Band: Maxxwell
Album: Slapshot EP
Plattenfirma: Fastball Music
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.maxxwell.ch
SHAKRA´s Brüder im Geiste sind zurück mit einer brandheißen (oder eiskalten) EP. „Slapshot“ ist aber nicht nur ein kleiner Zeitvertreib bis zum neuen Album, das für 2013 geplant ist, sondern für diesen Song haben sich die fünf Schweizer mitsamt ihrem Equipment aufs Glatteis begeben. Nicht, was Ihr jetzt vielleicht denkt - „Slapshot“ ist die offizielle Stadionhymne des deutschen Eishockeyvereins EHC Freiburg. Nun ist die Kollaboration einer Hardrockband mit einer Eishockeymannschaft ja nicht unbedingt abwegig, denn bei beiden „Sportarten“ geht es um Power, Härte und Leidenschaft. Dass diese Eigenschaften Nobi Suppinger (vox), Hef Häflinger (guitar), Cyril Montavon (guitar), Kusi Durrer (bass) und Oli Häller (drums) im Blut haben, konnten sie schon auf ihren bisherigen Alben „Dogz On Dope“ und „All In“ beweisen.
Aber auch „Slapshot“ ist kein Kind von Traurigkeit. Mit stoischer Beharrlichkeit walzt der Track los, der Bass und die Drums pumpen, die Gitarren schreien und Shouter Nobi ruft ein weiteres Mal eine Top Leistung ab. Der Song geht sofort ins Ohr, ein wirklich würdiger Stadionhit. „Don´t You Bite“ dreht ein bisschen an der Geschwindigkeitsschraube ohne aber die kräftigen Riffs und eine Prise Melodie zu vernachlässigen. „The Devil Walks With Her“ und „Live Fast Die Last“ heißen zwei weitere neue Stücke, die ebenfalls gut reinlaufen. Aber damit nicht genug, denn es befinden sich drei Live-Songs vom diesjährigen Rock Of Ages Festival auf dem Silberling. Sie zeigen die Band mit einer bestechlichen Live-Performance und werden in toller Tonqualität auf Plastik gebannt. Zum Abschluß gibt es als Vorgeschack sozusagen noch eine „Audience Version“ des Titeltracks, wo das Stadionfeeling schon mal vorweggenommen wird.
„Slapshot“ zeigt die Schweizer MAXXWELL in toller Verfassung, sie sind definitiv bereit, mit ihrem dritten Longplayer voll durchzustarten und ich bin mir sicher, auf das tolle „All In“ Album werden die Jungs noch einen draufsetzen. In diesem Sinne...weitermachen .-)
WERTUNG:
Trackliste:
1.Slapshot
2.Don´t You Bite
3.The Devil Walks With Her
4.Live Fast Die Last
5.Boogey Man (Live At Rock Of Ages 2012)
6.Black Widow (Live At Rock Of Ages 2012)
7.Outlaw (Live At Rock Of Ages 2012)
8.Slapshot (Audience Version)
Stefan
Montag, 22. Oktober 2012
NIGHTRANGER - 24 Strings And A Drummer (Live And Unplugged)
Band: Night Ranger
Album: 24 Strings And A Drummer
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.nightranger.com
2012 jährt sich die Veröffentlichung des ersten NIGHT RANGER Longplayers „Dawn Patrol“ das 30. Mal. Eigentlich unter dem Namen RANGER erschienen, musste die Band aufgrund einer gleichnamigen Countryband ihren Namen erweitern. Wie die meisten Bands, die in den 80gern erfolgreich waren, mussten auch NIGHT RANGER einige Höhen und Tiefen durchleben, denn schon mit ihrem 1988er Album „Man In Motion“ hatte sich für Jack Blades (bass, vocals), Brad Gillis (guitar), Kelly Keagy (drums, vocals) und Jeff Watson (guitar) einiges geändert, schon weit vor dem großen Umbruch Anfang der 90ger. NIGHT RANGER lösten sich daraufhin auf und fanden erst wieder 1995 mit dem Album „Feeding Off The Mojo“ (das gerne mal verschwiegen wird) wieder zusammen. Von der Originalbesetzung waren nur noch Keagy und Gillis übrig, den Gesang übernahm zum größten Teil Bassist Gary Moon. Danach gab es einige Alben und einige Wechsel im Line-Up und es dauerte bis zum Album „Somewhere In California“ im Jahr 2011, um das Bandgefüge wieder stabil zu machen. Neben Blades, Keagy und Gillis gehören heute Gitarrist Joel Hoekstra (2008) und Keyboarder Eric Levy (2011) zu NIGHT RANGER.
Und auch das neue Live und Unplugged Album „24 Strings And A Drummer“ wurde in dieser Besetzung eingespielt. In sehr persönlichem Rahmen in Sausalito/California geben sie in einer umfangreichen Zeitreise viele Highlights aber auch Vergessenes zum Besten. Früher haben mich Acoustic-Alben immer gelangweilt, mittlerweile finde ich aber großen Gefallen an gut gemachten Scheiben wie MR. BIG´s „Live From The Living Room“ vom letzten Jahr. Aber anders als MR. BIG bringen NIGHT RANGER gerade mal einen Song („Growing Up In California“) vom letzten Longplayer „Somewhere In California“ und einen („Forever All Over Again“) vom 1997er Album „Neverland“.
Stattdessen gibt es einen guten Querschnitt durch die ersten 5 Platten mit allen Hits wie natürlich „Sister Christian“, „When You Close Your Eyes“, „Sentimental Street“ (mit atemberaubenden Piano-Solo), „Sing Me Away“ und „This Boy Needs To Rock“. Nach einer mitreißenden Version von „(You Can Still) Rock In America“ gibt es noch DON HENLEY´s „Boys Of Summer“ als Rausschmeißer. Runde Sache!
Die musikalische Darbietung ist wie immer über jeden Zweifel erhaben, gute Acoustic-Alben leben von exzellenten Musikern – und dazu gehören Brad Gillis, Jack Blades, Kelly Keagy und Co. nicht erst seit gestern. „24 Strings And A Drummer“ bietet aber noch mehr, denn als Bonus gibt es dieses Acoustic-Erlebnis auch audiovisuell, denn eine Konzert DVD gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein Making Of, ein Behind The Scenes und ein Videoclip zu „Growin Up In California“. Das kann man sich doch schon mal für den Weihnachtsmann vormerken.
WERTUNG:
Trackliste:
1.This Boy Needs To Rock
2.When You Close Your Eyes
3.Sing Me Away
4.Growing Up In California
5.The Secret Of My Success
6.Sentimental Street
7.Four In The Morning
8.Let Him Run/Goodbye
9.Forever All Over Again
10.Don´t Tell Me You Love Me
11.Sister Christian
12.(You Can Still) Rock In America
13.Boys Of Summer (Bonus Track)
Stefan
Album: 24 Strings And A Drummer
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.nightranger.com
2012 jährt sich die Veröffentlichung des ersten NIGHT RANGER Longplayers „Dawn Patrol“ das 30. Mal. Eigentlich unter dem Namen RANGER erschienen, musste die Band aufgrund einer gleichnamigen Countryband ihren Namen erweitern. Wie die meisten Bands, die in den 80gern erfolgreich waren, mussten auch NIGHT RANGER einige Höhen und Tiefen durchleben, denn schon mit ihrem 1988er Album „Man In Motion“ hatte sich für Jack Blades (bass, vocals), Brad Gillis (guitar), Kelly Keagy (drums, vocals) und Jeff Watson (guitar) einiges geändert, schon weit vor dem großen Umbruch Anfang der 90ger. NIGHT RANGER lösten sich daraufhin auf und fanden erst wieder 1995 mit dem Album „Feeding Off The Mojo“ (das gerne mal verschwiegen wird) wieder zusammen. Von der Originalbesetzung waren nur noch Keagy und Gillis übrig, den Gesang übernahm zum größten Teil Bassist Gary Moon. Danach gab es einige Alben und einige Wechsel im Line-Up und es dauerte bis zum Album „Somewhere In California“ im Jahr 2011, um das Bandgefüge wieder stabil zu machen. Neben Blades, Keagy und Gillis gehören heute Gitarrist Joel Hoekstra (2008) und Keyboarder Eric Levy (2011) zu NIGHT RANGER.
Und auch das neue Live und Unplugged Album „24 Strings And A Drummer“ wurde in dieser Besetzung eingespielt. In sehr persönlichem Rahmen in Sausalito/California geben sie in einer umfangreichen Zeitreise viele Highlights aber auch Vergessenes zum Besten. Früher haben mich Acoustic-Alben immer gelangweilt, mittlerweile finde ich aber großen Gefallen an gut gemachten Scheiben wie MR. BIG´s „Live From The Living Room“ vom letzten Jahr. Aber anders als MR. BIG bringen NIGHT RANGER gerade mal einen Song („Growing Up In California“) vom letzten Longplayer „Somewhere In California“ und einen („Forever All Over Again“) vom 1997er Album „Neverland“.
Stattdessen gibt es einen guten Querschnitt durch die ersten 5 Platten mit allen Hits wie natürlich „Sister Christian“, „When You Close Your Eyes“, „Sentimental Street“ (mit atemberaubenden Piano-Solo), „Sing Me Away“ und „This Boy Needs To Rock“. Nach einer mitreißenden Version von „(You Can Still) Rock In America“ gibt es noch DON HENLEY´s „Boys Of Summer“ als Rausschmeißer. Runde Sache!
Die musikalische Darbietung ist wie immer über jeden Zweifel erhaben, gute Acoustic-Alben leben von exzellenten Musikern – und dazu gehören Brad Gillis, Jack Blades, Kelly Keagy und Co. nicht erst seit gestern. „24 Strings And A Drummer“ bietet aber noch mehr, denn als Bonus gibt es dieses Acoustic-Erlebnis auch audiovisuell, denn eine Konzert DVD gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein Making Of, ein Behind The Scenes und ein Videoclip zu „Growin Up In California“. Das kann man sich doch schon mal für den Weihnachtsmann vormerken.
WERTUNG:
Trackliste:
1.This Boy Needs To Rock
2.When You Close Your Eyes
3.Sing Me Away
4.Growing Up In California
5.The Secret Of My Success
6.Sentimental Street
7.Four In The Morning
8.Let Him Run/Goodbye
9.Forever All Over Again
10.Don´t Tell Me You Love Me
11.Sister Christian
12.(You Can Still) Rock In America
13.Boys Of Summer (Bonus Track)
Stefan
MACHINAE SUPREMACY - Rise Of A Digital Nation
Band: Machinae Supremacy
Album: Rise Of A Digital Nation
Plattenfirma: Spinefarm Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.machinaesupremacy.com
Sie kommen aus der Zukunft und haben einen Auftrag in der Gegenwart. Sie sehen aus wie Menschen, aber sie sind Maschinen. Sie spielen SID Metal und sie sind unzerstörbar. Wir schreiben das Jahr 12 nach Gründung der ersten SID Metalband überhaupt und bald ist es soweit: sie veröffentlichen ihr fünftes Album (frei nach „Terminator“).
Was soll das Spielchen, werdet Ihr Euch denken und was zum Teufel ist SID Metal? Ganz einfach: SID Prozessoren fand man in den alten Commodore 64 Heimcomputern und diesen Sound binden die Schweden MACHINAE SUPREMACY in ihre Metalsongs ein. Dass das natürlich auch im Jahre 2012 ein gewisses Zukunftsflair hat, kann man nicht abstreiten. Aber die Zukunft hat schon lange begonnen, was Songs wie „Rise Of A Digital Nation“, „Republic Of Gamers“ oder „Cyber Warfare“ belegen. Die Jungs sind also auch auf dem neuen Album immer noch fasziniert von der Zukunft, wobei sich das Coverartwork dieses Mal vom üblichen Schema wegbewegt. Bisher zierten die Covers immer Bilder, die ganz klar mit der Musik in Verbindung gebracht werden konnten, „ist das dieses Mal anders. „Rise Of A Digital Nation“ ist eher Power Metal typisch.
