Band: Avatar
Album: Feathers & Flesh
Spielzeit: 70:44 min.
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Another Century
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.avatarmetal.com
AVATAR haben eine beachtliche Entwicklung hinter sich gebracht. Von einer reinrassigen Death Metal Kapelle hin zu einer Band mit unverwechselbarem Sound und Image hat auf ihrem letzten Album „Hail The Apocalypse“ (Rezi HIER) die Abwechslung mehr als je Zuvor Einzug gehalten. Diese Transformation wollen die Schweden mit ihrem neuen Dreher „Feathers & Flesh“ weiterführen – ihrem ersten richtigen Konzeptalbum. Und so ist in weiten Teilen des Album nicht mehr viel vom ungestümen Death Metal der Anfangstage übrig geblieben. „Feathers & Flesh“ besticht eher durch vielschichtige Songstrukturen, die zwar nicht immer auf Anhieb zu ergründen sind, und eine mittlerweile sehr eigenständige Handschrift. Sänger Johannes Eckerström setzt seine Stimme sehr variabel ein. Von harten Growls bis hin zu melancholischen Passagen hat dieser Ausnahmekünstler alles drauf. Dass nicht nur die einfallsreichen Videoclips (die alle auf dem eigenen Mist der Band gewachsen sind) in der Vergangenheit ganz große Klasse waren, ist ein weiterer Beweis für die Genialität dieser Band.
Ich muss gestehen, die Geschichte, die „Feathers & Flesh“ zugrunde liegt, ist sehr komplex. Frontmann Johannes Eckerström umschreibt diese so: “It’s a fable about an owl who goes to war to stop the sun from rising. It’s a tragic story of someone ultimately being set up to fail. She will learn many lessons and encounter many other creatures with ideas of their own. In the end, however, one must ask if something was learned at all.” Dementsprechend widmen wir uns natürlich in erster Linie der Musik auf diesem 16 Tracks umfassenden Werk. Nur so viel: zusätzlich zum Album erscheint ein 60-seitiges Hardcoverbuch, das die komplette Geschichte aufrollt. In ein handelsübliches Booklet hat sie also nie und nimmer gepasst.
Dementsprechend komplex gestaltet sich auch die Mehrzahl der 16 Stücke. Beginnt die Platte mit dem Intro „Regret“ und dem herrlichen Nackenbrecher „House Of Eternal Hunt“ noch markig und voller metallischer Momente a´la AVATAR, schlägt der Wind nach dem Ohrwurm „The Eagle Hast Landed“ (dem wohl einzigen offensichtlichen Hit der Platte) schnell um bzw. mitten ins Gesicht des Hörers. Denn wer bisher dachte, Heavy Metal der Marke AVATAR sei unkompliziert und schnell durchschaubar, hat sich dieses Mal geirrt. Beinahe verletzlich und zart tönt Sänger in Teilen von „New Land“, nur um danach wieder einige Growls rauszuhauen. Generell legen die Schweden auf „Feathers & Flesh“ viel Wert auf Abwechslung und ausufernde Arrangements.
Das wilde „Tooth, Beak & Claw“ beginnt wie ein Klon des Strophenteils von MEGADETH´s „Sweating Bullets“, nur um kurze Zeit später eine wilde Fahrt der Marke „Pumpkin & The Honey Bunny“ aus dem Film „Pulp Fiction“ zu eröffnen – in metallischer Version versteht sich. Nach dem kurzen wie verstörenden „For The Swarm“ ist vielleicht für den ein oder anderen das Ende der Fahnenstange erreicht, was Experimente angeht. Aber keine Bange, das fast komplett akustische „Fiddler´s Farewell“, das von der Vocalperformance an die Glanzzeiten eines jungen ALICE COOPER erinnert, oder mit Nummern wie dem schleppend bedrohlichen „Black Waters“, dem sicherlich trinkfreundlichen „Night Never Ending“ oder dem kräftig wie mechanisch klingenden „Pray The Sun Away“ gibt es genügend Material, das nach ein paar Hördurchläufen besser in die Gehörgänge läuft – Steigerung garantiert. Und mit dem Doom-mässigen „When The Snow Lies Red“ haben AVATAR sogar noch einen weiteren potentiellen Hit geschaffen. Das majestätische „Sky Burial“ könnte auch als Seriensoundtrack für diverse Blockbuster der Marke „Game Of Thrones“ etc. durchgehen und nach dem nur gut einminütigen Wutausbruch „I´ve Got Something In My Front Pocket For You“ und dem in schwedischer Sprache gesungenen Abschlussbrocken „Det Är Alldeles Försent“ (was übersetzt „Es ist viel zu spät“ bedeutet) ist nach gut 70 Minuten Schluss.
AVATAR mausern sich immer mehr zum ultimativen Erlebnis im Metalbereich: die Schweden vereinen ausgeklügelte Songs mit einer vielschichtigen Story und präsentieren mit „Feathers & Flesh“ ihr bis dato ambitioniertestes Werk. Einziges Manko ist vielleicht, dass dabei nicht so viele offensichtliche Einzelhits herausspringen wie auf ihren beiden Vorgängerplatten. Als Ganzes funktioniert „Feathers & Flesh“ aber ausgezeichnet, es braucht nur ein wenig Geduld, um die ganze Tiefe dieses Silberlings zu ergründen.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Regret
2. House Of Eternal Hunt
3. The Eagle Has Landed
4. New Land
5. Tooth, Break & Claw
6. For The Swarm
7. Fiddler´s Farewell
8. One More Hill
9. Black Waters
10. Night Never Ending
11. Pray The Sun Away
12. When The Snow Lies Red
13. Raven Wine
14. Sky Burial
15. I´ve Got Something In My Front Pocket For You
16. Det Är Alldeles Försent
Stefan
Montag, 16. Mai 2016
SUNSTRIKE - Ready II Strike
Band: Sunstrike
Album: Ready II Strike
Spielzeit: 46:40 min.
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 20.05.2016
Homepage: www.facebook.com/sunstrikeband
Die Schweden blasen einmal mehr zum Angriff – dieses Mal im Falle der Melodic Rocker SUNSTRIKE, die vor ziemlich genau 2 Jahren ihr Longplay-Debüt „Rock Your World“ (Rezi HIER) veröffentlicht haben. Die Konkurrenz war seitdem nicht untätig und so tummeln sich momentan wirklich viele ähnlich gestrickte, ebenfalls hochwertige Bands und Projekte. Das macht es dem Nebenprojekt des hauptamtlich bei ASTRAL DOORS beschäftigten Duos Joachim Nordlund (guitars) und Johan Lindstedt (drums) nicht gerade einfacher, ihr zweites Album „Ready II Strike“ in Position zu bringen. Wie schon beim 2014er Erstling komplettieren Sänger Christian Hedgren (TWILIGHT FORCE), Keyboarder Fredrik Plahn (PREY) und Gitarrist Mats Gesar (THALAMUS) die Band. Bassist Björn Lundquist (ebenfalls TWILIGHT FORCE) fand dieses Mal leider nicht die Zeit, seine Parts einzuspielen, deshalb wurden sie kurzerhand von Joachim Nordlund übernommen. Für den Mix und das Mastering wurde Erik Martensson verpflichtet, der sich immer mehr profiliert.
