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Freitag, 22. Juli 2016

PSYCHOPRISM - Creation

Band: Psychoprism
Album: Creation
Spielzeit: 59:09 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 22.07.2016

Wir hatten lange keinen Newcomeralarm mehr hier bei Rock-Garage! Das ändert sich nun mit dem Debütalbum „Creation“ der US Metalband PSYCHOPRISM. Die Jungs bringen dieser Tage ihr Debütalbum über die Genrespezialisten Pure Steel Records heraus.
Geboten werden soll dem geneigten Hörer waschechter US Metal der späten 80iger Jahre der recht häufig an so Bands wie CRIMSON GLORY oder LORDSBANE erinnert.
Fans dieser Band und Spielart sollten nun also mal genau weiterlesen ob sie hier einen neuen Geheimtipp entdecken können.
Mit der atmosphärischen Einleitung „Alpha“ beginnt das Werk bevor uns schon der Titeltrack „Creation“ entgegen tönt. Und die Vorabinfos haben nicht gelogen, hier wird der US Metal wirklich sofort sichtbar, inklusive hohem Gesang der für das Genre so typisch ist und von den Fans geliebt wird. Ansonsten kommt der Song gut auf den Punkt und ist, typisch Titeltrack, direkt der erste Anspieltipp der Scheibe!
Das anschließende „Shockwaves“ braucht dann ein bisschen um in Fahrt zu kommen, tönt dann aber ganz ordentlich aus den Boxen ohne komplett zu überzeugen wie der tolle Vorgänger.
Nachdem dem in die gleiche Kerbe schlagenden „The Acclaimed“ geht dann bei „Chronos“, „Friendly Fire“ und vor allem „Against the Grain“ so richtig die Qualitätssonne auf! Alle Nummern fräsen sich direkt in die Gehirnwindungen und bleiben dort ohne Probleme lange haften!
Da kann das anschließende „The Wrecker“ nicht ganz mit halten, von einem schlechten Track können wir hier aber auch definitiv nicht sprechen.
Bliebe dann noch das abschließende „Stained Glass“ und hier mixen die Jungs den US Metal wieder so schön mit melodischen Anteilen das es eine wahre Freude ist zu zuhören.
Somit kommt ein tolles Debütalbum zu einem Ende, welches man vermutlich nicht auf der Rechnung hatte!

Anspieltipps:

Empfehlen kann ich euch hier auf jeden Fall “Creation”, “Chronos“, “Friendly Fire“, “Against the Grain“ sowie “Stained Glass”.

Fazit :

Mit ihrem Debütalbum “Creation” hinterlassen die Jungs von PSYCHOPRISM auf jeden Fall mal direkt eine ordentliche Duftmarke im US Metalgenre! Man klingt schön modern ohne die guten alten 80iger zu sehr aus den Augen zu verlieren, hat einige starke Tracks im Gepäck und auch gesanglich ist hier alles im grünen Bereich.
Somit kann man hier von einem gelungenen, starken Debütalbum sprechen, welches ich Genrekennern nur ans Herz legen kann!
Eine höhere Note spare ich mir fürs nächste Album auf, da ich mir sicher bin das die Band sich noch richtig schön steigern kann.

WERTUNG:




Trackliste:

01. Alpha
02. Creation
03. Shockwaves
04. The Acclaimed
05. Chronos
06. Friendly Fire
07. Against the Grain
08. Defiance
09. The Wrecker
10. Stained Glass

Julian

Freitag, 24. Juni 2016

WIDOW - Carved in Stone

Band: Widow
Album: Carved in Stone
Spielzeit: 49:53 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 24.06.2016
Homepage: www.widowusa.com