MACHINAE SUPREMACY sind einen ganz eigenen Weg gegangen, um bekannt zu werden. Sie haben von Anfang an ihre Songs kostenlos ins Netz gestellt, sie auf P2P Börsen angeboten usw. Also das komplette Gegenteil der meisten anderen Combos. Und auch heute sind noch das Debüt „Deus Ex Machinae“, drei komplette Alben aus der „Webography“-Reihe sowie der offizielle Soundtrack zum Videospiel „Jets´n´Guns“ als kostenloser Download auf der Webseite der Band erhältlich. Der Bekannheitsgrad hat sich seit der Gründung im Jahr 2000 natürlich stetig gesteigert. Schon vor sechs Jahren – also 2006 – wurde schon über 3 Millionen Gratissongs gezogen, die Tendenz dürfte klar sein. Somit haben die Schweden einen ganz eigenen Weg eingeschlagen, auch nachdem sie ebenfalls 2006 beim finnischen Label Spinefarm Records unter Vertrag genommen wurden. Logischerweise gibt es keinen der mittlerweile 4 regulär erschienenen Longplayer als Gratisdownload, und das ist auch gut so.
„All Of My Angels“ eröffnet den Aufstieg der digital Nation recht gefällig. Doublebass, fette Gitarren und eben jede Menge SID Sounds, die sich allerdings immer gut ins Gesamtkonzept einfügen. Große Melodien und der cleane Gesang von Robert Stjarnström rundes das Paket ab. Gleiches Rezept auch bei „Laser Speed Force“, hier haben wir allerdings einen Killer-Refrain – wow. Beim Titeltrack werden die Parallelen zu STRATOVARIUS und Co. aber doch gleich auf den ersten Blick sichtbar. „Pieces“ spielt wieder wunderschön mit den alten Commodore Sounds. Aber auch auf anderer Ebene ist der Song etwas Besonderes, denn hier gibt es keine Doublebass Salven sondern er ist im Midtempobereich angesiedelt. Und das findet man hier nicht so oft. Weitere herausragende Stücke sind das schleppende „99“ und der Rausschmeißer „Hero“.
MACHINAE SUPREMACY sind alles andere als eine weitere Power Metal Band. Auf den ersten Blick mag das vielleicht so sein aber die SID Effekte bereichern die zum Großteil ansprechenden Songs enorm. Dabei ist der Sound von „Rise Of A Digital Nation“ insgesamt gar nicht modern sondern eher zeitlos – eine gute Balance. Interessante Scheibe!
WERTUNG:
Trackliste:
1.All Of My Angels
2.Laser Speed Force
3.Transgenic
4.Rise Of A Digital Nation
5.Pieces
6.Cyber Warfare
7.Republic Of Gamers
8.Battlecry
9.99
10.Hero
Stefan
Album: Rise Of A Digital Nation
Plattenfirma: Spinefarm Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.machinaesupremacy.com
Sie kommen aus der Zukunft und haben einen Auftrag in der Gegenwart. Sie sehen aus wie Menschen, aber sie sind Maschinen. Sie spielen SID Metal und sie sind unzerstörbar. Wir schreiben das Jahr 12 nach Gründung der ersten SID Metalband überhaupt und bald ist es soweit: sie veröffentlichen ihr fünftes Album (frei nach „Terminator“).
Was soll das Spielchen, werdet Ihr Euch denken und was zum Teufel ist SID Metal? Ganz einfach: SID Prozessoren fand man in den alten Commodore 64 Heimcomputern und diesen Sound binden die Schweden MACHINAE SUPREMACY in ihre Metalsongs ein. Dass das natürlich auch im Jahre 2012 ein gewisses Zukunftsflair hat, kann man nicht abstreiten. Aber die Zukunft hat schon lange begonnen, was Songs wie „Rise Of A Digital Nation“, „Republic Of Gamers“ oder „Cyber Warfare“ belegen. Die Jungs sind also auch auf dem neuen Album immer noch fasziniert von der Zukunft, wobei sich das Coverartwork dieses Mal vom üblichen Schema wegbewegt. Bisher zierten die Covers immer Bilder, die ganz klar mit der Musik in Verbindung gebracht werden konnten, „ist das dieses Mal anders. „Rise Of A Digital Nation“ ist eher Power Metal typisch.
MACHINAE SUPREMACY sind einen ganz eigenen Weg gegangen, um bekannt zu werden. Sie haben von Anfang an ihre Songs kostenlos ins Netz gestellt, sie auf P2P Börsen angeboten usw. Also das komplette Gegenteil der meisten anderen Combos. Und auch heute sind noch das Debüt „Deus Ex Machinae“, drei komplette Alben aus der „Webography“-Reihe sowie der offizielle Soundtrack zum Videospiel „Jets´n´Guns“ als kostenloser Download auf der Webseite der Band erhältlich. Der Bekannheitsgrad hat sich seit der Gründung im Jahr 2000 natürlich stetig gesteigert. Schon vor sechs Jahren – also 2006 – wurde schon über 3 Millionen Gratissongs gezogen, die Tendenz dürfte klar sein. Somit haben die Schweden einen ganz eigenen Weg eingeschlagen, auch nachdem sie ebenfalls 2006 beim finnischen Label Spinefarm Records unter Vertrag genommen wurden. Logischerweise gibt es keinen der mittlerweile 4 regulär erschienenen Longplayer als Gratisdownload, und das ist auch gut so.
„All Of My Angels“ eröffnet den Aufstieg der digital Nation recht gefällig. Doublebass, fette Gitarren und eben jede Menge SID Sounds, die sich allerdings immer gut ins Gesamtkonzept einfügen. Große Melodien und der cleane Gesang von Robert Stjarnström rundes das Paket ab. Gleiches Rezept auch bei „Laser Speed Force“, hier haben wir allerdings einen Killer-Refrain – wow. Beim Titeltrack werden die Parallelen zu STRATOVARIUS und Co. aber doch gleich auf den ersten Blick sichtbar. „Pieces“ spielt wieder wunderschön mit den alten Commodore Sounds. Aber auch auf anderer Ebene ist der Song etwas Besonderes, denn hier gibt es keine Doublebass Salven sondern er ist im Midtempobereich angesiedelt. Und das findet man hier nicht so oft. Weitere herausragende Stücke sind das schleppende „99“ und der Rausschmeißer „Hero“.
MACHINAE SUPREMACY sind alles andere als eine weitere Power Metal Band. Auf den ersten Blick mag das vielleicht so sein aber die SID Effekte bereichern die zum Großteil ansprechenden Songs enorm. Dabei ist der Sound von „Rise Of A Digital Nation“ insgesamt gar nicht modern sondern eher zeitlos – eine gute Balance. Interessante Scheibe!
WERTUNG:
Trackliste:
1.All Of My Angels
2.Laser Speed Force
3.Transgenic
4.Rise Of A Digital Nation
5.Pieces
6.Cyber Warfare
7.Republic Of Gamers
8.Battlecry
9.99
10.Hero
Stefan
TEN - Heresy And Creed
Band: Ten
Album: Heresy And Creed
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.ten-official.com
„Bleibt alles anders“ könnte das Motto dieser Jubiläumssilberscheibe sein. Zwar feiern die Briten TEN keinen runden Geburtstag, aber „Heresy And Creed“ markiert das mittlerweile zehnte Studioalbum von Chefdenker Gary Hughes und seiner runderneuerten Mannschaft. Außer Gitarrist John Halliwell wurde die komplette Mannschaft seit dem letztjährigen Album „Stormwarning“ ausgetauscht. Aber Knöpfchendreher Dennis Ward ist geblieben und hat „Heresy And Creed“ gemeinsam mit Mr. Hughes routiniert veredelt. Neu in der Band sind Gitarrist Dan Mitchel, Bassist Steve McKenna, Keyboarder Darrel Treece-Birch und Schlagzeuger Max Yates.
Nach dem Intro „The Gates Of Jerusalem“ beginnt „Arabian Nights“ ziemlich metallisch und mechanisch kalt. Aber der Refrain ist typisch für TEN, angereichert mit ein paar orientalischen Gitarrenparts (ähnlich wie seinerzeit bei VENGEANCE`s „Arabia“). „Gunrunning“ soll als erste Singleauskopplung fungieren zu der es auch ein Video geben wird. Solide, aber nicht atemberaubend möchte ich dazu sagen. Auch „The Lights Go Down“ ist ein guter Song, aber speziell auf den ersten beiden Alben und auch vom letzten Album bin ich doch anderes gewohnt. So richtig aufhorchen muss man erst wieder bei „Insatiable“. Dazwischen gibt es solide AOR-Stücke (auch ein oder zwei Langweiler sind dabei), aber vom Bombast der arabischen Nächte ist nicht viel zu spüren. Und immerhin sind wir schon bei Track Nummer 10 angekommen. Komischerweise hat man mit dem Rocker „Unbelievable“ und der Ballade „The Riddle“ zwei der stärksten Songs an den Schluß gesetzt. Glaubt mir, da hat jeder normale Mensch schon lange ausgeschaltet, den z.B. „The Last Time“ oder „Raven´s Eye“ tierisch genervt haben.
Schade, denn laut dem Begleittext sind TEN stärker zurück als je zuvor. Versteht mich nicht falsch, schlecht sind die meisten Songs auf „Heresy And Creed“ wirklich nicht, aber so der letzte Funke fehlt einfach, und vor allem fehlt es trotz einem Dutzend Stücken plus Intro an richtig zupackendem Material wie man es nach „Arabian Nights“ leider nicht mehr oft findet. Kann man haben, muss man aber nicht.
WERTUNG:
Trackliste:
1.The Gates Of Jerusalem (Intro)
2.Arabian Nights
3.Gunrunning
4.The Light Go Down
5.Raven´s Eye
6.Right Now
7.Game Of Hearts
8.The Last Time
9.The Preistess
10.Insatiable
11.Another Rainy Day
12.Unbelievable
13.The Riddle
Stefan
Album: Heresy And Creed
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.ten-official.com
„Bleibt alles anders“ könnte das Motto dieser Jubiläumssilberscheibe sein. Zwar feiern die Briten TEN keinen runden Geburtstag, aber „Heresy And Creed“ markiert das mittlerweile zehnte Studioalbum von Chefdenker Gary Hughes und seiner runderneuerten Mannschaft. Außer Gitarrist John Halliwell wurde die komplette Mannschaft seit dem letztjährigen Album „Stormwarning“ ausgetauscht. Aber Knöpfchendreher Dennis Ward ist geblieben und hat „Heresy And Creed“ gemeinsam mit Mr. Hughes routiniert veredelt. Neu in der Band sind Gitarrist Dan Mitchel, Bassist Steve McKenna, Keyboarder Darrel Treece-Birch und Schlagzeuger Max Yates.
Nach dem Intro „The Gates Of Jerusalem“ beginnt „Arabian Nights“ ziemlich metallisch und mechanisch kalt. Aber der Refrain ist typisch für TEN, angereichert mit ein paar orientalischen Gitarrenparts (ähnlich wie seinerzeit bei VENGEANCE`s „Arabia“). „Gunrunning“ soll als erste Singleauskopplung fungieren zu der es auch ein Video geben wird. Solide, aber nicht atemberaubend möchte ich dazu sagen. Auch „The Lights Go Down“ ist ein guter Song, aber speziell auf den ersten beiden Alben und auch vom letzten Album bin ich doch anderes gewohnt. So richtig aufhorchen muss man erst wieder bei „Insatiable“. Dazwischen gibt es solide AOR-Stücke (auch ein oder zwei Langweiler sind dabei), aber vom Bombast der arabischen Nächte ist nicht viel zu spüren. Und immerhin sind wir schon bei Track Nummer 10 angekommen. Komischerweise hat man mit dem Rocker „Unbelievable“ und der Ballade „The Riddle“ zwei der stärksten Songs an den Schluß gesetzt. Glaubt mir, da hat jeder normale Mensch schon lange ausgeschaltet, den z.B. „The Last Time“ oder „Raven´s Eye“ tierisch genervt haben.