Wie schon auf „Rock Your World“ bekommt man auch auf dem neuen Rundling knackigen, hochmelodischen Hardrock geboten, der in Perfektion produziert wurde. Dieses Mal noch ein bisschen mehr als noch vor 2 Jahren. Und so haben sich die ASTRAL DOORS-Jungs für ihre Nebenspielwiese wirklich tolle Songs ausgedacht. Schon kurz nach dem Release des Debüts machten sie sich daran, neue Songs für einen zweiten Longplayer zu schreiben. 11 davon haben es letztendlich auf „Ready II Strike“ geschafft.
Den Anfang macht das formidable „Head Over Heels“. Irgendwo zwischen klassischem AOR bzw. Melodic Rock und aktuellen Werken von z.B. WORK OF ART oder CARE OF NIGHT wildern SUNSTRIKE gekonnt und äußerst unterhaltsam. Das gilt auch für die richtig guten Tracks „A Piece Of The Action“, „Rock This House“ oder „Turned To Stone“. Aber auch als Gesamtes gesehen ist „Ready II Strike“ ein starkes Album geworden, das wohl jedem Genrefan gut reinlaufen sollte. Technisch perfekt umgesetzt, starke Songs und Leidenschaft – was will man mehr?
WERTUNG:
Trackliste:
1. Head Over Heels
2. A Piece Of The Action
3. Firework
4. Hurricane
5. I Stand By You
6. Rock This House
7. Angel In My Room
8. Someone To Love
9. Turned To Stone
10. Heaven
11. Sail Away
Stefan
Album: Ready II Strike
Spielzeit: 46:40 min.
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 20.05.2016
Homepage: www.facebook.com/sunstrikeband
Die Schweden blasen einmal mehr zum Angriff – dieses Mal im Falle der Melodic Rocker SUNSTRIKE, die vor ziemlich genau 2 Jahren ihr Longplay-Debüt „Rock Your World“ (Rezi HIER) veröffentlicht haben. Die Konkurrenz war seitdem nicht untätig und so tummeln sich momentan wirklich viele ähnlich gestrickte, ebenfalls hochwertige Bands und Projekte. Das macht es dem Nebenprojekt des hauptamtlich bei ASTRAL DOORS beschäftigten Duos Joachim Nordlund (guitars) und Johan Lindstedt (drums) nicht gerade einfacher, ihr zweites Album „Ready II Strike“ in Position zu bringen. Wie schon beim 2014er Erstling komplettieren Sänger Christian Hedgren (TWILIGHT FORCE), Keyboarder Fredrik Plahn (PREY) und Gitarrist Mats Gesar (THALAMUS) die Band. Bassist Björn Lundquist (ebenfalls TWILIGHT FORCE) fand dieses Mal leider nicht die Zeit, seine Parts einzuspielen, deshalb wurden sie kurzerhand von Joachim Nordlund übernommen. Für den Mix und das Mastering wurde Erik Martensson verpflichtet, der sich immer mehr profiliert.
Wie schon auf „Rock Your World“ bekommt man auch auf dem neuen Rundling knackigen, hochmelodischen Hardrock geboten, der in Perfektion produziert wurde. Dieses Mal noch ein bisschen mehr als noch vor 2 Jahren. Und so haben sich die ASTRAL DOORS-Jungs für ihre Nebenspielwiese wirklich tolle Songs ausgedacht. Schon kurz nach dem Release des Debüts machten sie sich daran, neue Songs für einen zweiten Longplayer zu schreiben. 11 davon haben es letztendlich auf „Ready II Strike“ geschafft.
Den Anfang macht das formidable „Head Over Heels“. Irgendwo zwischen klassischem AOR bzw. Melodic Rock und aktuellen Werken von z.B. WORK OF ART oder CARE OF NIGHT wildern SUNSTRIKE gekonnt und äußerst unterhaltsam. Das gilt auch für die richtig guten Tracks „A Piece Of The Action“, „Rock This House“ oder „Turned To Stone“. Aber auch als Gesamtes gesehen ist „Ready II Strike“ ein starkes Album geworden, das wohl jedem Genrefan gut reinlaufen sollte. Technisch perfekt umgesetzt, starke Songs und Leidenschaft – was will man mehr?
WERTUNG:
Trackliste:
1. Head Over Heels
2. A Piece Of The Action
3. Firework
4. Hurricane
5. I Stand By You
6. Rock This House
7. Angel In My Room
8. Someone To Love
9. Turned To Stone
10. Heaven
11. Sail Away
Stefan
Freitag, 13. Mai 2016
ASSASIN'S BLADE - Agents of Mystification
Band: Assasin's Blade
Album: Agents of
Mystification
Spielzeit: 50:07 min
Stilrichtung: Heavy
Metal
Plattenfirma: Pure
Steel Records
Veröffentlichung:
29.04.2016
Homepage:
www.assasins-blade.com
Der ehemalige EXCITER
Sänger Jacques Belanger kündigte vor zwei Jahren ein neues
Bandprojekt an, dem er sich widmen wollte. Dieser Tage wird diese
Geheimnis gelüftet und mit ASSASIN'S BLADE präsentiert er seine
neue Truppe. An seiner Seite stehen Gitarrist David Stranderud
(INSTIGATOR), Bassist Peter Svensson (VOID MOON) und Schlagzeuger
Marcus Rosenkkvist (VOID MOON).
Auf dem Debütalbum
„Agents of Mystification“ präsentiert uns die Truppe lupenreinen
Heavy Metal der immer mal wieder alte Glanzzeiten von EXCITER oder
auch AGENT STEEL durchblicken lässt. Fans dieser Bands sollten nun
also mal genauer lesen.
Der Titeltrack „Agents
of Mystification“ tönt uns als Opener entgegen. Mit kraftvollen
Drums und typischen US Metal Riffs bahnt sich das Ganze seinen Weg in
unsere Gehörgänge. Jacques ist wie immer wunderbar bei Stimme und
passt mit seinem rauen Gesang perfekt zum Sound. Als Opener sowie
Titeltrack ist die Nummer wirklich 1 A und dürfte jeden (Alt)fan
direkt überzeugen!
Mit dem anschließenden
„Herostratos“ kann man aber keinen Blumentopf gewinnen die Nummer
plätschert ein wenig vor sich hin ohne großartig zu glänzen.
Ähnlich ergeht es dann
leider auch „The Demented Force“, bevor dann mit dem stampfenden
„Dreadnought“ wieder Qualität durch die Boxen kommt. Hier kann
man so richtig schön mitgehen.
Und das Level bleibt
auch bei den nächsten Tracks schön hoch, hervorstechen können hier
eindeutig „Autumn Serenade“ und „Nowhere Riders“ welche sich
wieder wunderbar in unseren Gehörgängen festsetzen.
Das schnelle
„Transgression“ nimmt dann den Faden der bisherigen Platte gut
auf und spinnt in gekonnt weiter bevor wir im letzten Abschnitt mit
„Crucible of War“ und dem überlangen „League
of the Divine Wind“ zwei weitere Bombentracks
am Start haben.
Der Rest ist zwar auch
weit entfernt von absoluten Reinfällen, kann aber auf lange Sicht
den Anspieltipps nicht das Wasser reichen.
Anspieltipps:
Hier sollten euch
“Agents of Mystification”, “Dreadnought”, “Autumn Serenade”
sowie “Crucible of War” am ehesten zusagen.
Fazit :
Insgesamt muss man beim
Debütalbum der Jungs von ASSASINS BLADE festhalten das man hier alle
Fans des bisherigen Schaffens von Jacques Belanger absolut zufrieden
stellt! Vor allem bei den langsamen, etwas epischeren Nummern kann
die Band glänzen und überzeugen. Eine absolute Ohrbombe ist das
Ganze zwar (noch) nicht geworden, aber als solides Debütalbum geht
man auf jeden Fall durch die Ziellinie und ich bin sehr gespannt was
wir noch von der Band hören werden!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Agents of Mystification
02.
