hervorgehoben hätte. „Legacy Of Life“ ist und bleibt aber eine gute Platte von herausragenden Musikern.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Turn My Heart To Stone
2.Kiss Of Death
3.Break The Law
4.Shoot Me Down
5.Sunset Rider
6.Tell Me
7.More Than Meets The Eye
8.Is This Love
9.Show Me The Money
10.Deadend Street
Stefan
Donnerstag, 11. Oktober 2012
ANOTHER DESTINY PROJECT - Tell me what you see
Band: Another Destiny Project
Album: Tell me what you see
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
Eigenproduktion
Veröffentlichung:
bereits veröffentlicht
Homepage:
www.anotherdestinyproject.com
Beim stöbern durchs Netz trifft auf so manche talentierte Band. Über
einen Namen bin ich in der letzten Zeit immer häufiger gestolpert. ANOTHER
DESTINY PROJECT ist eine junge, aufstrebende Prog Band aus Italien.
Die ganze Geschichte der Band begann als sich Peter Pahor (Gitarre) und
Federico Ahrens (Gesang) begegneten. Die beiden hatten schon mehrere Jahre in
anderen ortsansässigen Bands gespielt und wollten jetzt etwas Gemeinsames auf
die Beine stellen. Das Projekt sollte eine Mischung aus den unterschiedlichsten
Stilen darstellen. Ein Mix aus Heavy, Power und Industrial Metal, mit einem
kleinen Schuss Prog Metal.
Schnell wurden mit Emanuele Petrucci (Schlagzeug), Davor Pavelic (Bass)
und Gabriele Giorgi (Gitarre) weitere Bandmitglieder angeheuert und im Januar
2012 war es dann soweit, das von Peter Pahor selbstproduzierte Debütalbum „Tell
me what you see“ kam auf den Markt.
Um sich besser zu promoten nahm man auch zwei Videoclips zu den Songs
„Sleepwalker“ und „Once again“ auf, die ihr auf der Bandpage anschauen könnt.
Desweiteren könnt ihr euch das komplette Album auf der Soundcloudpage der Band
anhören. Na wenn das mal nichts ist.
Hören wir nun also mal gleich in den ersten richtigen Track, der Opener
R.E.M ist nur ein Intro, „Insomnia“ rein, um uns von der Qualität des Debüts zu
überzeugen.
Die Nummer wird mit ordentlich Keyboards und dem Schlagzeug eröffnet,
bevor dann auch die restlichen Instrumente einsetzen. Hmm, wo bleibt der
Gesang? Richtig es gibt keinen, wie? Keinen Gesang schon das zweite
Instrumental hintereinander? Na das kann ja was geben, denke ich mir...
Der dritte Track „Sleepwalker“ beginnt wieder mit vielen Keyboardklängen
und dann setzt doch wirklich so etwas
wie eine Melodie und hey auch endlich Gesang ein! Die Stimme ist klar und
kraftvoll und kann sich durchaus hören lassen. Der Song an sich fällt mit seinen
Tempowechseln und dem gelungenen Melodien auf. Auf jeden Fall eine
empfehlenswerte Nummer.
Bei „Doomsday“ fegt es einen erst einmal zum Anfang gehörig aus den
Socken, so brachial ist die Soundwand die einen hier erwartet. Die Melodien
sind zwar wieder ganz ok, aber irgendwie fehlt dem Song ein Höhepunkt im
Chorus. Eine komische Nummer, die irgendwie nicht so recht auf den Punkt kommt.
Und endlich in der Mitte des Album’s finden wir mit „Once Again“ einen
Track, der wirklich einen gelungenen Aufbau hat und auch mit einem guten Chorus
glänzen kann, geht doch!
Tja und leider war es das schon fast, denn so wirklich viele
erwähnenswerte Songs kann ich danach nicht mehr ausmachen, alle plätschern nur
so vor sich hin, ohne wirklich zu glänzen. Einzig „Life of Lies“ hat noch etwas
Erwähnung verdient.
Anspieltipps:
Die besten Tracks sind hier ganz klar “Sleepwalker”, “Once
Again” und “Life of Lies”.
Fazit :
Himmel Hilf, wie kann man sich nur so irren! Nachdem ersten
Hören von “Sleepwalker” und “Once Again” dachte ich mir schon, wow was eine
coole Truppe. Dass diese beiden Nummern, aber fast die einzigen guten Tracks
auf dem Debütalbum der Band sein werden, das hätte ich echt nicht gedacht.