Schade, denn laut dem Begleittext sind TEN stärker zurück als je zuvor. Versteht mich nicht falsch, schlecht sind die meisten Songs auf „Heresy And Creed“ wirklich nicht, aber so der letzte Funke fehlt einfach, und vor allem fehlt es trotz einem Dutzend Stücken plus Intro an richtig zupackendem Material wie man es nach „Arabian Nights“ leider nicht mehr oft findet. Kann man haben, muss man aber nicht.
WERTUNG:
Trackliste:
1.The Gates Of Jerusalem (Intro)
2.Arabian Nights
3.Gunrunning
4.The Light Go Down
5.Raven´s Eye
6.Right Now
7.Game Of Hearts
8.The Last Time
9.The Preistess
10.Insatiable
11.Another Rainy Day
12.Unbelievable
13.The Riddle
Stefan
Freitag, 19. Oktober 2012
DARK SKY - Initium
Band: Dark Sky
Album: Initium
Spielzeit: 56:09 min
Plattenfirma: Pure Legend Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.dark-sky.de
Eine Band die in Deutschland absolut
unterbewertet wird und seit Jahren still und heimlich ihre Alben auf
die Metalgemeinde loslässt, sind wohl die Melodic Metaller DARK SKY
aus Baden Württemberg! Die Jungs gibt es mittlerweile seit 1982,
damals ist man noch als lupenreine Hard Rock Band unterwegs gewesen,
seit ihrem Split zehn Jahre später 1992 hat man den Stil ein
bisschen angepasst und spielt nun Melodic Metal der etwas braveren
Sorte. Bis heute veröffentlichte man vier Alben, das letzte „Empty
Faces“ 2008, welches auch ordentlich von der Presse gelobt wurde
und trotzdem hat man weiterhin nur den Status des Geheimtipps inne.
Das soll sich nun mit neuen Label und
der neuen Scheibe „Initium“ im Rücken ändern!
Auf dem neuen Werk präsentiert man uns
nun eine Mischung aus Melodic Metal gewürzt mit dem Melodic Rock aus
den alten Tagen und unterstützt mit ordentlich Keyboards. Zusammen
ergibt das Melodic Metal der europäischen Schule, welcher noch durch
den Gesang von Urfronter Frank Breuninger veredelt wird.
Die weiteren Bandmitglieder sind,
Steffen Doll (Gitarre), Claudio Nobile (Keyboard), Winny Zurek (Bass)
und Uwe Mayer (Schlagzeug).
Na dann schauen wir mal, ob das neue
Werk der Band den Durchbruch bringt und starten gleich mal mit dem
Titeltrack „Initium“. Dieser ist aber leider nur ein Intro, hmm
ein Intro als Titeltrack, ob das wohl schlechte Vorzeichen sind?
Nein, sind es nicht, so viel kann schon
mal gesagt werden nachdem die ersten Klänge des nächsten Songs „The
Vision“ ertönen. Schöne Keyboards, gepaart mit den Gitarrenriffs
machen die Nummer schön knackig. Garniert mit einem gelungenen
Chorus, stellt das Ganze einen schönen Einstieg da.
Recht episch beginnt der nächste Track
„Food for a Million“. Die Nummer steigert sich von Mal zu Mal und
kann ebenfalls durch einen bärenstarken Chorus glänzen. Klasse
Track!
Gleich im Anschluss folgt nochmal so
ein Ohrwurmsong, „Judas 1 – Dancing the Devil“ ist nicht ganz
so episch angelegt wie der Vorgänger. Dafür begeistert die Nummer
mit mehr Melodic und einem Bombenchorus, vielleicht einen der
stärksten auf dem Album.
Und auch direkt im Anschluss geht es
gnadenlos weiter, bei „The Last Supper“ wird melodisch mit dem
Fuß mitgewippt, bei „I swear“ kann man mal ein bisschen
durchatmen und „Lost in Confusion“ ist wieder ein typischer
Melodic Metalsong geworden.
Auch der letzte Teil ist mit „You're
Alive“ und „The Rock“ erstklassig besetzen, dagegen sehen
leider die anderen Songs ein bisschen blass aus, gute Songs sind es
aber alle.
Ein runder Abschluss also für eine
absolut gelungene neue Platte!
Anspieltipps:
Das gesamte Album ist
wirklich sehr gelungenen, die Songs, die aber ein wenig daraus
hervorstechen sind “Food for a Million”, “Judas 1 – Dancing
with the Devil”, “Last Supper”, “You're Alive” und “The
Rock”.
Fazit :
Das neue Werk “Initium”
ist eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen DARK SKY
Platten und zeigt ganz klar die Stärken der Jungs auf. Klasse
Melodien, mit der notwendigen Portion Härte und klasse Chorus, das
sind DARK SKY anno 2012. Die Platte begeistert eigentlich über die
gesamte Spielzeit, auch wenn ich sagen muss das mir das Ganze
vielleicht einen Ticken zu lang geraten ist.
Ansonsten gibt es aber
nicht so viel zu meckern, man stößt also ganz klar bei uns in den
oberen Punktebereich vor, einen Punkt hebe ich mir aber für die
nächste Platte auf, denn wenn die Jungs so weitermachen verdienen
sie ihn sich auf jeden Fall beim nächsten Mal!
Klare Kaufempfehlung von
mir für Leute die auf eine gute Mischung zwischen Melodic Rock und
Melodic Metal mit ordentlich Keyboards stehen.
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Initium
02.
The Vision
03.
Food for a Million
04.
Judas 1- Dancing with the Devil
05.
Last Supper
06.
Gethsemane
07.
I swear
08.
Lost in Confusion
09.
Interludium
10.
Judas 2- Take my Life
11.
You're Alive
12. The Rock
13. Shout it out
14. Eternity
Julian
Donnerstag, 18. Oktober 2012
LOVE.MIGHT.KILL - 2 Big 2 Fail
Band: Love.Might.Kill
Album: 2 Big 2 Fail
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.lovemightkill.com
2009 erschütterte eine Erdbeben die
Melodic Metal Szene. Diese Erdbeben war das Debütalbum „Brace for
Impact“ der deutschen Newcomer LOVE.MIGHT.KILL. Obwohl das Wort
Newcomer war nicht ganz richtig, handelte es sich bei den Mitgliedern
der Band um altgediente Recken in Form von Schlagzeuger Michael Ehre
(FIREWIND, METALLIUM), den beiden CROSSFIRE Gitarristen Christian
Stöver und Stefan Ellenhorst und den Ex MOB RULES Keyboarder Sascha
Onnen. Dazu gesellten sich noch Bassist Jogi Sweers und Sänger Jan
Maneti und fertig war die Mannschaft, die ordentlich frischen Wind
ins Melodic Metal Geschäft bringen sollte. Das Debütalbum schlug
ein wie eine Bombe und auch mich hat das Werk damals in seinen Bann
gezogen!
Nun sind die Jungs mit ihrem neuen
Album „2 Big 2 Fail“ wieder zurück auf der Bildfläche und man
verspricht uns eine gereiftere Band und ein melodischeres und
kompakteres Werk als es das Debütalbum war. Na das kann ja heiter
werden!
Voller Vorfreude stürzen ich mich also
gleich auf den ersten Track, dem Intro „Save my Soul“, welches
mir schon mal den Mund wässerig macht.
Das darauf folgende „XTC“ lässt
mich dann so gleich in der Vergangenheit schwelgen, so fließend ist
der Übergang zwischen dem Debüt und dem jetzigen Album. Ein schöner
Midtemposong, mit einem grandios singenden Jan Maneti und einem
Melodiegefühl des Gitarrenduos Christian und Stefan welches seines
Gleichen sucht. Klasse Nummer direkt zum Anfang, die klar zeigen da
LOVE.MIGHT.KILL keinen Deut im Vergleich zum Vorgänger nachgelassen
haben.
Das zeigen auch die nächste Tracks,
das schnelle „Burn the Night“, das stampfende „The One“ oder
das melodische „Restless Heart“ nur zu gut. Ohrwurm reiht sich an
Ohrwurm und die Jungs laufen wirklich zur Hochform auf. Selten so
einen guten ersten Teil einer Platte auf den Ohren gehabt!
Im mittleren Teil gönnen sich die
Jungs eine kleine Pause, was aber nicht heißt das die Songs hier
schlecht sind, nein für diese Nummer würden andere Bands töten,
aber ganz so zwingend wie die ersten Tracks sind die Nummern hier
nicht.
Macht aber rein gar nichts, spätestens
beim Titeltrack „Too Big to Fail“ ist man wieder ganz auf der
Höhe und haut dem Hörer einen Sahnetrack, der sich von Sekunde zu
Sekunde ,steigert um die Ohren.
Und auch danach lassen die Jungs nicht
großartig nach und haben mit „We fall“, „The big screen
pleasure (and pain)“ oder „The perfekt mistake“ noch
bärenstarke Tracks in der Hinterhand, so das mich auch das zweite
Album der Truppe nach dessen Ende sprachlos zurücklässt.
Anspieltipps:
Ganz schwer euch hier
einzelne Tracks zu nennen, als Gesamtes ist das Album absolut
hörenswert!
Fazit :
Man kann es sich denken,
ich bin ähnlich begeistert vom zweiten Album “2 Big 2 Fail” wie
beim Debütalbum von LOVE.MIGHT.KILL. Die Jungs haben ein derart
hohes Melodieverständnis und verstehen es einfach aus dem Eff Eff
großartige Songs zu schreiben!
Instrumental gibt es hier
absolut nicht zu meckern und auch der Gesang von Fronter Jan hat sich
sogar noch ein bisschen, im Vergleich zum Debütalbum, gesteigert.
Also alles im grünen
Bereich würde ich sagen, die volle Punktzahl hebe ich mir einfach
für das dritte Album auf, denn ich denke das die Truppe noch ein
bisschen zulegen kann.
Glasklare Kaufempfehlung
für Melodic Metal Fans!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Save my Soul
02.
XTC
03.
Burn the Night
04.
The One
05.
Restless Heart
06.
Home
07.
The great Escape
08.
Too Big to Fail
09.
We fall
10.
The big screen pleasure (and pain)
11.
Alone
12. The perfekt mistake
Julian
MAGICA - Center of the great Unkown
Band: Magica
Album: Center of the great Unknown
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 12.10.2012
Homepage: www.magicaband.net
Rumänien ist auch nicht gerade das
Land aus denen zig Metalbands international für Furore gesorgt
haben. Eine Band die dies definitiv geschafft haben, sind die
Symphonic Melodic Metaller MAGICA, die durch die stimmgewaltige
Frontfrau Ana Mladinovici gefrontet wird. Gegründet durch den
Gitarristen Bogdan „Bat“ Costea im Jahre 2002 konnte bereits das
erste Album „The Scroll of Stone“ ordentliche Kritiken bei Fans
und Presse einfahren und im Heavy Metal Magazin konnte man sogar den
Titel Newcomer des Jahres 2002 abstauben. 2004 wurde schon das zweite
Album „Lightseeker“ veröffentlicht, das die Band auch in der
restlichen Welt richtig bekannt machte. Die nächsten Jahre waren
geprägt von Tournee zum Beispiel mit AFTER FOREVER, VANDEN PLAS oder
NIGHTMARE. Das dritte Album, „Hereafter“, welches 2007 das Licht
der Welt erblickte, brachte der Band den großen Durchbruch.