Fünf Jahre nach dem letzten Album „Life's Blood“ REZI holen die US Metaller von WIDOW zum nächsten Schlag mit dem Namen „Carved in Stone“ aus. Angeführt von den beiden Masterminds John E. Wooten IV und Cristof Bennett präsentiert man uns erneut die bandeigene Mischung aus Hard Rock amerikanischer Machart mit feinem Old School Metal.
Sehr produktiv sind die Jungs zwar nicht, das neue Album ist das fünfte in 13 Jahren, aber solange gute Songs dabei herauskommen kann uns das ja egal sein!
Als Opener fungiert „Burning Star“ welches erstmal angenehm ruhig mit cleanen Gitarren beginnt. Nach ca. einer Minute wandelt sich das Ganze aber hin zu einem straighten Midtempotrack der mit seinem treibenden Drums und den satten Riffs schnell den Weg in unsere Gehörgänge findet. Dazu passt der catchy Chorus wie die Faust aufs Auge. Eine runde Sache also als Opener!
Der Titeltrack „Carved in Stone“, „Another Time and Place“ sowie „Wisdom“ die als nächstes folgen sind dann nochmal eine Spur eingängiger und wandern daher auch ohne großartig nachzudenken direkt auf unsere Hitliste.
Die Ballade „Time on your Side“ kann dann leider so gar nicht überzeugen und auch die anschließenden „Borrowed Time“ und „And we are One“ kommen nicht so richtig in Fahrt. Der Mittelteil ist daher eher durchschnittlicher Natur, hoffen wir das der Rest wieder besser wird?
Ja, an der Qualitätsfront kann auf jeden Fall direkt Entwarnung gegeben werden, „Anomaly“ rockt wieder ganz ordentlich aus den Boxen, das schön abwechslungsreiche „Live by the Flame“ ist dann wieder ein kleiner Hit geworden und beim schnellen „Of the Blood we blind“ kann man dann nicht anders als mit dem ganzen Körper so richtig schön mitzugehen!
Und da auch die beiden letzten Nummern „Nighttime Turn“ und „Let it burn“ eher zu der besseren Sorte gehören, können wir abschließend dann doch ein sehr zufriedenstellendes Fazit ziehen. Wenn da nicht der sehr dürftige Mittelteil gewesen wäre...

Anspieltipps:

Mit “Burning Star”, “Carved in Stone”, “Another Time and Place”, “Wisdom”, “Live by the Flame” sowie “Of the Blood we blind” bekommt ihr hier den besten Eindruck!

Fazit :

Eigentlich ist bei dem neuen Werk von WIDOW alles in Butter! Die Songs sind größtenteils richtig stark, die Produktion ist ordentlich und der Zugang zur Platte ist schnell gefunden. Leider ist das Wort eigentlich immer ein Zeichen dafür das dann doch irgendetwas nicht passt. So auch hier, denn im Endeffekt fehlt hier DER Überhit der die Scheibe einfach ausmacht und der recht durchschnittliche Mittelteil tut dann sein übriges dazu bei, das wir hier “nur” eine starke Leistung zu vermelden haben!
Empfehlenswert für Fans der Band und des Genre ist die Scheibe aber auf jeden Fall.

WERTUNG:





Trackliste:

01. Burning Star
02. Carved in Stone
03. Another Time and Place
04. Wisdom
05. Time on your Side
06. Borrowed Time
07. And we are One
08. Anomaly
09. Live by the Flame
10. Of the Blood, we blind
11. Nighttime Turn
12. Let it burn

Julian

Freitag, 10. Juni 2016

OMEN - Hammer Damage

Band: Omen
Album: Hammer Damage
Spielzeit: 43:34 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 27.05.2016

