Band: Luca Turilli's Rhapsody
Album: Prometheus, Symphonia Ignis Divinus
Spielzeit: 69:44 min
Stilrichtung: Cinematic/Symphonic Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 19.06.2015
Homepage: www.ltrhapsody.com
Den Gitarristen Luca Turilli vorzustellen hieße die berühmten Eulen nach Athen zu tragen, der Gute ist bekannt als tragende Säule von Italiens Symphonic Exportschlager Nummer 1 RHAPSODY OF FIRE.
2011 entschloss sich Luca RHAPSODY OF FIRE nach 11 Jahren zu verlassen und seine eigene Band zu gründen. Er wollte das der Sound mehr in die Soundtrack also Cinematic Ecke wandert und das war wohl mit den alten Bandmitgliedern nicht zu machen.
Er scharrte also ein paar alte RHAPSODY OF FIRE Weggefährten um sich, und ergänzte die neue Band um Schlagzeuger Alex Landenburg (21 OCTAYNE) und Sänger Allesandro Conti (TRICK OR TREAT). Danach ging man ins Studio um das Debütalbum „Ascending to Infinity“ einzuspielen welches 2012 erschien.
Nun ist man also mit Album Nummer Zwo namens „Prometheus, Symphonia Ignis Divinus“ zurück und alles soll nochmal eine Spur größer werden als bisher.
Man brauche alleine sieben Monate zum komponieren, drei Monate Produktion und arbeitete mit ganzen zwei Chören zusammen. Dazu hat man mit Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR) und David Readman (PINK CREAM 69) zwei bekannte Gastsänger an Bord.
Volle Pulle nach vorne also, gestartet wird das neue Machwerk dann mit dem Opener „Nova Genesis“. Und man merkt gleich das hier nicht gekleckert sondern geklotzt wird. Der Begriff Cinematic Metal passt hier wirklich perfekt, denn schon diese erste Nummer, die eigentlich nur ein einleitendes Intro ist, ist vollgestopft mit allerlei klanglichen Sachen. Chöre, Bombastteile und auch ein bisschen Metal findet man hier.
Der erste richtige Song „Il Cigno Nero“ geht dann ein wenig weg vom Cinematic Genre und bietet eigentlich recht standardmäßige RHAPSODY Kost egal von wem.
Das besondere ist hier noch, die Nummer ist auf italienisch, sonst kann sie aber nicht großartig hervorstechen. Business as usual halt!
Viel besser gefällt dann das anschließende, epische „Rosenkreuz“ welches als Hintergrundthematik die Geschichte eines Templerordens erzählt. Hier ist die Mischung aus Cinematic und Symphonic Metal recht gut gelungen.
Recht ordentlich sind auch die anschließenden „Anahata“ und „Il Tempo Degli Dei“ geworden. Letzteres wird wieder komplett auf italienisch vorgetragen.
So bis jetzt ist da Album so lala würde ich sagen, ein, zwei starke Nummer aber auch etwas an Schatten. Leider wird dieser Schatten im weiteren Verlauf recht groß muss ich sagen denn man befindet sich eigentlich nur noch in der Cinematic Ecke und die wird zwar toll ausgefüllt, es passiert an jeder Ecke was, aber auf Dauer wird man echt damit überfrachtet und es kommt kein richtiger Hörgenuss auf wie ich finde!
Dazu fällt im weiteren Verlauf auf das Sänger Allesandro Conti zwar eine tolle stimmlich Bandbreite hat, aber manchmal echt den Druck und die Kraft vermissen lässt. Selbiges kann man auch teilweise über die Produktion sagen, manchmal fehlt irgendwie der notwendige Druck!
Trotz allen Meckerns, komplett für die Füße sind die weiteren Songs natürlich nicht, „One Ring to rule them all“ und „Prometheus“ lassen sich ganz gut hören.
Anspieltipps:
Mit “Rosenkreuz”, “Anahata”, “Il Tempo Degli Dei” und “Prometheus” sind die beste Tracks recht schnell ausgemacht.
Fazit :
Die Kritikpunkte am neuen LUCA TURILLIS RHAPSODY OF FIRE Album habe ich ja eigentlich schon am Ende der Rezi aufgezählt. Und gerade die Songs die einfach viel zu voll geknallt sind, die teilweise schwache Produktion sowie der manchmal drucklose Gesang sind dann wirklich die Punkte die das Album dann leider bewertungstechnisch im Keller halten!
Cinematic Fans dürften mich dafür sicherlich steinigen, für sie ist die Scheibe bestimmt ein Fest, aber bei mir sieht das anders aus.
Es dürfte hier so sein wie bei einigen anderen Bands auch, entweder man liebt sie oder man hasst sie! Vom hassen bin ich meilenweit entfernt aber mich packt das neue Album einfach in der Summe nicht genug.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Nova Genesis
02. Il Cigno Nero
03. Rosenkreuz
04. Anahata
05. Il Tempo Degli Dei
06. One Ring to rule them all
07. Notturno
08. Prometheus
09. King Solomon and the 72 Names of God
10. Yggdrasil
11. Of Michael the Archangel and Lucifers Fall Part II Codex Nemesis
Julian
Freitag, 17. Juli 2015
Mittwoch, 15. Juli 2015
ENUFF Z'NUFF - Enuff Z'Nuff / Strength (Re-Releases)
Album:
Enuff Z'Nuff / Strength (Re-Releases)
Spielzeit:
/
Stilrichtung:
Hard Rock
Plattenfirma:
Rock Candy Records
Veröffentlichung:
22.06.2015
Homepage:
www.rockcandyrecords.com
„Papa,
sind das Männer oder Frauen?“ Das fragte mein Sohn mich als wir
die neuesten Rock Candy Re-Releases von ENUFF Z'NUFF auspackten. Eine
durchaus berechtigte Frage, denn das Chicagoer Quartett um
Bandchef/Bassist Chip Z'Nuff und Sänger Donnie Vie präsentierte
sich vor allem auf Ihrer ersten Scheibe als kunterbunte Paradiesvögel
in einem an und für sich schon optisch auffälligen Genre.
Allerdings hatte die Truppe noch etwas anderes im Schminkkästchen
als Neon und Pink, nämlich überbordendes Talent und, noch
wichtiger, ein goldenes Händchen in Sachen Songwriting. Man nehme
die Pop-Sensibilität von Cheap Trick, das Harmonie-Verständnis der
Beatles und die Testosteron geschwängerte pure Energy der frühen
Van Halen und heraus kommt der Heavy Pop von ENUFF Z'NUFF. Als
Lieblinge der Kritiker und solch namhafter Unterstützer wie z.B.
Howard Stern oder Paul Stanley gelang es ENUFF Z'NUFF mit Ihren
ersten beiden Scheiben Klassiker des Genres abzuliefern, die auch
heute noch tadellos funktionieren.
Als ENUFF
Z'NUFF ihr selbstbetiteltes Debüt 1989 in die Läden hieften war die
Hard-Rock bzw. Pop/Sleaze-Szene eigentlich schon durch und die Grunge
Welle türmte sich am Horizont auf. Talentfreie Bands wie Warrant
oder Poison hatten Millionen von Alben verkauft und dem Genre durch
ihr recht sinn- und substanzbefreites Liedgut einen
bemitleidenswerten Ruf eingebracht. Als ENUFF Z'NUFF auf der
Bildfläche erschienen ging ein erleichtertes Raunen durch die Szene
– die Kritiker überschlugen sich mit Lob und MTV wurde nicht müde
die Videos zu „New Thing“ oder „Fly High Michelle“ in die
heimischen Wohnzimmer zu senden. Dabei waren die Grundzutaten ähnlich
wie bei der Konkurrenz, die Songs aber, die hatten es in sich: die
beiden bereits erwähnten Hits sowie das tonnenschwere „In The
Groove“ oder die Melodiewundertüten „For Now“ und „I Could
Never Be Without You“ waren Hits wie sie im Buche stehen: auf den
Punkt und ohne ein Gramm Fett zuviel. Gitarrist Derek Frigo, vorher
in Diensten der Kapelle Le Mans, brachte das nötige Quentchen Dreck
und Virtuosität ein und trotz den beiden nur durchschnittlichen
Songs „Little Indian Angel“ und „Kiss The Clown“ ist „Enuff
Z'Nuff“ ein absoluter 10-Punkte Klassiker der in jedes gut
sortierte Hardrock Regal gehört.
Von den
überschwenglichen Reaktionen und dem grossen Erfolg des Erstlings
beflügelt wurde Album Nummero Zwo zur Nagelprobe für die Band, die
bereits beim Erstling aufgrund von ausuferndem Drogenkonsum und den
restlichen üblichen Rock & Roll Lastern ihre lieben
Schweirigkeiten hatte auf Kurs zu bleiben. Vielleicht sind das innere
Ringen und der enorme Erwarttungsdruck von aussen mit einer der
Gründe, warum „Strength“ einen ganzen Zacken düsterer und, wohl
auch den steigenden Ansprüchen der Songschreiber Z'nuff/Vie an sich
selbst geschuldet, anspruchsvoller ausfiel. Mancher mag sagen, dass
das Ergebnis auch einen Ticken überambitioniert ausgefallen ist.
Angesichts solcher Highlights wie „Heaven Or Hell“, „Baby Loves
You“, „Mother's Eye“ oder den unschlagbaren Balladen „Time To
Let You Go“ sowie „Holly Wood Ya“ ist es wohl nur dem sich
damals rasant wandelden Zeitgeist zuzuschreiben, dass ENUF Z'NUFF
nicht mehr richtig durchstarten konnten und Alice In Chains und Co
das Feld überlassen mussten. Die Überlänge der Platte ist der
vielleicht einzige Haken an einem ansonsten makellosen und zeitlosen
Stück Rockmusik das dem Debüt weitstgehend ebenbürtig ist.
Rock Candy
Records typisch sind beide Re-Realeases äusserst lecker angerichtet:
beiden Scheiben wurden jeweils 2 Bonus Tracks spendiert, ein
Remastering lässt die zeitlose Musik in neuem Glanz erstrahlen und
wie gewohnt sind die mit zahlreichen Hintergrund Geschichten
gespickten Liner-Notes das Sahnehäubchen obendrauf. Zuschlagen!
WERTUNG:
("Enuff Z´Nuff")
("Strength")
Trackliste:
"Enuff Z'Nuff"
01. New Thing
02. She Wants More
03. Fly High Michelle
04. Hot Little Summer Girl
05. In The Groove
06. Little Indian Angel
07. For Now
08. Kiss The Clown
09. I Could Never Be Without You
10. Finger On The Trigger
11. Fly High Michelle [Live]
12. New Thing [Live]
"Strength"
01. Heaven Or Hell
02. Missing You
03. Strength
04. In Crowd
05. Holly Wood Ya
06. The World Is A Gutter
07. Goodbye
08. Long Way To Go
09. Mother's Eye
10. Baby Loves You
11. Blue Island
12. The Way Home _ Coming Home
13. Something For Free
14. Time To Let You Go
15. Kitty [Bonus Track]
16. Let It Go [Bonus Track]
Mario
TUFF - The Glam Years 1985-1989
Band: Tuff
Album: The Glam Years 1985-1989
Spielzeit: 40:39 min.
Stilrichtung: Hair Metal
Plattenfirma: RLS Records
Veröffentlichung: .2015
Homepage: www.facebook.com/StevieRachelle
Die US-Hairsprayband TUFF schrammte damals haarscharf am Ruhm vorbei. Als ihr offizielles Debüt „What Comes Around Goes Around“ 1991 bei Atlantic Records herauskam, war die Zeit zu knapp, um den Ruf als Newcomer noch ausbauen zu können. Das dekadente Jahrzehnt mit Sex, Drugs & Rock´n Roll lag ja auch über ein Jahr zurück. Nach und nach schwappte die Grungewelle aus den USA über auf die ganze Welt. Schon kurze Zeit später standen 95% aller alten Bands – zumindest über kurz oder lang – vor dem Schutthaufen ihrer Karrieren. Kurt Cobain und Kollegen sind den Dinos ordentlich an den Karren gefahren. Der Rest ist Geschichte...