Das Album ist einfach teilweise mit Synthies und Keyboards
zu überfrachtet und viele Songs kommen ohne richtigen Höhepunkt aus, sorry
Jungs aber so wird das nix!
Da solltet ihr euch wirklich nochmal auf den Hosenboden
setzen und an eurem Songwriting feilen....
WERTUNG:
Trackliste:
01. R.E.M
02. Insomnia
03. Sleepwalker
04. Doomsday
05. Once again
06. Sand
07. Rorschach
08. Life of Lies
09. Assembly
10. In my Name
Julian
SOULSPELL - Hollow's Gathering
Band: Soulspell
Album: Hollow's
Gathering
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Inner
Wound Recordings
Veröffentlichung:
12.10.2012
Homepage:
www.soulspell.com
Ach ja das brasilianische Metalopernprojekt SOULSPELL lief mir das erste
Mal mit ihrem zweiten Album „The Labyrinth of Truths“ 2010 vor die Nase. Damals
hat mich das Projekt des Drummers Heleno Vale schon gut begeistert, aber man
schaffte es nicht ganz die guten Voraussetzungen umzusetzen und ging ein wenig
in der Progmetalveröffentlichungsflut unter. Dieses Mal soll alles anders
werden, denn mit dem neuen Werk „Hollow's Gathering“ veröffentlicht man das
dritte, bisher reifste und kompakteste Werk, so sagt es die Promoinfo.
Auch dieses Mal liest sich die Gästeliste des Projektes wie das How is
How der Metalszene.
Amanda Somerville (AVANTASIA, TRILLIUM), Blaze Bayley (Ex. IRON MAIDEN),
Carlos Zema (Ex. OUTWORLD), Mário Pastore (PASTORE), Matt Smith (THEOCRACY),
Michael Vescera [Ex. LOUDNESS, YNGWIE MALMSTEEN) oder Tim
"Ripper" Owens [Ex. JUDAS PRIEST, ICED EARTH) teilen sich unter
anderem die Gesangsparts. Als bekannte Gastmusiker sind unter anderem Markus
Grosskopf (Bass, HELLOWEEN), Frank Tischer (Klavier, AVANTASIA, EDGUY) oder
Rollie Feldman (Gitarre, CIRCLE II CIRCLE) am Start.
Geboten wir uns auf dem neuen Album erneut Melodic Metal
gewürzt mit Prog Elementen, das Ganze gut verpackt in eine epische
Hintergrundgeschichte, die sich schon seit dem ersten Album weiterspinnt.
Genug geredet, lassen wir nun das monumentale neue Album auf
uns los und starten gleich mal mit dem ersten Track, dem Titeltrack, “Hollow's
Gathering”. Der Ausdruck monumental trifft es auch hier recht gut, eine Nummer
die eigentlich alles bietet was man so von einer Metaloper erwartet. Viel
Bombast, unterschiedliche Gesangsstimmen, schöne Melodien und ein gelungener
Chorus. Geiler Auftakt, ein würdiger Titeltrack!
Der nächste Track „A Rescue into the Storm“ kommt nicht ganz
so überfrachtet daher, sondern glänzt am meisten durch den geilen Chorus, den
man schon nach kurzem mitsingen kann.
Ruhig und besinnlich geht es bei “Anymore” zu. Die Nummer
ist sehr atmosphärisch geraten und kann durch den gefühlvollen Gesang der
Sängerin und der Gesamtatmosphäre überzeugen.
Durch den Mittelteil geleiten uns das schnelle „Adrians
Call“ und das kraftvolle „Change the Tide“ bevor es dann in den letzten
Abschnitt der Platte geht indem man nochmal so richtig Gas gibt und mit „The
Keepers Game“ und „The Dead Tree“ noch richtig starke Nummern im Gepäck hat.
Anspieltipps:
Wenn ich müsste, würde ich euch die Tracks “Hollow's
Gathering”, “A Rescue into the Storm”, “Change the Tide“ und “The Keepers Game“
als Tipp nennen, eigentlich sollte man sich aber das gesamte Album am Stück
geben!
Fazit :
Was ich gleich vorweg nehmen muss, ist, das mich das neue
Werk von SOULSPELL wirklich begeistert hat. War mir beim Vorgänger noch ein
bisschen die Hitdichte zu gering und die Tracks zu verspielt, kommt man hier
eher auf den Punkt und die Nummern zünden eher.
Was ich ein bisschen schade finde ist, das man in der
Promobeilage nicht genau sieht welcher Sänger wo singt, eigentlich ein Muss bei
solchen Projekten!