Das wir DAS noch erleben dürfen! Die US Metallegende OMEN kehren 13 Jahre nach ihrem letzten offiziellen Album „Eternal Black Dawn“ mit einem neuen Studioalbum auf die Metalbühne zurück! Das gute Stück hört auf den Namen „Hammer Damage“ und erscheint wie passend bei den Fachmännern und Frauen von Pure Steel Records. Meiner Meinung nach absolut das richtige Label für die Jungs. Apropos Jungs, für den leider viel zu früh verstorbenen Ur Sänger J.D Kimball steht Kevin Goocher (PHANTOM X) wieder hinter dem Mikro, er war schon mal von 1998 bis 2009 dort zu finden, und wie eh und je ist Gitarrengott Kenny Powell präsent.
So, genug der schnöden Infos, schauen wir mal wie OMEN anno 2016 klingen? Als Opener fungiert der Titeltrack „Hammer Damage“ Hmm direkt zu Beginn fällt auf das die Produktion etwas schwach auf der Brust ist, vor allem der dünne Schlagzeugsound ist echt mies! Was ist denn da passiert? Der Track an sich ist ein Standardmidtempotrack der nun auch nicht richtig mitreißen kann.
Nach dieser ersten Enttäuschung folgt mit „Chaco Canyon“ direkt die Nächste denn auch hier regiert eher Mittelmaß!
Bislang fehlt ein wenig die epische Note die OMEN früher so stark gemacht haben, mal schauen ob uns diese bei den nächsten Nummern begegnet?
„Cry Havoc“ ist auf jeden Fall schon mal eine deutliche Spur eingängiger und besser als die laschen Openersongs. Richtige Perlen folgen dann aber danach mit „Eulogy for a Warrior“, „Knights“ und „Hellas“. Hier geht es mal epischer, mal metallischer und eingängiger zur Sache und hier bekommen die alten Fans zum ersten Mal was sie sich erhofft hatten, OMEN pur!
Aber, so gut die letzten Stücke waren, so mittelmäßig und durchschnittlich sind dann leider wieder die folgenden drei Songs. Hier bleibt irgendwie nichts richtig hängen und die Teile rauschen leider ziemlich an einem vorbei.
Insgesamt bleibt also doch Enttäuschung nach dem verklingen des letzten Tons im Ohr des Hörers hängen.

Anspieltipps:

Hier kann ich euch “Cry Havoc”, “Eulogy for a Warrior”, “Knights” und “Hellas” am ehesten ans Herz legen.

Fazit :

Tja leider muss ich sagen haben OMEN mit ihrem ersten Lebenszeichen nach so langer Zeit noch nicht ganz zu alter Stärke zurückgefunden! Der Mittelteil ist zwar richtig geil geraten, aber gerade der Anfang und auch der letzte Abschnitt bestehen eher aus durchschnittlichen Stücken und dazu kommt noch der schrecklich dünne Schlagzeugsound der absolut keinen Bums hat!
Es reicht damit leider nur für durchschnittliche 5,5 Punkte, schade!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Hammer Damage
02. Chaco Canyon
03. Cry Havoc
04. Eulogy for a Warrior
05. Knights
06. Hellas
07. Caligula
08. Era of Crisis
09. A.F.U

Julian

Freitag, 13. Mai 2016

SAVIOR FROM ANGER - Temple of Judgment

Band: Savior from Anger
Album: Temple of Judgment
Spielzeit: 48:01 min
Stilrichtung: US Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 29.04.2016

Das letzte Album „Age of Decandence“ REZI der Italiener von SAVIOR FROM ANGER war fast noch ein Ein Mann Projekt von Mastermind Mark Ryal der damals sowohl den Gesang als auch viele der Instrumente selbst übernahm. Nun ist das Ganze aber erheblich gewachsen und gipfelte im neuen Album „Temple of Judgment“. Gut so, denn das letzte Album krankte doch etwas an der unterschiedlichen Songqualität. Wie schon angesprochen hat sich Mark dieses Mal musikalische Unterstützung in Form von neuen Bandmitgliedern gesucht. Niemand geringeres als Ex SLEEPY HOLLOW, Ex MIND ASSASIN Sänger Bob Mitchell und Michael Kusch der für die Schlagzeugarbeit und die Produktion verantwortlich war verstärkt nun Marks Team.
Mal schauen ob dies die Songqualität verbessern konnte, als Opener hören wir „Across the Sea“. Hier bekommen wir durchschnittliche Kost serviert, welche auch so auf dem Vorgängeralbum hätte stehen können. Der größte Unterschied ist natürlich der hohe, gewöhnungsbedürftige Gesang von Neusänger Bob den man entweder mag oder hasst.
Mal schauen ob uns „In the Shadows“ mehr begeistern kann? Ja definitiv hier fährt man mal eine schöne, melodische Nummer auf die sich direkt in den Ohren des Zuhörers festsetzt, na also es geht doch!
Und schau mal da auch „Bright Darkness“ kann direkt überzeugen, das hätte ich den Jungs jetzt nicht zugetraut das man zwei Ohrbomben direkt hintereinander hat.
Nach dem kleinen Durchhänger „The Eye“ kommt man mit dem knackigen „Thunderheads“ wieder besser aus den Hüften und lädt den geneigten Fan zum mitbangen ein. Ganz anders, nämlich wieder wesentlich melodischer kommt dann „Chosen Ones“ aus den Boxen und auch „The Calling“ weiß dann im Anschluss zu begeistern.
Bis jetzt bin ich ja echt sehr positiv überrascht, hätte ich doch den Jungs so eine Leistungssteigerung im Vergleich zur letzten Scheibe nicht zugetraut!
Mal sehen wie es weitergeht, und upps ich werde dann direkt das nächste Mal überrascht hat man doch mit „Starlight“ direkt im Anschluss eine waschechte, wenn auch etwas kitschige, Ballade am Start, welche ich SO der Band auch nicht zugetraut hätte.
Wesentlich metallischer geht es dann wieder bei den nächsten Songs zu, wobei hier der abschließende Titeltrack „Temple of Judgement“ ganz klar als Gewinner durchs Ziel geht und somit ein Album zu Ende geht welches mich definitiv überrascht hat!