Aber als besagtes Erstlingswerk 1991 erschien, existierte die Band bereits sechs Jahre. Anfangs bestand sie aus Jimmy L´Mour (Jim Gillette) am Mikrofon, Jorge DeSaint an der Gitarre, Todd Chaisson (später Chase) am Bass und Michael Raimondo (später Lean) am Schlagzeug. Das 1986 erschienene Demotape „Knock Yourself Out“ enthielt vier Stücke. Diese machen den Anfang der neuen Compilation „The Glam Years 1985-1989“, die jetzt in digitaler Form veröffentlicht wird. Mit Jim Gillette als Frontmann, der kurze Zeit später von Stevie Rachelle ersetzt wurde, klangen TUFF mehr nach Glam. Das eröffnende „Glamour Girl“ ist das beste Beispiel dafür. Kommt „Forever Yours“ aggressiver aus den Boxen, klingen die nächsten Songs „Dressed For Dancin´“ und „Candy Coated“ eher nach Schülerband. Auch die beiden Bonüsse „Bang-Bang“ und „Ooh Ahh“ sind eher in unteren Schubladen zuzuordnen.
Nach diesem durchwachsenen Start gibt es im weiteren Verlauf durchaus hörenswerte Demos auf die Lauscher. Allen voran „Round ´Em Up“, „Summertime Goodbye“ oder „Want Trouble – You Got It“, die alle 1988 aufgenommen wurden. Aber auch die im Jahr darauf entstandenen Stücke wie „Forever Yours“ oder „Ain´t Worth A Dime“ zeigen eine hungrige Band. Leider bieten TUFF mit dieser Veröffentlichung nicht sonderlich viel ungehörtes. Lediglich die erste EP sowie einige wenige Songs mit Rachelle am Mikro waren bisher nicht auf CD zu bekommen. Die meisten anderen Demos hat man im Zuge der 2012 erschienenen, teilweisen Neueinspielung von „What Comes Around Goes Around...Again“ (Rezi HIER http://rock-garage-magazine.blogspot.de/2012/04/tuff-what-comes-around-goes-aroundagain.html) bereits der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So ist „The Glam Years 1985-1989“ zwar eine lückenlose Werkschau aller in den Achtzigern entstandenen Songs, wer aber schon den 2012er Silberling in der Sammlung stehen hat, wird sich wohl noch überlegen müssen, ob er sich dieses Teil anschaffen sollte. Wer allerdings nur das 1991er Original hat, kann bei dieser Zusammenstellung schon schwach werden. Auf die gute alte Zeit...
WERTUNG:
Trackliste:
01. Glamour Girls
02. Forever Yours (1986 Mix)
03. Dressed For Dancin'
04. Candy Coated
05. Bang-Bang
06. Ooh Ahh
07. Round 'Em Up
08. Summertime Goodbye
09. Want Trouble – You Got It
10. Sinner Street
11. Forever Yours
12. Ain't Worth A Dime
13. Good Guys Wear Black
Stefan
Album: The Glam Years 1985-1989
Spielzeit: 40:39 min.
Stilrichtung: Hair Metal
Plattenfirma: RLS Records
Veröffentlichung: .2015
Homepage: www.facebook.com/StevieRachelle
Die US-Hairsprayband TUFF schrammte damals haarscharf am Ruhm vorbei. Als ihr offizielles Debüt „What Comes Around Goes Around“ 1991 bei Atlantic Records herauskam, war die Zeit zu knapp, um den Ruf als Newcomer noch ausbauen zu können. Das dekadente Jahrzehnt mit Sex, Drugs & Rock´n Roll lag ja auch über ein Jahr zurück. Nach und nach schwappte die Grungewelle aus den USA über auf die ganze Welt. Schon kurze Zeit später standen 95% aller alten Bands – zumindest über kurz oder lang – vor dem Schutthaufen ihrer Karrieren. Kurt Cobain und Kollegen sind den Dinos ordentlich an den Karren gefahren. Der Rest ist Geschichte...
Aber als besagtes Erstlingswerk 1991 erschien, existierte die Band bereits sechs Jahre. Anfangs bestand sie aus Jimmy L´Mour (Jim Gillette) am Mikrofon, Jorge DeSaint an der Gitarre, Todd Chaisson (später Chase) am Bass und Michael Raimondo (später Lean) am Schlagzeug. Das 1986 erschienene Demotape „Knock Yourself Out“ enthielt vier Stücke. Diese machen den Anfang der neuen Compilation „The Glam Years 1985-1989“, die jetzt in digitaler Form veröffentlicht wird. Mit Jim Gillette als Frontmann, der kurze Zeit später von Stevie Rachelle ersetzt wurde, klangen TUFF mehr nach Glam. Das eröffnende „Glamour Girl“ ist das beste Beispiel dafür. Kommt „Forever Yours“ aggressiver aus den Boxen, klingen die nächsten Songs „Dressed For Dancin´“ und „Candy Coated“ eher nach Schülerband. Auch die beiden Bonüsse „Bang-Bang“ und „Ooh Ahh“ sind eher in unteren Schubladen zuzuordnen.
Nach diesem durchwachsenen Start gibt es im weiteren Verlauf durchaus hörenswerte Demos auf die Lauscher. Allen voran „Round ´Em Up“, „Summertime Goodbye“ oder „Want Trouble – You Got It“, die alle 1988 aufgenommen wurden. Aber auch die im Jahr darauf entstandenen Stücke wie „Forever Yours“ oder „Ain´t Worth A Dime“ zeigen eine hungrige Band. Leider bieten TUFF mit dieser Veröffentlichung nicht sonderlich viel ungehörtes. Lediglich die erste EP sowie einige wenige Songs mit Rachelle am Mikro waren bisher nicht auf CD zu bekommen. Die meisten anderen Demos hat man im Zuge der 2012 erschienenen, teilweisen Neueinspielung von „What Comes Around Goes Around...Again“ (Rezi HIER http://rock-garage-magazine.blogspot.de/2012/04/tuff-what-comes-around-goes-aroundagain.html) bereits der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So ist „The Glam Years 1985-1989“ zwar eine lückenlose Werkschau aller in den Achtzigern entstandenen Songs, wer aber schon den 2012er Silberling in der Sammlung stehen hat, wird sich wohl noch überlegen müssen, ob er sich dieses Teil anschaffen sollte. Wer allerdings nur das 1991er Original hat, kann bei dieser Zusammenstellung schon schwach werden. Auf die gute alte Zeit...
WERTUNG:
Trackliste:
01. Glamour Girls
02. Forever Yours (1986 Mix)
03. Dressed For Dancin'
04. Candy Coated
05. Bang-Bang
06. Ooh Ahh
07. Round 'Em Up
08. Summertime Goodbye
09. Want Trouble – You Got It
10. Sinner Street
11. Forever Yours
12. Ain't Worth A Dime
13. Good Guys Wear Black
Stefan
Montag, 13. Juli 2015
BLACKLIST UNION - Back To Momo
Band: Blacklist Union
Album: Back To Momo
Spielzeit: 49:32 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: New Ocean Media
Veröffentlichung: 12.06.2015
Homepage: www.blacklistunion.com
War das 2012 veröffentlichte Album „Til Death Do Us Part“ eine doch recht düstere Angelegenheit, schwenken die L.A. Rocker BLACKLIST UNION auf ihrem mittlerweile vierten Werk „Back To Momo“ um und binden neben den altbekannten melancholischen Parts eine gehörige Siebziger-Schlagseite in ihren Sound ein. Daraus ergeben sich organischere Songs, die nicht selten an GUNS´N ROSES oder späte VAIN erinnern, ohne allerdings die große Party-Attitüde zu haben. BLACKLIST UNION (BLU) beleuchten eher die dreckige Seite der Megaseller.
Schon die aktuelle Single „Alive-N-Well Smack In The Middle Of Hell“ zeigt nach einem kurzen Intro eindrucksvoll, zu was die Amis in der Lage sind. Frech rocken Tony West und seine Mannen drauf los. Verflogen sind all die negativen Gedanken, die man beim Hören des Vorgängers noch hatte. Und auch „Shake It Off“ punktet mit einem derart lässigen Riffing, dass einem fast die Spucke wegbleibt. Für „Mirror, Mirror On The Wall“ verfallen BLU zwar noch kurzzeitig in alte Verhaltensmuster. Schlimm ist das aber ganz und gar nicht, denn schon mit „Evil Eye“ ist die Rotzigkeit wieder zurück („Prince Of The City“ von SWEET F.A. lässt grüßen) und mit „SuperJaded“ biegt sogar gleich das nächste Highlight ums Eck. Dass Tony West ein Rock´n Roll Outlaw ist, hätte er nicht extra erwähnen müssen, dennoch covern die Jungs den alten Klassiker der Australier ROSE TATTOO hier recht gekonnt. Der Titeltrack ist sehr Achtziger-lastig ausgefallen, die altehrwürdigen VAIN waren hier sicherlich ein Einfluss. Auch das flotte „We Are No Saints“ oder „Meet Me On Zen Street“ können überzeugen. Einige Songs haben dann aber doch ein zu ähnliches Riffing, weshalb es zwei oder drei weniger auch getan hätten.
„Back To Momo“ hat mehr Siebziger und weniger Neunziger und kokettiert wie nie mit den Achtzigern. Das gefällt dem Schreiber dieser Zeilen auf Anhieb um einiges besser. Musste man sich auf dem Vorgänger noch Gedanken machen, ob sich Mastermind West nicht doch eines Tages etwas antun wird, präsentiert er sich hier fast schon lebensbejahend und putzmunter. BLACKLIST UNION zeigen auf ihrem vierten Werk ihr ganzes Können und legen mal eben das mit Abstand beste Album ihrer Karriere in die Ladenregale.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Intro
2. Alive-N-Well Smack In The Middle Of Hell
3. Shake It Off
4. Mirror, Mirror On The Wall
5. Evil Eye
6. SuperJaded
7. Rock´n Roll Outlaw
8. Back To Momo
9. We Are Not Saints
10. It´s All About You
11. Meet Me On Zen Street
12. Graveyard Valentine
13. Wined, Dined & 69´d
14. Read Between The Lines
Stefan
Album: Back To Momo
Spielzeit: 49:32 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: New Ocean Media
Veröffentlichung: 12.06.2015
Homepage: www.blacklistunion.com
War das 2012 veröffentlichte Album „Til Death Do Us Part“ eine doch recht düstere Angelegenheit, schwenken die L.A. Rocker BLACKLIST UNION auf ihrem mittlerweile vierten Werk „Back To Momo“ um und binden neben den altbekannten melancholischen Parts eine gehörige Siebziger-Schlagseite in ihren Sound ein. Daraus ergeben sich organischere Songs, die nicht selten an GUNS´N ROSES oder späte VAIN erinnern, ohne allerdings die große Party-Attitüde zu haben. BLACKLIST UNION (BLU) beleuchten eher die dreckige Seite der Megaseller.
Schon die aktuelle Single „Alive-N-Well Smack In The Middle Of Hell“ zeigt nach einem kurzen Intro eindrucksvoll, zu was die Amis in der Lage sind. Frech rocken Tony West und seine Mannen drauf los. Verflogen sind all die negativen Gedanken, die man beim Hören des Vorgängers noch hatte. Und auch „Shake It Off“ punktet mit einem derart lässigen Riffing, dass einem fast die Spucke wegbleibt. Für „Mirror, Mirror On The Wall“ verfallen BLU zwar noch kurzzeitig in alte Verhaltensmuster. Schlimm ist das aber ganz und gar nicht, denn schon mit „Evil Eye“ ist die Rotzigkeit wieder zurück („Prince Of The City“ von SWEET F.A. lässt grüßen) und mit „SuperJaded“ biegt sogar gleich das nächste Highlight ums Eck. Dass Tony West ein Rock´n Roll Outlaw ist, hätte er nicht extra erwähnen müssen, dennoch covern die Jungs den alten Klassiker der Australier ROSE TATTOO hier recht gekonnt. Der Titeltrack ist sehr Achtziger-lastig ausgefallen, die altehrwürdigen VAIN waren hier sicherlich ein Einfluss. Auch das flotte „We Are No Saints“ oder „Meet Me On Zen Street“ können überzeugen. Einige Songs haben dann aber doch ein zu ähnliches Riffing, weshalb es zwei oder drei weniger auch getan hätten.
