Freitag, 21. Juni 2013

INFINITA SYMPHONIA - Infinita Symphonia


Band: Infinita Symphonia
Album: Infinita Symphonia
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 18.06.2013
Homepage: www.infinitasymphonia.com

Nachdem viel umjubelten Debütalbum „A Mind's Chronicle“ aus dem Jahre 2011, sind die italienischen Power Metaller INFINITA SYMPHONIA mit ihrem zweiten, selbstbetitelten Album wieder zurück auf der Metalbildfläche.
Man vermixt auf dem neuen Werk gekonnt Power mit klassichen Heavy Metal, und einem Schuss Progressiv bzw. Symphonic Metal. Einen bekannten Gastmusiker kann man auf der neuen Scheibe auch begrüßen, niemand geringeres als Ex HELLOWEEN Goldkehlchen Michael Kiske greift bei einem Song zum Mikro.
Tja, viel mehr Infos kann ich euch leider nicht mit auf dem Weg geben, die Promoinfos sind hier mal wieder ein wenig spärlich.
Bleibt mehr Platz für die Musik und mit der starten wir gleich mal indem wir uns dem ersten Track „It could Go back“ zu Gemüte führen. Der Song ist eher im Midtempobereich gehalten und hat ein gute Grundgerüst mit dem dazu passenden Chorus. Ansonsten ist die Nummer aber eher nicht sehr interessant, als Opener ok, aber kein Mördertrack.
Auch „The last Breath“ ist recht gemütlich geworden, hey Jungs wo ist hier der Biss? Musikalisch ist zwar auch dieser Song gut gespielt und gemacht keine Frage, aber mir fehlt nun jetzt schon beim zweiten Song die Dynamik.....naja zumindestens der Chorus ist hier einigermaßen gescheit. Hmm ob das so weiter geht?
Nun ja zumindestens packen die Jungs beim nächsten Song „Welcome to my World“ endlich mal ein bisschen mehr Härte rein, wird ja auch mal Zeit! Und auch ansonsten kann die Nummer mit ihrem Chorus und den Tempowechseln punkten. Na bitte es geht doch!
Bei „Drowsiness“ muss ich schon wieder ein wenig die Nase rümpfen, ich weiß auch nicht irgendwie sind mir die Songs bislang alle recht zerfahren, irgendwie fehlt da so ein bisschen die Linie. Mir ist das Ganze einen Ticken zu symphonisch und auch progressiv manchmal.
Mit den nächsten Songs „In your Eyes“ und „Waiting for a Day of Happening“  begeht man dann einen sanfteren Weg, das können die Jungs auf jeden Fall, das merkt man hier zu jeder Sekunde.
Dazwischen steht dann der Track „Fly“ auf dem der gute Michael Kiske sein Stell dich ein gibt. Die Nummer hat ordentlich Druck und wird natürlich vom Gesang vom Meister ordentlich aufgewertet. Ganz klar eine der besten Nummern auf dem Album!
Ach ja nicht das ihr denkt ich spare euch hier Songs aus, die Zwischenstücke „Interlude“ und „XIV“ sind zwar instrumental ganz interessant, ich hätte mir anstatt dessen „richtige“ Songs gewünscht. Mir geben solche Zwischenschnipsel immer nicht so viel.
Der Abschlusstrack „Limbo“ ist dann wieder eine lange Angelegenheit geworden. Ok die Nummer ist schön symphonisch und progressiv und hält auch viel für den Hörer bereit, aber so ganz kann man mich leider auch hier nicht überzeugen. Irgendwie fehlt mir auch hier wieder das gewisse Etwas, was den Song einfach aus der Masse hervorhebt.

Anspieltipps:

Hier kann ich euch dieses Mal “Welcome to my World”, “In your Eyes” und “Fly” nennen.

Fazit :

Tja, also was soll ich nun hier schreiben? Ihr habt ja schon gemerkt das ich ziemlich mit der Platte gehadert habe. Es mag Metalheads geben die mit den teilweise sehr zerfahrenen Songs gut zu Recht kommen, mein Geschmack hat das Ganze eher nicht getroffen. Trotzdem muss ich den Jungs bescheinigen das sie musikalisch einiges drauf haben, was sie ja auch bei ein paar Songs gut unter Beweis stellen.
Ich vermisse hier einfach ein bisschen die Aha Momente in den Songs, Sachen die die Nummern eingängig machen und sie vom Rest abheben.
 Gesanglich gibt es hier nicht viel zu meckern und hier ist nicht nur aufgrund von Michael Kiske alles im grünen Bereich, ich schließe mal so, Metaller mit dem Hang zum experimentellen Symhonic/Progressiv Metal werden hier mit Sicherheit glücklich, allen anderen rate ich vorher genau rein zuhören!

WERTUNG:






Trackliste:

01. It could Go back
02. The last Breath
03. Welcome to my World
04. Drowsiness
05. In your Eyes
06. Fly
07. Interlude
08. Waitiny for a Day of Happing
09. XIV
10. Limbo

Julian

Keine Kommentare:

Kommentar posten