Anspieltipps:

Dieses Mal habe ich hier “In the Shadows”, “Bright Darkness”, “Starlight” und “Temple of Judgement” für euch.

Fazit :
Schön wenn man wirklich noch so schön überrascht wird von einer Band! Nach dem Opener habe ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet und mich auf einen Verriss eingestellt, aber die runderneuerten SAVIOR FROM ANGER belehren mich ganz schnell eines besseren und überzeugen im weiteren Verlauf dermaßen das ich echt begeistert bin und diese Scheibe jedem US Power Metal Fan ans Herz legen kann der vielleicht auch mal etwas über den Tellerrand hinausschaut. Denn eins ist klar mit Oldschool Metal hat das Ganze hier definitiv nichts zu tun!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Across the Sea
02. In the Shadows
03. Bright Darkness
04. The Eye
05. Thunderheads
06. Chosen Ones
07. The Calling
08. Starlight
09. The Eyes open wide
10. Repentence
11. Temple of Judgment

Julian

Mittwoch, 17. Februar 2016

SLEEPY HOLLOW - Tales of Gods and Monsters

Band: Sleepy Hollow
Album: Tales of Gods and Monsters
Spielzeit: 49:34 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 19.02.2016
Homepage: www.sleepyhollowmetal.com

Fast auf den Tag genau vor drei Jahren veröffentlichten die US Metaller SLEEPY HOLLOW ihr letztes Album „Skull13“ REZI. Das Album gefiel damals auf jeden Fall, sehr gewöhnungsbedürftig war aber der Gesang von Urfronter Bob Mitchell. Dieser ist nun auf dem neuen, mir vorliegenden Album, „Tales of Gods and Monsters“ nicht mehr an Bord und wurde ersetzt durch Ex ALTAR OF DRAGON Sänger Chapel Stormcrow. Dieser hat eine wesentlich tiefere Tonlage die das ein oder andere Mal sehr stark an CANDELMASS erinnern. Ansonsten hat sich stilistisch nicht viel geändert, man pflegt immer noch den etwas düsteren angehauchten US Metal.

Als Opener fungiert „Black Horse Named Death“. Mit wuchtigen Schlagzeugspiel geht der Song schnurstracks nach vorne. Kurz darauf setzt der neue Sänger Chapel ein, dessen Röhre wesentlich tiefer ist als die seines Vorgängers und es entwickelt sich ein, eigentlich typischer US Metalsong der mit einem schmissigen Chorus daherkommt. Als Anheizer ist das Ganze auf jeden Fall sehr gut gewählt!
In genau dem gleichen Fahrwasser spielt dann „Sons of Osiris“ obwohl man hier nicht ganz so zwingend vorgeht wie beim Vorgänger.

Nach dem Zwischenstück „Alone in the Dark“ haben wir dann mit „Bound by Blood“ den nächsten Anspieltipp zu vermelden. Hier werden sich US Metalfans direkt zu Haus fühlen, das verspreche ich euch!
Das fast schon nach Doom Metal tönende „On Blackened Seas“ kann dann als nächstes so richtig punkten, danach kommt dann erstmal lange, lange nichts wirklich durchschlagkräftiges mehr bevor man dann mit den beiden letzten Songs „Time Traveller“ und „Shadowlands“ doch noch zwei ganz ordentliche Nummern parat hat. Insgesamt finde ich das Songmaterial aber schwächer als auf dem letzten Album.