Im Eiltempo brachte man dann bis 2010
die Alben vier und fünf, „Wolves & Witches“ und „Dark
Diary“ in die Läden und nun ist man mit dem sechsten Album „Center
of the great Unknown“ zurück auf der Bildfläche. Sechs Alben in
zehn Jahre, fleißig fleißig würde ich sagen, in der Zeit schaffen
andere Bands nur zwei oder drei Alben!
Das neue Werk besticht mit einem
schicken Fantasy Cover, welches auch gleich das Thema des neuen
Albums widerspiegelt. Es geht um die Reise zum Mittelpunkt der Erde.
Personell gibt es eine Änderung, man
tauschte den Keyboarder gegen einen zweiten Gitarristen, was man dem
Sound auch gleich anhört, kommt er doch etwas druckvoller daher und
die Songs kleben nicht mehr ganz so vor lauter Keyboards.
Das stellen wir auch gleich beim Opener
und Titeltrack „Center of the great Unknown“ fest. Ein
monumentaler Track, der mit einem gelungen Chorus und schönen
Melodien am meisten punkten kann. Der Gesang von Frontfrau Ana kann
ebenfalls überzeugen, gut gemacht meine Damen und Herren, gleich
einen starken Track als Opener so kann es weitergehen.
Die nächsten beiden Nummer
„Masterspell“ und „King of the World“ machen auf jeden Fall
Mut. Gerade letztere Nummer ist ein absoluter Ohrwurm, den ihr so
schnell nicht mehr aus den Ohren bekommt, das verspreche ich euch!
Direkt in der Mitte des Albums
angesiedelt haben wir das in seiner Gesamtheit überzeugende „The
Earth is young“, welches auch wieder durch seine schöne Melodien
und den Chorus überzeugen kann.
Tja und dann kommt leider das was ich
nicht hören wollte, im zweiten Teil. Viel Mittelmaß und viele
Stücke die einfach irgendwie gleich klingen oder die man irgendwo
schon einmal so gehört hat. Die einzigen Nummern die hier noch groß
auffallen sind, „No Horizon“ und „One angry Gaia“. Das war es
dann auch schon, sehr schade denn der erste Teil der Platte war
richtig gut!
Anspieltipps:
Ganz klar stechen hier der
Titeltrack “Center of the great Unknown”, “The King of the
World”, “The Earth is young” und “No Horizon” aus der
Songmasse hervor.
Fazit :
Das neue Album von MAGICA
kann nicht voll überzeugen. Nachdem ersten Teil war ich mir sicher
hier einen klare 8er oder sogar 9er Kandidaten vor mir zu haben, aber
dann versemmelt es die Truppe leider absolut im zweiten Teil der
Platte und verliert komplett die Linie! Sehr schade denn die ersten
Nummern sind richtig stark und zeigen was die Rumänen so drauf
haben.
Ganz so schlecht wie es
sich jetzt anhört ist die Platte zwar nicht, aber bei mir überwiegt
aktuell doch ein wenig die Enttäuschung.
Symphonic/Gothic Fans
sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen und ruhig mal in
“Center of the great Unknown” reinhören!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Center of the great Unknown
02.
Masterspell
03.
King of the World
04.
Open
05.
The Earth is young
06.
Step into the Night
07.
No Horizon
08.
One angry Gaia
09.
Mark of Cain
10.
Under the Auroras
11.
Daca 2012 (Bonus Track)
Julian
MOB RULES - Cannibal Nation
Band: Mob Rules
Album: Cannibal Nation
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 19.10.2012
Homepage: www.mobrules.de
Die deutschen Power Metaller von MOB
RULES haben mittlerweile auch schon eine ordentliche Bandkarriere
hinter sich. Auf ganze sechs Veröffentlichungen bringen es die
Norddeutschen rund um die Gründungsmitglieder Klaus Dirks (Gesang)
und Matthias Mineur (Gitarre).
Album für Album hat man sich
eigentlich auch immer weiterentwickelt, waren die ersten Alben noch
von allerlei Fantasythemen und farbfrohen Covern geziert, dominieren
in der letzten Zeit sozialkritische Themen und etwas düstere Cover
die Platten der Band. Dies hatten ihren Höhepunkt auf dem letzten
Album „Radical Peace“ welches mit dem Mammutsong „The Oswald
File“ das Referenzwerk der Band enthielt.
Nun ist man also mit Album Nummer
sieben in der Startlöchern und wieder merkt gleich auf den ersten
Blick, das das Album keine Rückbesinnung zu den Anfangstagen sein
wird. Gut so, immerhin gehörten die letzten etwas härteren und
progressiveren Alben der Band zu den Besten der gesamten Karriere.
Dieses Mal hat man auch zum ersten Mal
die Aufnahmen selbst durchgeführt, das eigene Studio von Gitarrist
Sven Lüdke musste dafür herhalten.
Die Bandbesetzung hat sich im Vergleich
zum letzten Album auch nochmal geändert, neu begrüßen kann man
Schlagzeuger Nikolas Fritz und Keyboarder Jan Christian Halfbrodt,
komplettiert wird die Truppe durch den Bassist Markus Brinkmann.
So, dann widmen wir uns jetzt mal
direkt gleich dem Opener „Close my Eyes“. Diese Nummer ist so
typisch MOB RULES wie sie nur sein kann. Der angenehm, hohe Gesang
von Sänger Klaus und die typischen Gitarrenriffs machen die Nummer
irgendwie sofort zu einem MOB RULES Song. Schöne Melodien und ein
passender Chorus runden das Gesamtbild ab, so das wir hier von einem
absolut gelungenen Opener sprechen können.
Das anschließende „Lost“ ist ein
wenig langsamer geraten, dafür entwickelt es wesentlich mehr
Atmosphäre und ist besser geeignet um Sänger Klaus zu fordern und
zu zeigen was er so drauf hat. Der Chorus ist hier wieder sehr zu
empfehlen.
Eine sehr rockige und schnelle Nummer
folgt dann mit „Tele Box Fool“. Schon interessant das man schon
bei den ersten drei Songs, drei ganz unterschiedliche Songs hört.
Das spricht für die Songwritingqualität und die Abwechslung auf der
Platte. Wie auch immer, die Nummer ist uneingeschränkt zu empfehlen
und dürften jeden Power Metal Fan zusagen.
Im Mittelteil wir das Ganze ein wenig
epischer, erst hat man den Videotrack „Ice and Fire“, welcher
langsam beginnt und dann nach und nach steigert, als Zweites hat man
das „Soldiers of Fortune“ welches recht atmosphärisch angelegt
ist und den Hörer komplett in seinen Bann zieht.
Bei nur neun Songs sind wir schon im
letzten Teil der Platte angelangt, aber auch hier lassen die Jungs
keine Deut nach und präsentieren uns noch so starke Songs wie „The
Sirens“ oder den Titeltrack „Cannibal Nation“.
Eine runde Sache, ist das
neue Werk, das kann man schlussendlich festhalten.
Anspieltipps:
Das gesamte Album ist
wieder sehr stark ausgefallen, der Opener “Close my Eyes”,
“Lost”, “Tele Box Fool”, “The Sirens” und der Titeltrack
“Cannibal Nation” stechen trotzdem ein bisschen hervor.
Fazit :
MOB RULES bleiben ihrer
Linie, die seit den letzten Alben verfolgen, absolut treu und wissen
auch auf ihrem siebten Output absolut zu überzeugen.
In der Gesamtheit ist die
Platte einfach richtig stark und weiß vom ersten bis zum letzten Ton
zu gefallen. Die Jungs haben natürlich mittlerweile richtig viel
Erfahrung und das merkt man “Cannibal Nation” auch zu jeder Zeit
an.
Super gelungen ist die
Produktion und die Abwechslung auf der Platte. Ich habe selten eine
Scheibe gesehen, die so viele unterschiedliche Songs beinhaltet.
Trotzdem muss ich sagen
fehlt mir einfach irgendwie der Überhit ala “Hollowed be thy
Name”, “Black Rain“ oder „Evolution's Falling“ . Deswegen
vergebe ich hier auch nicht die volle Punktzahl.
Ansonsten kann man aber
einen glasklare Kaufempfehlung für MOB RULES Fans und Melodic Metal
Freaks gleichermaßen aussprechen!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Close my Eyes
02.
Lost
03.
Tele Box Fool
04.
Ice and Fire
05.
Soldiers of Fortune
06.
The Sirens
07.
Scream for the Sun (May 29th 1953)
08.
Cannibal Nation
09.
Sunrise
Julian
Mittwoch, 17. Oktober 2012
EXISTANCE - Existance
Band: Existance
Album: Existance
Plattenfirma: High Roller Records
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.facebook.com/pages/Existance/163993136973567
Wahrscheinlich mag Julian Izard diesen Bezug nicht mehr hören/leiden. Er bleibt aber der Sohn von Didier Izard, dem Sänger der Speed-Thrash-Power –wie-auch-immer-Metaller von H-Bomb. Die machten in den Achtzigern die Szene unsicher, weil sie quasi auf Metallica-Augenhöhe musizierten – nur französisch und etwas schneller.
Nach dem Mörder-Album „Attaque“ trennten sich Izard und H-Bomb. Die Band spielte anschliessend englisch und versank kurz darauf. Mit der Sprache hatten sie auch ein grosses Stück Einzigartigkeit aufgegeben.
Nun also zum Sohn; aus meiner Sicht spielt er nicht die zentrale Rolle in der Band. Das würde man bei einer Rock/Metalband aber erwarten. Dazu fehlt ihm noch Substanz. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass da noch mehr kommt, dass da noch irgendwoher Power hervorkriecht. Fehlanzeige! Es gelingt ihm nur in den höheren Lagen, wenn er „schreien“ kann. Sobald er in die tieferen Lagen wechseln muss, wird es stumpf, zäh, schwer. Ein Beispiel gefällig; „Diary Of Eternity“.
Etwas speziell auch sein Englisch, aber das darf definitiv sein und hat durchaus Charme. Er selber äussert sich zu dieser Thematik so:
“Initially, I did not intend to be the singer of the band, just the guitarist, but since we didn’t find the singer good enough for our musical style, my father gave me the advice to try to do it by myself. That’s how I became a singer. Now concerning the choice of the language, as surprising as it may appear, I turned quite naturally to English, while French is my native language. Certainly, I have to acquire more ease with English. By being guitarist and singer of Existance simultaneously, I have a double mission, so I’ve chosen the language which appeared to me the most comfortable: English.”
Genug gemäkelt. Die Band bringt coolen Heavy Metal. Ein druckvolles Drum- und Bassfundament und fette Gitarrenriffs und –soli, das ist es, was gebraucht wird.
Die Jungs aus Clermont-Ferrant – notabene eine der hässlicheren französischen Städte – geben Gummi! Ist ja klar, steht in ihrer Heimatstadt der Hauptsitz von Reifenhersteller Michelin.
Die Arrangements würde ich als klassisch bezeichnen, angelehnt an Hardrock und Heavy Metal der Achtziger Jahre. Da klingen Motorhead und Deep Purple durch, gemischt mit moderneren Elementen. Die hämmernden Blastbeats etwa oder die schnörkellosen Soli – solides Handwerk.
Richtig ab geht „Soul Warrior“, Vollgas gleich von Beginn weg. Schlagzeuger Tom Drouin treibt seine Kollegen an, Izard und Labasque an den Stromrudern tragen das Ihre bei und Laurent Louvrier bereitet ihnen die stabilen Planken. In diesem Song zeigen sich leider die Gesangsschwächen am stärksten.
