Freitag, 24. Juni 2016

WINGS OF DESTINY - Kings of Terror

Band: Wings of Destiny
Album: Kings of Terror
Spielzeit: 58:04 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Power Prog
Veröffentlichung: 24.06.2016

DIE Power Metaller aus dem schönen Costa Rica sind mit Sicherheit die Jungs von WINGS OF DESTINY, obwohl dieser Name dürfte den wenigstens etwas sagen, ihr Debütalbum „Time“ REZI veröffentlichte man noch unter dem Namen DESTINY.
Die Jungs waren fleißig und haben nun schon ihr zweites Album „Kings of Terror“ am Start. Wie der Titel vermuten lässt geht es darauf etwas düsterer zur Sache als auf dem Debüt. Dies mag auch an ein, zwei Lineup Wechseln liegen.
Wie auch immer, mit ihrem zweiten Album will die Band einen großen Schritt hin zu mehr Bekanntheit und Beachtung machen und wenn man die Probleme vom Debütalbum etwas ausgemerzt hat, dann sollte dies gelingen.
Ach ja, als abschließende Info, „ich singe überall Fabio Lione“ ist hier als Gastsänger zu hören.
„We bring you the Night“ begrüßt uns direkt zu Beginn mit einer kleinen Einleitung bevor der Track richtig fahrt auf nimmt und kraftvoll, schnell und doch melodisch aus den Boxen geballert kommt! Es fällt direkt auf das der Gesang im Vergleich zum Debütalbum wesentlich aggressiver zu Geltung kommt und auch die eher düstere Ausrichtung wird direkt klar. Ein bomben Opener der direkt Lust auf mehr macht!
Dieses Mehr wird dann auch so gleich geboten, denn auch die nächsten Tracks „Angels & Demons“ sowie der Titeltrack „Kings of Terror“ sind erstklassige Ohrwurmsongs die sich direkt metertief in die Gehörgänge graben.
Über das ebenfalls ausgezeichnete „Eye of the Storm“ geht es dann in den Mittelteil der Scheibe der von dem Zwischenstück „Sea of Oblivion“, dem vor Pathos triefenden „Siren‘s Song“ und dem eher durchschnittlicheren „Holy Innocence“ ausgefüllt wird. Im Vergleich zur erstklassigen ersten Hälfte sinkt das Qualitätslevel hier also etwas, mal schauen wie es dann im letzten Teil der Platte aussieht, der mit „Lie to Me“ eröffnet wird?
Auf jeden Fall abwechslungsreich und qualitativ treffsicher ist man dann wieder beim epischen „Touch the Sky“ unterwegs. Hier ist der Gesang wieder erstklassig und daher hier mal besonders hervor zu heben! Das ruhige „Eternity“ kann dann leider wieder nicht überzeugen dafür das anschließende „United we Stand“ umso mehr!
Das, die Platte beschließende, „Angels & Demons“ ist uns ja schon bekannt, dieses Mal kommt der schon angesprochene Fabio Lione zum Einsatz. Ich sag mal so, tut nicht weh, wäre aber auch nicht notwendig gewesen, die Jungs bekommen das schon gut alleine hin!

Anspieltipps:

Ihr solltet auf jeden Fall in “We bring you the Night”, “Angels & Demons”, “Kings of Terror”, “Eye of the Storm” sowie “Touch the Sky” rein hören.

Fazit :

Das neue Album der Jungs von WINGS OF DESTINY stellt auf jeden Fall eine klare Steigerung zum ersten Album da! Leider sind dann doch ein, zwei eher durchschnittliche Songs zu viel auf dem Diskus, sonst wäre die Wertung direkt in den Topbereich gegangen.
Aber das soll die Leistung der Jungs hier nicht schmälern, die ist nämlich immer noch richtig stark und absolut empfehlenswert für Anhänger des Genre!
Ein Kauf und somit eine Unterstützung der Band lohnt sich definitiv!

WERTUNG:





Trackliste:

01. We bring you the Night
02. Angels & Demons
03. Kings of Terror
04. Eye of the Storm
05. Sea of Oblivion
06. Siren‘s Song
07. Holy Innocence
08. Lie to me
09. Touch the Sky
10. Eternity
11. United we Stand
12. Angels & Demons (feat. Fabio Lione)

Julian

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