Herostratos
03.
The Demented Force
04.
Dreadnought
05.
Autumn Serenade
06.
Transgression
07.
Nowhere Riders
08.
Crucible of War
09.
Frosthammer
10.
League of the Divine Wind
11.
Prophet's Urn
Julian
DYNAZTY - Titanic Mass
Band: Dynazty
Album: Titanic Mass
Spielzeit: 46:41 min
Stilrichtung: Melodic
Metal
Plattenfirma:
Spinefarm Records
Veröffentlichung:
15.04.2016
Homepage:
www.dynazty.com
Zwei Jahre ist es her
das das letzte Werk „Renatus“ REZI der Band DYNAZTY das Licht der Welt erblickte und mein geschätzter
Kollege Stefan sein Urteil darüber fällte. Stefan ist ja
bekanntlich unser Sleaze und Hair Metal Experte unter uns und er
bemerkte zu recht erschüttert das sich die Jungs von ihren
Debütalbum, das eher Sleaze orientiert war, vom Stil her zu einer
reinen Melodic Metalkapelle hin entwickelt hatten. Vom Genre spricht
mich das als bekennender Melodic und Power Metaller natürlich mehr
an, daher dachte ich mir, ich nehme nun mal das neue, fünfte, Werk
„Titanic Mass“ unter die Lupe. Die Band selbst beschreibt das
neue Album als ihr bisher ausgereiftestes, welches die Krönung all
ihrer Erfahrungen ist die sie in den letzten Jahren gemacht haben.
Man kann also davon ausgehen das man den zuletzt eingeschlagenen
Melodic Metalweg konsequent weiterverfolgt.
Und genauso ist es, das
zeigt direkt der Opener „The Human Paradox“ der nach einer
kleinen, atmosphärischen Einleitung loslegt wie die Feuerwehr!
Kraftvolle Drums wechseln sich ab mit melodischen Riffs und dem schön
unterstützenden Keyboardspiel. Der Chorus geht dann direkt ins Ohr
und zeigt eine Band die es nun wirklich wissen will und anscheinend
ihren Stil nun gefunden zu haben scheint. Ein bärenstarker Beginn!
Und ich kann es hier
kurz machen, der erste Abschnitt der mit dem Titeltrack „Titanic
Mass“ endet ist ein wahres Fest für Anhänger die zwischen Melodic
und Power Metal ihre Wurzeln haben. Toll was die Jungs hier
auffahren!
Meine Begeisterung und
mein Grinsen wird mich dann auch bis zum Schluss des Albums begleiten
ich glaube da nehme ich nicht zu viel vorweg wenn ich euch das jetzt
schon verrate. Denn was die Jungs auch in der zweiten Hälfte der
Scheibe auffahren ist geiler Stoff der jedem Melodic Metal Anhänger,
wie auch schon in der ersten Hälfte, die Freudentränen in die Augen
treiben wird! Egal ob wir Melodicbrecher wie „Keys to Paradise“,
„Break into the Wild“, „Free
Man's Anthem“ oder ruhigere Klänge wie „I
want to live forever“, welches übrigens mit zu den absoluten
Highlights der Scheibe zählt, lauschen alles strahlt hier nur so vor
Eingängigkeit und absoluter Songwritingmeisterklasse!
Nach dem verklingen des
letzten Tons drückt man als Genrefan nur zu gerne die Repeat Taste
um seine Ohren nochmal so richtig schön umschmeicheln zu lassen.
Eine absolut geile Scheibe!
Anspieltipps:
Viel schlechtes gibt es
hier als Genrefan nicht zu entdecken, pickt euch raus was ihr wollt
ihr greift immer ins Schwarze!
Fazit :
Junge, Junge also was
DYNAZTY hier auf ihrem neuen Album für ein Feuerwerk abbrennen sucht
in diesem Jahr schon seines Gleichen! Die Band strotzt nur so vor
Spielfreude und hat einen Mördertrack nach dem anderen im Gepäck.
Sänger Nils Molin shoutet ebenfalls als ob es um sein Leben ginge
und nicht umsonst erinnert mich die Truppe an die Mannen von
NOCTURNAL RITES um die es leider viel zu ruhig geworden ist!
Hier kann ich mal
wieder nicht anders und vergebe fast die Höchstpunktzahl denn mit
“Titanic Mass” haben die Jungs ihr bisher stärkstes (Melodic
Metal)Album im Gepäck und vielleicht sogar eins DER Melodic
Metalalben des Jahres 2016!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
The Human Paradox
02.
Untamer of your Soul
03.
Roar of the Underdog
04.
Titanic Mass
05.
Keys to Paradise
06.
I want to live forever
07.
The Beast inside
08.
Break into the Wild
09.
Crack in the Shell
10.
Free Man's Anthem
11.
The Smoking Gun
Julian
SAVIOR FROM ANGER - Temple of Judgment
Band: Savior from Anger
Album: Temple of
Judgment
Spielzeit: 48:01 min
Stilrichtung: US Power
Metal
Plattenfirma: Pure
Steel Records
Veröffentlichung:
29.04.2016
Homepage:
www.facebook.com/savirofromanger
Das letzte Album „Age
of Decandence“ REZI der Italiener von SAVIOR FROM ANGER war fast noch ein Ein Mann
Projekt von Mastermind Mark Ryal der damals sowohl den Gesang als
auch viele der Instrumente selbst übernahm. Nun ist das Ganze aber
erheblich gewachsen und gipfelte im neuen Album „Temple of
Judgment“. Gut so, denn das letzte Album krankte doch etwas an der
unterschiedlichen Songqualität. Wie schon angesprochen hat sich Mark
dieses Mal musikalische Unterstützung in Form von neuen
Bandmitgliedern gesucht. Niemand geringeres als Ex SLEEPY HOLLOW, Ex
MIND ASSASIN Sänger Bob Mitchell und Michael Kusch der für die
Schlagzeugarbeit und die Produktion verantwortlich war verstärkt nun
Marks Team.
Mal schauen ob dies die
Songqualität verbessern konnte, als Opener hören wir „Across the
Sea“. Hier bekommen wir durchschnittliche Kost serviert, welche
auch so auf dem Vorgängeralbum hätte stehen können. Der größte
Unterschied ist natürlich der hohe, gewöhnungsbedürftige Gesang
von Neusänger Bob den man entweder mag oder hasst.
Mal schauen ob uns „In
the Shadows“ mehr begeistern kann? Ja definitiv hier fährt man mal
eine schöne, melodische Nummer auf die sich direkt in den Ohren des
Zuhörers festsetzt, na also es geht doch!
Und schau mal da auch
„Bright Darkness“ kann direkt überzeugen, das hätte ich den
Jungs jetzt nicht zugetraut das man zwei Ohrbomben direkt
hintereinander hat.
Nach dem kleinen
Durchhänger „The Eye“ kommt man mit dem knackigen „Thunderheads“
wieder besser aus den Hüften und lädt den geneigten Fan zum
mitbangen ein. Ganz anders, nämlich wieder wesentlich melodischer
kommt dann „Chosen Ones“ aus den Boxen und auch „The Calling“
weiß dann im Anschluss zu begeistern.
Bis jetzt bin ich ja
echt sehr positiv überrascht, hätte ich doch den Jungs so eine
Leistungssteigerung im Vergleich zur letzten Scheibe nicht zugetraut!