Anspieltipps:

Hier seit ihr auf jeden Fall mit “Black Horse Named Death”, “Bound by Blood”, “On Blackened Seas” sowie “Time Traveller” am Besten aufgehoben.

Fazit :

SLEEPY HOLLOW erbringen auf ihrem neuen Album eine solide Leistung. Leider bleibt das Songmaterial doch hinter dem des letzten Albums zurück, so das einige Songs, gerade in der zweiten Hälfte, doch ziemlich an einem vorbeirauschen, An dem Gesang vom neuen Fronter Chapel liegt es definitiv nicht denn der ist ordentlich und passt zum düsteren US Metal der Jungs.
Für Genrefans ist die Scheibe bestimmt interessant, eine solide Leistung ist ja auch berücksichtigenswert, für mehr langt es aber dieses Mal nicht!

WERTUNG:




Trackliste:

01. Black Horse Named Death
02. Sons of Osiris
03. Alone in the Dark
04. Bound by Blood
05. Goddess of Fire
06. On Blackened Seas
07. Baphomet
08. Creation Abomination
09. Shapeshifter
10. Time Traveller
11. Shadowlands

Julian

Freitag, 27. November 2015

CHASTAIN - We bleed Metal

Band: Chastain
Album: We bleed Metal
Spielzeit: 44:51 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 06.11.2015
Homepage: www.myspace.com/chastainofficial

US Metal Freaks dürften bei dem Namen CHASTAIN feuchte Augen bekommen! Die Band ist seit 1984 aktiv und hat, angeführt von den beiden Bandmasterminds Gitarrist David T Chastain und Frontröhre Leather Leone bis heute unzählige Alben auf den Markt gebracht. Unter anderen so Bombenalben wie „Ruler of the Wasteland“ oder „The Voice of the Cult“.
Nun bringt die Band über das deutsche Label Pure Steel Records ihr neues, zehntes Album „We bleed Metal“ heraus. Und der Name ist Programm! Denn die rauchige Stimme von Leather sowie das markante-düstere Riffing von David schreien zu jeder Sekunde METAL POWER PUR.
Mit dem Titeltrack „We bleed Metal“ wird der US Metal Wahnsinn eröffnet. Und hier zeigt Leather welch geile Metalröhre sie besitzt! Dazu noch die messerscharfen Riffs von David und ein eingängiger Chorus fertig ist der perfekte Opener. Starker Beginn!
Und die wilde Fahrt geht mit „All Hail the King“ direkt weiter, schnell und kompromisslos ballert man sich durch die Nummer, ein Fest für die Nackenmuskeln würde ich sagen. So langsam kommen alle Körperteile hier auf Betriebstemperatur!
Und diese wird auch bei den nächsten Tracks nicht so wirklich abkühlen, denn die beiden Stampfer „Against all the Gods“ und „Search Time for you“ fügen sich ebenso gut ins bisherige Soundgefüge ein wie der folgende Hochgeschwindigkeitsbrecher „Don't trust tomorrow“.
Sehr oldschool ist der in der Mitte angesiedelte Banger „I'am a Warrior“ geworden. Ich glaube live dürfte die Nummer ziemlich abgehen, schon auf Platte kann man sich deren Charme nicht entziehen. Ein Fest für die Genrefans!
Nachdem es bei „Evolution of Terror“ nochmal US Metal Business as usual gibt finden wir bei „The Last ones alive“ zum ersten Mal auch etwas ruhigere Töne, die gerade Leather auch sehr gut zu Gesicht stehen. Die Nummer schafft es auf jeden Fall wieder direkt einen in den Bann zu ziehen.
Da auch der Abschlusssong „Secrets“ ganz ordentlich gelungen ist, obwohl man hier das erste Mal leicht schwächelt, kann man hier glaube ich von einer wirklich triumphalen Rückkehr der US Metalrecken CHASTAIN sprechen, well done!

Anspieltipps:

Hier kann ich euch ganz klar “We bleed Metal”, “All Hail the King”, “Against all the Gods” , “I'am a Warrior” sowie “The Last ones alive” nennen.