Egal, das tut ja der Musik keinen Abbruch und die ist hier
wirklich hervorragend.
Die verschiedenen Sänger passen perfekt zu den Songs und die
Stücke sind fast alles richtig gut.
Ganz klar mit “Hollow's Gathering” haben SOULSPELL ihr
bislang bestes Album abgeliefert, das sollte man sich nicht entgehen lassen!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Hollow's Gathering
02. A Rescue into the Storm
03. To Crawl or to Fly
04. Anymore
05. Adrian's Call
06. Change the Tide
07. From Hell
08. The Keeper's Game
09. The Dead Tree
10. Whispers Inside You
Julian
PASTORE - The End of our Flames
Band: Pastore
Album: The End of our Flames
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
Innerwound Recordings
Veröffentlichung:
12.10
Homepage:
www.facebook.com/pastoreband
Wie ihre Labelkollegen SOULSPELL, sind auch die, ebenfalls aus Brasilien
stammenden, PASTORE zurück auf der Bildfläche mit einem neuen Album. Das gute
Stück nennt sich „The End of our Flames“ und soll uns den Heavy/Power Metal des
Südamerikanischen Kontinents ein wenig näher bringen. Das erste Album der Band
„The Price for the Human Sins“ erschien 2010 über Nightmare Records und nun
kommt das zweite Album der Band über das etablierte Innerwound Recordings Label
heraus.
Das Label hat ja schon das ein oder andere Mal, zum Beispiel mit
SINBREED, bewiesen das es ein gutes Näschen für aufstrebende Metalbands hat,
warum nicht auch hier?
Die Voraussetzungen sind schon mal keine schlechten, konnte schon das
erste Werk die Presse und die Fans gleichermaßen begeistern.
Außer aus Bandkopf und Namensgeber Mario Pastore (Gesang) besteht die
Band aus, Raphal Gazal (Gitarre), Fabio Buitividias (Schlagzeug) und Alexis
Gallucci (Bass).
Das sollte denke ich als Bandvorstellung reichen, widmen wir uns nun
direkt mal dem ersten Track und gleichzeitig Titeltrack „The End of our
Flames“. Es geht gleich flott und recht kraftvoll los, so dass wir direkt
mitten im Track sind. Der Schlagzeuger trommelt sich die Seele aus dem Leib und
Fronter Mario’s Gesang ist klar, kraftvoll aber auch aggressiv. So muss Heavy
Metal klingen, mitten auf die Zwölf, sehr schön!
Auch das folgende
„Night and Day“ läuft richtig gut rein und weiß von der ersten Note ab zu
gefallen. Pluspunkte sind hier ganz klar der kraftvolle Grundrythmus und der
starke Chorus. Klasse Vorstellung.
Danach wird es
leider ein bisschen mittelmäßig, die nächsten Songs können nicht so richtig
punkten.
Im Mittelteil geht
aber bei „Empty World“ der Qualitätspegel wieder eindeutig nach oben. Hier
stimmt wieder die Mischung aus Melodie und Heavyness und auch der Chorus packt
einen wieder.
Das folgende „Liar“
läuft auch ganz gut rein ohne großartig aufzufallen, aber ein guter Track ist
er trotzdem, daran gibt es nichts zu rütteln.
Danach geht es
leider wieder ein bisschen rauf und runter was die Songqualität angeht, „When
the Sun Rises“ kommt schwer in die Gänge und „Envy“ kommt ohne große Höhepunkte
aus.
Erst im letzten
Abschnitt schafft man es mit „Unreal Messages“ und „The World is falling“
wieder an alte Stärken anzuknüpfen und kann somit das Album noch gut
abschließen.
Anspieltipps:
Hier kann ich euch auf jeden Fall “The End of our Flames”,
“Night and Day”, “ Empty World” und “Unreal Messages” ans Herz legen.
Fazit :
Bei den ersten Klängen von “The End of our Flames” fing ich
direkt das Jubeln an. So überzeugt hat mich der direkte und harte Sound von
PASTORE. Leider schafft man es nicht ganz die Qualität über die gesamte Spielzeit
zu halten und lässt gerade
im Mittelteil ordentlich Punkte liegen.
Trotzdem kann das neue Werk von PASTORE doch überzeugen und
hat seine starken Momente, die zwar nicht über das ganze Album anhalten, aber
einen doch recht gut unterhalten können.
Heavy Metal Fans sollten hier auf jeden Fall reinhören.
