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Freitag, 19. August 2016

GLORYFUL - End of the Night

Band: Gloryful
Album: End of the Night
Spielzeit: 45:21 min
Stilrichtung: Heavy/Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 26.08.2016
Homepage: www.gloryful.net

„End of the Night“ heißt das 3. Album der deutschen Metalhoffnungsträger von GLORYFUL welches die Legende von Sedna und die Geschichte Captain McGuerkin weiterführt. Stilistisch hat sich natürlich gar nichts im Vergleich zu den beiden ersten Alben geändert und das ist auch gut so! Schließlich begeisterten uns die Jungs rund um Sänger Johnny La Bomba und Gitarrist Jens Basten speziell auf dem letzten Album „Ocean Blade“ mit ihrer erdigen Spielweise.
Für den Mix und das Mastering konnte erneut Charles Greywolf von POWERWOLF gewonnen werden.
Da wir hier ja von einer Art Konzeptalbum sprechen steht zu Beginn der Scheibe das Intro, passend betitelt mit „Intro: Dawn of the Raven King“ welches stimmungsvoll in die Scheibe einleitet. Anschließend gibt es den schon bekannten Videotrack „This Means War“ auf die Ohren wo man als Fan direkt die Vollbedienung GLORYFUL bekommt! Knallharte Riffs, Power und ein mehrstimmiger Gesang mit geilen Ahu Schreien ala 300. Perfekt für die nächste Livesetliste der Jungs!
„The Glorriors“ geht dann ebenfalls absolut in Ordnung und bietet dem geneigten Fan was er braucht.
Der Midtemposong „Hail to the King“ im Anschluss sowie das schnelle Doublebassgewitter „Heart of Evil“ können dann nicht komplett überzeugen, vor allem erst genannter Song ist eher Durchschnittsware.
Besser macht man es dann wieder bei „For Victory“, obwohl auch hier eher Midtempo angesagt ist bietet die Nummer genug Abwechslung um den geneigten Hörer gut bei der Stange zu halten und zu begeistern.
In bester Tradition von „Black Legacy“ ertönt dann der Titeltrack „End of the Night“ wo der gute Johnny auch mal zeigt das er nicht nur mächtig losbrüllen sondern auch gefühlvoll unterwegs sein kann. Tolle Lagerfeuerromantik mit Akustikgitarren!
Die letzten drei Tracks bieten dann keine große Überraschungen mehr und bieten gewohnte Qualität ala GLORYFUL die mal mehr mal weniger zündet.
Gewinner dieses letzten Abschnitts ist ganz klar das abschließende „Rise of the Sacred Star“ welches wieder traditionell wie auch abwechslungsreich aus den Boxen kommt.

Anspieltipps:

Für mich sind “This Means War”, “The Glorriors”, “For Victory”, „End of the Night“ und “Rise of the Sacred Star” ganz klar die hier hervorstechenden Songs.

Fazit :

GLORYFUL bleiben ihrem Stil absolut treu und das ist auch gut so! Zwar hat man auf dem neusten Langspielern im Vergleich zu den letzten Platten vielleicht den ein oder anderen etwas schwächeren Track mehr im Angebot, aber insgesamt bekommen Fans der Band und des Genre absolut starken Stoff geboten der die Jungs definitiv weiter bringen wird! Zugreifen lohnt sich also auf jeden Fall!

WERTUNG:




Trackliste:

01. Intro: Dawn of the Raven King
02. This Means War
03. The Glorriors
04. Hail to the King
05. Heart of Evil
06. End of the Night
07. For Victory
08. God against Man
09. On Fire
10. Rise of the Sacred Star

Julian

Freitag, 12. August 2016

WINTERSTORM - Cube of Infinity

Band: Winterstorm
Album: Cube of Infinity
Spielzeit: 47:07 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: NoiseArt Records
Veröffentlichung: 19.08.2016