Mal sehen wie es
weitergeht, und upps ich werde dann direkt das nächste Mal
überrascht hat man doch mit „Starlight“ direkt im Anschluss eine
waschechte, wenn auch etwas kitschige, Ballade am Start, welche ich
SO der Band auch nicht zugetraut hätte.
Wesentlich metallischer
geht es dann wieder bei den nächsten Songs zu, wobei hier der
abschließende Titeltrack „Temple of Judgement“ ganz klar als
Gewinner durchs Ziel geht und somit ein Album zu Ende geht welches
mich definitiv überrascht hat!
Anspieltipps:
Dieses Mal habe ich
hier “In the Shadows”, “Bright Darkness”, “Starlight”
und “Temple of Judgement” für euch.
Fazit :
Schön wenn man
wirklich noch so schön überrascht wird von einer Band! Nach dem
Opener habe ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet und mich auf
einen Verriss eingestellt, aber die runderneuerten SAVIOR FROM ANGER
belehren mich ganz schnell eines besseren und überzeugen im weiteren
Verlauf dermaßen das ich echt begeistert bin und diese Scheibe jedem
US Power Metal Fan ans Herz legen kann der vielleicht auch mal etwas
über den Tellerrand hinausschaut. Denn eins ist klar mit Oldschool
Metal hat das Ganze hier definitiv nichts zu tun!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Across the Sea
02.
In the Shadows
03.
Bright Darkness
04.
The Eye
05.
Thunderheads
06.
Chosen Ones
07.
The Calling
08.
Starlight
09.
The Eyes open wide
10.
Repentence
11.
Temple of Judgment
Julian
Mittwoch, 11. Mai 2016
PHANTOM 5 - Phantom 5
Band: Phantom 5
Album: Phantom 5
Spielzeit: ? min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.facebook.com/Phantom-5-Fanclub
Lange Gesichter gab es bei der erneuten Trennung der BONFIRE-Köpfe Hans Ziller und Claus Lessmann vor einiger Zeit. Dass Ziller mit komplett neuer Mannschaft unter dem Banner BONFIRE weitermacht und dabei so manchem alten Fan vor den Kopf stößt, ist natürlich Geschmackssache. Aber auch Sänger Claus Lessmann hat ein neues Eisen im Feuer. Ursprünglich nannte sich das deutsche All-Star Project SUPREMACY, mittlerweile hat man sich allerdings in PHANTOM 5 umbenannt. Neben Lessmann am Mikrofon hat Initiator Michael Voss (guitars) FRONTLINE-Gitarrist Robby Boebel, JADED HEART Drummer Axel Kruse und Ex-SCORPIONS-Basser Francis Buchholz für dieses Unterfangen gewinnen können. Eine Namensliste, die sich sehr verheißungsvoll liest. Auch der Umstand, dass das italienische Label Frontiers Records bei PHANTOM 5 zugeschlagen hat, ist ein Indiz dafür, dass hier schweres Geschütz auf die Hardrockgemeinde zukommt.
Natürlich klingt ein Album mit Claus Lessmann als Sänger automatisch ein wenig nach BONFIRE. Die eigenständige Gitarrenarbeit der Herren Boebel/Voss spricht allerdings von jeglichen Plagiatsvorwürfen frei. Schon beim Opener „All The Way“ weht ein frischer Wind durchs Haar. Vor allem merkt man den alten Recken den Spaß an der Freude so dermaßen an, dass man sich gleich mitfreuen möchte. Das kann man aber auch, denn nach dem melodiösen „Blue Dog“ folgt mit „Someday“ ein absoluter Hit. Klar, auch hier kann man durchaus Parallelen zu alten BONFIRE ziehen, im Grunde kann sich eine Band aber einfach glücklich schätzen, ein solches Schätzchen erschaffen zu haben, egal ob auf der Plattenhülle BONFIRE oder PHANTOM 5 steht. Nach diesem grandiosen Ausflug in die obersten Sphären deutscher Hardrockkunst, legt der Fünfer mit „Don´t Touch The Night“ gleich nochmal ordentlich nach.
Nach diesem ausgedehnten Ausflug in die Geschichte oberbayrischer Hardrockgeschichte, markiert „Renegade“ eine Kehrtwende. Auf den restlichen Songs kokettieren PHANTOM 5 nicht mehr so offensichtlich mit des Sängers Vergangenheit. „Frontline“, „Flying High“ oder „We Both Had Our Time“ müssen aber dennoch explizite Erwähnung finden.
Dem deutschen All-Star-Projekt PHANTOM 5 ist ein Killeralbum gelungen. Die Erwartungen waren hoch, erfüllt wurden sie fast mit Leichtigkeit. Wer bei der aktuellen Version von BONFIRE genervt abwinkt, sollte sich Claus Lessmann mit seinem neuen Baby PHANTOM 5 ins Regal stellen. Alleine das Songwriting ist erstklassig – dazu gesellt sich ein feiner Breitwandsound und fünf Musiker, die für grundsolides Handwerk stehen. Dieses Debüt ist eines der stärksten Hardrockalben aus deutschen Landen seit einer gefühlten Ewigkeit.
WERTUNG:
Trackliste:
1. All The Way
2. Blue Dog
3. Someday
4. Don´t Touch The Night
5. Renegade
6. Flying High
7. Since You´re Gone
8. They Won´t Come Back
9. Frontline
10. We Both Had Our Time
11. Why
Stefan
Album: Phantom 5
Spielzeit: ? min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.facebook.com/Phantom-5-Fanclub
Lange Gesichter gab es bei der erneuten Trennung der BONFIRE-Köpfe Hans Ziller und Claus Lessmann vor einiger Zeit. Dass Ziller mit komplett neuer Mannschaft unter dem Banner BONFIRE weitermacht und dabei so manchem alten Fan vor den Kopf stößt, ist natürlich Geschmackssache. Aber auch Sänger Claus Lessmann hat ein neues Eisen im Feuer. Ursprünglich nannte sich das deutsche All-Star Project SUPREMACY, mittlerweile hat man sich allerdings in PHANTOM 5 umbenannt. Neben Lessmann am Mikrofon hat Initiator Michael Voss (guitars) FRONTLINE-Gitarrist Robby Boebel, JADED HEART Drummer Axel Kruse und Ex-SCORPIONS-Basser Francis Buchholz für dieses Unterfangen gewinnen können. Eine Namensliste, die sich sehr verheißungsvoll liest. Auch der Umstand, dass das italienische Label Frontiers Records bei PHANTOM 5 zugeschlagen hat, ist ein Indiz dafür, dass hier schweres Geschütz auf die Hardrockgemeinde zukommt.
Natürlich klingt ein Album mit Claus Lessmann als Sänger automatisch ein wenig nach BONFIRE. Die eigenständige Gitarrenarbeit der Herren Boebel/Voss spricht allerdings von jeglichen Plagiatsvorwürfen frei. Schon beim Opener „All The Way“ weht ein frischer Wind durchs Haar. Vor allem merkt man den alten Recken den Spaß an der Freude so dermaßen an, dass man sich gleich mitfreuen möchte. Das kann man aber auch, denn nach dem melodiösen „Blue Dog“ folgt mit „Someday“ ein absoluter Hit. Klar, auch hier kann man durchaus Parallelen zu alten BONFIRE ziehen, im Grunde kann sich eine Band aber einfach glücklich schätzen, ein solches Schätzchen erschaffen zu haben, egal ob auf der Plattenhülle BONFIRE oder PHANTOM 5 steht. Nach diesem grandiosen Ausflug in die obersten Sphären deutscher Hardrockkunst, legt der Fünfer mit „Don´t Touch The Night“ gleich nochmal ordentlich nach.