„Back To Momo“ hat mehr Siebziger und weniger Neunziger und kokettiert wie nie mit den Achtzigern. Das gefällt dem Schreiber dieser Zeilen auf Anhieb um einiges besser. Musste man sich auf dem Vorgänger noch Gedanken machen, ob sich Mastermind West nicht doch eines Tages etwas antun wird, präsentiert er sich hier fast schon lebensbejahend und putzmunter. BLACKLIST UNION zeigen auf ihrem vierten Werk ihr ganzes Können und legen mal eben das mit Abstand beste Album ihrer Karriere in die Ladenregale.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Intro
2. Alive-N-Well Smack In The Middle Of Hell
3. Shake It Off
4. Mirror, Mirror On The Wall
5. Evil Eye
6. SuperJaded
7. Rock´n Roll Outlaw
8. Back To Momo
9. We Are Not Saints
10. It´s All About You
11. Meet Me On Zen Street
12. Graveyard Valentine
13. Wined, Dined & 69´d
14. Read Between The Lines
Stefan
GÖLDEN PALACE - A Little Rock´n Roll/Touch Me There
Band: Gölden Palace
Album: A Little Rock´n Roll/Touch Me There
Spielzeit: 35:07/15:57 min.
Stilrichtung: Surf Punk
Plattenfirma: Kagami.Land
Veröffentlichung: 01.07.2015
Homepage: www.goldenpalaceband.com
In Kürze erscheint ein neues Minialbum des seit 2010 in Norwegen lebenden Amerikaners Joseph Kimbrell alias VITNE. Aufmerksame Beobachter des sympathischen Musikers werden festgestellt haben, dass er in der Vergangenheit gerne im Hair Metal Genre gewildert, einige Jahre früher aber auch schon mal gerne eine Schippe Heavy Metal in seine Musik integriert hat. Mit seiner alten Band GÖLDEN PALACE verhält es sich aber ganz anders. Erster Unterschied ist schon mal, dass er hier lediglich Gitarre spielt und die Band selbst in der alten Heimat in Charleston/South Carolina ansässig ist. Ursprünglich wurde die Band 2004 gegründet und ging aus der Asche der Punkband 5TH MARCH hervor, in der Sänger Alex Goss, Gitarrist Joseph Kimbrell (vorher noch am Bass) sowie Drummer Johnny Emmel zusammen lärmten.
Mit GÖLDEN PALACE wollten die Jungs unter Hinzunahme von Bassist Graham Spees (dem ersten Drummer bei 5TH MARCH) aber ganz andere Musik machen. Zwar ist der Vierer im Punk verwurzelt, sie reichern ihren Sound mit einer gehörigen Portion Beach Music an. So entsteht ein wildes Gebräu aus sommerlicher Leichtigkeit und knallhartem Punk, das auf den ersten Blick etwas verwirrend ist. Aber ihre Helden NOFX, LESS THAN JAKE aber auch THIN LIZZY oder MÖTLEY CRÜE lassen sich hier und da im Sound von GÖLDEN PALACE blicken.
Speziell die Band um den singenden Bassisten Phil Lynott hat es GÖLDEN PALACE beim Opener „Is It A Crime?“ angetan. Mit den typischen Double-Leads geht es musikalisch ziemlich in die Richtung der Iren. Ganz anders das lockere „Summer Song“. Mit leichtem Surf Sound und harmonischen Backing Vocals machen die Amis hier ein ganz anderes Fass auf. Das folgende „Sheets Of Fire“ haut eher eine punkige Kerbe ins Holz. Dieser Mischung bleiben GÖLDEN PALACE auch im weiteren Verlauf des 10-Trackers treu: dabei kristallisieren sich Songs wie „A Little Rock´n Roll“ oder „Paradise“ als weitere Highlights heraus.
Nachdem die Band im Jahr 2007 eine Auszeit nehmen musste, wollten sie im Jahr darauf wieder voll durchstarten. Mit dem zweiten Gitarristen Andy Adkins hat sich die Combo auch personell verstärkt und Joseph Kimbrell, der frisch von der Schule kam, wo er eine Ausbildung zum Tontechniker absolvierte, übernahm erstmals den Aufnahmeprozess. Ende 2008 begannen die Jungs, das zweite Album in Angriff zu nehmen. Dieses wurde allerdings nie fertiggestellt. Als Kimbrell 2009 verkündete, dass er nach Europa gehen wird, kamen die Arbeiten ins stocken. Jetzt haben sich GÖLDEN PALACE wieder zusammengerauft und so steht nicht nur bald ein Re-Union Konzert zum 10-jährigen Bestehen in ihrer Heimat an, mit „Touch Me There“ gibt es auch eine neue EP mit bis dato unveröffentlichten Songs. Ähnlich wie das Debüt startet auch diese mit einem rockigen bzw. punkigen Song („With Or Without Your Love“), gefolgt von einer luftigen, sommerlichen Nummer namens „Summer Heat“. Beide geben eine gute Figur ab, wenn man den wilden Mix der Band erst einmal verinnerlicht hat. Nach der Ska-Nummer „Let Us Be“ folgt mit „Holy City Skank“ allerdings eine etwas strange Angelegenheit. Das rüde „From The Inside Out“ und das augenzwinkernde „Jessica Thompson“ können allerdings wieder gefallen. Dazwischen packt der Fünfer das kurze Intermezzo „Gregorian Scant“. Der Name verrät es schon, es handelt sich um einen gregorianischen Chant. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass GÖLDEN PALACE stilistisch mehr sind, als ein Surf Punk Band.
GÖLDEN PALACE ist eine außergewöhnliche Band, die sich nicht in ein Korsett zwängen lassen will. Ihre vielfältigen Einflüsse verarbeiten die Amis zu einer interessanten Mischung. Das Debüt „A Little Rock´n Roll“ hat trotz Remastering etwas mit seinem dünnen Sound zu kämpfen. Der Großteil der Songs spricht jedoch für sich. Auf ihrer aktuellen EP „Touch Me There“ ist der Klang etwas besser und auch das Songwriting wirkt erwachsener. Die Schönheit mancher Stücke wird erst auf den zweiten oder dritten Blick sichtbar. GÖLDEN PALACE bieten sowohl Musik für die nächste Party als auch leichten Sound für den nächsten Strandurlaub, das ist doch mal eine feine Sache.
WERTUNG:
("A Little Rock´n Roll")
("Touch Me There")
Trackliste:
„A Little Rock´n Roll“
1. Is It A Crime?
2. Summer Song
3. Sheets Of Fire
4. A Little Rock´n Roll
5. I Wanna Be In Love
6. Paradise
7. Right Now
8. Wild Irish Rose
9. Saving Sage
10. Still Here
„Touch Me There“
1. With Or Without Your Love
2. Summer Heat
3. Let Us Be
4. Holy City Skank
5. From The Inside Out
6. Gregorian Scant
7. Jessica Thompson
Stefan
Album: A Little Rock´n Roll/Touch Me There
Spielzeit: 35:07/15:57 min.
Stilrichtung: Surf Punk
Plattenfirma: Kagami.Land
Veröffentlichung: 01.07.2015
Homepage: www.goldenpalaceband.com
In Kürze erscheint ein neues Minialbum des seit 2010 in Norwegen lebenden Amerikaners Joseph Kimbrell alias VITNE. Aufmerksame Beobachter des sympathischen Musikers werden festgestellt haben, dass er in der Vergangenheit gerne im Hair Metal Genre gewildert, einige Jahre früher aber auch schon mal gerne eine Schippe Heavy Metal in seine Musik integriert hat. Mit seiner alten Band GÖLDEN PALACE verhält es sich aber ganz anders. Erster Unterschied ist schon mal, dass er hier lediglich Gitarre spielt und die Band selbst in der alten Heimat in Charleston/South Carolina ansässig ist. Ursprünglich wurde die Band 2004 gegründet und ging aus der Asche der Punkband 5TH MARCH hervor, in der Sänger Alex Goss, Gitarrist Joseph Kimbrell (vorher noch am Bass) sowie Drummer Johnny Emmel zusammen lärmten.
Mit GÖLDEN PALACE wollten die Jungs unter Hinzunahme von Bassist Graham Spees (dem ersten Drummer bei 5TH MARCH) aber ganz andere Musik machen. Zwar ist der Vierer im Punk verwurzelt, sie reichern ihren Sound mit einer gehörigen Portion Beach Music an. So entsteht ein wildes Gebräu aus sommerlicher Leichtigkeit und knallhartem Punk, das auf den ersten Blick etwas verwirrend ist. Aber ihre Helden NOFX, LESS THAN JAKE aber auch THIN LIZZY oder MÖTLEY CRÜE lassen sich hier und da im Sound von GÖLDEN PALACE blicken.
Speziell die Band um den singenden Bassisten Phil Lynott hat es GÖLDEN PALACE beim Opener „Is It A Crime?“ angetan. Mit den typischen Double-Leads geht es musikalisch ziemlich in die Richtung der Iren. Ganz anders das lockere „Summer Song“. Mit leichtem Surf Sound und harmonischen Backing Vocals machen die Amis hier ein ganz anderes Fass auf. Das folgende „Sheets Of Fire“ haut eher eine punkige Kerbe ins Holz. Dieser Mischung bleiben GÖLDEN PALACE auch im weiteren Verlauf des 10-Trackers treu: dabei kristallisieren sich Songs wie „A Little Rock´n Roll“ oder „Paradise“ als weitere Highlights heraus.
Nachdem die Band im Jahr 2007 eine Auszeit nehmen musste, wollten sie im Jahr darauf wieder voll durchstarten. Mit dem zweiten Gitarristen Andy Adkins hat sich die Combo auch personell verstärkt und Joseph Kimbrell, der frisch von der Schule kam, wo er eine Ausbildung zum Tontechniker absolvierte, übernahm erstmals den Aufnahmeprozess. Ende 2008 begannen die Jungs, das zweite Album in Angriff zu nehmen. Dieses wurde allerdings nie fertiggestellt. Als Kimbrell 2009 verkündete, dass er nach Europa gehen wird, kamen die Arbeiten ins stocken. Jetzt haben sich GÖLDEN PALACE wieder zusammengerauft und so steht nicht nur bald ein Re-Union Konzert zum 10-jährigen Bestehen in ihrer Heimat an, mit „Touch Me There“ gibt es auch eine neue EP mit bis dato unveröffentlichten Songs. Ähnlich wie das Debüt startet auch diese mit einem rockigen bzw. punkigen Song („With Or Without Your Love“), gefolgt von einer luftigen, sommerlichen Nummer namens „Summer Heat“. Beide geben eine gute Figur ab, wenn man den wilden Mix der Band erst einmal verinnerlicht hat. Nach der Ska-Nummer „Let Us Be“ folgt mit „Holy City Skank“ allerdings eine etwas strange Angelegenheit. Das rüde „From The Inside Out“ und das augenzwinkernde „Jessica Thompson“ können allerdings wieder gefallen. Dazwischen packt der Fünfer das kurze Intermezzo „Gregorian Scant“. Der Name verrät es schon, es handelt sich um einen gregorianischen Chant. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass GÖLDEN PALACE stilistisch mehr sind, als ein Surf Punk Band.
GÖLDEN PALACE ist eine außergewöhnliche Band, die sich nicht in ein Korsett zwängen lassen will. Ihre vielfältigen Einflüsse verarbeiten die Amis zu einer interessanten Mischung. Das Debüt „A Little Rock´n Roll“ hat trotz Remastering etwas mit seinem dünnen Sound zu kämpfen. Der Großteil der Songs spricht jedoch für sich. Auf ihrer aktuellen EP „Touch Me There“ ist der Klang etwas besser und auch das Songwriting wirkt erwachsener. Die Schönheit mancher Stücke wird erst auf den zweiten oder dritten Blick sichtbar. GÖLDEN PALACE bieten sowohl Musik für die nächste Party als auch leichten Sound für den nächsten Strandurlaub, das ist doch mal eine feine Sache.