Zwei Jahren nach ihrem letzten Album „Cathyron“ REZI kehren die Folk Powermetaller von WINTERSTORM dieser Tage mit ihrem neuen Diskus „Cube of Infinity“ zurück. Die Jungs lieben ja Konzeptalben und nachdem es auf dem letzten Werk um eine selbstgeschriebene Fantasygeschichte ging, geht es aktuell um allerlei Mythen und Geschichten aus dem Fantasy und Sci Fi Bereich.
Musikalisch bietet man uns den typischen Bandstil mit einer Mischung aus Power und Folkmetal der angereichert von dem kraftvollen Organ von Fronter Alexander Schirmer zu einem echten Klangerlebnis wird!
Ihr merkt schon, ganz ohne Spuren gingen die letzten Alben der Band nicht an mir vorbei : ). Wie auch immer, werfen wir geschwind einen Blick auf den Opener „Infectious“ der sich als atmosphärisches Intro entpuppt und uns in den WINTERSTORM einführen soll.
Gesagt getan der erste Song „Pacts of Blood and Might“ zeigt direkt mal das die Jungs direkt wieder voll da sind mit ihrem Power/Folk Metal. Ein so typischer Bandtrack mit einem wunderbar mehrstimmigen Chorus so das sich die Nummer direkt auf unsere Hitliste spielt.
Dies gelingt dann dem anschließenden „In Clarity“ ebenfalls spielend, genauso wie das, durch das etwas durchschnittlichere „Secrets and Lies“ unterbrochene, „Effects of Beeing“. Danach folgt dann direkt mit dem schon aus dem Internet bekannten Videotrack „Throught the Storm“ der nächste Ohrenschmaus der im Refrain und zum Ende extreme Wild West Stimmung aufkommen lässt. Eine tolle Abwechslung im bisherigen Soundgefüge!
Ihr merkt bislang können wir hier relativ schnell die Qualitätsharken hinter den einzelnen Songs setzen, wie wir es ja schon aus dem Hause WINTERSTORM irgendwie gewohnt sind!
Da bildet dann natürlich den Titeltrack „Cube of Infinity“ auch keine Ausnahme, der schön abwechslungsreich als auch eingängig aus den Boxen kommt.
Nach so viel Qualitätsware muss ja jetzt vielleicht auch mal etwas nicht ganz so überzeugendes kommen meint ihr? Nun im Vergleich ist das auch richtig, denn so ganz können die letzten drei Songs nicht mit ihren, bislang fast ausnahmslos überzeugenden, Vorgängern konkurrieren, aber schlechte Nummern finden wir auch hier nicht. Manch Band würde für solche Tracks echt töten.
So bleibt abschließend nur zu sagen das die Jungs von WINTERSTORM erneut eine mehr als bärenstarke Leistung auf ihrem neuen Album abgeliefert haben!

Anspieltipps:

Hier sind auf jeden Fall “Pacts of Blood and Might”, “In Clarity”, „Effects of Beeing“, “Through the Storm” und “Cube of Infinity” die hervorstechenden Songs.

Fazit :

Man mag das neue Album als business as usual abtun, aber ich glaube es ist nicht selbstverständlich das man nacheinander so starke Alben auf die Metalheads loslässt!
WINTERSTORM schaffen es hier quasi spielend das Niveau der letzten Scheiben zu halten und zeigen sich ein wenig flexibler und abwechslungsreicher wobei man nie die bisherigen Bandstärken außer Augen lässt.
Für Fans der Band sowie des Genre ist der neue Diskus der Jungs von WINTERSTORM auf jeden Fall eine Pflichtanschaffung!

WERTUNG:




Trackliste:

01. Infectious
02. Pacts of Blood and Might
03. In Clarity
04. Secrets and Lies
05. Effects of Being
06. Through the Storm
07. Cube of Infinity
08. Frozen Awakening
09. Timeshift
10. Hymn of Solitude

Julian

Freitag, 5. August 2016

ENERGEMA - The Lion's Forces

Band: Energema
Album: The Lion's Forces
Spielzeit: 39:49 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Sleazy Rider Records
Veröffentlichung: 28.06.2016