Mindestens so gut gefällt mir der Titelsong „Existance“ – eigentlich ist es der Beste des gesamten Albums. Da kann man gewaltig Bangen – oder zumindest mit dem Absatz wippen. EXISTANCE verstehen sich aber auch auf die leiseren Töne. „Dark Day“ ist eine super gemachte Ballade mit interessanter Gitarre, einem guten Aufbau, einem wunderschönen Solo – und gegen Ende mit dem unerwarteten Speedbump – Scheisse beim Herantasten an die erste Liebe ;-) Kurz vor der endgültigen Verzweiflung wird es dann wieder gemütlicher, die Stimme Izards trägt hier sehr gut, passt und rundet ab. Fein gespielt auch „Waverly Hills“ – Qualitäten der Gitarristen zeigen sich hier besonders gut. Die arbeiten präzise zusammen, brauchen sich gegenseitig ohne sich den Rang streitig zu machen.
„Son Of Wolf“ hätte mein Liebling sein können, wenn die Spannung, welche am Anfang aufgebaut wurde und der Speed durchgetragen worden wären. Leider fällt die Spannung zwischendurch ab, ich spüre die Tendenz, den Song anzuschieben. Aber das mag auch die Metallerungeduld meinerseits sein, das Solo ist auf jeden Fall das geilste des ganzen Albums.
Insgesamt ist „Existance“ ein rundes, gelungenes Album. Noch nicht der Oberburner aber doch Rock/Metal für die vorderen Ränge der Liga, in der die Jungs antreten.
WERTUNG:
Lineup:
Julian Izard - Vocals, Guitar
Fred Labasque - Guitar
Tom Drouin - Bass
Laurent Louvrier - Drums
Trackliste:
1. Son of Wolf
2. Diary of Eternity
3. Soul Warrior
4. Kill Me Madness
5. Innocent
6. Dark Day
7. Waverly Hills
8. Existance
Danny
Album: Existance
Plattenfirma: High Roller Records
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.facebook.com/pages/Existance/163993136973567
Wahrscheinlich mag Julian Izard diesen Bezug nicht mehr hören/leiden. Er bleibt aber der Sohn von Didier Izard, dem Sänger der Speed-Thrash-Power –wie-auch-immer-Metaller von H-Bomb. Die machten in den Achtzigern die Szene unsicher, weil sie quasi auf Metallica-Augenhöhe musizierten – nur französisch und etwas schneller.
Nach dem Mörder-Album „Attaque“ trennten sich Izard und H-Bomb. Die Band spielte anschliessend englisch und versank kurz darauf. Mit der Sprache hatten sie auch ein grosses Stück Einzigartigkeit aufgegeben.
Nun also zum Sohn; aus meiner Sicht spielt er nicht die zentrale Rolle in der Band. Das würde man bei einer Rock/Metalband aber erwarten. Dazu fehlt ihm noch Substanz. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass da noch mehr kommt, dass da noch irgendwoher Power hervorkriecht. Fehlanzeige! Es gelingt ihm nur in den höheren Lagen, wenn er „schreien“ kann. Sobald er in die tieferen Lagen wechseln muss, wird es stumpf, zäh, schwer. Ein Beispiel gefällig; „Diary Of Eternity“.
Etwas speziell auch sein Englisch, aber das darf definitiv sein und hat durchaus Charme. Er selber äussert sich zu dieser Thematik so:
“Initially, I did not intend to be the singer of the band, just the guitarist, but since we didn’t find the singer good enough for our musical style, my father gave me the advice to try to do it by myself. That’s how I became a singer. Now concerning the choice of the language, as surprising as it may appear, I turned quite naturally to English, while French is my native language. Certainly, I have to acquire more ease with English. By being guitarist and singer of Existance simultaneously, I have a double mission, so I’ve chosen the language which appeared to me the most comfortable: English.”
Genug gemäkelt. Die Band bringt coolen Heavy Metal. Ein druckvolles Drum- und Bassfundament und fette Gitarrenriffs und –soli, das ist es, was gebraucht wird.
Die Jungs aus Clermont-Ferrant – notabene eine der hässlicheren französischen Städte – geben Gummi! Ist ja klar, steht in ihrer Heimatstadt der Hauptsitz von Reifenhersteller Michelin.
Die Arrangements würde ich als klassisch bezeichnen, angelehnt an Hardrock und Heavy Metal der Achtziger Jahre. Da klingen Motorhead und Deep Purple durch, gemischt mit moderneren Elementen. Die hämmernden Blastbeats etwa oder die schnörkellosen Soli – solides Handwerk.
Richtig ab geht „Soul Warrior“, Vollgas gleich von Beginn weg. Schlagzeuger Tom Drouin treibt seine Kollegen an, Izard und Labasque an den Stromrudern tragen das Ihre bei und Laurent Louvrier bereitet ihnen die stabilen Planken. In diesem Song zeigen sich leider die Gesangsschwächen am stärksten.
Mindestens so gut gefällt mir der Titelsong „Existance“ – eigentlich ist es der Beste des gesamten Albums. Da kann man gewaltig Bangen – oder zumindest mit dem Absatz wippen. EXISTANCE verstehen sich aber auch auf die leiseren Töne. „Dark Day“ ist eine super gemachte Ballade mit interessanter Gitarre, einem guten Aufbau, einem wunderschönen Solo – und gegen Ende mit dem unerwarteten Speedbump – Scheisse beim Herantasten an die erste Liebe ;-) Kurz vor der endgültigen Verzweiflung wird es dann wieder gemütlicher, die Stimme Izards trägt hier sehr gut, passt und rundet ab. Fein gespielt auch „Waverly Hills“ – Qualitäten der Gitarristen zeigen sich hier besonders gut. Die arbeiten präzise zusammen, brauchen sich gegenseitig ohne sich den Rang streitig zu machen.
„Son Of Wolf“ hätte mein Liebling sein können, wenn die Spannung, welche am Anfang aufgebaut wurde und der Speed durchgetragen worden wären. Leider fällt die Spannung zwischendurch ab, ich spüre die Tendenz, den Song anzuschieben. Aber das mag auch die Metallerungeduld meinerseits sein, das Solo ist auf jeden Fall das geilste des ganzen Albums.
Insgesamt ist „Existance“ ein rundes, gelungenes Album. Noch nicht der Oberburner aber doch Rock/Metal für die vorderen Ränge der Liga, in der die Jungs antreten.
WERTUNG:
Lineup:
Julian Izard - Vocals, Guitar
Fred Labasque - Guitar
Tom Drouin - Bass
Laurent Louvrier - Drums
Trackliste:
1. Son of Wolf
2. Diary of Eternity
3. Soul Warrior
4. Kill Me Madness
5. Innocent
6. Dark Day
7. Waverly Hills
8. Existance
Danny
FURIOUS ZOO - Wock´n Woll - Furioso VI
Band: Furious Zoo
Album: Wock´n Woll Furioso VI
Plattenfirma: Brennus Music
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.facebook.com/furiouszoofanpage
Auch in 2012 kann man nicht unbedingt behaupten, dass unsere Nachbarn in Frankreich eine der führenden Rock´n Roll Nationen sind. Dass es aber anscheinend auch dort einige vielversprechende Hardrock Bands gibt, hat man spätestens mit den hochtalentierten SHANNON begriffen. Dass aber eine Band wie FURIOUS ZOO schon mit ihrer sechsten Platte um die Ecke kommt und man hierzulande rein gar nichts davon mitbekommt, ist mehr als schade. Bereits 1992 erblickte die erste Scheibe „Furioso“ das Licht der Welt und seit 2005 schiebt man in regelmäßigen Abständen immer wieder neues Material nach. Mittlerweile sind die Jungs um SATAN JOKERS Drummer und Sänger Renaud Hantson also bei Album Nummer sechs angekommen, welches auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ getauft wurde und klassischen Hardrock im Fahrwasser der 1980ger offeriert.
Neben Renaud Hantson gehören noch Michael Zurita (g.), Julien Loison (b.) und Joe Steinmann (d.) zum aktuellen Line-Up. Auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ findet man neben 11 Eigenkreationen auch noch 3 Coverversionen, die nicht nur im heimischen Terrain angesiedelt sind – jede Menge Holz also.
Herausragend amerikanisch geht es gleich beim Opener „21st Century Style“ zu, obwohl der Titel etwas komplett anderes suggeriert und der Hörer angenehm überrascht wird. Das melodische „Eighteen (Sex Queen)“ bleibt sofort im Ohr hängen und auch „Higher“ oder „I Don´t Wanna Lose You“ sind schön anzuhören und machen klar, dass wir es hier mit tollen Musikern zu tun haben. Bei „Simple Fact Of Life“ wird fröhlich drauflos gerockt und auch ein Stück wie „Angel Of Dope“ kann sich sehen lassen. „Going On The Run“ ist eine gelungene Adaption von GOLDEN EARRING und bei „I Have Nothing“ haben die Jungs dieser WHITNEY HOUSTON Schmonzette ordentlich Feuer unter dem Hintern gemacht. Den NIRVANA Song „Smells Like Teen Spirit“ wiederum hat man ein relaxtes, akustisches Kleid verpasst.
„Wock´n Woll – Furioso VI“ ist trotz seiner relativ langen Spielzeit eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Platte geworden und hat kaum schwache Songs an Bord. Ob man jetzt gleich 3 Coverversionen auf einem Album braucht, ist Ansichtssache, aber FURIOUS ZOO zeigen eindrucksvoll, wie man auch in Frankreich amtlich abrocken kann. TIPP!
WERTUNG:
Trackliste:
1.21st Century Style
2.Eighteen (Sex Queen)
3.Fool
4.Wock´n Woll
5.Do You Miss Me
6.Higher
7.I Don´t Wanna Lose You
8.Going On The Run
9.Simple Fact Of Life
10.Jailbreak City
11.I Have Nothing
12.Sound Through The Walls
13.Angel Of Dope
14.Smells Like Teen Spirit
Stefan
Album: Wock´n Woll Furioso VI
Plattenfirma: Brennus Music
Veröffentlichung: 2012
Homepage: www.facebook.com/furiouszoofanpage
Auch in 2012 kann man nicht unbedingt behaupten, dass unsere Nachbarn in Frankreich eine der führenden Rock´n Roll Nationen sind. Dass es aber anscheinend auch dort einige vielversprechende Hardrock Bands gibt, hat man spätestens mit den hochtalentierten SHANNON begriffen. Dass aber eine Band wie FURIOUS ZOO schon mit ihrer sechsten Platte um die Ecke kommt und man hierzulande rein gar nichts davon mitbekommt, ist mehr als schade. Bereits 1992 erblickte die erste Scheibe „Furioso“ das Licht der Welt und seit 2005 schiebt man in regelmäßigen Abständen immer wieder neues Material nach. Mittlerweile sind die Jungs um SATAN JOKERS Drummer und Sänger Renaud Hantson also bei Album Nummer sechs angekommen, welches auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ getauft wurde und klassischen Hardrock im Fahrwasser der 1980ger offeriert.
Neben Renaud Hantson gehören noch Michael Zurita (g.), Julien Loison (b.) und Joe Steinmann (d.) zum aktuellen Line-Up. Auf „Wock´n Woll – Furioso VI“ findet man neben 11 Eigenkreationen auch noch 3 Coverversionen, die nicht nur im heimischen Terrain angesiedelt sind – jede Menge Holz also.
Herausragend amerikanisch geht es gleich beim Opener „21st Century Style“ zu, obwohl der Titel etwas komplett anderes suggeriert und der Hörer angenehm überrascht wird. Das melodische „Eighteen (Sex Queen)“ bleibt sofort im Ohr hängen und auch „Higher“ oder „I Don´t Wanna Lose You“ sind schön anzuhören und machen klar, dass wir es hier mit tollen Musikern zu tun haben. Bei „Simple Fact Of Life“ wird fröhlich drauflos gerockt und auch ein Stück wie „Angel Of Dope“ kann sich sehen lassen. „Going On The Run“ ist eine gelungene Adaption von GOLDEN EARRING und bei „I Have Nothing“ haben die Jungs dieser WHITNEY HOUSTON Schmonzette ordentlich Feuer unter dem Hintern gemacht. Den NIRVANA Song „Smells Like Teen Spirit“ wiederum hat man ein relaxtes, akustisches Kleid verpasst.