WERTUNG:
("A Little Rock´n Roll")
("Touch Me There")
Trackliste:
„A Little Rock´n Roll“
1. Is It A Crime?
2. Summer Song
3. Sheets Of Fire
4. A Little Rock´n Roll
5. I Wanna Be In Love
6. Paradise
7. Right Now
8. Wild Irish Rose
9. Saving Sage
10. Still Here
„Touch Me There“
1. With Or Without Your Love
2. Summer Heat
3. Let Us Be
4. Holy City Skank
5. From The Inside Out
6. Gregorian Scant
7. Jessica Thompson
Stefan
Freitag, 10. Juli 2015
DENDERA - Pillars Of Creation
Band: Dendera
Album: Pillars of Creation
Spielzeit: 47:28 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Metalbox Recordings
Veröffentlichung: 22.06.2015
Homepage: www.dendera.co.uk
Die Jungs von DENDERA lieferten ihr Debütalbum „The Killing Floor“ 2013 ab, die Rezi dazu findet ihr ebenfalls hier bei uns. Nun steht das zweite Album „Pillars of Creation“ in den Startlöchern und stilistisch hat sich bei der Band eigentlich nicht viel getan. Nach wie vor präsentiert man uns Heavy Metal in modernen Gewand der seine Trademarks aus England ebenfalls nicht verleugnet.
Man vergleicht die Jungs sogar mit den Übervätern IRON MAIDEN, natürlich eine Spur moderner und härter. Gut so weit würde ich jetzt nicht gehen, aber das DENDERA irgendwie klanglich nach NWOBHM nur in die Neuzeit katapultiert klingen, da gehe ich auf jeden Fall mit.
Wie auch immer, der Albumopener „Claim our Throne“ beginnt erstmal recht träge und sanft bevor treibende Drums und pumpende Bassläufe das Ruder fest übernehmen. Der Track entwickelt sich dann zu einem Midtemposong erster Güte, der einen interessanten Aufbau und einen eingängigen Chorus besitzt und somit ohne Problem direkt als Anspieltipp verbucht werden kann.
Was man direkt auch festhalten kann ist, das der Gesang der auf der ersten Platte noch etwas zwiespältig war, dieses Mal wesentlich gereifter und voller daher kommt. Sehr schön verbessert!
Dies beweisen die Jungs dann auch gleich direkt mit den nächsten beiden Nummern „Bloodlust“ und „In High Tide“ die beide auf ihre Art und Weise überzeugen können. Ersterer ist ein schneller Banger im Gegensatz zum zweiten der eher im Midtempobereich gehalten ist.
Beim anschließenden „Disillusioned“ wähnt man sich erst in einem mächtigen Smasher, so sehr drücken die tiefen Gitarrenriffs, aber im Chorus wird das Ganze dann auf einmal schön melodisch und sehr eingängig. Eine sehr interessante Nummer die der Band ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht!
Apropos Gesicht das wahrt man auch bei den nächsten Tracks absolut! Schlechte Songs suchen wir in der Folge wirklich vergebens, man kommt eher aus dem Grinsen nicht mehr raus wenn man so gelungenen Nummern wie „The Daylight Ending“, „The Chosen One“ und dem überlangen Abschlussbrecher „Edge of Tomorrow“ lauschen darf.
Ein rundherum gelungenes zweites Album!
Anspieltipps:
Mit “Claim our Throne”, “Bloodlust”, “Disillusioned” sowie “The Daylight Ending” dürftet ihr hier am ehesten Freude haben.
Fazit :
Na bitte, so soll es doch sein! Auf dem zweiten Album von DENDERA merkt man das man sich wirklich hingesetzt hat und die Schwächen des Debüts ausgebessert hat.
Eine glasklare Steigerung zum Debütalbum und eine absolut lohnende Investition für Fans von Heavy Metal der immer mal wieder in die NWOBHM und Modern Schiene reinluckt. Weiter so Jungs!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Claim our Throne
02. Bloodlust
03. In High Tide
04. Disillusioned
05. The Daylight Ending
06. The Chosen One
07. Unholy
08. Edge of Tomorrow
Julian
Album: Pillars of Creation
Spielzeit: 47:28 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Metalbox Recordings
Veröffentlichung: 22.06.2015
Homepage: www.dendera.co.uk
Die Jungs von DENDERA lieferten ihr Debütalbum „The Killing Floor“ 2013 ab, die Rezi dazu findet ihr ebenfalls hier bei uns. Nun steht das zweite Album „Pillars of Creation“ in den Startlöchern und stilistisch hat sich bei der Band eigentlich nicht viel getan. Nach wie vor präsentiert man uns Heavy Metal in modernen Gewand der seine Trademarks aus England ebenfalls nicht verleugnet.
Man vergleicht die Jungs sogar mit den Übervätern IRON MAIDEN, natürlich eine Spur moderner und härter. Gut so weit würde ich jetzt nicht gehen, aber das DENDERA irgendwie klanglich nach NWOBHM nur in die Neuzeit katapultiert klingen, da gehe ich auf jeden Fall mit.
Wie auch immer, der Albumopener „Claim our Throne“ beginnt erstmal recht träge und sanft bevor treibende Drums und pumpende Bassläufe das Ruder fest übernehmen. Der Track entwickelt sich dann zu einem Midtemposong erster Güte, der einen interessanten Aufbau und einen eingängigen Chorus besitzt und somit ohne Problem direkt als Anspieltipp verbucht werden kann.
Was man direkt auch festhalten kann ist, das der Gesang der auf der ersten Platte noch etwas zwiespältig war, dieses Mal wesentlich gereifter und voller daher kommt. Sehr schön verbessert!
Dies beweisen die Jungs dann auch gleich direkt mit den nächsten beiden Nummern „Bloodlust“ und „In High Tide“ die beide auf ihre Art und Weise überzeugen können. Ersterer ist ein schneller Banger im Gegensatz zum zweiten der eher im Midtempobereich gehalten ist.
Beim anschließenden „Disillusioned“ wähnt man sich erst in einem mächtigen Smasher, so sehr drücken die tiefen Gitarrenriffs, aber im Chorus wird das Ganze dann auf einmal schön melodisch und sehr eingängig. Eine sehr interessante Nummer die der Band ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht!
Apropos Gesicht das wahrt man auch bei den nächsten Tracks absolut! Schlechte Songs suchen wir in der Folge wirklich vergebens, man kommt eher aus dem Grinsen nicht mehr raus wenn man so gelungenen Nummern wie „The Daylight Ending“, „The Chosen One“ und dem überlangen Abschlussbrecher „Edge of Tomorrow“ lauschen darf.
Ein rundherum gelungenes zweites Album!
Anspieltipps:
Mit “Claim our Throne”, “Bloodlust”, “Disillusioned” sowie “The Daylight Ending” dürftet ihr hier am ehesten Freude haben.
Fazit :
Na bitte, so soll es doch sein! Auf dem zweiten Album von DENDERA merkt man das man sich wirklich hingesetzt hat und die Schwächen des Debüts ausgebessert hat.
Eine glasklare Steigerung zum Debütalbum und eine absolut lohnende Investition für Fans von Heavy Metal der immer mal wieder in die NWOBHM und Modern Schiene reinluckt. Weiter so Jungs!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Claim our Throne
02. Bloodlust
03. In High Tide
04. Disillusioned
05. The Daylight Ending
06. The Chosen One
07. Unholy
08. Edge of Tomorrow
Julian
Mittwoch, 8. Juli 2015
HEAVENS GATE - Best For Sale!
Band: Heavens Gate
Album: Best for Sale!
Spielzeit: 79:13 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: Limb Music
Veröffentlichung: 10.07.2015
Homepage: -
Eigentlich könnte diese Besprechung in unsere Kategorie Klassiker der Woche fallen. Denn die deutsche Band HEAVENS GATE existiert seit rund 16 Jahren nicht mehr, war aber in den 80igern und 90igern eine DER führenden Melodic Power Metal Bands Deutschlands die vor allem in Asien große Erfolge hatte.
Die beiden Hauptakteure der Band sind mit Sicherheit Sänger und Gründer Thomas Rettke sowie der später hinzugestoßene Gitarrist Sascha Paeth. Beide sind mittlerweile eher als Produzenten tätig, begeistern aber weiterhin uns Metaller mit ihrer Musik.
Die drei ersten Studioalben der Band „In Control“, „Livin‘ in Hysteria“ und „Hell for Sale“ gehören bis heute zu den stärksten Power Metalalben der damaligen Zeit und haben auch heute noch ihre volle Daseinsberechtigung. Mit den beiden letzten Alben „Planet“ von 1996 und „Menergy“ von 1999 driftete die Band zwar in etwas modernere, progressiveren Gefilde ab, aber der alte Sound war ebenfalls jederzeit spürbar. Trotzdem trennte sich die Band und da die Alben heutzutage nur noch schwer zu bekommen sind, gibt es nun für alle Sammler und Fans die die Band noch nicht kennen mit „Best for Sale!“ eine wunderbare Zusammenstellung der besten Hits der Band.
Und auf dem Silberling ist wirklich alles vertreten was Rang und Nahmen hat, angefangen beim Openertrack „In Control“ vom gleichnamigen Album über die Kracher „Surrender“, „Tyrants“, „Livin‘ in Hysteria“ oder „Best Day of my Life“. Alle aufgezählten Songs sind von den beiden ersten Alben „In Control“ und „Livin‘ in Hysteria“ und sind in der ersten Hälfte der Scheibe zu finden.
Erwähnenswert ist noch das die Stücke, wie auch alle restlichen Tracks, komplett neu abgemischt wurden und somit einen heute gängigen Sound bekommen haben.
In der zweiten Hälfte des Albums wird sich dann ordentlich dem Album „Hell For Sale“ gewidmet bevor man sich dem vorletzten Album „Planet E“ zu wendet, von dem „nur“ noch drei Songs erhalten sind.
Vom letzten und mag man den Kritikern glauben schlechtesten Album „Menergy“ hat es sogar nun als Abschlusnummer „Mastermind“ geschafft.
Gerade die letzten vier Tracks zeigen deutlich im Vergleich zu allen vorherigen Nummern den Stilbruch den die Band damals vollzogen hatte. Es geht hier etwas progressiver, nicht mehr ganz so hart zur Sache.
So mit bekommt man einen tollen Überblick über die Licht als auch die Schattenseiten von HEAVENS GATE.
Anspieltipps:
Bei einer Best Of Zusammenstellung entfallen die logischerweise, aber gerade die erste Hälfte sollte man sich ganz genau anhören!
Fazit :
Mein letzter Satz nimmt es eigentlich schon vorweg, man bekommt hier mit “Best for Sale” den besten Überblick über eine DER deutschen Power Metalbands Deutschlands der 80iger und 90iger und Fans die die Band noch nicht kennen sollten dies nun schleunigst nachholen, denn einfacher geht es nun wirklich nicht an alle Hits zu kommen! Noch dazu wenn sie einmal poliert und abgestaubt wurden wie in diesem Fall. Also worauf wartet ihr noch? Ab in den Laden und den Silberling sichern!
WERTUNG: ohne Wertung
Trackliste:
01. In Control
02. Surrender
03. Tyrants
04. Path of Glory
05. Livin‘ In Hysteria
06. The Neverending Fire
07. Flashes
08. Best Days of my Life
09. Gate of Heaven
10. Under Fire
11. White Evil
12. Rising Sun
13. He‘s the Man
14. Planet Earth
15. On the Edge
16. Noah‘s Dream
17. Mastermind
Julian
Album: Best for Sale!
Spielzeit: 79:13 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: Limb Music
Veröffentlichung: 10.07.2015
Homepage: -
Eigentlich könnte diese Besprechung in unsere Kategorie Klassiker der Woche fallen. Denn die deutsche Band HEAVENS GATE existiert seit rund 16 Jahren nicht mehr, war aber in den 80igern und 90igern eine DER führenden Melodic Power Metal Bands Deutschlands die vor allem in Asien große Erfolge hatte.
Die beiden Hauptakteure der Band sind mit Sicherheit Sänger und Gründer Thomas Rettke sowie der später hinzugestoßene Gitarrist Sascha Paeth. Beide sind mittlerweile eher als Produzenten tätig, begeistern aber weiterhin uns Metaller mit ihrer Musik.