WERTUNG:
Trackliste:
01. The End of our Flames
02. Night and Day
03. Brutal Storm
04. Fools
05. Empty World
06. Liar
07. When the Sun Rises
08. Envy
09. Unreal Messages
10. Bring to me Peace
11. The World is falling
Julian
Mittwoch, 10. Oktober 2012
WINTERSTORM - Kings will fall
Band: Winterstorm
Album: Kings will
fall
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
Eigenproduktion
Veröffentlichung:
31.08.2012
Homepage:
www.winterstormarea.com
Völlig unbedarft fischte ich eines Tages mal wieder im geliebten Inet
herum auf der Suche nach ein paar neuen Bands, die es sich zu besprechen lohnt.
Durch Zufall stieß ich dann auf den Videoclip zu einem Song der Süddeutschen
Power Metal Formation WINTERSTORM.
Und was soll ich sagen, der Song hat mich so weggeblasen das ich
schnurstracks zur Homepage der Band klickte, um in Kontakt mit ihnen zu treten.
Ein paar Emails später war das Promopaket zur neuen, im August,
veröffentlichten Scheibe „Kings will fall“ heruntergeladen und die Original
CD's (das Debüt „A Coming Storm“ durfte ich mir natürlich auch nicht entgehen
lass) waren bestellt.
Was macht die Truppe rund um den Gründer Armin Hass (Gitarre) so
besonders? Nun die Jungs spielen eine interessante Mischung aus Power, Epic und
Mittelalter Metal und erinnern teilweise recht stark an die schwedischen
Senkrechtstarter SABATON oder HAMMERFALL.
Eine ähnliche Mischung aus bärenstarken Hymmnen und spitzen
Gitarrenriffs erwarten uns beim Sound von WINTERSTOM.
Die Jungs die sich das alles ausgedacht haben, sind im Übrigen außer dem
schon angesprochenen Gründer Armin Hass (Gitarre), Michi (Gitarre), Seeb
(Schlagzeug), Alex (Gesang) und Peter (Bass).
So jetzt will ich euch aber das neue Werk nicht länger vorenthalten und
wir starten direkt mal mit dem Intro „The Legend reborn“, welches uns schön
atmosphärisch auf die Scheibe einstimmt. Richtig los geht es dann mit „Return
to Glory“. Die Nummer erinnert mich irgendwie direkt mal an die 90iger
Senkrechtstarter von HAMMERFALL. Klassische Melodic Power Metal Melodien
vermischen sich mit einem absoluten Ohrwurmchorus und fertig ist der perfekte
Opener, bei dem man als Fan gleich ins Schwärmen kommt!
Der nächste Track „The Stormsons“ beginnt gleich mit einem mehrstimmigen
Chorus und gleitet dann in einen Midtempostampfer ab, der live tierisch gut
abgehen sollte. Besonders der wiederkehrende, mehrstimmige Chorus dürfte das
Livepublikum zum mitgehen animieren.
Ein leichter Seemanstouch erwartet uns bei „Sailing the unknown Seas“
und auch sonst kann die Nummer in einem Atemzug mit dem starken Vorgängern
genannt werden.
Der Mittelteil wird uns mit dem bärenstarken Titeltrack „Kings will
fall“ und dem melodischen „Into the Light“ versüßt. Ein geiler Doppelschlag,
der die Platte echt in die obersten Punkteregionen katapultiert.
Auch im weiteren Verlauf lassen die Jungs keinen Deut nach, sondern
klatschen uns im letzten Abschnitt solch erstklassigen Songs wie „Stronger“,
„Break the Ice“ oder „Dragonriders“ um die Ohren. Ganz großes Kino meine Damen
und Herren!
Anspieltipps:
Schlechte Tracks sucht man hier vergebens, ihr müsst euch
schon das gesamte Album reinziehen!
Fazit :
Ach was bin ich doch für ein glücklicher Mensch! Ich habe
gerade eine knappe Stunde erstklassigen Melodic Power Metal hinter mir und mich
hat das Ganze so richtig aus dem Sessel geblasen! Mit welcher Leidenschaft und
Melodiesicherheit die Jungs hier zu Werke gehen ist wirklich schon einmalig.
Hier ist alles auf einem sehr hohen Niveau, besser geht es
schon fast gar nicht mehr, einen halben Punkt hebe ich mir für das perfekte
dritte Album auf :- ).