„Wock´n Woll – Furioso VI“ ist trotz seiner relativ langen Spielzeit eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Platte geworden und hat kaum schwache Songs an Bord. Ob man jetzt gleich 3 Coverversionen auf einem Album braucht, ist Ansichtssache, aber FURIOUS ZOO zeigen eindrucksvoll, wie man auch in Frankreich amtlich abrocken kann. TIPP!
WERTUNG:
Trackliste:
1.21st Century Style
2.Eighteen (Sex Queen)
3.Fool
4.Wock´n Woll
5.Do You Miss Me
6.Higher
7.I Don´t Wanna Lose You
8.Going On The Run
9.Simple Fact Of Life
10.Jailbreak City
11.I Have Nothing
12.Sound Through The Walls
13.Angel Of Dope
14.Smells Like Teen Spirit
Stefan
PAPA ROACH - The Connection
Band: Papa Roach
Album: The Connection
Spielzeit: 42:22 min
Plattenfirma: Eleven Seven Music
Veröffentlichung: 02.10.2012
Homepage: www.paparoach.com
PAPA ROACH wurden 1993 im sonnigen Kalifornien geboren. Großvater des Sänger Jacob Shaddix war Namensgeber der Gruppe, dem übrigens eins der Vorgängeralben gewidmet war. Die erfolgreichen Mitstreiter dessen sind aktuell Jerry Horton (Gitarre), Tobin Esperance (Bass und Rhythmusgitarre) und Tony Palermo (Schlagzeug). Die Band hat regelmäßig Alben heraus gebracht und erfreut sich weltweit Beliebtheit.
Das Cover von „The Connection“ ist recht phantasievoll. Eine Art Roboter-Skull in Blau, verbunden mit Musikklängen und Sprengstoff am Oberkopf.
„Engage“ ist lediglich eine musikalische Einleitung, die keine Minute dauert. Nicht unbedingt relevant. Es folgt „Still Swingin’“ und hier zeigen PAPA ROACH, warum sie sich seit 19 Jahren im Music-Biz tummeln. Rockiger Schlagzeug-Sound, rhythmische Gitarren- und Bass- Untermalung und der Gesang Shaddix’ reisst mit. Bei dem Titel „Where Did The Angels Go“ stellte ich mich auf eine Ballade ein. Ein Trugschluss, man sollte nur aufgrund eines Titels keine Erwartungen haben: Es ist keine. Der Song rockt, das Schlagzeug hämmert, die Leadgitarre klingt etwas mehr durch als bei „Still Swingin’“. Zwischendurch rotzt Shaddix seinen Gesang förmlich ins Mikro. „Wish You Never Met Me Again“ ist ja kein sehr freundlicher Titel. Ein ruhiger Song. Schön melodisch. Romantisch, traurig. Ein Text über eine beendete Beziehung. Kann fast jeder nachfühlen. Hat meiner Meinung nach durchaus Charts-Potential. „Give Me Back My Life“ ist ein sehr mutiges Musikstück. Erst fand ich, es sei eher ein Lückenfüller, nach mehrmaligem intensiven Hören spricht es mich sehr an. Der Text ist – wie erwähnt – mutig und auch musikalisch hat es durchaus Tiefgang. „I Breathe You In“ ist auch sehr rockig und durch den Takt des Schlagzeugs geht man mit. Die Gitarren passen sich perfekt dem Rhythmus an. „Not Than Beautiful“ hat einen Anfang mit einem schönen schnellen Takt. Zwischendurch Bass-Gedröhne. Toll! Zwischendurch mutiert es leider zu einer Art Rap- oder House-Song, ich dachte schon, meine Anlage sei kaputt und lief besorgt hin. War sie aber nicht. Nur eine kleine Überraschung seitens PAPA ROACH (für mich verzichtbar). „Walking Dead“ und „Won’t Let Up“ sind beides nette Songs. Laufen für mich ein wenig nebenbei. „As Far As I Remember“ ist eine Ballade. Klingt nett, aber nicht unbedingt mitreißend.
Insgesamt ein Album, dass durchaus u. a. beschreibt, dass das Leben Narben hinterlässt. Ist nicht langatmig, kann man gut auflegen, harmoniert sehr gut mit dem Stil von PAPA ROACH und wird seinen Erwartungen gerecht.
Anspieltipps: „Where Did The Angels Go“, “Wish You Never Met Me Again”, “Give Me Back My Life”
Fazit : Gutes Album, dass sowohl Fans als auch welchen, die es werden wollen, gefallen wird.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Engage 0:51
2.Still Swingin’ 3:23
3.Where Did The Angels Go 3:10
4.Silence Is the Enemy 2:53
5.Before I Die 4:25
6.Wish You Never Met Me Again 4:05
7.Give Me Back My Life 3:58
8.Breathe You In 3:07
9.Leader Of The Broken Hearts 4:12
10. Not Than Beautiful 3:18
11. Walking Dead 3:18
12. Won’t Let Up 4:00
13. As Far As I Remember 3:42
Sandra
Album: The Connection
Spielzeit: 42:22 min
Plattenfirma: Eleven Seven Music
Veröffentlichung: 02.10.2012
Homepage: www.paparoach.com
PAPA ROACH wurden 1993 im sonnigen Kalifornien geboren. Großvater des Sänger Jacob Shaddix war Namensgeber der Gruppe, dem übrigens eins der Vorgängeralben gewidmet war. Die erfolgreichen Mitstreiter dessen sind aktuell Jerry Horton (Gitarre), Tobin Esperance (Bass und Rhythmusgitarre) und Tony Palermo (Schlagzeug). Die Band hat regelmäßig Alben heraus gebracht und erfreut sich weltweit Beliebtheit.
Das Cover von „The Connection“ ist recht phantasievoll. Eine Art Roboter-Skull in Blau, verbunden mit Musikklängen und Sprengstoff am Oberkopf.
„Engage“ ist lediglich eine musikalische Einleitung, die keine Minute dauert. Nicht unbedingt relevant. Es folgt „Still Swingin’“ und hier zeigen PAPA ROACH, warum sie sich seit 19 Jahren im Music-Biz tummeln. Rockiger Schlagzeug-Sound, rhythmische Gitarren- und Bass- Untermalung und der Gesang Shaddix’ reisst mit. Bei dem Titel „Where Did The Angels Go“ stellte ich mich auf eine Ballade ein. Ein Trugschluss, man sollte nur aufgrund eines Titels keine Erwartungen haben: Es ist keine. Der Song rockt, das Schlagzeug hämmert, die Leadgitarre klingt etwas mehr durch als bei „Still Swingin’“. Zwischendurch rotzt Shaddix seinen Gesang förmlich ins Mikro. „Wish You Never Met Me Again“ ist ja kein sehr freundlicher Titel. Ein ruhiger Song. Schön melodisch. Romantisch, traurig. Ein Text über eine beendete Beziehung. Kann fast jeder nachfühlen. Hat meiner Meinung nach durchaus Charts-Potential. „Give Me Back My Life“ ist ein sehr mutiges Musikstück. Erst fand ich, es sei eher ein Lückenfüller, nach mehrmaligem intensiven Hören spricht es mich sehr an. Der Text ist – wie erwähnt – mutig und auch musikalisch hat es durchaus Tiefgang. „I Breathe You In“ ist auch sehr rockig und durch den Takt des Schlagzeugs geht man mit. Die Gitarren passen sich perfekt dem Rhythmus an. „Not Than Beautiful“ hat einen Anfang mit einem schönen schnellen Takt. Zwischendurch Bass-Gedröhne. Toll! Zwischendurch mutiert es leider zu einer Art Rap- oder House-Song, ich dachte schon, meine Anlage sei kaputt und lief besorgt hin. War sie aber nicht. Nur eine kleine Überraschung seitens PAPA ROACH (für mich verzichtbar). „Walking Dead“ und „Won’t Let Up“ sind beides nette Songs. Laufen für mich ein wenig nebenbei. „As Far As I Remember“ ist eine Ballade. Klingt nett, aber nicht unbedingt mitreißend.
Insgesamt ein Album, dass durchaus u. a. beschreibt, dass das Leben Narben hinterlässt. Ist nicht langatmig, kann man gut auflegen, harmoniert sehr gut mit dem Stil von PAPA ROACH und wird seinen Erwartungen gerecht.
Anspieltipps: „Where Did The Angels Go“, “Wish You Never Met Me Again”, “Give Me Back My Life”
Fazit : Gutes Album, dass sowohl Fans als auch welchen, die es werden wollen, gefallen wird.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Engage 0:51
2.Still Swingin’ 3:23
3.Where Did The Angels Go 3:10
4.Silence Is the Enemy 2:53
5.Before I Die 4:25
6.Wish You Never Met Me Again 4:05
7.Give Me Back My Life 3:58
8.Breathe You In 3:07
9.Leader Of The Broken Hearts 4:12
10. Not Than Beautiful 3:18
11. Walking Dead 3:18
12. Won’t Let Up 4:00
13. As Far As I Remember 3:42
Sandra
THE INTERSPHERE - Interspheres >< Atmospheres
Band: The Intersphere
Album: Interspheres >< Atmospheres
Spielzeit: 65:60 min
Plattenfirma: Long Branch Records/SPV
Veröffentlichung: 29.10.2012
Homepage: -
THE INTERSPHERE sehen sich als vielseitige Band, die zwischen psychedelischen Gitarreneffekten und Hippie schweben. 2009 haben sie ihr erstes Album veröffentlicht und es folgen in schönster Regelmäßigkeit Musikstücke. Im Moment touren THE INTERSPHERE durch Deutschland. Das Line-up sind Christoph Hessler (Gesang und Gitarre),Thomas Zipner (Gitarre), Sebastian Wagner (Bass) und Moritz Müller (Schlagzeug).
Das Alben-Cover sieht für mich ein wenig chaotisch aus – ein kopfloser Mann, aber mit Rauschebart, um ihn herum schweben in einer Luftblase diverse Dinge (ein Kopf u. a.).
Der Beginn mit „Right Through Me“ ist dümpelt so vor sich hin. Hohe Gitarren, säuselnde Gesänge. Der nächste Song ist da schon anders, „Prodigy Composers“. Etwas schneller. Eher im Pop-Bereich als rockig. Die Gitarren und Drums kommen punkiger. „Ghostwriter“ folgt und auch dieser geht für meine Begriffe eher als Pop durch. Hier wird gesungen, dazu ein wenig im Hintergrund gedudelt. Nett, nett. Keine Überraschung bei „Snapshot“. Poppiger Gesang, Gitarren dudeln vor sich hin, das Schlagzeug trommelt taktisch. „In Satellites“ ist eine Ballade, anfangs sehr ruhige Stimme, Gitarren sehr leise und kaum herauszuhören. Ein wenig schneller geht es später zur Sache. Nettes Liedchen. „Intersphere>< Atmosphere“ und „State Of The Divine“ sind dasselbe in Grün wie ihre Vorgänger, Pop-Songs eben. „Soapbubbles In The Rain“ hat mich als Titel neugierig gemacht, aber auch wenig originell. Ein wenig Gitarrenspiel, das Schlagzeug und der Bass gehen leider unter... Die zweite Version von „Prodigy Composers“ ist blechern, anders als Version Nummer Eins, aber nicht besser. Normalerweise freut man sich ja über die Bonus-Tracks, denn sämtliche Akkustik-Songs sind Bonusse. So ganz freue mich nicht...