Nach diesem ausgedehnten Ausflug in die Geschichte oberbayrischer Hardrockgeschichte, markiert „Renegade“ eine Kehrtwende. Auf den restlichen Songs kokettieren PHANTOM 5 nicht mehr so offensichtlich mit des Sängers Vergangenheit. „Frontline“, „Flying High“ oder „We Both Had Our Time“ müssen aber dennoch explizite Erwähnung finden.
Dem deutschen All-Star-Projekt PHANTOM 5 ist ein Killeralbum gelungen. Die Erwartungen waren hoch, erfüllt wurden sie fast mit Leichtigkeit. Wer bei der aktuellen Version von BONFIRE genervt abwinkt, sollte sich Claus Lessmann mit seinem neuen Baby PHANTOM 5 ins Regal stellen. Alleine das Songwriting ist erstklassig – dazu gesellt sich ein feiner Breitwandsound und fünf Musiker, die für grundsolides Handwerk stehen. Dieses Debüt ist eines der stärksten Hardrockalben aus deutschen Landen seit einer gefühlten Ewigkeit.
WERTUNG:
Trackliste:
1. All The Way
2. Blue Dog
3. Someday
4. Don´t Touch The Night
5. Renegade
6. Flying High
7. Since You´re Gone
8. They Won´t Come Back
9. Frontline
10. We Both Had Our Time
11. Why
Stefan
TED POLEY - Beyond The Fade
Band: Ted Poley
Album: Beyond The Fade
Spielzeit: ? min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: -
Aus eins mach zwei ist das Motto bei den US-Amerikanern DANGER DANGER. Denn momentan gehen die einzelnen Bandmitglieder wieder einmal getrennte Wege. Bassist Bruno Ravel hat unlängst zusammen mit dem zwischenzeitlichen DD-Sänger Paul Laine und Gitarrist Rob Marcello sein Projekt THE DEFIANTS (Rezi HIER) an den Start gebracht und jetzt ist DIE Stimme von DANGER DANGER – Ted Poley – zurück mit seinem dritten Soloalbum. „Beyond The Fade“ erscheint, genauso wie „The Defiants“ bei Frontiers Records, nur eben einen Monat später. Überhaupt scheinen sich die Italiener wieder gefangen zu haben – zwar hat man nach wie vor viele Projekte im Programm, die ein oder andere vielversprechende junge Band wurde aber ebenfalls an Bord geholt. Bestes Beispiel der jüngsten Zeit sind wohl SHIRAZ LANE (Rezi HIER). Aber alleine schon das Programm für den Monat Mai dürfte dem geneigten Fan das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen: neben der Platte von TED POLEY warten Frontiers mit neuen Werken von Joe Lynn Turner´s SUNSTORM (Rezi HIER), VEGA (Rezi HIER) und der neuen deutschen Supergruppe PHANTOM 5 (Rezi folgt in Kürze) auf. Volles Rohr ist also auch im Frühjahr 2016 angesagt.
Mit dem Appetizer „Let´s Start Something“, zu dem es auch ein Video gibt, kann Mr. Poley gar nichts falsch machen. Geschrieben von den Martin-Brüdern, haut die Nummer genau in die Kerbe von DANGER DANGER. Zwar ist Ted´s stimmliche Reichweite nicht mehr so groß wie in deren Anfangszeiten, aber Spaß macht das hier trotzdem. Das gilt eigentlich für die komplette Scheibe. „Everything We Are“ ist eine schöne Midtempo-Nummer, „Hands Of Love“ eine gekonnte Adaption des BLONZ-Hits von 1990 und luftige Stückchen wie „Stars“ runden eine Langspielplatte ab, die zwar nicht als essentiell zu bezeichnen ist, ihren hohen Unterhaltungwert aber durchaus zu vermitteln weiß.
Von Haus und Hofproduzent Alessandro Del Vecchio gekonnt in Szene gesetzt, sprich produziert, ist „Beyond The Fade“ ein Album das sich getrost mit den beiden Solo-Vorgängern des amerikanischen Goldkehlchens messen kann. Natürlich wird TED POLEY damit nicht an die beiden Hit-Alben seiner Stammcombo anknüpfen können, aber wer hat das schon erwartet?
WERTUNG:
Trackliste:
1. Let´s Start Something
2. Everything We Are
3. Hands Of Love
4. The Perfect Crime
5. Stars
6. Higher
7. Where I Lost You
8. You Won´t See Me Cryin´
9. We Are Young
10. Sirens
11. Beneath The Stars
Stefan
Album: Beyond The Fade
Spielzeit: ? min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: -
Aus eins mach zwei ist das Motto bei den US-Amerikanern DANGER DANGER. Denn momentan gehen die einzelnen Bandmitglieder wieder einmal getrennte Wege. Bassist Bruno Ravel hat unlängst zusammen mit dem zwischenzeitlichen DD-Sänger Paul Laine und Gitarrist Rob Marcello sein Projekt THE DEFIANTS (Rezi HIER) an den Start gebracht und jetzt ist DIE Stimme von DANGER DANGER – Ted Poley – zurück mit seinem dritten Soloalbum. „Beyond The Fade“ erscheint, genauso wie „The Defiants“ bei Frontiers Records, nur eben einen Monat später. Überhaupt scheinen sich die Italiener wieder gefangen zu haben – zwar hat man nach wie vor viele Projekte im Programm, die ein oder andere vielversprechende junge Band wurde aber ebenfalls an Bord geholt. Bestes Beispiel der jüngsten Zeit sind wohl SHIRAZ LANE (Rezi HIER). Aber alleine schon das Programm für den Monat Mai dürfte dem geneigten Fan das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen: neben der Platte von TED POLEY warten Frontiers mit neuen Werken von Joe Lynn Turner´s SUNSTORM (Rezi HIER), VEGA (Rezi HIER) und der neuen deutschen Supergruppe PHANTOM 5 (Rezi folgt in Kürze) auf. Volles Rohr ist also auch im Frühjahr 2016 angesagt.
Mit dem Appetizer „Let´s Start Something“, zu dem es auch ein Video gibt, kann Mr. Poley gar nichts falsch machen. Geschrieben von den Martin-Brüdern, haut die Nummer genau in die Kerbe von DANGER DANGER. Zwar ist Ted´s stimmliche Reichweite nicht mehr so groß wie in deren Anfangszeiten, aber Spaß macht das hier trotzdem. Das gilt eigentlich für die komplette Scheibe. „Everything We Are“ ist eine schöne Midtempo-Nummer, „Hands Of Love“ eine gekonnte Adaption des BLONZ-Hits von 1990 und luftige Stückchen wie „Stars“ runden eine Langspielplatte ab, die zwar nicht als essentiell zu bezeichnen ist, ihren hohen Unterhaltungwert aber durchaus zu vermitteln weiß.
Von Haus und Hofproduzent Alessandro Del Vecchio gekonnt in Szene gesetzt, sprich produziert, ist „Beyond The Fade“ ein Album das sich getrost mit den beiden Solo-Vorgängern des amerikanischen Goldkehlchens messen kann. Natürlich wird TED POLEY damit nicht an die beiden Hit-Alben seiner Stammcombo anknüpfen können, aber wer hat das schon erwartet?