Aus Kolumbien kommt die Newcomerband ENERGEMA die angeführt von dem Gitarristen Nicolas Waldo uns ihren Power Metal präsentieren wollen. Ihr Debütalbum hat den Titel „The Lion's Forces“ und ist konzeptionell inspiriert von den Chroniken von Narnia.
Viel mehr Infos kann ich euch leider nicht über die Band geben, lassen wir daher einfach mal die Musik sprechen und lauschen den Klängen des Openers „Cair Paravel“ welches ein sehr Keyboardlastiges Intro ist und wie immer nur in die Platte einleitet.
Schon beim ersten „richtigen“ Track „Eternity“ wird dann schnell klar das hier Nicolas Waldo den Ton mit seinen Shredkünsten angibt. Schnell und druckvoll bahnt sich die Nummer ihren Weg in die Gehörgänge. Schuld daran ist auch der schmissige Chorus der uns hier begegnet. Der Gesang ist recht hoch, daher auch gewöhnungsbedürftig und eventuell nicht für jedermann geeignet.
Weiter geht es mit dem ebenfalls recht flotten Titeltrack „The Lion‘s Forces“ der selbstverständlich ebenfalls direkt auf unsere Hitliste kommt.
Leider können dann „Aslan‘s Call“ und „Deep Magic from the Dawn of Time“ nicht wirklich komplett überzeugen, die Nummern kommen einfach nicht wirklich auf den Punkt und brettern so ziemlich an einen vorbei.
Besser und eingängiger ist da schon wieder „The Wood between the Worlds“ und das im Midtempobereich gehaltene „Gog & Magog“ weiß auch durchaus zu gefallen.
Bei „nur“ 9 Songs sind wir dann jetzt schon im letzten Abschnitt der Scheibe angelangt hier weichen die Jungs auch zu keiner Zeit von ihrem eingeschlagenen musikalischen Weg ab und präsentieren Fans dieser Spielart noch zwei Songs die mit Sicherheit zu gefallen wissen. Qualitätssieger dieses letzten Abschnitts ist, weil wesentlich eingängiger ausgefallen, das abschließende „Ancient Rebellion“.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall zum antesten zu empfehlen sind “Eternity”, “The Lion’s Forces”, “The Wood between the Worlds” sowie “Ancient Rebellion”.

Fazit :

Ganz klar, besonders innovativ ist die Mucke von ENERGEMA sicherlich nicht. Alles hat man irgendwie schon irgendwo so gehört, aber insgesamt macht das Debütalbum auf jeden Fall einen soliden Eindruck und dürfte für Fans dieser Spielart mit Sicherheit auch eine ebensolche Anschaffung sein.
Nicht mehr aber auch nicht weniger! Das lyrische Konzept ist auf jeden Fall zusätzlich für Fans von den Chroniken von Narnia reizvoll.

WERTUNG:




Trackliste:

01. Cair Paravel
02. Eternity
03. The Lion's Forces
04. Aslan's Call
05. Deep Magic from the Dawn of Time
06. The Wood between the Worlds
07. Gog & Magog
08. Fallen of an Empire
09. Ancient Rebellion

Julian

Freitag, 29. Juli 2016

POWERWOLF - The Metal Mass Live

Band: Powerwolf
Album: The Metal Mass Live
Spielzeit: ?? min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 29.07.2016

Die Jungs von POWERWOLF gehören mit SABATON, ALESTORM und WISDOM zu der neuen Garde der europäischen Power Metalbands der letzten Jahre! Nun haben erstgenannte für ihre Fans nach sechs Alben und den letzten hohen Chartpositionierungen ein besonders Package geschnürt. Das gute Stück nennt sich „The Metal Mass Live“ und existiert in mehreren Versionen. Unter anderem gibt es Komplettpaket welches nicht nur über die Live CD mit dem Konzert der Wolfsnächtetour 2015 aus Oberhausen enthält sondern auch zusätzlich über zwei Blue Rays bzw. DVDs verfügt.
Insgesamt findet ihr darauf drei Livekonzerte, den schon angesprochenen Oberhausen Gig, einen Mitschnitt vom Master of Rock und dem Summer Breeze Festival. Dazu gibt es noch alle Videos der Band und zwei interessante Dokumentationen die unter anderem den eigenwilligen Humor der Band zeigt.
Es gibt also ordentlich was für das Fanherz!
Die untere Trackliste ist übrigens vom Oberhausenkonzert, auf dem auch eine ganz tolle Stimmung herrscht. Natürlich ist das Konzi ausverkauft und die Menge frisst der Wolfsmeute rund um dem sympathischen Fronter Attila Dorn quasi aus der Hand. Egal ob neuere Songs angestimmt werden wie „Amen & Attack“ oder „Army of the Night“, oder ob älterer Stoff erklingt wie „Resurrection by Erection“, „Lupus Dei“, „Kreuzfeuer“ und „All we need is blood“ die Menge beweist Textsicherheit und feiert jeden Song tierisch ab.
Dazu haben wir den schon angesprochenen Attila der häufig das Wort an seine Jünger richtet und einfach ein toller Entertainer ist.
Habe ich schon das tolle, stimmige Bühnebild angesprochen? Nein, dann wird es aber langsam mal Zeit! Denn POWERWOLF zaubern in ihren Liveshows wirklich eine tolle Stimmung und Atmosphäre (inklusive Metalmesse), was sowohl an ihrem Erscheinungsbild, als auch am Bühnenbild und dem gesamten Konzept liegt.
Die schon angesprochenen Dokumentationen bieten einen tollen Abriss von den Anfängen der Band bis in die heutige Zeit wo jedes Bandmitglied zu Wort kommt und interessante wie auch lustige Anekdoten auf Lager hat. Hier kommt auch die Fannähe der Band besonders schön zu Geltung.
Kurzum POWERWOLF bieten hier einfach eine rundum Unterhaltung für ihre Metaljünger, die eine amtliche Metal Messe feiern können! Ob dies nun live auf einem Konzert ist, oder nun mit diesem wunderbaren Gesamtüberblick im Wohnzimmer.