Mir bleibt eigentlich nicht viel mehr zu sagen als wer hier
nicht kauft ist wirklich selbst Schuld und verpasst eines der besten Melodic
Power Metal Scheiben dieses Jahres!
WERTUNG:
Trackliste:
01. The Legend reborn
02. Return to glory
03. The Stormsons
04. Sailing the unknown
Seas
05. In Time we trust
06. Kings will fall
07. Into the Light
08. Stronger
09. Fire of Dreams
10. Break the Ice
11. Dragonriders
Julian
DREAMTALE - Epsilon
Band: Dreamtale
Album: Epsilon
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma:
IceWarrior Records
Veröffentlichung:
28.09.2012
Homepage: www.dreamtale.org
Die Finnen DREAMTALE gehören in ihrer Heimat zu einer der
angesagtesten Melodic Power Metal Bands überhaupt. Keine Ahnung wieso sie in unseren
Breitengraden noch nicht so bekannt sind. Das Zeug dazu hätten sie auf jeden
Fall, so viel sei schon mal vorab verraten.
Die Jungs können nämlich schon auf eine lange Bandkarriere zurück
blicken. Gegründet 1999, brauchte man bis 2002 um das Debütalbum „Beyond Realitiy“
in die Läden zu hieven. In den nächsten Jahren kamen dann die Alben zwei und
drei, wie das Debüt über Spinefarm Records heraus, das vierte Album und bisher
letzte Album „Phoenix“ erschien über Mötley Records.
Nun sind wir in der Gegenwart angekommen und dieser Tage erscheint über
das kleine, aber feine Label IceWarrior Records Album Nummer fünf namens
„Epsilon“. Geboten werden soll uns, wie bisher auch lupenreiner finnischer
Melodic Power Metal, den schon so viele finnische Kapellen spielen.
Ob die Jungs, die mit Namen übrigens Erkki Seppänen (Gesang), Rami
Keränen (Gitarre), Seppo Kolehmainen (Gitarre), Akseli Kaasalainen (Keyboard),
Heikki Ahonen (Bass) und Petteri Rosenbom (Schlagzeug) heißen, nur einen
erneuten Aufguss bieten oder etwas eingeständiges in ihrem Sound haben, werden
wir jetzt direkt mit dem ersten Track „Firestorm“ herausfinden.
Und die Nummer hat es gleich in sich! Nach einer kleinen Einleitung
setzen die Instrumente ein und schon bei den ersten Tönen fühlt sich jeder
Melodic Power Metal Fan daheim. Feine Keyboarduntermalung, schöne Melodien und
ein typischer Gesangsstil. Mehr braucht man nicht um glücklich zu werden...ach
doch der Chorus natürlich, der ist hier auch absolut erstklassig!
Das folgende „Angel of Light“ ist dann ein richtiger Stampfer vor dem
Herrn. Ein zweistimmiger Gesang erwartet uns direkt am Anfang und der geniale
Rhythmus lädt einem direkt zum mitgehen ein. Der Chorus tut sein übriges, das
die Nummer zündet, das Teil dürfte live ziemlich gut abgehen, geil!
Bei „Where Eternal Jesters Reign“ kommt das Keyboard mal ordentlich zur
Geltung und die Nummer ist ein richtiger Hochgeschwindigkeitstrack, der aber
auch seine Melodien und den Chorus nicht vergisst. Schöne Nummer, die beweist, dass
die ersten Volltreffer keine Eintagsfliegen waren.
Der Mittelteil wird mit dem eingängigen „Fly Away“, dem verträumten
„Reasons Revealed“ und dem episch angehauchten „Strangers Ode“ veredelt, bevor
es in den letzten Abschnitt geht. Und auch hier lässt man keinen Deut nach und
präsentiert uns mit dem überlangen„Lady of a thousand Lakes“ und dem
Abschlusstrack „March to Glory“ weitere erstklassige Songs, die dann auch das
bärenstarke Album gekonnt abrunden.
Anspieltipps:
Das Album als Gesamtes ist ein einziger Anspieltipp.
Schlechte Songs sucht man hier vergebens!
Fazit :
Hmm, als Melodic Power Metal Spezi, hätte ich eigentlich
schon längst von den Finnen DREAMTALE Notiz nehmen müssen, aber irgendwie
sind die Jungs bislang komplett an mir vorbei gegangen. Es wäre definitiv ein
Versäumnis gewesen hätte ich die Jungs nicht entdeckt, denn was die Truppe hier
auf ihrem neuen Album zeigt, ist Melodic Power Metal der Extraklasse!