WERTUNG:
Trackliste:
1. Let´s Start Something
2. Everything We Are
3. Hands Of Love
4. The Perfect Crime
5. Stars
6. Higher
7. Where I Lost You
8. You Won´t See Me Cryin´
9. We Are Young
10. Sirens
11. Beneath The Stars
Stefan
Montag, 9. Mai 2016
VEGA - Who We Are
Band: Vega
Album: Who We Are
Spielzeit: min.
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.vegaofficial.co.uk
Melodic Rock Fans sind sie sicher ein Begriff und bedürfen keiner besonderen Vorstellung mehr – die Briten VEGA rund um die Brüder Tom und James Martin sowie Sänger Nick Workman. Seit ihrem letzten Album „Stereo Messiah“ von 2014 (Rezi HIER) sind sie auch erneut bei Frontiers Records unter Vertrag. Ihr bisheriges Meisterwerk „What The Hell“ (Rezi HIER), das ein Jahr früher erschien, blieb bisher qualitativ unereicht. Das möchte das ehrgeizige Kollektiv am liebsten mit ihrem vierten Langspieler „Who We Are“ toppen. Für unzählige andere Bands haben Tom und James Martin in der Vergangenheit Hits geschrieben und auch ihre eigenen Scheiben waren stets von sehr hoher Qualität. Und es scheint, als wollten VEGA auf ihrem vierten Werk eine Art Seelenstrip hinlegen, das zumindest suggeriert der Albumtitel. Das Comic Artwork unterstreicht diese Mission.
Hochmotiviert und energisch beginnen die Briten mit „Explode“. Irgendwie erinnert die Nummer im Chorus an ältere JADED HEART. Wieder einmal ein gelungener Einstieg, bei dem auch das ausgelassene Gitarrensolo ein Highlight darstellt. „We Got It All“ ist im Midtempo beheimatet und enthält genau den Ohrwurm, den man sich an solcher Stelle gewünscht hat. Die Erwartungen an VEGA waren hoch, aber die Jungs können sie erfüllen, so viel steht schon nach nur zwei Songs fest. Weiteres Material wie das AOR-lastige „Every Little Monster“, das atmosphärische „White Flag“ oder das herrlich frisch „Saving Grace“ fließt dem Songschreiber-Gespann anscheinend nur so aus dem Füllfederhalter und markiert weitere Höhepunkte einer Platte, die mit Spannung erwartet wurde. Jetzt ist sie endlich da und man muss „Who We Are“ einfach attestieren, dass das Quintett von der Insel sein Handwerk spielend beherrscht. Das mag klingen, als wären VEGA routiniert aber nicht leidenschaftlich – aber das ist absolut nicht der Fall. Die Briten sind einfach nur gut, und das ändert sich auch 2016 nicht. „Who We Are“ sollte, nein muss auf jedem Einkaufszettel stehen – so viel steht fest.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Explode
2. We Got It All
3. Every Little Monster
4. Nothing Is Forever
5. White Flag
6. For Our Sins
7. Generation Now
8. Ignite
9. Saving Grace
10. If No You
11. Hurt So Bad
Stefan
Album: Who We Are
Spielzeit: min.
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.vegaofficial.co.uk
Melodic Rock Fans sind sie sicher ein Begriff und bedürfen keiner besonderen Vorstellung mehr – die Briten VEGA rund um die Brüder Tom und James Martin sowie Sänger Nick Workman. Seit ihrem letzten Album „Stereo Messiah“ von 2014 (Rezi HIER) sind sie auch erneut bei Frontiers Records unter Vertrag. Ihr bisheriges Meisterwerk „What The Hell“ (Rezi HIER), das ein Jahr früher erschien, blieb bisher qualitativ unereicht. Das möchte das ehrgeizige Kollektiv am liebsten mit ihrem vierten Langspieler „Who We Are“ toppen. Für unzählige andere Bands haben Tom und James Martin in der Vergangenheit Hits geschrieben und auch ihre eigenen Scheiben waren stets von sehr hoher Qualität. Und es scheint, als wollten VEGA auf ihrem vierten Werk eine Art Seelenstrip hinlegen, das zumindest suggeriert der Albumtitel. Das Comic Artwork unterstreicht diese Mission.
Hochmotiviert und energisch beginnen die Briten mit „Explode“. Irgendwie erinnert die Nummer im Chorus an ältere JADED HEART. Wieder einmal ein gelungener Einstieg, bei dem auch das ausgelassene Gitarrensolo ein Highlight darstellt. „We Got It All“ ist im Midtempo beheimatet und enthält genau den Ohrwurm, den man sich an solcher Stelle gewünscht hat. Die Erwartungen an VEGA waren hoch, aber die Jungs können sie erfüllen, so viel steht schon nach nur zwei Songs fest. Weiteres Material wie das AOR-lastige „Every Little Monster“, das atmosphärische „White Flag“ oder das herrlich frisch „Saving Grace“ fließt dem Songschreiber-Gespann anscheinend nur so aus dem Füllfederhalter und markiert weitere Höhepunkte einer Platte, die mit Spannung erwartet wurde. Jetzt ist sie endlich da und man muss „Who We Are“ einfach attestieren, dass das Quintett von der Insel sein Handwerk spielend beherrscht. Das mag klingen, als wären VEGA routiniert aber nicht leidenschaftlich – aber das ist absolut nicht der Fall. Die Briten sind einfach nur gut, und das ändert sich auch 2016 nicht. „Who We Are“ sollte, nein muss auf jedem Einkaufszettel stehen – so viel steht fest.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Explode
2. We Got It All
3. Every Little Monster
4. Nothing Is Forever
5. White Flag
6. For Our Sins
7. Generation Now
8. Ignite
9. Saving Grace
10. If No You
11. Hurt So Bad
Stefan
SUNSTORM - Edge Of Tomorrow
Band: Sunstorm
Album: Edge Of Tomorrow
Spielzeit: min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.joelynnturner.com
Es gibt Stimmen im Rockbusiness, die erkennt man sofort. Die von JOE LYNN TURNER ist eine solche. Er hat Alben mit RAINBOW aufgenommen, war sogar mit DEEP PURPLE zu Gange und hat auch sonst allerlei Feines fabriziert. Seit 2006 zählt auch das Projekt SUNSTORM dazu, mit dem er jetzt zum vierten Rundumschlag ansetzt. „Edge Of Tomorrow“ nennt sich dieser. In der Rezension zum 2012er Vorgänger „Emotional Fire“ (Rezi HIER) hatte ich das Charisma und die besondere Stimme des US-Amerikaners bereits hervorgehoben. Das hat sich natürlich auch vier Jahre später nicht geändert. Auch das Grundkonzept ist gleich geblieben. Das fängt mit dem Cover Artwork an und hört bei den elf neuen Songs auf. Wobei, diese sind um einiges organischer und weniger bombastisch als in früheren Zeiten.
Gleiches gilt auch für den Titelsong, der mit einer kräftigen Hookline ausgestattet ums Eck biegt oder „Heart Of The Storm“, das dermaßen frisch losrockt, dass es einfach nur Spaß machen kann. Dazwischen findet man gediegenere Kost wie die AOR-Nummer „The Sound Of Goodbye“, das flott rockende und an LOUDNESS erinnernde „You Hold Me Down“ oder das groovige „Nothing Left To Say“.