Anspieltipps:

Erübrigen sich denke ich bei einer quasi Best Of!

Fazit :

POWERWOLF Anhänger müssen diese neue Veröffentlichung der Band auf jeden Fall ihr Eigen nennen! Egal ob sie nun schon auf einem Konzert der Jungs waren oder nicht, es lohnt sich hier alle Male da ja auch drei unterschiedliche Konzerte mit abwechslungsreichen Tracklisten enthalten sind. Dazu gibt es dann noch als Bonus die tollen Dokumentationen, die für sich auch absolut ihr Geld wert sind!
Für Neugierige die die Band noch nicht kennen oder Fan werden wollen ist das ganze Package sowieso geeignet! Also worauf wartet ihr noch, los auf zum Dealer eures Vertrauens und holt euch die Vollbedienung POWERWOLF!

WERTUNG: keine Bewertung

Trackliste:

01. Blessed & Possessed
02. Coleus Sanctus
03. Amen & Attack
04. Cardinal Sin
05. Army of the Night
06. Resurrection by Erection
07. Armata Strigoi
08. Dead Boys don't Cry
09. Let there be Night
10. Werewolves of Armenia
11. In the Name of God
12. We drink your Blood
13. Lupus Dei
14. Sanctified with Dynamite
15. Kreuzfeuer
16. All we need is blood

Julian

Freitag, 22. Juli 2016

ASSIGNMENT - Closing the Circle

Band: Assignment
Album: Closing the Circle
Spielzeit: 61:17 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 22.07.2016

Auf ihrem letzten Album „Inside of Machine“ REZI waren die deutschen progressive Metaller von ASSIGNMENT noch mit mehreren Sängern unterwegs, die eine komplexe Konzeptgeschichte vertont haben.
Auf ihrem neuen Album „Closing the Circle“, welches dieser Tage erscheint, ist man „nur“ noch mit einem Sänger unterwegs, aber was für einen! Man hat sich Diego Valdez von der Band HELKER mit ins Boot geholt, der mit Sicherheit zu einen der aufstrebensten Metalsängern der letzten Zeit gehört.
Mit ihm zusammen hat man ein erneut sehr abwechslungsreiches Album im Gepäck, welches ganz dem Bandmotto getreu „Metal ohne Grenze“ die musikalische Weiterentwicklung der Band verfolgt.
Wie klingt das gute Stück denn nun, nun der Opener „Evolution“ bildet auf jeden Fall schon mal eine tolle Einleitung, der sehr atmosphärisch daherkommt und schnell klar werden lässt ASSIGNMENT sind zurück mit der gleichen kraftvollen Mucke wie schon auf dem letzten Album! Dies gilt natürlich insbesonders wenn man den neuen Sänger Diego nimmt, der Gute hat einfach ein geiles Organ welche ihn nicht ohne Grund immer in die vordersten Reihen der Ronnie James Dio Erben katapultiert!
Der Song selbst ist als Opener mit sechs Minuten vielleicht etwas zu lang, kann aber trotzdem komplett überzeugen.
Mit dem Titeltrack „Closing the Circle“ geht es direkt im Anschluss weiter, dieser ist etwas kompakter als der Opener, was der Eingängigkeit zu Gute kommt. Hier verbirgt sich dann auch der erste Anspieltipp.
Nach dem durchwachsenen „Presence of Death“ geht es bei „Genetic Slavery“ wieder qualitativ voll zur Sache! Vermutlich der bislang melodischste Track der Platte.
Der Mitteil wird dann repräsentiert durch die beiden krachenden „“Crimson Poison“ und „Chemical Healing“ wobei letzterer hier ganz klar als Gewinner hervor geht.
Bei „Variaxis“ gibt es ein tolles Duett mit einer mir unbekannten Sängerin welches toll in die Gesamtstruktur des Albums reinpasst und aus den letzten drei Songs, wovon die beiden letzten die 10 Minuten Marke knacken ist ganz klar das abschließende „Between Parallel Worlds“ der Gewinner!

