Freitag, 9. Oktober 2015

DAWN OF DESTINY - To Hell

Band: Dawn of Destiny
Album: To Hell
Spielzeit: 62:41 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Phonotraxx
Veröffentlichung: 02.10.2015

Die deutschen Metaller von DAWN OF DESTINY sind wieder zurück! Nur ein Jahr nach ihrem letzten Werk „F.E.A.R“ geht es schon wieder weiter und man hat das neue Album „To Hell“ im Gepäck.
Wie bei den letzten Alben üblich hat man sich auch dieses Mal wieder eine komplexe und interessante Konzeptgeschichte ausgedacht, es geht grob zusammengefasst um ein junges Paar welches auf Hochzeitsreise ist. Die beiden werden auf mysteriöser Weise mit der Vergangenheit der Braut konfrontiert.
Musikalische Gäste hat man auch auf dem neuen Album, Zak Stevens (CIRCLE II CIRCLE) sowie Björn „Speed“ Strid (SOILWORK) sind mit von der Partie.
Die Band selbst beschreibt das neue Werk als ihr bisher facettenreichstes, emotionalstes und bestes was sie bisher abgeliefert haben.
Na schauen wir mal, mit dem Opener „Hide our sorrow“ startet das gute Stück auf jeden Fall. Episch und kraftvoll präsentiert sich die Nummer wo sich Sängerin Jeanette Scherff und Basser Jens Faber mit dem Gesang wunderbar abwechseln. Der Chorus entwickelt hier seine ganz eigene Magie und ist auch absolut gelungen. Hier gehen also auf jeden Fall schon mal beide Daumen nach oben.
Mit dem schnellen „Fire“, dem eher dramatischen „From Paradise“ und dem wieder eher knackigen „To Hell“ hält man danach das Qualitätslevel wunderbar hoch. Hier wird wirklich geklotzt und nicht gekleckert! Ein Fest für die Fans der Band.
Das anschließende „Scream“ fällt da im Vergleich dann doch ziemlich ab, bevor bei „Hateful Hearts“ die Qualitätsschraube wieder ganz klar angezogen wird. Hier sind sogar sanfte Symphonic und Gothic Metal Einschübe hörbar.
Bislang sind die Songs also schön abwechslungsreich gehalten, Langeweile kam bislang definitiv nicht auf.
Die zweite Hälfte der Scheibe kann zwar nicht immer ganz das Niveau der ersten Bombentracks halten, aber gute Songs sind immer noch haufenweise vertreten.
Da hätten wir „Burn in the Fire“ welches mit einigen Screams und Growls von Jens schön aufgepeppt wird, „Only the Ocean knows“ wo es dann den Gastauftritt von Zak Stevens zu hören gibt, das ruhigere „Destroy my World“ und das schön melodische „Life“.
Mit dem wieder ruhigeren „Forgive“ schließt man das neue Album und die Geschichte dahinter wunderbar ab und entlässt den Hörer dann wieder in seine normale Welt, schade eigentlich!

Anspieltipps:

Viele starke Tracks tummeln sich hier, die Highlights sind aber mit Sicherheit, “Hide our sorrow”, “Fire”, “From Paradise”, „To Hell“ und “Hateful Hearts”.

Fazit :

DAWN OF DESTINY bleiben ihrem bisherigen Vorgehen absolut treu! Ihre Scheiben bieten immer eine mehr als ordentlich Spielzeit, eine interessante Konzeptstory ist ebenfalls wieder an Bord und starke Songs hat man ebenfalls in der Hinterhand.
Zwar ist die zweite Hälfte der Platte etwas schwächer als Teil Eins, aber insgesamt kann man sich hier auf jeden Fall im Vergleich zum letzten Album nochmal steigern und zieht so dieses Mal verdient in unsere vorderen Punkteregion ein!
Für Fans der Band und Freunde von abwechslungsreichen, female fronted Metal auf jeden Fall ein Pflichtkauf!

WERTUNG:





Trackliste:

01. Hide our sorrow
02. Fire
03. From Paradise
04. To Hell
05. Scream
06. Hateful Heart
07. Burn in the Fire
08. Only the Ocean knows
09. Light in the Night
10. Then i found you
11. Destroy my world
12. Belief
13. Life
14. Forgive

Julian

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