Klar, es handelt sich um eine typische Auftragsarbeit: sämtliche Stücke auf „Edge Of Tomorrow“ wurden von externen Songschreibern verfasst und lediglich von JOE LYNN TURNER eingesungen. An den Instrumenten findet man die üblichen Verdächtigen, wenn dabei aber Highlights wie „Don´t Walk Away From A Goodbye“ oder „Heart Of The Storm“ rumkommen, soll – nein muss das Nebensache sein. Dennoch tönt „Edge Of Tomorrow“ nicht so energisch und kräftig wie sein Vorgänger. Stark ist diese Liedersammlung aber allemal und über JLT´s einzigartige Stimme haben wir ja schon mehr als einmal diskutiert.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Don´t Walk Away From A Goodbye
2. Edge Of Tomorrow
3. Nothing Left To Say
4. Heart Of The Storm
5. The Sound Of Goodbye
6. The Darkness Of This Dawn
7. You Hold Me Down
8. Angel Eyes
9. Everything You´ve Got
10. Tangled In Blue
11. Burning Fire
Stefan
Album: Edge Of Tomorrow
Spielzeit: min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.joelynnturner.com
Es gibt Stimmen im Rockbusiness, die erkennt man sofort. Die von JOE LYNN TURNER ist eine solche. Er hat Alben mit RAINBOW aufgenommen, war sogar mit DEEP PURPLE zu Gange und hat auch sonst allerlei Feines fabriziert. Seit 2006 zählt auch das Projekt SUNSTORM dazu, mit dem er jetzt zum vierten Rundumschlag ansetzt. „Edge Of Tomorrow“ nennt sich dieser. In der Rezension zum 2012er Vorgänger „Emotional Fire“ (Rezi HIER) hatte ich das Charisma und die besondere Stimme des US-Amerikaners bereits hervorgehoben. Das hat sich natürlich auch vier Jahre später nicht geändert. Auch das Grundkonzept ist gleich geblieben. Das fängt mit dem Cover Artwork an und hört bei den elf neuen Songs auf. Wobei, diese sind um einiges organischer und weniger bombastisch als in früheren Zeiten.
Gleiches gilt auch für den Titelsong, der mit einer kräftigen Hookline ausgestattet ums Eck biegt oder „Heart Of The Storm“, das dermaßen frisch losrockt, dass es einfach nur Spaß machen kann. Dazwischen findet man gediegenere Kost wie die AOR-Nummer „The Sound Of Goodbye“, das flott rockende und an LOUDNESS erinnernde „You Hold Me Down“ oder das groovige „Nothing Left To Say“.
Klar, es handelt sich um eine typische Auftragsarbeit: sämtliche Stücke auf „Edge Of Tomorrow“ wurden von externen Songschreibern verfasst und lediglich von JOE LYNN TURNER eingesungen. An den Instrumenten findet man die üblichen Verdächtigen, wenn dabei aber Highlights wie „Don´t Walk Away From A Goodbye“ oder „Heart Of The Storm“ rumkommen, soll – nein muss das Nebensache sein. Dennoch tönt „Edge Of Tomorrow“ nicht so energisch und kräftig wie sein Vorgänger. Stark ist diese Liedersammlung aber allemal und über JLT´s einzigartige Stimme haben wir ja schon mehr als einmal diskutiert.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Don´t Walk Away From A Goodbye
2. Edge Of Tomorrow
3. Nothing Left To Say
4. Heart Of The Storm
5. The Sound Of Goodbye
6. The Darkness Of This Dawn
7. You Hold Me Down
8. Angel Eyes
9. Everything You´ve Got
10. Tangled In Blue
11. Burning Fire
Stefan
GALLOWS POLE - Doors Of Perception
Band: Gallows Pole
Album: Doors Of Perception
Spielzeit: 42:50 min.
Stilrichtung: Hardrock, Progressive
Plattenfirma: Pure Rock Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.facebook.com/GallowsPole.RockMusic
Seit Mitte der Siebziger existieren GALLOWS POLE bereits – 1982 kam ihr erstes Album „In Rock We Trust“ heraus. Sieben weitere folgten über die Jahre, das bis dato letzte war „And Time Stood Still“ von 2013 (Rezi HIER). So richtig Fahrt nahmen die Österreicher erst ab 2008 auf, zumindest was die Häufigkeit ihrer Releases angeht. Mit „Doors Of Perception“ haben sie dennoch etwas länger gewartet – fast drei Jahre sind seit „And Time Stood Still“ vergangen. Aber Alois Martin Binder (vocals, guitars) und seine Mannen bleiben ihrem Stil bis ins kleinste Detail treu.
Will heißen, weite Teile von „Doors Of Perception“ sind auch schon auf anderen Alben der neueren Zeitrechnung zu finden. Wenn GALLOWS POLE zum Beispiel beim Opener „Burn It Down“ mit einem recht guten Riff loslegen, baut sich im Grunde der komplette Song darauf auf, auch die Arrangements und Melodieführungen sind praktisch identisch zu den restlichen Nummern – egal ob auf der neuen Platte oder auf einer älteren. Zwar haben die Österreicher durchaus Wiedererkennungswert, aber im Grunde reicht es, einige wenige Songs der Band zu kennen. Allen voran „Summer Rain“, das auf dem letzten Album in einer Neuaufnahme für Furore sorgte. Einen solchen Hit haben GALLOWS POLE auf „Doors Of Perception“ nicht annähernd zu bieten. Wer neben „Burn It Down“ noch einen Anspieltipp braucht, der sollte sich „Angel Eyes“ zu Gemüte führen (dessen Refrain aber irgendwie von GLASS TIGER´s „Diamond Sun“ geklaut zu sein scheint).
Danach gibt es absolut nichts Erwähnenswertes zu verzeichnen – leider. Das neue Werk von GALLOWS POLE wird sicher so schnell in der Versenkung verschwinden wie die restlichen vor ihnen. Da beißt die Maus keinen Faden ab, es gibt auch Scheiben, die nicht auf dem Einkaufszettel landen müssen, das hier ist eine davon.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Burn It Down
2. Angel Eyes
3. Learn To Live
4. Watching The Sun Go Down
5. Bring Me Through The Night
6. Someday Soon
7. Your Own Demons
8. A Rainbow Just For Me
9. Doors Of Perception
Stefan
Album: Doors Of Perception
Spielzeit: 42:50 min.
Stilrichtung: Hardrock, Progressive
Plattenfirma: Pure Rock Records
Veröffentlichung: 13.05.2016
Homepage: www.facebook.com/GallowsPole.RockMusic
Seit Mitte der Siebziger existieren GALLOWS POLE bereits – 1982 kam ihr erstes Album „In Rock We Trust“ heraus. Sieben weitere folgten über die Jahre, das bis dato letzte war „And Time Stood Still“ von 2013 (Rezi HIER). So richtig Fahrt nahmen die Österreicher erst ab 2008 auf, zumindest was die Häufigkeit ihrer Releases angeht. Mit „Doors Of Perception“ haben sie dennoch etwas länger gewartet – fast drei Jahre sind seit „And Time Stood Still“ vergangen. Aber Alois Martin Binder (vocals, guitars) und seine Mannen bleiben ihrem Stil bis ins kleinste Detail treu.
Will heißen, weite Teile von „Doors Of Perception“ sind auch schon auf anderen Alben der neueren Zeitrechnung zu finden. Wenn GALLOWS POLE zum Beispiel beim Opener „Burn It Down“ mit einem recht guten Riff loslegen, baut sich im Grunde der komplette Song darauf auf, auch die Arrangements und Melodieführungen sind praktisch identisch zu den restlichen Nummern – egal ob auf der neuen Platte oder auf einer älteren. Zwar haben die Österreicher durchaus Wiedererkennungswert, aber im Grunde reicht es, einige wenige Songs der Band zu kennen. Allen voran „Summer Rain“, das auf dem letzten Album in einer Neuaufnahme für Furore sorgte. Einen solchen Hit haben GALLOWS POLE auf „Doors Of Perception“ nicht annähernd zu bieten. Wer neben „Burn It Down“ noch einen Anspieltipp braucht, der sollte sich „Angel Eyes“ zu Gemüte führen (dessen Refrain aber irgendwie von GLASS TIGER´s „Diamond Sun“ geklaut zu sein scheint).