Die drei ersten Studioalben der Band „In Control“, „Livin‘ in Hysteria“ und „Hell for Sale“ gehören bis heute zu den stärksten Power Metalalben der damaligen Zeit und haben auch heute noch ihre volle Daseinsberechtigung. Mit den beiden letzten Alben „Planet“ von 1996 und „Menergy“ von 1999 driftete die Band zwar in etwas modernere, progressiveren Gefilde ab, aber der alte Sound war ebenfalls jederzeit spürbar. Trotzdem trennte sich die Band und da die Alben heutzutage nur noch schwer zu bekommen sind, gibt es nun für alle Sammler und Fans die die Band noch nicht kennen mit „Best for Sale!“ eine wunderbare Zusammenstellung der besten Hits der Band.
Und auf dem Silberling ist wirklich alles vertreten was Rang und Nahmen hat, angefangen beim Openertrack „In Control“ vom gleichnamigen Album über die Kracher „Surrender“, „Tyrants“, „Livin‘ in Hysteria“ oder „Best Day of my Life“. Alle aufgezählten Songs sind von den beiden ersten Alben „In Control“ und „Livin‘ in Hysteria“ und sind in der ersten Hälfte der Scheibe zu finden.
Erwähnenswert ist noch das die Stücke, wie auch alle restlichen Tracks, komplett neu abgemischt wurden und somit einen heute gängigen Sound bekommen haben.
In der zweiten Hälfte des Albums wird sich dann ordentlich dem Album „Hell For Sale“ gewidmet bevor man sich dem vorletzten Album „Planet E“ zu wendet, von dem „nur“ noch drei Songs erhalten sind.
Vom letzten und mag man den Kritikern glauben schlechtesten Album „Menergy“ hat es sogar nun als Abschlusnummer „Mastermind“ geschafft.
Gerade die letzten vier Tracks zeigen deutlich im Vergleich zu allen vorherigen Nummern den Stilbruch den die Band damals vollzogen hatte. Es geht hier etwas progressiver, nicht mehr ganz so hart zur Sache.
So mit bekommt man einen tollen Überblick über die Licht als auch die Schattenseiten von HEAVENS GATE.
Anspieltipps:
Bei einer Best Of Zusammenstellung entfallen die logischerweise, aber gerade die erste Hälfte sollte man sich ganz genau anhören!
Fazit :
Mein letzter Satz nimmt es eigentlich schon vorweg, man bekommt hier mit “Best for Sale” den besten Überblick über eine DER deutschen Power Metalbands Deutschlands der 80iger und 90iger und Fans die die Band noch nicht kennen sollten dies nun schleunigst nachholen, denn einfacher geht es nun wirklich nicht an alle Hits zu kommen! Noch dazu wenn sie einmal poliert und abgestaubt wurden wie in diesem Fall. Also worauf wartet ihr noch? Ab in den Laden und den Silberling sichern!
WERTUNG: ohne Wertung
Trackliste:
01. In Control
02. Surrender
03. Tyrants
04. Path of Glory
05. Livin‘ In Hysteria
06. The Neverending Fire
07. Flashes
08. Best Days of my Life
09. Gate of Heaven
10. Under Fire
11. White Evil
12. Rising Sun
13. He‘s the Man
14. Planet Earth
15. On the Edge
16. Noah‘s Dream
17. Mastermind
Julian
EVO/ALGY - Damned Unto Death
Band: Evo/Algy
Album: Damned
Unto Death
Spielzeit: 22:57
min
Stilrichtung: Punk, Metal
Plattenfirma: High
Roller Records
Veröffentlichung: 10.07.2015
Homepage: -
TANK haben für
dieses Jahr zwei Alben angekündigt. Einmal Tucker/Evans' Tank und einmal Algy Ward's Tank. Ob die Welt eines der
beiden Alben braucht darf bezweifelt werden. Doch Algy Ward hat noch ein Eisen im Feuer. Gemeinsam
mit Paul Evo (ex-WARFARE) hat er ein Projekt mit dem schlichten Namen EVO/
ALGY am Start. Zwei Helden der Vergangenheit die es nochmal wissen wollen?
In diesem Fall geht das leider nach hinten los. Die EP "Damned
Unto Death" bietet bestenfalls mittelmäßige Metal-Punk Ware, unkreativ und
wenig mitreißend. Weder die drei Eigenkreationen noch die Coverversionen können
wirklich begeistern. Klar, das MOTÖRHEAD Cover zu "R.A.M.O.N.E.S."
ist dreckig und rotzig, kommt aber nicht mal im Ansatz an das Original ran.
Ähnlich sieht es bei "Tune to the Music" von Status Quo aus und dabei
ist der Song nicht mal eine der Großtaten der britischen Rocker. Von den
Eigenkreationen ist selbst nach fünf Durchgängen nichts wirklich hängen
geblieben.
Der Mann, der die ersten TANK
Alben eingesungen hat, darunter Alltime-Klassiker wie "Filth Hounds of Hades" haut mit Kollege Evo eine ziemlich belanglose
Scheibe auf den Markt. Muss man so deutlich festhalten, so leid es mir als TANK
Fan der alten Tage auch fällt. Wer rumpligen und wenig innovativen Metalpunk
etwas abgewinnen kann findet vielleicht Gefallen an "Damned Unto
Death", für allen anderen findet sich deutlich besserer Stoff in der
Metallandschaft.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Anger, Violence, Hatred
02. Nosferatu
03. R.A.M.O.N.E.S. (Motörhead-Cover)
04. Doomed at Dodes
05. Know Your Product (The Saints-Cover)
06. Tune to the Music (Status Quo-Cover)
Chris
Montag, 6. Juli 2015
BITERS - Electric Blood
Band: Biters
Album: Electric Blood
Spielzeit: 35:07 min.
Stilrichtung: Hardrock, Classic Rock, Hair Metal
Plattenfirma: Earache Records
Veröffentlichung: 07.08.2015
Homepage: www.facebook.com/biters
Man nehme ein bisschen Siebziger-Rock, ein wenig Glam und Glitzer und ab und zu eine Prise Punkrock, und schon ist ein neues Gebräu fertig, das auf den Namen BITERS hört. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, obwohl der Sound der Amis grob so umschrieben werden kann. Die Band aus Atlanta lässt in ihrem Sound auch Helden wie THIN LIZZY hochleben, in dem sie immer wieder feine Double-Leads in den Ring wirft oder sich mit lässigen Songstrukturen am Vermächtnis eines TOM PETTY reibt. Man könnte wohl noch eine Zeit mit Vergleichen weitermachen, gerecht wird es der Platte nur bedingt.
Mit „Electric Blood“ haben die BITERS nach ein paar Singles und vier EP´s ihr erstes Langspielalbum aufgenommen. Darauf zu finden eben dieser lockere Soundmix, der sich zwar an der Retrospektive der Rock´n Roll Welt orientiert, aber auch genau so in die heutige Zeit passt. Das zeigt nicht nur ein Song wie „Low Lives In Hi Definition“, dessen Text mit der hochglänzenden sowie sinnfreien TV-Unterhaltung der Gegenwart abrechnet. Aber auch offensichtlich in der Vergangenheit spielende Nummern wie „1975“ (ui, das Geburtsjahr des Rezensenten) oder die KISS-Hommage „Loose From The Noose“ sowie das an LIZZY angelehnte „Space Age Wasteland“ sind schöne Sommerhymnen. Dazu kommen weitere Highlights wie die erste Single „Restless Heart“ (ein Ohrwurm vor dem Herrn) oder der äußerst gelungene Titeltrack, das gefällige „Heart Fulla Rock´n Roll“ oder die Punkballade (!!!) „The Kids Ain´t Alright“.
Die BITERS machen auf ihrem Erstling „Electric Blood“ sehr vieles richtig und musizieren mit einer Lockerheit drauf los, die wohl nur eine Band an den Tag legen kann, die voll im Saft steht. Das tun die Amis aktuell ganz sicher und somit wird dieser Silberteller so manches Mal bei der heimischen Grillparty laufen, dafür ist „Electric Blood“ prädestiniert.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Restless Hearts
2. 1975
3. Heart Fulla Rock´n Roll
4. Dreams Don´t Die
5. Electric Blood
6. The Kids Ain´t Alright
7. Low Lives In Hi Definition
8. Time To Bleed
9. Loose From The Noose
10. Space Age Wasteland
Stefan
Album: Electric Blood
Spielzeit: 35:07 min.
Stilrichtung: Hardrock, Classic Rock, Hair Metal
Plattenfirma: Earache Records
Veröffentlichung: 07.08.2015
Homepage: www.facebook.com/biters
Man nehme ein bisschen Siebziger-Rock, ein wenig Glam und Glitzer und ab und zu eine Prise Punkrock, und schon ist ein neues Gebräu fertig, das auf den Namen BITERS hört. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, obwohl der Sound der Amis grob so umschrieben werden kann. Die Band aus Atlanta lässt in ihrem Sound auch Helden wie THIN LIZZY hochleben, in dem sie immer wieder feine Double-Leads in den Ring wirft oder sich mit lässigen Songstrukturen am Vermächtnis eines TOM PETTY reibt. Man könnte wohl noch eine Zeit mit Vergleichen weitermachen, gerecht wird es der Platte nur bedingt.
Mit „Electric Blood“ haben die BITERS nach ein paar Singles und vier EP´s ihr erstes Langspielalbum aufgenommen. Darauf zu finden eben dieser lockere Soundmix, der sich zwar an der Retrospektive der Rock´n Roll Welt orientiert, aber auch genau so in die heutige Zeit passt. Das zeigt nicht nur ein Song wie „Low Lives In Hi Definition“, dessen Text mit der hochglänzenden sowie sinnfreien TV-Unterhaltung der Gegenwart abrechnet. Aber auch offensichtlich in der Vergangenheit spielende Nummern wie „1975“ (ui, das Geburtsjahr des Rezensenten) oder die KISS-Hommage „Loose From The Noose“ sowie das an LIZZY angelehnte „Space Age Wasteland“ sind schöne Sommerhymnen. Dazu kommen weitere Highlights wie die erste Single „Restless Heart“ (ein Ohrwurm vor dem Herrn) oder der äußerst gelungene Titeltrack, das gefällige „Heart Fulla Rock´n Roll“ oder die Punkballade (!!!) „The Kids Ain´t Alright“.
Die BITERS machen auf ihrem Erstling „Electric Blood“ sehr vieles richtig und musizieren mit einer Lockerheit drauf los, die wohl nur eine Band an den Tag legen kann, die voll im Saft steht. Das tun die Amis aktuell ganz sicher und somit wird dieser Silberteller so manches Mal bei der heimischen Grillparty laufen, dafür ist „Electric Blood“ prädestiniert.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Restless Hearts
2. 1975
3. Heart Fulla Rock´n Roll
4. Dreams Don´t Die
5. Electric Blood
6. The Kids Ain´t Alright
7. Low Lives In Hi Definition
8. Time To Bleed
9. Loose From The Noose
10. Space Age Wasteland
Stefan
Labels:
Classic/Southern Rock,
Hair Metal,
Hardrock
HUNGRYHEART - Dirty Italian Job
Band: Hungryheart
Album: Dirty Italian Job
Spielzeit: 58:56 min.
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Tanzan Music
Veröffentlichung: 29.06.2015
Homepage: www.hungryheartofficial.com
Fünf Jahre ist ihr letztes Album „One Ticket To Paradise“ jetzt schon alt – sieben Lenze zählt ihr Erstling „Hungryheart“. Beide durfte ich bereits für ein anderes Magazin rezensieren. Mit diesen beiden Tonträgern konnten die Italiener HUNGRYHEART zahlreiche Fans gewinnen, auch mich. Die treibenden Kräfte sind nach wie vor Sänger Josh Zighetti sowie Gitarrist Mario Percudani (Inhaber von Tanzan Music). Das Line-Up komplettieren Drummer Paolo Botteschi und Stefano „Skool“ Scola, der neue Mann an der Viersaitigen.
Was hat sich getan in den letzten fünf Jahren? Für Außenstehende vielleicht nicht viel, aber in dieser Zeit hatte die Band die Gelegenheit, mit Kollegen wie HOUSE OF LORDS und Künstlern wie MITCH MALLOY, BOBBY KIMBALL, VINNY APPICE oder KELLY KEELING auf der Bühne zu stehen und jede Menge Impressionen aufzusaugen. Was aber gleich geblieben ist, sind die tolle raue Stimme von Josh Zighetti und die herausragende Gitarrenarbeit von Mario Percudani. Natürlich soll auch die Arbeit des rhytmusangebenden Duos Botteschi/Scola nicht geschmälert werden – kurzum: HUNGRYHEART klingen so gut wie nie.