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Closing the Circle”, “Genetic Slavery”, “Chemical Healing” sowie “Between Parallel Worlds” genauer anhören.

Fazit :

Ich könnte hier fast mein Fazit zur letzten Scheibe nochmal hervor kramen. Denn auch hier bin ich nach dem Hören erstmal etwas geplättet, so prasseln einen hier die Noten und Töne entgegen. Auf jeden Fall ist auch das neue Album nichts zum mal eben zwischendurch hören, hier wird anspruchsvoller Metal geboten der nun mit einem erstklassigen, ausdrucksstarken Einzelsänger noch mehr zu Geltung kommt!
Daher gibt es von mir auch eine klare Kaufempfehlung für die neugierig gewordenen unter euch!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Evolution
02. Closing the Circle
03. Presence of Death
04. Genetic Slavery
05. Crimson Poison
06. Chemical Healing
07. Variaxis
08. Taste for Sin
09. Entering the Universe
10. Between Parallel Worlds

Julian

Freitag, 1. Juli 2016

CRIMSON FIRE - Fireborn

Band: Crimson Fire
Album: Fireborn
Spielzeit: 43:38 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pitch Black Records
Veröffentlichung: 03.06.2016

Die Griechen von CRIMSON FIRE sind mir bislang noch nicht unter die musikalische Nase gekommen! Die Jungs sind seit 2004 aktiv und veröffentlichte 2010 ihr Debütalbum „Metal is Back“. In ihrer Heimat zählen sie zu den aufstrebenden Sternen und möchten jetzt mit ihrem neuen Album „Fireborn“ auch den europäischen Markt erschließen. Veröffentlicht wird der Diskus über das erfahrene und heimatliche Pitch Black Records Label.
Musikalisch geboten wird uns hier melodischer 80iger Power Metal, genau das richtige für mich : ) ! Mal schauen ob die Platte uns gut unterhalten kann und ob wir hier einen zukünftigen Geheimtipp der Szene aufdecken!
Als Opener gibt es standardmäßig ein Intro welches passend mit „Awakening“ betitelt ist und atmosphärisch gut in die Scheibe einleitet. Mit „Take to the Skies“ hinterlassen die Jungs dann das erste Mal direkt eine richtige Duftmarke! Diese riecht nach 80iger Power Metal mit einer deftigen Portion Melodic und dürfte jedem Fan dieser Spielarten direkt in Mark und Bein übergehen. Ein geiler Beginn, der definitiv Lust auf mehr macht!
Episch und langsam beginnt dann das folgende „Right of the Bat“ bevor er sich nach kurzem zu einem Metalstampfer erster Güte mausert. Hier greifen die Jungs ebenfalls wieder ins qualitativ oberste Regal.
Apropos oberstes Regal, dieses wird auch direkt wieder bei den nächsten Tracks „Young Free Lust“, „Hunter“ und „Bad Girl“ bedient. Geile Nummern die sofort haften bleiben und jedem Fan hier zum mitgehen animieren sollten!
Das man aber nicht nur schnell oder stampfende unterwegs sein kann beweist man dann mit der Halballade „Master your Destiny“ die über satte Keyboardunterstützung verfügt und zwar recht cheesig aber doch wieder sehr eingängig aus den Boxen tönt.
Wo viel Licht ist gibt es ja meistens auch Schatten und der kommt dann jetzt denn die nächsten drei Tracks „Knightrider“, „Only the Brave“ und „Her Eyes“ können dann irgendwie nicht wirklich überzeugen und rauschen doch ziemlich an einem vorbei.
Wesentlich besser ist man dann wieder bei den beiden letzten Songs „Vengeful Spirit“ und „Eternal Flame“ unterwegs. Wobei man trotzdem festhalten muss das die stärksten Stücke definitiv in der ersten Hälfte zu finden sind.