Das ganze Album besteht aus reinen Pop-Songs. Mit Rock oder gar Hardrock hat es meiner Ansicht nach nur wenig zu tun.
Anspieltipps: Hört mal die Akkustik-Versionen an…
Fazit : Nicht mein Fall, für mich am Thema vorbei.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Right Through Me 2:51
2. Prodigy Composers 4:13
3. Ghostwriter 4:12
4. Snapshot 4:27
5. Early Bird 3:34
6. In Satellites 2:41
7. I Have A Place For You On Google Earth 7:55
8. Interspheres >< Atmospheres 4:44
9. State Of The Divine 3:30
10. Soapbubbles In The Rain 4:45
11. The Far Out Astronaut 3:55
12. Tear Down The Walls 5:43
13. Prodigy Composer (Accoustic) 4:01
14. Masquerade (Accoustic) 4:39
15. Ghostwriter (Accoustic) 4:22
16. Capitall (Accoustic) 3:48
Sandra
Album: Interspheres >< Atmospheres
Spielzeit: 65:60 min
Plattenfirma: Long Branch Records/SPV
Veröffentlichung: 29.10.2012
Homepage: -
THE INTERSPHERE sehen sich als vielseitige Band, die zwischen psychedelischen Gitarreneffekten und Hippie schweben. 2009 haben sie ihr erstes Album veröffentlicht und es folgen in schönster Regelmäßigkeit Musikstücke. Im Moment touren THE INTERSPHERE durch Deutschland. Das Line-up sind Christoph Hessler (Gesang und Gitarre),Thomas Zipner (Gitarre), Sebastian Wagner (Bass) und Moritz Müller (Schlagzeug).
Das Alben-Cover sieht für mich ein wenig chaotisch aus – ein kopfloser Mann, aber mit Rauschebart, um ihn herum schweben in einer Luftblase diverse Dinge (ein Kopf u. a.).
Der Beginn mit „Right Through Me“ ist dümpelt so vor sich hin. Hohe Gitarren, säuselnde Gesänge. Der nächste Song ist da schon anders, „Prodigy Composers“. Etwas schneller. Eher im Pop-Bereich als rockig. Die Gitarren und Drums kommen punkiger. „Ghostwriter“ folgt und auch dieser geht für meine Begriffe eher als Pop durch. Hier wird gesungen, dazu ein wenig im Hintergrund gedudelt. Nett, nett. Keine Überraschung bei „Snapshot“. Poppiger Gesang, Gitarren dudeln vor sich hin, das Schlagzeug trommelt taktisch. „In Satellites“ ist eine Ballade, anfangs sehr ruhige Stimme, Gitarren sehr leise und kaum herauszuhören. Ein wenig schneller geht es später zur Sache. Nettes Liedchen. „Intersphere>< Atmosphere“ und „State Of The Divine“ sind dasselbe in Grün wie ihre Vorgänger, Pop-Songs eben. „Soapbubbles In The Rain“ hat mich als Titel neugierig gemacht, aber auch wenig originell. Ein wenig Gitarrenspiel, das Schlagzeug und der Bass gehen leider unter... Die zweite Version von „Prodigy Composers“ ist blechern, anders als Version Nummer Eins, aber nicht besser. Normalerweise freut man sich ja über die Bonus-Tracks, denn sämtliche Akkustik-Songs sind Bonusse. So ganz freue mich nicht...
Das ganze Album besteht aus reinen Pop-Songs. Mit Rock oder gar Hardrock hat es meiner Ansicht nach nur wenig zu tun.
Anspieltipps: Hört mal die Akkustik-Versionen an…
Fazit : Nicht mein Fall, für mich am Thema vorbei.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Right Through Me 2:51
2. Prodigy Composers 4:13
3. Ghostwriter 4:12
4. Snapshot 4:27
5. Early Bird 3:34
6. In Satellites 2:41
7. I Have A Place For You On Google Earth 7:55
8. Interspheres >< Atmospheres 4:44
9. State Of The Divine 3:30
10. Soapbubbles In The Rain 4:45
11. The Far Out Astronaut 3:55
12. Tear Down The Walls 5:43
13. Prodigy Composer (Accoustic) 4:01
14. Masquerade (Accoustic) 4:39
15. Ghostwriter (Accoustic) 4:22
16. Capitall (Accoustic) 3:48
Sandra
Montag, 15. Oktober 2012
KISS - Monster
Album: Monster
Spielzeit: 43:36 min.
Plattenfirma: Universal Music
Veröffentlichung: 05.10.2012
Homepage: www.kissonline.com
Kiss is on fire! Und nach wie vor dick im Geschäft. Und damit meine ich nicht eine Neuauflage des KISS-Sargs für die ganz großen Fans oder irgendwelche Badeschlappen bzw. anderes überflüssiges Merchandise. Sie haben soeben mit der schlicht „The Tour“ betitelten Konzertreise mit MÖTLEY CRÜE ein riesengroßes Ding laufen, haben unlängst eine komplett neu eingespielte Version des Kultalbums „Destroyer“ unters Volk geschmissen und tüten jetzt den Nachfolger zum vielbeachteten „Sonic Boom“ (2009) ein. „Monster“ nennt sich der mittlerweile 20. Studiodreher, der fast pünktlich zum 40-jährigen Bestehen, das nächstes Jahr im Januar gefeiert wird, erschienen wäre.
Und doch hat es ziemlich lange gedauert, bis wir „Monster“ zu Gehör bekommen haben, denn schon im April letzten Jahres begann die Band damit, das Album aufzunehmen, im August 2011 wurde schon der Titel der Platte öffentlich gemacht und eigentlich war der komplette Longplayer schon zum Jahreswechsel fertig und ein Release für das erste Halbjahr angepeilt. Aber jetzt ist es soweit: Paul Stanley, Gene Simmons, Tommy Thayer und Eric Singer haben mit „Monster“ dementsprechend große Erwartungen geweckt, können sie diesen gerecht werden?
Die Vorab-Single „Hell Or Halleluja“ hat schon mal nicht zu leugnendes Potential, um auch in Zukunft im Live-Programm des Vierers präsent zu sein. Eine ordentliche Kurskorrektur in die 70´s ist schon hier auszumachen, die Herren haben also Wort gehalten, denn das haben Paul Stanley und Gene Simmons im Vorfeld immer wieder betont. Was bei den Credits auch sofort ins Auge fällt ist, dass Gitarrist Tommy Thayer an zwei Dritteln dieser 12 Songs beteiligt war und somit sogar Monsterzunge Gene Simmons in den Schatten stellt, der „lediglich“ bei der Hälfte des Liedguts seine Finger im Spiel hatte. Bei sowas muss ich immer an den Film „Rockstar“ denken :-) „Monster“ ist also eine Mannschaftsleistung, auch wenn Drummer Eric Singer nur zu einem Stück etwas beigetragen hat. Bei den Aufnahmen sollen immer alle Beteiligten im Studio zugegen gewesen sein und es wurde laut Band auch nicht mit externen Songwritern gearbeitet.
Nach dem guten Einstieg „Hell Or Halleluja“ gibt es mit „Wall Of Sound“ gleich noch eine auf die Mütze, hier regieren schwere Riffs und die Marschrichtung wird spätestens jetzt klar: „Monster“ soll an die glorreichen Zeiten der Band anknüpfen. Das tun sie auch mit kommenden Hits wie „Freak“, „Eat Your Heart Out“, „Last Chance“ oder der augenzwinkernden Hymne „All For The Love Of Rock And Roll“.
Spätestens nach „Sonic Boom“ war allen klar, dass KISS ihren Platz auf dem Rock-Olymp verteidigen wollen und auch können. Dass mit „Monster“ jetzt auch noch das beste Album der Band im klassischen Sinne seit Jahrzehnten in die Regale gestellt wird, bei dem man sich in die Glanzzeiten zurückversetzt fühlt, konnte aber niemand ahnen. Und das geschieht ganz ohne aufgesetzt zu wirken. Wie hat Gene Simmons einmal gesagt: „Ich glaube, dass die Band ohne Originalmitglieder existieren könnte. Man braucht dazu nur die richtigen Leute mit dem richtigen Gespür für KISS. Irgendwann werden wir diesem Thema ins Auge blicken müssen." Aber wer schreibt dann die ganzen Songs?
WERTUNG:
Trackliste:
1.Hell Or Halleluja
2.Wall Of Sound
3.Freak
4.Back To The Stone Age
5.Shout Mercy
6.Long Way Down
7.Eat Your Heart Out
8.The Devil Is Me
9.Outta This World
10.All For The Love Of Rock & Roll
11.Take Me Down Below
12.Last Chance
Stefan
RECKLESS LOVE - Born To Break Your Heart EP
Band: Reckless Love
Album: Born To Break Your Heart EP
Plattenfirma: Universal Music/Import
Veröffentlichung: 01.10.2012
Homepage: www.recklesslove.com
Die Finnen RECKLESS LOVE polarisieren mit ihrer Mischung aus Pop, Scandi Rock und Glam, soviel ist klar. Aber für die Liebhaber der Combo um Ex-CRASHDIET Shouter Olli Hermann gibt es als kleine Zwischenmahlzeit jetzt eine 8-Track EP. Das zweite Album „Animal Attraction“ ist genau ein Jahr her und das dritte wird wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen. Da kommt „Born To Break Your Heart“ gerade recht.
Neben einem neuen Mix des Titelstücks von Tim Palmer (OZZY, PEARL JAM, u.v.a.) gibt es einige Live Songs und ein paar Unplugged Stücke. Und mittendrin findet sich mit „Push“ der Japan Bonustrack des noch aktuellen Longplayers. „Beautiful Bomb“ vom Debüt sowie „On The Radio“ und „Hot“ von „Animal Attraction“ gibt es als Liveversion und auch Unplugged machen Olli, Pepe (guitar), Jalle (bass) und Hessu (drums) eine gute Figur. „Animal Attraction“, „One More Time“ und das THIN LIZZY Cover „The Boys Are Back In Town“ sind hier auf der Tracklist.
Die „Born To Break Your Heart“ EP glänzt zwar nicht mit neuem Material (was ich mir insgeheim erhofft hatte), aber sie ist trotzdem eine lohnenswerte Geschichte. Für Fans von RECKLESS LOVE ohnehin unerlässlich und für alle anderen eine gute Gelegenheit, einmal in die ungeschminkte Seite der Band einzutauchen.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Born To Break Your Heart (Tim Palmer Mix)
2.Beautiful Bomb (Live)
3.On The Radio (Live)
4.Hot (Live)
5.Push (Outtake From „Animal Attraction“)
6.Animal Attraction (Unplugged)
7.The Boys Are Back In Town (Unplugged)
8.One More Time (Unplugged)
Stefan
Album: Born To Break Your Heart EP
Plattenfirma: Universal Music/Import
Veröffentlichung: 01.10.2012
Homepage: www.recklesslove.com
Die Finnen RECKLESS LOVE polarisieren mit ihrer Mischung aus Pop, Scandi Rock und Glam, soviel ist klar. Aber für die Liebhaber der Combo um Ex-CRASHDIET Shouter Olli Hermann gibt es als kleine Zwischenmahlzeit jetzt eine 8-Track EP. Das zweite Album „Animal Attraction“ ist genau ein Jahr her und das dritte wird wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen. Da kommt „Born To Break Your Heart“ gerade recht.
Neben einem neuen Mix des Titelstücks von Tim Palmer (OZZY, PEARL JAM, u.v.a.) gibt es einige Live Songs und ein paar Unplugged Stücke. Und mittendrin findet sich mit „Push“ der Japan Bonustrack des noch aktuellen Longplayers. „Beautiful Bomb“ vom Debüt sowie „On The Radio“ und „Hot“ von „Animal Attraction“ gibt es als Liveversion und auch Unplugged machen Olli, Pepe (guitar), Jalle (bass) und Hessu (drums) eine gute Figur. „Animal Attraction“, „One More Time“ und das THIN LIZZY Cover „The Boys Are Back In Town“ sind hier auf der Tracklist.