Das ist nicht nur bei der ersten Single „Shoreline“ der Fall. Auch „Back To The Real Life“, „There Is A Reason For Everything“ oder „Rock Steady“ spielen absolut auf internationalem Niveau. Auch dieses Mal ließ es sich Gitarrist und Produzent Mario Percudani nicht nehmen, bei zwei Songs die Lead Vocals zu übernehmen. „Nothing But You“ ist eine gefühlvolle Ballade während „Second Hand Love“ ein klassischer Achtziger Rocksong ist. Dass auch er eine durchaus vorzeigbare Stimme hat, dürfte ob der Tatsache, dass Percudani auch schon in der Vergangenheit öfter zum Mikrofon griff, kein Geheimnis mehr sein.
Mit der funkigen/bluesigen Nummer „Devil´s Got My Number“ und der ERIC CLAPTON Coverversion „Bad Love“, die er zusammen mit FOREIGNER Gitarrist Mick Jones für das Album „Journeyman“ aus dem Jahre 1989 geschrieben hatte, setzen die Italiener weitere Ausrufezeichen und sorgen so für willkommene Abwechslung.
Dass HUNGRYHEART Potenzial haben, wurde schon beim 2008er Debüt schnell ersichtlich. Nachdem sie bei „One Ticket To Paradise“ einen Schritt nach vorne gemacht haben, machen die Italiener beim dritten Album „Dirty Italian Job“ praktisch alles richtig und liefern ihre bisher beste Arbeit ab. Fans klassischer Melodic Rock Kost dürfen hier – wieder einmal - bedenkenlos zugreifen.
WERTUNG:
Trackliste:
1. There Is A Reason For Everything
2. Back To The Real Life
3. Shoreline
4. Nothing But You
5. Devil´s Got My Number
6. Bad Love
7. Second Hand Love
8. Time For The Letting Go
9. Right Now
10. You Can Run
11. Rock Steady
12. All Over Again
Stefan
Album: Dirty Italian Job
Spielzeit: 58:56 min.
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Tanzan Music
Veröffentlichung: 29.06.2015
Homepage: www.hungryheartofficial.com
Fünf Jahre ist ihr letztes Album „One Ticket To Paradise“ jetzt schon alt – sieben Lenze zählt ihr Erstling „Hungryheart“. Beide durfte ich bereits für ein anderes Magazin rezensieren. Mit diesen beiden Tonträgern konnten die Italiener HUNGRYHEART zahlreiche Fans gewinnen, auch mich. Die treibenden Kräfte sind nach wie vor Sänger Josh Zighetti sowie Gitarrist Mario Percudani (Inhaber von Tanzan Music). Das Line-Up komplettieren Drummer Paolo Botteschi und Stefano „Skool“ Scola, der neue Mann an der Viersaitigen.
Was hat sich getan in den letzten fünf Jahren? Für Außenstehende vielleicht nicht viel, aber in dieser Zeit hatte die Band die Gelegenheit, mit Kollegen wie HOUSE OF LORDS und Künstlern wie MITCH MALLOY, BOBBY KIMBALL, VINNY APPICE oder KELLY KEELING auf der Bühne zu stehen und jede Menge Impressionen aufzusaugen. Was aber gleich geblieben ist, sind die tolle raue Stimme von Josh Zighetti und die herausragende Gitarrenarbeit von Mario Percudani. Natürlich soll auch die Arbeit des rhytmusangebenden Duos Botteschi/Scola nicht geschmälert werden – kurzum: HUNGRYHEART klingen so gut wie nie.
Das ist nicht nur bei der ersten Single „Shoreline“ der Fall. Auch „Back To The Real Life“, „There Is A Reason For Everything“ oder „Rock Steady“ spielen absolut auf internationalem Niveau. Auch dieses Mal ließ es sich Gitarrist und Produzent Mario Percudani nicht nehmen, bei zwei Songs die Lead Vocals zu übernehmen. „Nothing But You“ ist eine gefühlvolle Ballade während „Second Hand Love“ ein klassischer Achtziger Rocksong ist. Dass auch er eine durchaus vorzeigbare Stimme hat, dürfte ob der Tatsache, dass Percudani auch schon in der Vergangenheit öfter zum Mikrofon griff, kein Geheimnis mehr sein.
Mit der funkigen/bluesigen Nummer „Devil´s Got My Number“ und der ERIC CLAPTON Coverversion „Bad Love“, die er zusammen mit FOREIGNER Gitarrist Mick Jones für das Album „Journeyman“ aus dem Jahre 1989 geschrieben hatte, setzen die Italiener weitere Ausrufezeichen und sorgen so für willkommene Abwechslung.
Dass HUNGRYHEART Potenzial haben, wurde schon beim 2008er Debüt schnell ersichtlich. Nachdem sie bei „One Ticket To Paradise“ einen Schritt nach vorne gemacht haben, machen die Italiener beim dritten Album „Dirty Italian Job“ praktisch alles richtig und liefern ihre bisher beste Arbeit ab. Fans klassischer Melodic Rock Kost dürfen hier – wieder einmal - bedenkenlos zugreifen.
WERTUNG:
Trackliste:
1. There Is A Reason For Everything
2. Back To The Real Life
3. Shoreline
4. Nothing But You
5. Devil´s Got My Number
6. Bad Love
7. Second Hand Love
8. Time For The Letting Go
9. Right Now
10. You Can Run
11. Rock Steady
12. All Over Again
Stefan
Freitag, 3. Juli 2015
MAGISTARIUM - 5´55 Till The End Of Days
Band: Magistarium
Album: 5'55 Till the End of Days
Spielzeit: 56:49 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: Sommer 2015
Homepage: www.magistarium.org
2012 war es als ich mit den Jungs von MAGISTARIUM das erste Mal in Kontakt trat. Ich wurde über einen Bericht im Inet auf die Band aufmerksam und nach ein paar kurzen Emails hin und her bekam ich das Debüt „Faith in Salvation“ zur Rezension geschickt. Dieses begeisterte mich auf Anhieb, die dazugehörige Rezi findet ihr übrigens auch HIER bei uns, und auch danach hielt ich den Kontakt zur Band.
Nun ist es mal wieder an der Zeit Neues aus dem Hause MAGISTARIUM zu berichten, man wartet mit dem neuen Album „5'55 Till the End of Days“ auf, welches aktuell leider nur als Promoversion verfügbar ist! Für den Spätsommer peilt man aber die offizielle Veröffentlichung an.
Das Album erscheint dieses Mal, anders als beim Debüt, komplett in Eigenregie, was man dem Sound aber zu keiner Zeit anhört. Mit Ferdy Doernberg (AXEL RUDI PELL) hat man einen bekannten Gastmusiker mit an Bord und auch sonst sind viele junge Musiker hier zu hören, denn Sänger Oleg Rudych betreibt nebenher eine Musikschule, da ist der Vorrat an Talenten ja quasi vor der Haustür zu finden.
So genug Infos, steigen wir mal mit dem krachenden Opener „Break the Chain“ in die Scheibe ein. Dieser beginnt erstmal mit einer Einleitung die mich sofort an den TERMINATOR Filmsoundtrack erinnert. Ansonsten haben wir hier einen Uptemposong der vor allem mit seinem Chorus glänzen kann. Fronter Oleg scheint seinen Gesangsstil treu geblieben zu sein, was aber heißt das er nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig und vermutlich nicht jedermanns Sache sein sollte. Eine Mischung aus nasalen und klassischen Gesang erwartet einen hier.
Das anschließende „The World is sold out“ mutet aufgrund seiner anfänglichen Gesangs und Melodieparts etwas durcheinander und chaotisch zu, aber nach und nach steigert sich die Nummer sowie Olegs Gesang wieder und mit dem tollen Chorus schafft es die Nummer dann doch in unseren Anspieltipp Block.
Apropos, dort schaffen es auch spielend die folgenden Songs „To the Sky“ und „5‘55 Till the End of Days“ man merkt der Truppe an das man die Songs schön ausgearbeitet hat und sie reifen konnten.
Den ersten kleinen Durchhänger haben wir dann mit „Slave of the Faith“ und „Fear of the Death“ zu verkraften, hier schafft man es irgendwie zu keiner Zeit so richtig zu begeistern.
Dem gegenüber stehen aber wieder so Perlen wie „Rise and Fall“, „Only in my Dreams“ oder „Revenge“. Auch der Abschlusstrack „Save me from myself“ kann einen direkt überzeugen und reißt einen gleich mit, von daher kann man hier nach der schon starken Hälfte auch von einer gelungenen zweiten Hälfte und Abschluss sprechen.
Anspieltipps:
Mit “Break the Chain”, “The World is sold out”, “To the Sky”, “5’55 Till the End of Days” und “Revenge” sind diese schnell ausgemacht.
Fazit :
Ich hatte es ja damals schon vermutet von den Jungs von MAGISTARIUM werden wir auf jeden Fall noch hören! Zwar finde ich hier den ein oder anderen schwächeren Track den ich auf der Debütscheibe kaum hatte, aber in Summe reißt es die Überzahl an gelungenen Tracks dann wieder raus.
Man bleibt hier auf jeden Fall seiner Linie treu und für eine komplette Eigenproduktion ist man hier mal wieder mehr als ordentlich unterwegs.
Trotzdem, das Debütalbum war für mich persönlich eine Tucken direkter und eingängiger. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Break the Chain
02. The World is sold out
03. To the Sky
04. 5'55 Till the End of Days
05. Rise and Fall
06. Slave of the Faith
07. Fear of Death
08. Only in my Dreams
09. In the Flame of the Evil
10. Revenge
11. Save me from myself
Julian
Album: 5'55 Till the End of Days
Spielzeit: 56:49 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: Sommer 2015
Homepage: www.magistarium.org
2012 war es als ich mit den Jungs von MAGISTARIUM das erste Mal in Kontakt trat. Ich wurde über einen Bericht im Inet auf die Band aufmerksam und nach ein paar kurzen Emails hin und her bekam ich das Debüt „Faith in Salvation“ zur Rezension geschickt. Dieses begeisterte mich auf Anhieb, die dazugehörige Rezi findet ihr übrigens auch HIER bei uns, und auch danach hielt ich den Kontakt zur Band.
Nun ist es mal wieder an der Zeit Neues aus dem Hause MAGISTARIUM zu berichten, man wartet mit dem neuen Album „5'55 Till the End of Days“ auf, welches aktuell leider nur als Promoversion verfügbar ist! Für den Spätsommer peilt man aber die offizielle Veröffentlichung an.
Das Album erscheint dieses Mal, anders als beim Debüt, komplett in Eigenregie, was man dem Sound aber zu keiner Zeit anhört. Mit Ferdy Doernberg (AXEL RUDI PELL) hat man einen bekannten Gastmusiker mit an Bord und auch sonst sind viele junge Musiker hier zu hören, denn Sänger Oleg Rudych betreibt nebenher eine Musikschule, da ist der Vorrat an Talenten ja quasi vor der Haustür zu finden.
So genug Infos, steigen wir mal mit dem krachenden Opener „Break the Chain“ in die Scheibe ein. Dieser beginnt erstmal mit einer Einleitung die mich sofort an den TERMINATOR Filmsoundtrack erinnert. Ansonsten haben wir hier einen Uptemposong der vor allem mit seinem Chorus glänzen kann. Fronter Oleg scheint seinen Gesangsstil treu geblieben zu sein, was aber heißt das er nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig und vermutlich nicht jedermanns Sache sein sollte. Eine Mischung aus nasalen und klassischen Gesang erwartet einen hier.
Das anschließende „The World is sold out“ mutet aufgrund seiner anfänglichen Gesangs und Melodieparts etwas durcheinander und chaotisch zu, aber nach und nach steigert sich die Nummer sowie Olegs Gesang wieder und mit dem tollen Chorus schafft es die Nummer dann doch in unseren Anspieltipp Block.
Apropos, dort schaffen es auch spielend die folgenden Songs „To the Sky“ und „5‘55 Till the End of Days“ man merkt der Truppe an das man die Songs schön ausgearbeitet hat und sie reifen konnten.