Es gibt hier wirklich nicht viel zu meckern, ein halbes
Pünktchen hebe ich mir aber noch auf, da ich denke das die Jungs noch etwas
mehr beim nächsten Album aus sich heraus holen.
Klare Kaufempfehlung für Melodic Power Metal Freaks
nordischer Ausrichtung!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Firestorm
02. Angel of Light
03. Each Time I die
04. Where Eternal Jesters
Reign
05. Fly Away
06. Reasons Revealed
07. Strangers Ode
08. Mortal Games
09. Lady of a thousand
Lakes
10. March to Glory
Julian
DANKO JONES - Rock´n Roll Is Black And Blue
Band: Danko Jones
Album: Rock n’ Roll Is Black and Blue
Spielzeit: 37:40 min
Plattenfirma: Bad Taste Records
Veröffentlichung: 17.-21.09.2012
Homepage: www.dankojones.com
Die bereits seit Jahren existierende Band DANKO JONES hat einen Personalwechsel vorgenommen: Als sechster Trommelstöckler ist nun Adam „Atom“ Willard am Starte, der bereits einige Erfahrung vorzuweisen hat. Nun bestehen die Kanadier aus – natürlich – dem Namensgeber Danko Jones (Gesang und Gitarre) und John Calabrese am Bass sowie eben diesem Neuzugang. Die Band wird im Herbst auf eine Europatournee gehen, wo man sich von ihrem Zusammenspiel live überzeugen kann.
Gute Musik braucht nichts Besonderes, so sind auf dem Cover von „Rock n’ Roll Is Black And Blue“ schwarzer Hintergrund, rote Schrift und die Köpfe der drei Musiker zu sehen. Schlicht und klassisch.
Als Opener taugt „Terrified“ gut. Es folgt „Get Up“ auf dem Fuße und man stellt fest, dass es eine gute Kooperation ist zwischen den Musikern. Der Bass und der Trommelwirbel im Hintergrund passen gut zu dem energischen Gesang von Jones. „Legs“ ist ein Mitsinger. Eindeutig. Kann man auch nach Genuss von Hochprozentigem todsicher noch mitgröhlen. „Just A Beautiful Day“ ist auch wirklich ein Stück, mit dem der Tag schön werden kann. Punkig-rockig. „I Don’t Care“ ist schnell gesungen, Schlagzeug und Bass takten wie aus einem Maschinengewehr. Rotzig und frech. Auch die Folge-Songs „You Wear Me Down“ und „Type Of Girl“ geben dem Hörer richtig was auf die Ohren. „Always Away“ ist dagegen melodisch gehalten. „Conceited“ ist ein für diese Scheibe typisches Stück. Stempel rotzfrech. „Don’t Do This“ ein echt cooler Rock-Song! Rockig, fetzig. “The Masochist” ist wieder ein punkig-fetziges Stück, dass abgefeuert wird. Hervorragendes Zusammenspiel der Rhythmus-Sektion. Zwischendrin kommt eine musikalische Sequenz zustande, die einfach mitreisst. „I „I Believed In God“, ein ernster Song, ist zu hören, danach eine musikalische 46-sekündige Wiederholung des Themas. Ein schöner Ausklang, wenn auch etwas ungewöhnlich für eine Rock-Scheibe.
Arschtritt-Rock n’ Roll, der nichts für Weicheier ist. Er überzeugt von blauen Flecken und Narben des Rocker-Lebens. Sämtliche Elemente des Lebens sind enthalten, wenn man das Album intensiv hört; man könnte fast sagen „Musik, die das Leben schrieb“...
Anspieltipps: “Get Up”, “Just A Beautiful Day”, “I Don’t Care”, “The Masochist”
Fazit : Schöne Scheibe, das geht gut ab.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Terrified 3:26
2.Get Up 3:09
3.Legs 3:37
4.Just A Beautiful Day 3:15
5.I Don’t Care 3:19
6.You Wear Me Down 3:55
7.Type Of Girl 3:46
8.Always Away 4:12
9.Conceited 3:47
10.Don’t Do This 3:42
11.The Masochist 2:53
12.I Believed In God 3: 59
13.I Believed In God (Reprise) 0:46
Sandra
Album: Rock n’ Roll Is Black and Blue
Spielzeit: 37:40 min
Plattenfirma: Bad Taste Records
Veröffentlichung: 17.-21.09.2012
Homepage: www.dankojones.com
Die bereits seit Jahren existierende Band DANKO JONES hat einen Personalwechsel vorgenommen: Als sechster Trommelstöckler ist nun Adam „Atom“ Willard am Starte, der bereits einige Erfahrung vorzuweisen hat. Nun bestehen die Kanadier aus – natürlich – dem Namensgeber Danko Jones (Gesang und Gitarre) und John Calabrese am Bass sowie eben diesem Neuzugang. Die Band wird im Herbst auf eine Europatournee gehen, wo man sich von ihrem Zusammenspiel live überzeugen kann.