Die „Born To Break Your Heart“ EP glänzt zwar nicht mit neuem Material (was ich mir insgeheim erhofft hatte), aber sie ist trotzdem eine lohnenswerte Geschichte. Für Fans von RECKLESS LOVE ohnehin unerlässlich und für alle anderen eine gute Gelegenheit, einmal in die ungeschminkte Seite der Band einzutauchen.
WERTUNG:
Trackliste:
1.Born To Break Your Heart (Tim Palmer Mix)
2.Beautiful Bomb (Live)
3.On The Radio (Live)
4.Hot (Live)
5.Push (Outtake From „Animal Attraction“)
6.Animal Attraction (Unplugged)
7.The Boys Are Back In Town (Unplugged)
8.One More Time (Unplugged)
Stefan
DANIEL TRIGGER - Infinite Persistance
Band: Daniel Trigger
Album: Infinite Persistance
Spielzeit: 55 min
Plattenfirma: PureRockRecords
Veröffentlichung: 21.09.2012
Homepage: www.danieltrigger.co.uk
DANIEL TRIGGER, zeitweise auch nur als TRIGGER unterwegs, hat seit 1997 insgesamt sieben Alben auf den Markt geworfen. „Infinite Persistance“ ist also sein Achtes. Und – ganz ehrlich – ich habe mich gefragt, wer die sieben bisherigen gekauft hat. Zugegeben, der gute Mann sieht ansprechend aus und macht nette Musik, sowas aus der riesigen Ecke von Melodic bis Hard Rock. Oder wie es das Label ausdrückt; „…glänzt durch ohrwurmlastigen, melodischen Hard Rock…“
Seine Musik soll „an so manche Stadion Rock Ikone der Achtzigerjahre“ erinnern. Damals war ich gerade mal so zwanzig und habe die Konzertsäle und Stadien landauf, landab besucht. Das war jene Zeit, als Bands wie MOLLY HATCHET, DEF LEPPARD, TED NUGENT, MEAT LOAF, MARILLION, SLAUGHTER, AEROSMITH, GUNS’N’ROSES und, und, und tourten. Und natürlich auch BON JOVI oder GOTTHARD, mit denen TRIGGER ebenfalls verglichen wird. Liebe Leute, so geht das aber nicht. Damals wurde auf den Bühnen Rock gespielt!
Sicher, die eine oder andere Ballade war dabei – schliesslich musste man sich den Mädels ja annähern können. Aber das hatte Alles mehr Pfiff, mehr Ecken und Kanten, einfach mehr Power.
DANIEL TRIGGER macht sauber gespielten Melodic Rock. Musikalisch ist das okay, sauber arrangiert, die mehrstimmigen Passagen stimmig. Hat eigentlich schon fast was von der „Partridge Family“ ;-) Immerhin sind die Trigger’s zu dritt, neben Daniel ist noch Frau(?) Sally mit am Mikrofon und Sohnemann (?) Jez am Bass.
Okay, wirklich schlimm ist das Album nicht. Da gibt es jede Menge wertvoller Ansätze. Songparts, welche das Zeug zu mehr hätten.
Es gibt bloody blasting beats, fette Riffs und spannende Basslinien. Manche Nummern setzen am richtigen Ort an, verhungern aber oft auf halbem Weg oder haben Durchgänger.
Was mich aber wirklich stört ist die Qualität des Gesangs. Laut, richtig laut gehört fällt es nicht so auf. Wenn ich dann aber etwas zurück drehe – auch das darf man bei guten Monitoren – dann wird es ziemlich flau. Vor allem Sallys Stimme ist zu dünn, hat zu wenig Energie. Oder das Album ist schwach abgemischt.
Besonders schlecht gelingt das bei „Gemini“. Der fängt zwar fast an wie ZEPPELIN’S „Rock’n’Roll“, macht sich dann auch auf den Weg zum Rocksong – bis Sally mitsingt – leider falsch oder schräg oder ungut. Sorry Guys, die Frau hat eine mittelmässige Stimme und nicht den Ansatz einer Rockröhre.
Wenn DORO schon tot wäre, sie würde sich im Grab umdrehen.
Ansonsten kann man gegen das Album nicht viel sagen. Gerade „Gemini“ gibt im zweiten Teil gut Gas, der Gitarrist zeigt ein hammermässiges Solo…bis zum „wow, wow, shalala“.
Synthetic Celebrity gefällt mir gut, das ist Achtzigerjahre Heavy Metal, stimmlich könnten da fast JOAN JETT und ihre BLACKHEARTS mitröhren.
Rhythmisch sehr cool finde ich „One Way Mirror“, auch „Lay It On The Line“ rockt. Richtig geil ist „Promised Land“. Da springt mich doch schon fast „Black Betty“ von RAM JAM an! Und wieder gibt Dave D’Andrade an seiner Sechssaiterin Vollgas. Der ist überhaupt der Beste auf dem Album. Guter Gitarrenrock braucht einen guten Gitarristen – und den hat DANIEL TRIGGER.
Gute Ansätze, fetziges Material – einfach wie ein noch ungeschliffener Diamant. Vielleicht sollte sich der Junge mit seiner Familie mal nach einem guten Produzenten umsehen. Und er müsste unbedingt die Hände von Balladen lassen – „Last Breath“ ist wirklich Übungsraumniveau. Das haben wir von so vielen Achtziger Bands viel, viel, viel besser gehört. Und das darf auch sein. Ihr wisst schon, wegen der Mädels ;-)
Abschliessend bleibt eine durchzogene Bilanz. Es ist halt schon so; wenn ich mich über eine Rockband mit acht! Alben im Netz schlau machen muss, dann hat sie die Bühnen dieser Welt noch nicht wirklich aufgemischt.
WERTUNG:
Lineup:
Daniel Trigger – Vocals, Keys, Bass
Sally Trigger – Vocals
Jez Trigger – Bass
Adam Bennet – Bass
Dave D’Andrade – Guitars
Jerry Sadowski – Drums
Trackliste:
1. Sell My Soul
2. Losing my Faith
3. Alone Tonight
4. Rain
5. Breathe Again
6. Gemini
7. Synthetic Celebrity
8. One Way Mirror
9. Promised Land
10. Lay It on the Line
11. Pendulum
12. Last Breath
Danny
Album: Infinite Persistance
Spielzeit: 55 min
Plattenfirma: PureRockRecords
Veröffentlichung: 21.09.2012
Homepage: www.danieltrigger.co.uk
DANIEL TRIGGER, zeitweise auch nur als TRIGGER unterwegs, hat seit 1997 insgesamt sieben Alben auf den Markt geworfen. „Infinite Persistance“ ist also sein Achtes. Und – ganz ehrlich – ich habe mich gefragt, wer die sieben bisherigen gekauft hat. Zugegeben, der gute Mann sieht ansprechend aus und macht nette Musik, sowas aus der riesigen Ecke von Melodic bis Hard Rock. Oder wie es das Label ausdrückt; „…glänzt durch ohrwurmlastigen, melodischen Hard Rock…“
Seine Musik soll „an so manche Stadion Rock Ikone der Achtzigerjahre“ erinnern. Damals war ich gerade mal so zwanzig und habe die Konzertsäle und Stadien landauf, landab besucht. Das war jene Zeit, als Bands wie MOLLY HATCHET, DEF LEPPARD, TED NUGENT, MEAT LOAF, MARILLION, SLAUGHTER, AEROSMITH, GUNS’N’ROSES und, und, und tourten. Und natürlich auch BON JOVI oder GOTTHARD, mit denen TRIGGER ebenfalls verglichen wird. Liebe Leute, so geht das aber nicht. Damals wurde auf den Bühnen Rock gespielt!
Sicher, die eine oder andere Ballade war dabei – schliesslich musste man sich den Mädels ja annähern können. Aber das hatte Alles mehr Pfiff, mehr Ecken und Kanten, einfach mehr Power.
DANIEL TRIGGER macht sauber gespielten Melodic Rock. Musikalisch ist das okay, sauber arrangiert, die mehrstimmigen Passagen stimmig. Hat eigentlich schon fast was von der „Partridge Family“ ;-) Immerhin sind die Trigger’s zu dritt, neben Daniel ist noch Frau(?) Sally mit am Mikrofon und Sohnemann (?) Jez am Bass.
Okay, wirklich schlimm ist das Album nicht. Da gibt es jede Menge wertvoller Ansätze. Songparts, welche das Zeug zu mehr hätten.
Es gibt bloody blasting beats, fette Riffs und spannende Basslinien. Manche Nummern setzen am richtigen Ort an, verhungern aber oft auf halbem Weg oder haben Durchgänger.
Was mich aber wirklich stört ist die Qualität des Gesangs. Laut, richtig laut gehört fällt es nicht so auf. Wenn ich dann aber etwas zurück drehe – auch das darf man bei guten Monitoren – dann wird es ziemlich flau. Vor allem Sallys Stimme ist zu dünn, hat zu wenig Energie. Oder das Album ist schwach abgemischt.
Besonders schlecht gelingt das bei „Gemini“. Der fängt zwar fast an wie ZEPPELIN’S „Rock’n’Roll“, macht sich dann auch auf den Weg zum Rocksong – bis Sally mitsingt – leider falsch oder schräg oder ungut. Sorry Guys, die Frau hat eine mittelmässige Stimme und nicht den Ansatz einer Rockröhre.
Wenn DORO schon tot wäre, sie würde sich im Grab umdrehen.
Ansonsten kann man gegen das Album nicht viel sagen. Gerade „Gemini“ gibt im zweiten Teil gut Gas, der Gitarrist zeigt ein hammermässiges Solo…bis zum „wow, wow, shalala“.
Synthetic Celebrity gefällt mir gut, das ist Achtzigerjahre Heavy Metal, stimmlich könnten da fast JOAN JETT und ihre BLACKHEARTS mitröhren.
Rhythmisch sehr cool finde ich „One Way Mirror“, auch „Lay It On The Line“ rockt. Richtig geil ist „Promised Land“. Da springt mich doch schon fast „Black Betty“ von RAM JAM an! Und wieder gibt Dave D’Andrade an seiner Sechssaiterin Vollgas. Der ist überhaupt der Beste auf dem Album. Guter Gitarrenrock braucht einen guten Gitarristen – und den hat DANIEL TRIGGER.
Gute Ansätze, fetziges Material – einfach wie ein noch ungeschliffener Diamant. Vielleicht sollte sich der Junge mit seiner Familie mal nach einem guten Produzenten umsehen. Und er müsste unbedingt die Hände von Balladen lassen – „Last Breath“ ist wirklich Übungsraumniveau. Das haben wir von so vielen Achtziger Bands viel, viel, viel besser gehört. Und das darf auch sein. Ihr wisst schon, wegen der Mädels ;-)
Abschliessend bleibt eine durchzogene Bilanz. Es ist halt schon so; wenn ich mich über eine Rockband mit acht! Alben im Netz schlau machen muss, dann hat sie die Bühnen dieser Welt noch nicht wirklich aufgemischt.
WERTUNG:
Lineup:
Daniel Trigger – Vocals, Keys, Bass
Sally Trigger – Vocals
Jez Trigger – Bass
Adam Bennet – Bass
Dave D’Andrade – Guitars
Jerry Sadowski – Drums
Trackliste:
1. Sell My Soul
2. Losing my Faith
3. Alone Tonight
4. Rain
5. Breathe Again
6. Gemini
7. Synthetic Celebrity
8. One Way Mirror
9. Promised Land
10. Lay It on the Line
11. Pendulum
12. Last Breath
Danny
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