Den ersten kleinen Durchhänger haben wir dann mit „Slave of the Faith“ und „Fear of the Death“ zu verkraften, hier schafft man es irgendwie zu keiner Zeit so richtig zu begeistern.
Dem gegenüber stehen aber wieder so Perlen wie „Rise and Fall“, „Only in my Dreams“ oder „Revenge“. Auch der Abschlusstrack „Save me from myself“ kann einen direkt überzeugen und reißt einen gleich mit, von daher kann man hier nach der schon starken Hälfte auch von einer gelungenen zweiten Hälfte und Abschluss sprechen.
Anspieltipps:
Mit “Break the Chain”, “The World is sold out”, “To the Sky”, “5’55 Till the End of Days” und “Revenge” sind diese schnell ausgemacht.
Fazit :
Ich hatte es ja damals schon vermutet von den Jungs von MAGISTARIUM werden wir auf jeden Fall noch hören! Zwar finde ich hier den ein oder anderen schwächeren Track den ich auf der Debütscheibe kaum hatte, aber in Summe reißt es die Überzahl an gelungenen Tracks dann wieder raus.
Man bleibt hier auf jeden Fall seiner Linie treu und für eine komplette Eigenproduktion ist man hier mal wieder mehr als ordentlich unterwegs.
Trotzdem, das Debütalbum war für mich persönlich eine Tucken direkter und eingängiger. Aber das ist wirklich meckern auf hohem Niveau!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Break the Chain
02. The World is sold out
03. To the Sky
04. 5'55 Till the End of Days
05. Rise and Fall
06. Slave of the Faith
07. Fear of Death
08. Only in my Dreams
09. In the Flame of the Evil
10. Revenge
11. Save me from myself
Julian
BLIZZARD HUNTER - Heavy Metal To The Vein
Band: Blizzard Hunter
Album: Heavy Metal To The Vein
Spielzeit: 49:08 min
Stilrichtung: Heavy / Speed Metal
Plattenfirma: Pure Underground Records
Veröffentlichung: 19.06.2015
Homepage: www.facebook.com/BlizzardHunter
Heavy/Speed Metal aus Peru? Da klingelt was? Richtig, COBRA haben zuletzt mit ihrem Album "To Hell", einer Europa-Tour und ihrem Auftritt beim Keep it True für Furore gesorgt. Und Peru legt nach, BLIZZARD HUNTER nennst sich der neue Exportschlager. Gegründet wurde die Band 2006 als BLIZZARD bis der heutige Bandname 2014 den Vorzug erhielt. Bisher gab es ein Demo (2011), die EP "Conqueror of Destiny" (2014) und die digitale Single "Heavy Metal To The Vein" in diesem Jahr. Der Titel würde dann auch gleich für das Debüt hergenommen.
Nach einem instrumentalen Intro legt "I'm On My Way" dann gleich mit ordentlich Dampf auf dem Kessel los. Sebastian “Dragon” Palma hat ein traditionelles Heavy/Speed Metal Organ, überlädt die Songs nicht mit seinen Screams sondern setzt diese treffsicher an den richtigen Stellen ein. Gefällt! Der folgende Titeltrack entwickelt sich bereits nach wenigen Durchläufen zum Ohrwurm allererster Güte. Man spürt, der Name ist nicht einfach nur ein werbewirksamer Spruch, sondern wird von der Band bei jeder Note gelebt. Bodenständig, ehrlich und viel Hingabe, das macht den Reiz von BLIZZARD HUNTER aus. Sie erfinden weder das Rad neu, noch hebt sich der Erstling von den vielen jungen Wilden ab, die derzeit dem klassischen Metal neues Leben einhauchen. Allerdings müssen sich BLIZZARD HUNTER auch vor niemanden verstecken und reihen sich vom Start weg bei Bands wie STALLION, SKULL FIST oder ENFORCER ein. Krachende Nackenbrecher, flotte Rocker mit eingängigen Refrains, alles dabei was man bei dieser Spielart des Metal erwartet.
"Heavy Metal To The Vein" kann sich sehen lassen und dürfte jeden Headbanger mit einem Hang zur alten Schule voll auf seine Kosten kommen lassen. Peru, weiter so!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Conqueror Of Destiny
02. I'm On My Way
03. Heavy Metal To The Vein
04. Heart Of Fire (Vampire Hunter's Song)
05. Nemesis (Feel My Strength)
06. Ghost Rider
07. The Murder
08. My Revenge
09. The Joke
10. The Final Judgment
Chris
Album: Heavy Metal To The Vein
Spielzeit: 49:08 min
Stilrichtung: Heavy / Speed Metal
Plattenfirma: Pure Underground Records
Veröffentlichung: 19.06.2015
Homepage: www.facebook.com/BlizzardHunter
Heavy/Speed Metal aus Peru? Da klingelt was? Richtig, COBRA haben zuletzt mit ihrem Album "To Hell", einer Europa-Tour und ihrem Auftritt beim Keep it True für Furore gesorgt. Und Peru legt nach, BLIZZARD HUNTER nennst sich der neue Exportschlager. Gegründet wurde die Band 2006 als BLIZZARD bis der heutige Bandname 2014 den Vorzug erhielt. Bisher gab es ein Demo (2011), die EP "Conqueror of Destiny" (2014) und die digitale Single "Heavy Metal To The Vein" in diesem Jahr. Der Titel würde dann auch gleich für das Debüt hergenommen.
Nach einem instrumentalen Intro legt "I'm On My Way" dann gleich mit ordentlich Dampf auf dem Kessel los. Sebastian “Dragon” Palma hat ein traditionelles Heavy/Speed Metal Organ, überlädt die Songs nicht mit seinen Screams sondern setzt diese treffsicher an den richtigen Stellen ein. Gefällt! Der folgende Titeltrack entwickelt sich bereits nach wenigen Durchläufen zum Ohrwurm allererster Güte. Man spürt, der Name ist nicht einfach nur ein werbewirksamer Spruch, sondern wird von der Band bei jeder Note gelebt. Bodenständig, ehrlich und viel Hingabe, das macht den Reiz von BLIZZARD HUNTER aus. Sie erfinden weder das Rad neu, noch hebt sich der Erstling von den vielen jungen Wilden ab, die derzeit dem klassischen Metal neues Leben einhauchen. Allerdings müssen sich BLIZZARD HUNTER auch vor niemanden verstecken und reihen sich vom Start weg bei Bands wie STALLION, SKULL FIST oder ENFORCER ein. Krachende Nackenbrecher, flotte Rocker mit eingängigen Refrains, alles dabei was man bei dieser Spielart des Metal erwartet.
"Heavy Metal To The Vein" kann sich sehen lassen und dürfte jeden Headbanger mit einem Hang zur alten Schule voll auf seine Kosten kommen lassen. Peru, weiter so!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Conqueror Of Destiny
02. I'm On My Way
03. Heavy Metal To The Vein
04. Heart Of Fire (Vampire Hunter's Song)
05. Nemesis (Feel My Strength)
06. Ghost Rider
07. The Murder
08. My Revenge
09. The Joke
10. The Final Judgment
Chris
UNLEASH THE ARCHERS - Time Stands Still
Band: Unleash the Archers
Album: Time stands still
Spielzeit: 55:42 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 26.06.2015
Homepage: www.unleashthearchers.com
Die kanadischen Power Metal Senkrechtstarter UNLEASH THE ARCHERS rund um die schöne Fronterin Brittney Slayes sind mit ihrem neuen Label Napalm Records so wie dem neuen Album „Time stands still“ zurück am Start.
Seit 2007 treibt die Band ihr Unwesen im Metalkosmos und können von der Spielweise her mit Sicherheit am Ehesten als die etwas kraftvollere und metallischere Version von CRYSTAL VIPER verglichen werden.
Wer also auf Power Metal mit weiblichen Gesang steht ist hier genau an der richtigen Adresse, denn mit dem Openerintro „Northern Passage“ wird die Platte schon mal sehr stimmungsvoll eingeleitet.
Das schnelle „Frozen Steel“ bahnt sich dann recht gekonnt seinen Weg in die Gehörgänge, denn mit den glasklaren Strukturen und dem ordentlichen Refrain stellt dieses kein großes Problem da.
Der gute Beginn ist also schon mal da und mit den nächsten Tracks wird dieser ohne viel Umschweif gefestigt, wobei hier „Tonight we ride“ und „Test your Metal“ die glasklaren Gewinner sind.
Was mir nach ein paar Songs etwas sauer aufstößt sind diese Screams die Sänger Brittney unterstützen sollen. Aber irgendwie machen die für mich mehr kaputt als das sie unterstützen...wenn man so was schon einsetzt dann aber bitte entweder ganz oder gar nicht. So halbe Sache sind meistens zum Scheitern verurteilt, so auch hier, passt irgendwie so gar nicht rein. Der alleinige Gesang von Brittney hätte mir absolut gereicht!
Aber genug gemeckert, wenden wir uns den nächsten Tracks zu denn mit „No more Heroes“ und „Dreamcrusher“ finden wir hier weitere Glanzperlen wo hingegen „Crypt“ und „Going Down Fighting“ nicht so richtig in Fahrt kommen.
Der Titeltrack „Time stands still“ erwartet uns um Abschluss der Scheibe und ich muss sagen die Nummer ist mit ihrer epischen Schlagseite, dem mehrstimmigen und eingängigen Chorus wirklich ein schöner, würdiger Abschluss der die Platte klasse abrundet.
Anspieltipps:
Dieses Mal kann ich euch “Tonight we ride”, Test your Metal”, “No more Heroes”, “Dreamcrusher” sowie “Time stands still” empfehlen.
Fazit :
Wer eine gute Abwechslung zu CRYSTAL VIPER sucht und auf der Suche nach einer kraftvolleren Version des Ganzen, der ist bei UNLEASH THE ARCHERS genau an der richtigen Adresse!
Hätten wir nicht die, für mich, vollkommen überflüssigen Screams und ein, zwei schwächere Tracks wäre es definitiv noch weiter nach oben gegangen mit der Note.
So bleibt aber immer noch ein mehr als ordentliches Album was sich angesprochene Fans ohne Probleme in den Schrank stellen können.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Northern Passage
02. Frozen Steel
03. Hail fo the Tide
04. Tonight we ride
05. Test your Metal
06. Crypt
07. No more Heroes
08. Dreamcrusher
09. Going down fighting
10. Time stands still
Julian
Album: Time stands still
Spielzeit: 55:42 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 26.06.2015
Homepage: www.unleashthearchers.com
Die kanadischen Power Metal Senkrechtstarter UNLEASH THE ARCHERS rund um die schöne Fronterin Brittney Slayes sind mit ihrem neuen Label Napalm Records so wie dem neuen Album „Time stands still“ zurück am Start.
Seit 2007 treibt die Band ihr Unwesen im Metalkosmos und können von der Spielweise her mit Sicherheit am Ehesten als die etwas kraftvollere und metallischere Version von CRYSTAL VIPER verglichen werden.
Wer also auf Power Metal mit weiblichen Gesang steht ist hier genau an der richtigen Adresse, denn mit dem Openerintro „Northern Passage“ wird die Platte schon mal sehr stimmungsvoll eingeleitet.
Das schnelle „Frozen Steel“ bahnt sich dann recht gekonnt seinen Weg in die Gehörgänge, denn mit den glasklaren Strukturen und dem ordentlichen Refrain stellt dieses kein großes Problem da.
Der gute Beginn ist also schon mal da und mit den nächsten Tracks wird dieser ohne viel Umschweif gefestigt, wobei hier „Tonight we ride“ und „Test your Metal“ die glasklaren Gewinner sind.
Was mir nach ein paar Songs etwas sauer aufstößt sind diese Screams die Sänger Brittney unterstützen sollen. Aber irgendwie machen die für mich mehr kaputt als das sie unterstützen...wenn man so was schon einsetzt dann aber bitte entweder ganz oder gar nicht. So halbe Sache sind meistens zum Scheitern verurteilt, so auch hier, passt irgendwie so gar nicht rein. Der alleinige Gesang von Brittney hätte mir absolut gereicht!