Anspieltipps:

Eure Boxen werden sich am Ehesten über “Take to the Skies”, “Right of the Bat”, “Hunter”, “Bad Girl” und “Eternal Flame” freuen.

Fazit :

Schade, hätte es hier die schwächere, zweite Hälfte der Platte nicht gegeben, wir wären hier definitiv im 8er Notenbereich gelandet! So ist es zwar immer noch eine sehr ordentliche, starke Leistung, aber man hat hier auf jeden Fall Potential verschenkt.
Klar die Platte und Mucke ist nicht sehr innovativ und nichts Neues, aber wer einfach mal wieder Bock auf melodischen, knackigen 80iger Metal hat ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Awakening
02. Take to the Skies
03. Right off the Bat
04. Young, Free, Lust
05. Hunter
06. Bad Girl
07. Master your Destiny
08. Knightrider
09. Only the Brave
10. Her Eyes
11. Vengeful Spirit
12. Eternal Flame

Julian

Freitag, 24. Juni 2016

WINGS OF DESTINY - Kings of Terror

Band: Wings of Destiny
Album: Kings of Terror
Spielzeit: 58:04 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Power Prog
Veröffentlichung: 24.06.2016

DIE Power Metaller aus dem schönen Costa Rica sind mit Sicherheit die Jungs von WINGS OF DESTINY, obwohl dieser Name dürfte den wenigstens etwas sagen, ihr Debütalbum „Time“ REZI veröffentlichte man noch unter dem Namen DESTINY.
Die Jungs waren fleißig und haben nun schon ihr zweites Album „Kings of Terror“ am Start. Wie der Titel vermuten lässt geht es darauf etwas düsterer zur Sache als auf dem Debüt. Dies mag auch an ein, zwei Lineup Wechseln liegen.
Wie auch immer, mit ihrem zweiten Album will die Band einen großen Schritt hin zu mehr Bekanntheit und Beachtung machen und wenn man die Probleme vom Debütalbum etwas ausgemerzt hat, dann sollte dies gelingen.
Ach ja, als abschließende Info, „ich singe überall Fabio Lione“ ist hier als Gastsänger zu hören.
„We bring you the Night“ begrüßt uns direkt zu Beginn mit einer kleinen Einleitung bevor der Track richtig fahrt auf nimmt und kraftvoll, schnell und doch melodisch aus den Boxen geballert kommt! Es fällt direkt auf das der Gesang im Vergleich zum Debütalbum wesentlich aggressiver zu Geltung kommt und auch die eher düstere Ausrichtung wird direkt klar. Ein bomben Opener der direkt Lust auf mehr macht!
Dieses Mehr wird dann auch so gleich geboten, denn auch die nächsten Tracks „Angels & Demons“ sowie der Titeltrack „Kings of Terror“ sind erstklassige Ohrwurmsongs die sich direkt metertief in die Gehörgänge graben.
Über das ebenfalls ausgezeichnete „Eye of the Storm“ geht es dann in den Mittelteil der Scheibe der von dem Zwischenstück „Sea of Oblivion“, dem vor Pathos triefenden „Siren‘s Song“ und dem eher durchschnittlicheren „Holy Innocence“ ausgefüllt wird. Im Vergleich zur erstklassigen ersten Hälfte sinkt das Qualitätslevel hier also etwas, mal schauen wie es dann im letzten Teil der Platte aussieht, der mit „Lie to Me“ eröffnet wird?
Auf jeden Fall abwechslungsreich und qualitativ treffsicher ist man dann wieder beim epischen „Touch the Sky“ unterwegs. Hier ist der Gesang wieder erstklassig und daher hier mal besonders hervor zu heben! Das ruhige „Eternity“ kann dann leider wieder nicht überzeugen dafür das anschließende „United we Stand“ umso mehr!
Das, die Platte beschließende, „Angels & Demons“ ist uns ja schon bekannt, dieses Mal kommt der schon angesprochene Fabio Lione zum Einsatz. Ich sag mal so, tut nicht weh, wäre aber auch nicht notwendig gewesen, die Jungs bekommen das schon gut alleine hin!