Fazit :

Das mit den feuchte Augen bekommen zu Beginn meiner Rezi kann ich auch zum Ende der Rezi so stehen lassen! CHASTAIN feiern hier wirklich eine triumphale Rückkehr und liefern mit Sicherheit ihre stärkste Veröffentlichung seit Jahren ab.
Genrefans kommen hier absolut auf ihre Kosten, und deswegen gibt es auch von mir vollkommen verdient eine Benotung in unseren Topbereich.
Absolute Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

WERTUNG:






Trackliste:

01. We bleed Metal
02. All Hail the King
03. Against all the Gods
04. Search Time for You
05. Don't trust tomorrow
06. I am a Warrior
07. Evolution of Terror
08. The Last Ones Alive
09. Secrets

Julian

Freitag, 9. Oktober 2015

POWER THEORY - Driven by Fear

Band: Power Theory
Album: Driven by Fear
Spielzeit: 38:22 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma:Pure Steel Records
Veröffentlichung: 09.10.2015

Die US Metaller von POWER THEORY sind so etwas wie die alte Garde des deutschen Labels Pure Steel Records. Bereits seit ihrem Debütalbum „Out of the Ashes...“ aus dem Jahre 2011 stehen die Jungs dort unter Vertrag. Und nun erscheint auch dort ihr neues, drittes Album „Driven by Fear“.
Aber nicht nur ein neues Album haben die Jungs rund um Mastermind Rob Ballinger (Gitarre) im Gepäck, nein mit Jeff Rose (METADOX, Ex LIVESAY) hat man auch einen neuen Sänger der den US Metalsongs den kraftvollen, aggressiven Touch verleiht.
Produziert wurde das Album übrigens von ACCEPT Bassist Peter Baltes. Dies aber nur als Randnotiz, starten wir nun mit dem Albumopener „Spinstress“. Und hier wird nicht lange gefackelt, sondern es gibt direkt einen melodischen, schnellen Melodic US Metal Track auf die Ohren, der sofort ins Blut übergeht!
Mit dem druckvollen „Long Hard Road“ und dem Titeltrack „Driven by Fear“ hat man dann gleich zwei weitere Ohrbomben in der Hinterhand, die jedem Fan der Spielart begeistern sollten. Geiler Scheiß, echt!
Und auch der Rest der neun Tracks ist eigentlich recht schnell erzählt, denn schlechte Songs findet man in der Folge auch nicht, im Gegenteil mit dem kraftvollen, epischen „Dark Eagle“, dem melodischen „Don't think twice“, dem rockigen, flotten „Cut & Run“ hat man weitere Mördertracks in der Hinterhand und selbst das kurze Instrumental „Break the Glass“ hat dazwischen irgendwie seine Berechtigung.
Mit dem überlangen Abschlusstrack „Beyond Tomorrow/After the Fall“ findet man dann auch das perfekte Ende und lässt mich etwas ungläubig zurück, denn das letzte Album der Jungs war zwar stark, ein so geniales neues Album hätte ich ihnen aber nicht zugetraut.

Anspieltipps:

“Spintress”, “Long Hard Road”, “Driven by Fear”, “Dark Eagle” sowie “Cut & Run“ sind hier die prägendsten Nummern.

Fazit :

Welch schöne Überraschung haben uns die Jungs von POWER THEORY hier mit ihrem neuen Album bereitet! Ich bin eigentlich nicht so DER US Metalfan, aber auf ihrem neuen Werk lässt die Band zwar schön die Traditionen des Genres schön hochleben, versäumt es aber zu keiner Zeit neue, melodische Strukturen einzubauen die die Songs zu einem wahren Hörgenuss werden lassen. Auch der neue Sänger passt wunderbar zur Mucke. Einzig die armselige Spielzeit ist ein Grund für leichte Kritik, aber ansonsten ist hier alles erste Sahne und Genrefans können hier absolut bedenkenlos zuschlagen!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Spinstress
02. Long Hard Road
03. Driven by Fear
04. Truth shall set you free
05. Dark Eagle
06. Break the Glass
07. Don't think twice
08. Cut & Run
09. Beyond Tomorrow/After the Fall

Julian