Gute Musik braucht nichts Besonderes, so sind auf dem Cover von „Rock n’ Roll Is Black And Blue“ schwarzer Hintergrund, rote Schrift und die Köpfe der drei Musiker zu sehen. Schlicht und klassisch.
Als Opener taugt „Terrified“ gut. Es folgt „Get Up“ auf dem Fuße und man stellt fest, dass es eine gute Kooperation ist zwischen den Musikern. Der Bass und der Trommelwirbel im Hintergrund passen gut zu dem energischen Gesang von Jones. „Legs“ ist ein Mitsinger. Eindeutig. Kann man auch nach Genuss von Hochprozentigem todsicher noch mitgröhlen. „Just A Beautiful Day“ ist auch wirklich ein Stück, mit dem der Tag schön werden kann. Punkig-rockig. „I Don’t Care“ ist schnell gesungen, Schlagzeug und Bass takten wie aus einem Maschinengewehr. Rotzig und frech. Auch die Folge-Songs „You Wear Me Down“ und „Type Of Girl“ geben dem Hörer richtig was auf die Ohren. „Always Away“ ist dagegen melodisch gehalten. „Conceited“ ist ein für diese Scheibe typisches Stück. Stempel rotzfrech. „Don’t Do This“ ein echt cooler Rock-Song! Rockig, fetzig. “The Masochist” ist wieder ein punkig-fetziges Stück, dass abgefeuert wird. Hervorragendes Zusammenspiel der Rhythmus-Sektion. Zwischendrin kommt eine musikalische Sequenz zustande, die einfach mitreisst. „I „I Believed In God“, ein ernster Song, ist zu hören, danach eine musikalische 46-sekündige Wiederholung des Themas. Ein schöner Ausklang, wenn auch etwas ungewöhnlich für eine Rock-Scheibe.
Arschtritt-Rock n’ Roll, der nichts für Weicheier ist. Er überzeugt von blauen Flecken und Narben des Rocker-Lebens. Sämtliche Elemente des Lebens sind enthalten, wenn man das Album intensiv hört; man könnte fast sagen „Musik, die das Leben schrieb“...
Anspieltipps: “Get Up”, “Just A Beautiful Day”, “I Don’t Care”, “The Masochist”
Fazit : Schöne Scheibe, das geht gut ab.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Terrified 3:26
2.Get Up 3:09
3.Legs 3:37
4.Just A Beautiful Day 3:15
5.I Don’t Care 3:19
6.You Wear Me Down 3:55
7.Type Of Girl 3:46
8.Always Away 4:12
9.Conceited 3:47
10.Don’t Do This 3:42
11.The Masochist 2:53
12.I Believed In God 3: 59
13.I Believed In God (Reprise) 0:46
Sandra
SECTU - Gerra
Band: Sectu
Album: Gerra
Spielzeit: 39:55 min.
Plattenfirma: Vicisolum Productions
Veröffentlichung: 14.09.2012
Homepage: www.sectu.se
2005 haben SECTU ihr erstes Album veröffentlicht, der zweite Streich, der folgt sogleich. Naja, so ganz „sogleich auch nicht, denn es liegen ja einige Jährchen dazwischen. Die Musiker, die sich zusammengetan haben, sind Stefan Lundgren (Gitarre und Gesang), Anders Exo Ericson (Gitarre), Johan Niemann (Bass) und Calle Bäckström (Schlagzeug).
Das Cover sieht nett aus, eine Art grinsender Löwenkopf, bestehend aus einem Mandala. Passt irgendwie gar nicht zu Death Metal.