Anspieltipps:

Ihr solltet auf jeden Fall in “We bring you the Night”, “Angels & Demons”, “Kings of Terror”, “Eye of the Storm” sowie “Touch the Sky” rein hören.

Fazit :

Das neue Album der Jungs von WINGS OF DESTINY stellt auf jeden Fall eine klare Steigerung zum ersten Album da! Leider sind dann doch ein, zwei eher durchschnittliche Songs zu viel auf dem Diskus, sonst wäre die Wertung direkt in den Topbereich gegangen.
Aber das soll die Leistung der Jungs hier nicht schmälern, die ist nämlich immer noch richtig stark und absolut empfehlenswert für Anhänger des Genre!
Ein Kauf und somit eine Unterstützung der Band lohnt sich definitiv!

WERTUNG:





Trackliste:

01. We bring you the Night
02. Angels & Demons
03. Kings of Terror
04. Eye of the Storm
05. Sea of Oblivion
06. Siren‘s Song
07. Holy Innocence
08. Lie to me
09. Touch the Sky
10. Eternity
11. United we Stand
12. Angels & Demons (feat. Fabio Lione)

Julian

HIGHLORD - Hic Sunt Leones

Band: Highlord
Album: Hic Sunt Leones
Spielzeit: 46:29 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 24.06.2016

Die Jungs von HIGHLORD sind schon seit 1997 musikalisch unterwegs, obwohl man bis 1998 noch AVATAR hieß. Dieser Tage erscheint das mittlerweile achte Album „Hic Sunt Leones“ über Massacre Records. Auf diesem sind mit Apollo Papathanasio (Ex FIREWIND) und Linnea Vikström (THERION) zwei Gastsänger zu hören.
Live war die Band vor allem zwischen 2012 und 2014 richtig aktiv. Man spielte als Support für so namenhafte Bands wie DARK MOOR, FREEDOM CALL, VISION DIVINE oder ELVENKING.
Man hat also ordentlich Erfahrung vorzuweisen und das sollte sich dann auch hoffentlich dem neuen Album wiederfinden. Dieses hat sich im Vergleich zu den Vorgängeralben etwas vom Sound her gewandelt, man ist nun, der eigenen Aussage nach, härter und symphonischer unterwegs. Schauen wir doch nun mal ob dem so ist?
Der Openertrack „Time for a Change“ kann hier rüber nicht so viel Auskunft geben, haben wir es hier doch nur mal wieder mit einem Intro zu tun. Das anschließende „One World at a Time“ stellt dann aber gleich unter Beweis das man hier direkt in der RHAPSODY OF FIRE Ecke gelandet ist. Power Metal der mal mehr mal weniger an die großen Vorbilder angelehnt ist, mit ordentlich viel Keyboards und Pathos. Der eine mag es, der andere nicht! Ungefähr auf der Hälfte des Songs kommen dann auf einmal Growls ins Spiel die das Ganze härter und düsterer klingen lassen sollen, sorry aber auf mich mach das den Eindruck als ob man hier nicht wusste wo man hin will. Wirkt nicht sehr durchdacht!
So viel geschrieben zum ersten Track, warum denn das wird sich der aufmerksame Leser nun fragen? Nun, ich kann die Rezi hier ungemein abkürzen, denn alle weiteren Songs schlagen irgendwie ins selbe Muster, symphonischer Power Metal mit teilweise sehr deplatzierten Growls und noch dazu ein Gesang der sehr nasal und gewöhnungsbedürftig daher kommt.
Ach und wirklich eingängig sind die Songs auch nicht, da auf einen schönen, schmissigen Chorus größtenteils verzichtet wird! Das alles macht den Hörgenuss hier wirklich sehr schwierig und ist doch sehr gewöhnungsbedürftig!
Am ehesten zu gefallen wissen noch „Be King or be killed, „Let there be Fire“ und „Hic Sunt Leones“ über den Rest decke ich mal lieber den Mantel des Schweigens. Auch die angesprochenen Gastsänger reißen es hier dann leider nicht raus.