Aber genug gemeckert, wenden wir uns den nächsten Tracks zu denn mit „No more Heroes“ und „Dreamcrusher“ finden wir hier weitere Glanzperlen wo hingegen „Crypt“ und „Going Down Fighting“ nicht so richtig in Fahrt kommen.
Der Titeltrack „Time stands still“ erwartet uns um Abschluss der Scheibe und ich muss sagen die Nummer ist mit ihrer epischen Schlagseite, dem mehrstimmigen und eingängigen Chorus wirklich ein schöner, würdiger Abschluss der die Platte klasse abrundet.
Anspieltipps:
Dieses Mal kann ich euch “Tonight we ride”, Test your Metal”, “No more Heroes”, “Dreamcrusher” sowie “Time stands still” empfehlen.
Fazit :
Wer eine gute Abwechslung zu CRYSTAL VIPER sucht und auf der Suche nach einer kraftvolleren Version des Ganzen, der ist bei UNLEASH THE ARCHERS genau an der richtigen Adresse!
Hätten wir nicht die, für mich, vollkommen überflüssigen Screams und ein, zwei schwächere Tracks wäre es definitiv noch weiter nach oben gegangen mit der Note.
So bleibt aber immer noch ein mehr als ordentliches Album was sich angesprochene Fans ohne Probleme in den Schrank stellen können.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Northern Passage
02. Frozen Steel
03. Hail fo the Tide
04. Tonight we ride
05. Test your Metal
06. Crypt
07. No more Heroes
08. Dreamcrusher
09. Going down fighting
10. Time stands still
Julian
Mittwoch, 1. Juli 2015
DEADLY CIRCUS FIRE - The Hydra´s Tailor
Band: Deadly Circus Fire
Album: The Hydra's Tailor
Spielzeit: 63:17 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Musicarchy Media
Veröffentlichung: 16.06.2015
Homepage: www.deadlycircusfire.com
Im heiss umkämpften Progressive Metal Sektor schickt das Vereinigte Königreich einen neuen Thronanwärter in die Manege, wie gewohnt mit einer Menge Vorschusslorbeeren ausgestattet. So genau stimmt die Verortung des Quartets allerdings dann auch nicht, denn auch wenn DEADLY CIRCUS FIRE ihre Zelte in London aufgeschlagen haben und von dort aus operieren, so stammen Gitarrist Save Addario sowie Bassist Mike Enort ursprünglich aus Italien und Schlagzeuger Paul Igoe aus Ireland. Lediglich Sänger Adam ist gebürtiger Brite. Nach einer selbstbetitelten EP aus dem Jahr 2010 und dem Debüt Album “The King and the Bishop” (2013) gibt es nun mit “The Hydra's Tailor” ein weiteres fettes Ausrufezeichen auf die Prog Metal Ohren.
Offiziell mit Parallelen zum Sound von solch illustren Helden wie Tool, Mastodon oder den Deftones beworben, geben sich DEADLY CIRCUS FIRE hörbar Mühe den schwierigen Spagat aus gesunder Härte und Eingängigkeit hinzubekommen. Dabei ist es natürlich hilfreich einen stimmlich so variablen Sänger wie Grant in seinen Reihen zu haben. Neben typischem, modernem Aggro Geshoute kann der Junge auch eine richtig gute Gesangsstimme ins Feld führen die den bis ins Detail ausgefeilten Riff Türmen und Drumsalven Paroli bieten kann. Neben dem wirklich erstklassigen Sound der Scheibe, die niemals billig oder übertrieben tönt sondern vielmehr das Beste aus, ja tatsächlich, Tool und diversen top modernen Metal Produktionen vereint, sind es in erster Linie die abwechslungsreichen Komposition die den Hörer bei der Stange halten: in “Where It Lies” wird das Riffgewitter durch ein herrliches, völlig tiefenentspanntes Gitarrensolo ausbalanciert, “Victim” bietet den aus dem Metalcore Bereich zur Genüge bekannten Wechsel aus harten Strophen und filgranen Gesangsmelodien in bester Form. Es sind aber die weiter hinten platzierten “House Of Plagues” und vor allem “Aeden” die dann die wirklich erhabenen Melodien auffahren, die einer bis dahin gelungenen Scheibe das i-Tüpfelchen aufdrücken.
Auch wenn es DEADLY CIRCUS FIRE noch ein wenig an Eingängigkeit mangelt und die Gesamtspielzeit von etwas über einer Stunde durchaus einen Ticken zu lang geraten ist, so ist “The Hydra's Tailor” eine klare Empfehlung für alle Prog Metal Fans die mit einer bisweilen recht strammen Härte klar kommen. Von der Band werden wir (hoffendlich) noch eine Menge zu hören bekommen. Bis dahin ist die vorliegende Scheibe aber schonmal eines der besten Genre Werke des Jahres.
WERTUNG:
Trackliste:
01. In Darkness We Trust
02. Animal
03. Where It Lies
04. Victim
05. Devil's Opera
06. Rise Again
07. Martyrs
08. House Of Plagues
09. Aeden
10. The Hydra's Tailor
11. Turning The Tide
12. Universe
Mario
Album: The Hydra's Tailor
Spielzeit: 63:17 min
Stilrichtung: Progressive Metal
Plattenfirma: Musicarchy Media
Veröffentlichung: 16.06.2015
Homepage: www.deadlycircusfire.com
Im heiss umkämpften Progressive Metal Sektor schickt das Vereinigte Königreich einen neuen Thronanwärter in die Manege, wie gewohnt mit einer Menge Vorschusslorbeeren ausgestattet. So genau stimmt die Verortung des Quartets allerdings dann auch nicht, denn auch wenn DEADLY CIRCUS FIRE ihre Zelte in London aufgeschlagen haben und von dort aus operieren, so stammen Gitarrist Save Addario sowie Bassist Mike Enort ursprünglich aus Italien und Schlagzeuger Paul Igoe aus Ireland. Lediglich Sänger Adam ist gebürtiger Brite. Nach einer selbstbetitelten EP aus dem Jahr 2010 und dem Debüt Album “The King and the Bishop” (2013) gibt es nun mit “The Hydra's Tailor” ein weiteres fettes Ausrufezeichen auf die Prog Metal Ohren.
Offiziell mit Parallelen zum Sound von solch illustren Helden wie Tool, Mastodon oder den Deftones beworben, geben sich DEADLY CIRCUS FIRE hörbar Mühe den schwierigen Spagat aus gesunder Härte und Eingängigkeit hinzubekommen. Dabei ist es natürlich hilfreich einen stimmlich so variablen Sänger wie Grant in seinen Reihen zu haben. Neben typischem, modernem Aggro Geshoute kann der Junge auch eine richtig gute Gesangsstimme ins Feld führen die den bis ins Detail ausgefeilten Riff Türmen und Drumsalven Paroli bieten kann. Neben dem wirklich erstklassigen Sound der Scheibe, die niemals billig oder übertrieben tönt sondern vielmehr das Beste aus, ja tatsächlich, Tool und diversen top modernen Metal Produktionen vereint, sind es in erster Linie die abwechslungsreichen Komposition die den Hörer bei der Stange halten: in “Where It Lies” wird das Riffgewitter durch ein herrliches, völlig tiefenentspanntes Gitarrensolo ausbalanciert, “Victim” bietet den aus dem Metalcore Bereich zur Genüge bekannten Wechsel aus harten Strophen und filgranen Gesangsmelodien in bester Form. Es sind aber die weiter hinten platzierten “House Of Plagues” und vor allem “Aeden” die dann die wirklich erhabenen Melodien auffahren, die einer bis dahin gelungenen Scheibe das i-Tüpfelchen aufdrücken.
Auch wenn es DEADLY CIRCUS FIRE noch ein wenig an Eingängigkeit mangelt und die Gesamtspielzeit von etwas über einer Stunde durchaus einen Ticken zu lang geraten ist, so ist “The Hydra's Tailor” eine klare Empfehlung für alle Prog Metal Fans die mit einer bisweilen recht strammen Härte klar kommen. Von der Band werden wir (hoffendlich) noch eine Menge zu hören bekommen. Bis dahin ist die vorliegende Scheibe aber schonmal eines der besten Genre Werke des Jahres.
WERTUNG:
Trackliste:
01. In Darkness We Trust
02. Animal
03. Where It Lies
04. Victim
05. Devil's Opera
06. Rise Again
07. Martyrs
08. House Of Plagues
09. Aeden
10. The Hydra's Tailor
11. Turning The Tide
12. Universe
Mario
AFTER ALL - Rejection Overruled
Band: After All
Album: Rejection Overruled
Spielzeit: 11:24 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Sideburn Records
Veröffentlichung: 03.07.2015
Homepage: www.afterall.be
Kurzweilige Thrash Metal Kost liefern die Jungs von AFTER ALL auf ihrer neuen EP "Rejection Overruled" ab. Das ganze dient als Appetithappen für das Ende des Jahres erscheinende neunte Studioalbum. Richtig, es handelt sich nicht um eine Band voller Jungspunde sondern alte Hasen die bereits seit 1987 aktiv sind. Los ging es unter dem CRAP SOCIETY Banner, dann benannte man sich um in AT LAST und seit 1990 firmieren die fünf Belgier als AFTER ALL.
Die drei Songs bieten melodischen Thrash Metal mit leicht technischer Note, wobei der eröffnende Titeltrack sehr traditionell daherkommt. Die Vocals von Sammy Peleman erinner ein klein wenig an die Fronter von GAMA BOMB und SPACE CHASER. Der Song hinterlässt auf jeden Fall den besten Eindruck und sollte die Linie für das kommende Studiowerk vorgeben. Bei "None Can Defy" wird es eine Schippe härter, es mischen sich vereinzelte Blasts unter den thrashigen Reigen. Sammy haut mehr Screams raus und begibt sich die meiste Zeit in höhere Gefilde. Dabei macht er eine ordentliche Figur, auch wenn mir der klassischere Gesangsstil des Titeltracks mehr zusagt. Das abschließende "Land of Sin" ist ein treibender Midtempo-Banger der aber etwas blass bleibt.
Unterm Strich macht die EP Lust auf mehr, zeigt aber auch warum die Band trotz der langen Zeit ihres Bestehens noch einen überschaubaren Bekanntheitsgrad hat. Solide, aber etwas zu durchschnittlich um ganz oben mitzumischen.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Rejection Overruled
02. None Can Defy
03. Land of Sin
Chris
Album: Rejection Overruled
Spielzeit: 11:24 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Sideburn Records
Veröffentlichung: 03.07.2015
Homepage: www.afterall.be
Kurzweilige Thrash Metal Kost liefern die Jungs von AFTER ALL auf ihrer neuen EP "Rejection Overruled" ab. Das ganze dient als Appetithappen für das Ende des Jahres erscheinende neunte Studioalbum. Richtig, es handelt sich nicht um eine Band voller Jungspunde sondern alte Hasen die bereits seit 1987 aktiv sind. Los ging es unter dem CRAP SOCIETY Banner, dann benannte man sich um in AT LAST und seit 1990 firmieren die fünf Belgier als AFTER ALL.
Die drei Songs bieten melodischen Thrash Metal mit leicht technischer Note, wobei der eröffnende Titeltrack sehr traditionell daherkommt. Die Vocals von Sammy Peleman erinner ein klein wenig an die Fronter von GAMA BOMB und SPACE CHASER. Der Song hinterlässt auf jeden Fall den besten Eindruck und sollte die Linie für das kommende Studiowerk vorgeben. Bei "None Can Defy" wird es eine Schippe härter, es mischen sich vereinzelte Blasts unter den thrashigen Reigen. Sammy haut mehr Screams raus und begibt sich die meiste Zeit in höhere Gefilde. Dabei macht er eine ordentliche Figur, auch wenn mir der klassischere Gesangsstil des Titeltracks mehr zusagt. Das abschließende "Land of Sin" ist ein treibender Midtempo-Banger der aber etwas blass bleibt.
Unterm Strich macht die EP Lust auf mehr, zeigt aber auch warum die Band trotz der langen Zeit ihres Bestehens noch einen überschaubaren Bekanntheitsgrad hat. Solide, aber etwas zu durchschnittlich um ganz oben mitzumischen.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Rejection Overruled
02. None Can Defy
03. Land of Sin
Chris
Abonnieren
Posts (Atom)
