Als Erstes kommt eine zwölfsekündige Einleitung. Ich frage mich regelmäßig, ob diese immer sein müssen. Nun, das ist Geschmackssache. „Nightwraiths“ steigt mit ordentlich Getrommel und Gitarren- und Bassgekrache ein, dann singt Lundgren mit tiefer Growlstimme. Nahtlos schließt sich in dem Stil „Summon The Bringer Of Demise“ an. Auch hier viel Grunz-Gesang. Bei „Havoc“ eine kleine Überraschung zu Beginn, da dudelt die Gitarre schön vor sich hin. Es ändert sich schnell, geht weiter wie gewohnt. „Court Of The Sloths“ ist ein ernsterer Song, der gleich zu Beginn ein wenig langsamer alles angeht. Danach aber verfällt man in denselben Stil wie zuvor. Vorsichtiges Gesäusel zuerst bei „Manifest“. Die Musik klingt gut, die Growl-Stimme steigt ein. Keine Überraschungen bei „Declaration Of War“, „Allured God“ und den letzten beiden Songs, „Divest“ und „The All Engorging Furnace“. Sie alle auseinander zu klamüsern fände ich übertrieben, denn man kann nur dasselbe wie zuvor schreiben.
Es gibt die Death Metal-Fans, die diese Art Musik lieben und zu schätzen wissen. Meine Musik ist es nicht, aber Geschmäcker sind verschieden und SECTU haben ja ihr „Soll“ erfüllt.
Anspieltipps: „Summon The Bringer Of Demise“, „Havoc“, “Court Of The Sloths”
Fazit : Das Album wird so manchem gefallen. Eine Kauf-Empfehlung gebe ich an dieser Stelle aber nur den Death-Fans.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Gerra 0:12
2.Incinerate 3:22
3.Nightwraiths 3:45
4.Summon The Bringer Of Demise 3:41
5.Havoc 4:32
6.Court Of The Sloths 3:17
7.Manifest 4:27
8.Declaration Of War 4:44
9.Allured God 3:42
10. Divest 4:32
11. The All Engorging Furnace 5:41
Sandra
Album: Gerra
Spielzeit: 39:55 min.
Plattenfirma: Vicisolum Productions
Veröffentlichung: 14.09.2012
Homepage: www.sectu.se
2005 haben SECTU ihr erstes Album veröffentlicht, der zweite Streich, der folgt sogleich. Naja, so ganz „sogleich auch nicht, denn es liegen ja einige Jährchen dazwischen. Die Musiker, die sich zusammengetan haben, sind Stefan Lundgren (Gitarre und Gesang), Anders Exo Ericson (Gitarre), Johan Niemann (Bass) und Calle Bäckström (Schlagzeug).
Das Cover sieht nett aus, eine Art grinsender Löwenkopf, bestehend aus einem Mandala. Passt irgendwie gar nicht zu Death Metal.
Als Erstes kommt eine zwölfsekündige Einleitung. Ich frage mich regelmäßig, ob diese immer sein müssen. Nun, das ist Geschmackssache. „Nightwraiths“ steigt mit ordentlich Getrommel und Gitarren- und Bassgekrache ein, dann singt Lundgren mit tiefer Growlstimme. Nahtlos schließt sich in dem Stil „Summon The Bringer Of Demise“ an. Auch hier viel Grunz-Gesang. Bei „Havoc“ eine kleine Überraschung zu Beginn, da dudelt die Gitarre schön vor sich hin. Es ändert sich schnell, geht weiter wie gewohnt. „Court Of The Sloths“ ist ein ernsterer Song, der gleich zu Beginn ein wenig langsamer alles angeht. Danach aber verfällt man in denselben Stil wie zuvor. Vorsichtiges Gesäusel zuerst bei „Manifest“. Die Musik klingt gut, die Growl-Stimme steigt ein. Keine Überraschungen bei „Declaration Of War“, „Allured God“ und den letzten beiden Songs, „Divest“ und „The All Engorging Furnace“. Sie alle auseinander zu klamüsern fände ich übertrieben, denn man kann nur dasselbe wie zuvor schreiben.
Es gibt die Death Metal-Fans, die diese Art Musik lieben und zu schätzen wissen. Meine Musik ist es nicht, aber Geschmäcker sind verschieden und SECTU haben ja ihr „Soll“ erfüllt.
Anspieltipps: „Summon The Bringer Of Demise“, „Havoc“, “Court Of The Sloths”
Fazit : Das Album wird so manchem gefallen. Eine Kauf-Empfehlung gebe ich an dieser Stelle aber nur den Death-Fans.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Gerra 0:12
2.Incinerate 3:22
3.Nightwraiths 3:45
4.Summon The Bringer Of Demise 3:41
5.Havoc 4:32
6.Court Of The Sloths 3:17
7.Manifest 4:27
8.Declaration Of War 4:44
9.Allured God 3:42
10. Divest 4:32
11. The All Engorging Furnace 5:41
Sandra
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