Freitag, 6. März 2015

DESTINY - Time

Band: Destiny
Album: Time
Spielzeit: 46:56 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma:  Power Prog
Veröffentlichung: 12.02.2015
Homepage: www.facebook.com/destinybandcr

Mal wieder wird ein weißer Fleck auf der Metallandkarte geschlossen. Die Jungs von DESTINY kommen aus Costa Rica und veröffentlichen dieser Tag ihr Debütalbum „Time“ über Power Prog. Aus Costa Rica kannte ich bislang noch keine Band, schön das sich das nun ändert.
2013 gegründet eifert man den großen Vorbildern wie ANGRA, STRATOVARIUS, HELLOWEEN oder GAMMA RAY nach, heißt also wir bekommen hier europäisch geprägten Melodic Power Metal auf die Ohren.
Ob wir es hier mit einem neuen Stern am Genrehimmel oder mit einem weiteren Mitläufer zu tun haben, klären wir nun in der Rezi.
Mit dem Videotrack „Destiny“ wird die Scheibe eröffnet und direkt zu Beginn wird die Marschrichtung schnell klar, schneller Power Metal, der mit ordentlich Keyboardunterstützung daher kommt und sehr schnell an die schon angesprochenen Vorbilder erinnert. Der Gesang bewegt sich im angenehmen, hohen Bereich mit rauem Touch, der Refrain packt einen sofort und auch sonst macht man hier nicht viel falsch!
Noch ein Ticken eingängiger ist dann das anschließende „Fallen Angel“ welches sich eher im Midtempobereich aufhält und bei dem der Gesang öfters mal aus dem gewohnten Muster ausbricht und schön aggressiv aus den Boxen kommt.
Hochgeschwindigkeitsfreaks kommen dann bei „Time“ voll auf ihre Kosten. Eine Nummer die man sich auch gut auf einem frühen HELLOWEEN Album vorstellen kann.
Das folgende „I saw an Angel cry“ braucht dann zwar ein bisschen um in Fahrt zu kommen und ist auch wieder im langsamen Midtempobereich angesiedelt, zündet dann aber beim Refrain umso mehr und setzt sich relativ schnell in den Gehörgängen fest.
Gewinner des Mittelteils ist aber ganz klar das flotte, melodische und überlange „Into Black Horizon“ welches einen wunderbar unterhält und mit vielen Wendungen überrascht.
Das HELLOWEEN Cover „I want out“ gibt es natürlich schon x mal und gehört fast schon zum Standard jeder guten Metalcoverband, von daher gehe ich hier mal gepflegt drüber weg, wesentlich interessanter sind dann schon die beiden abschließenden Nummern, die Halbballade „Nothing Last Forever“ und „Fallen Angel“ welche zeigen das mit den Jungs von DESTINY auf jeden Fall in Zukunft zu rechnen ist!

Anspieltipps:

Mit “Destiny”, “Fallen Angel”, “Time”, “Black Horizon” sowie “Fallen Angel” macht ihr hier nicht viel falsch.

Fazit :

In der Summe kann das Debütalbum der Jungs von DESTINY auf jeden Fall begeistern und ist mit Sicherheit eine lohnende Anschaffung für alle Fans des Genre die sich auch mal etwas im Underground aufhalten wollen und vielleicht nach DER nächsten aufstrebenden Band suchen. DESTINY haben dazu auf jeden Fall das Potential und starten aus dem fernen Costa Rica einen Angriff auf die Großen des Genre!

WERTUNG:






Trackliste:

01. Destiny
02. Fallen Angel
03. Time
04. I saw an Angel cry
05. Forgive but not Forget
06. Into Black Horizon
07. I want out (Helloween Cover)
08. Nothing Last Forever
09. Fallen Angel (Feat. Roberto Tiranti)

Julian

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