Anspieltipps:

Wie schon angesprochen tönen “Be King or be killed”, “Let there be Fire” und “Hic Sunt Leones” hier am Besten.

Fazit :

Selten hat mich eine Platte zum Ende derart sprachlos zurückgelassen! Die guten Veranlagungen sind auf jeden Fall alle vorhanden, aber man schafft es nicht sie auf den Punkt zu bringen. Die eingesetzten Growls die das Ganze düsterer klingen lassen sollen kommen sehr deplatziert rüber, das Songwriting lässt auch zu wünschen übrig und der Gesang ist ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig! Unterm Strich bleibt da leider nur eine Bewertung im durchschnittlichen Bereich hängen, so das das Ganze nur etwas für Genrefans sein dürfte.

WERTUNG:





Trackliste:

01. Time for a Change
02. One World at a Time
03. Be King or be killed
04. Let there be Fire
05. Hic Sunt Leones
06. Wrong Side of Sanity
07. Feathers to a Bird
08. Warmight
09. I‘ve chosen my poison
10. Once were immortal
11. Full Circle

Julian

Mittwoch, 22. Juni 2016

LANFEAR - The Code Inherited

Band: Lanfear
Album: The Code Inherited
Spielzeit: 45:59 min
Stilrichtung: Progressive Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 01.07.2016
Homepage: www.lanfear.eu

Neben der Fates Warning Granate, die wir heute ebenfalls vorstellen, kann sich jede andere Prog Band mit neuem Material nur schwer tun. Das einheimische Gewächs LANFEAR, immerhin nun auch schon seit über 20 Jahren im Geschäft, schlagen sich mit Ihrem aktuellen Album "The Code Inherited" allerdings sehr gut. Und das auch ohne den direkten Vergleich mit den US-Übervätern. 4 Jahre nach dem letzten Dreher ("This HarmonicConsonance", 2012) ist Album No. 6 das dritte auf dem Sänger Nuno Miguel de Barros Fernandes die Stimmbänder schwingt. Und das macht er absolut überzeugend. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber eine Band ist immer nur so gut wie ihr Sänger. Und selbst ein technisch fitter Sänger. der quer durch jede verfügbare Oktave jodeln kann, ist noch lange kein Garant für guten Gesang. Gerade im Power Metal Bereich ist das von einem übereifrigen Fronter in alle Himmelsrichtungen gekreischte Endergebniss oft genug ernüchternd. LANFEAR haben mit de Barros Fernandes allerdings einen fähigen, mit Bedacht und Geschick ans Werk gehenden Sänger an Bord, der den Kompositionen und Melodien von Hauptsongwriter und Gitarrist Markus Ullrich das Tüpfelchen aufs i setzt.

Das Eröffnungsdoppel aus dem mächtigen "The Delusionist" und dem mit beinahe spährischen Gesangsmolidien veredelten "The Opaque Hourglass" ist ein Einstand nach Maß woran es absolut nichts zu meckern gibt. Und auch die weiteren Tracks, der harte Kracher „Self-Assembled“ sei noch beispielhaft genannt, halten locker das hohe Niveau, mit dem LANFEAR sich kaum hinter solchen Acts wie Communic und Co. verstecken müssen. Handwerklich macht den Jungs eh keiner was vor, auch wenn es spielerisch nicht wirklich Höhepunkte zu vermelden gibt. Dafür steht der geile Gesang auch einfach viel zu sehr im Mittelpunkt (wo er auch hingehört). Wegen dem völlig überflüssigen Lückenfüller "Summer Of '89" (über den wir an dieser Stele nun respektvoll den Mantel des Schweigens hüllen werden) gibt es zwar einen klaren Abzug in der B-Note. Das ändert aber nichts daran, dass mit "The Code Inherited" ein bockstarkes Album in den Läden steht, dass so manch anderer Kapelle zeigt wie mans richtig macht.

"The Code Inherited" kann ab dem 1. Juli 2016 abgegriffen werden und gehört auf den Einkaufszettel eines jeden qualitätsbewussten Power/Prog Metal Fans. Punkt.

WERTUNG: 





Trackliste

01. The Delusionist
02. The Opaque Hourglass
03. Evidence Based Ignorance
04. The Code Inherited
05. Self-Assembled
06. Converging Saints
07. Remain Undone
08. Summer Of '89


Mario