Danach gibt es absolut nichts Erwähnenswertes zu verzeichnen – leider. Das neue Werk von GALLOWS POLE wird sicher so schnell in der Versenkung verschwinden wie die restlichen vor ihnen. Da beißt die Maus keinen Faden ab, es gibt auch Scheiben, die nicht auf dem Einkaufszettel landen müssen, das hier ist eine davon.
WERTUNG:
Trackliste:
1. Burn It Down
2. Angel Eyes
3. Learn To Live
4. Watching The Sun Go Down
5. Bring Me Through The Night
6. Someday Soon
7. Your Own Demons
8. A Rainbow Just For Me
9. Doors Of Perception
Stefan
Freitag, 6. Mai 2016
HUMAN ZOO - My own God
Band: Human Zoo
Album: My own God
Spielzeit: 40:52 min
Stilrichtung: Rock
Plattenfirma:
Fastball-Music
Veröffentlichung:
06.05.2016
Homepage:
www.humanzoo-music.de
Merkwürdigerweise gibt
es von den deutschen Rockern HUMAN ZOO noch keine einzige
Albumrezension hier bei uns! Dabei sind die Herren doch schon 12
Jahre im Musikbusiness höchst erfolgreich unterwegs. Höchste Zeit
das sich dies ändert, Grund dafür bietet das neue Album „My own
God“ wohl genug. Die sechs Musiker aus dem Schwabenland hat ein
ganz hervorstechendes Merkmal, welches die Truppe auf jeden Fall
schon mal vom Rest der Rockbands abhebt, denn man hat einen echten
Saxophonisten in seinen Reihen der die Songs mit veredelt!
Dies hört man auch
nicht aller Tage. An der Livefront war man über die Jahre besonders
fleißig und trat unter anderem mit den SCORPIONS, GOTTHARD, AXXIS,
BONFIRE oder PINK CREAM 69 auf. In diesem Jahr ist man zusammen mit
AXEL RUDI PELL unterwegs.
Blicken wir nun auf den
neuen Diskus. Als Opener für das neue Album fungiert „One
Direction“. Der Titel ist sehr passt gibt er doch die Marschroute
für die nächsten knapp 40 Minuten vor, erstklassiger Rock aus
deutschem Lande der eindeutig viel zu wenig Beachtung bekommen hat in
der letzten Zeit! Der Track ist vielleicht sogar einer der kraft
vollsten der Bandgeschichte, man ballert sich hier ziemlich amtlich
durch die ersten paar Minuten.
Bei Song Nummero Zwo
„Cry Baby Cry“ ertönt dann zum ersten Mal das tolle und schon
angesprochene Saxophon. Nicht nur diesem Instrument ist es zu
verdanken das der Song schön hängen bleibt, nein auch der Refrain
ist zum Niederknien. Ein starker zweiter Track!
Kraftvoll, wie auch
schon beim Opener, geht es dann beim nächsten Song „Love Train“
zur Sache. Hier kann man richtig schön mitgehen und auch mal die
Matte kreisen lassen.
Die gefühlvolle Seite
der Jungs bekommen wir dann bei „A Day to Remember“ zu hören und
ja das gute Stück ist zwar übelst kitschig und ein wahrer
Schlüpferstürmer, aber es ist absolut geil gemacht und lädt
einfach dazu ein angenehme Stunden (zu zweit) zu verbringen : ).
Und die Jubelstürme
gehen auch in der Folge weiter. Mit „My own Illusion“ haben wir
einen weiteren Knaller der Marke „Love Train“, „NSA“ kommt
dann wieder richtig schön mit Schmackes aus den Boxen geballert und
auch mit „Like a Bitch“ kann man direkt im ersten Hördurchgang
überzeugen!
Mit dem Melodickracher
„4U“ wird das letzte Drittel der Platte standesgemäß und
qualitativ hochwertig eingeläutet, bevor wir mit „Solitaire“ den
nächsten Ohrwurm serviert bekommen und das gefühlvolle, mehrstimmig
gesungene, „Reminds me of you“ ein tolles neues HUMAN ZOO Album
abrundet.
Anspieltipps:
“Cry Baby Cry”,
“Love Train”, “A Day to Remember”, “My own Illusion”
sowie “Solitaire” sind ein wahrer Hörgenuss!
Fazit :
Na da haben HUMAN ZOO
ja mal wieder ein bärenstarkes Album im Gepäck! Hier passt fast
alles und macht den ganzen Silberling zu einem einzigen Hörgenuss.
Sehr schön ist hier
auch der Abwechslungsreichtum der auf der Scheibe vorherrscht. Die
schnellen, kraftvollen Stücke wechseln sich ab mit den melodischen
Rockern oder auch den gefühlvollen Schmachtfetzen. Das muss man
erstmal so hinbekommen!
Fans von
abwechslungsreicher Melodic/Rock Mucke sei das neue HUMAN ZOO Album
wärmstens ans Herz gelegt. Bandanhänger müssen die Scheibe eh
haben, well done Guys!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
One Direction
02.
Cry Baby Cry
03.
Love Train
04.
A Day to Remember
05.
My own Illusion
06.
NSA
07.
Like a Bitch
08.
4U
09.
Solitaire
10.
Wave your Flag
11.
Reminds me of you
Julian
THE ORDER - Rock N Rumble
Band: The Order
Album: Rock N Rumble
Spielzeit: 48:47 min
Stilrichtung: Melodic
Metal/Rock
Plattenfirma: Massacre
Records
Veröffentlichung:
06.05.2016
Homepage:
www.theorder.ch
Die Schweizer Metaller
von THE ORDER frönten auf ihrem letzten Album „1987“ REZI
den glorreichen 80igern mit all seinen Facetten. Auf ihrem neuen
Album „Rock N Rumble“ , welches dieser Tage erscheint, ist man
wesentlich rockiger unterwegs, frönt zwar immer noch den 80igern
aber dieses mal fügt man noch einen dicken Schuss modernen Rocksound
hinzu und fertig ist das neue Musikgebräu aus dem Hause THE ORDER.
Dieses mal waren auch ein paar musikalische Gäste mit an Bord, Thom
Blunier von SHAKRA steuerte ein paar Solis bei, V.O Pulver (GURD,
POLTERGEIST) ist auf einem Song hinter dem Mikro zu hören und mit
Red Ochsenbein gibt es auch ein paar klassische Streicher zu hören.
Klingt nach einer
interessanten Mischung, daher werfen wir nun direkt mal einen Blick
auf den Opener „Play it loud“. Mit der bekannten Ansage von
Ringsprecher Michael Buffer beginnt das gute Stück welches sich
druckvoll und eingängig den Weg aus den Boxen bahnt, auf jeden Fall
ein toller Beginn der definitiv Lust auf mehr macht!
Der Titelsong „Rock N
Rumble“ folgt als Nächstes, hier ist es der Chorus der die Nummer
nach oben reißt denn die Strophen sind doch ein wenig einschläfernd,
aber durch den Chorus nimmt das Ganze dann dermaßen Fahrt auf das
die Füße und die Hände eindeutig im Takt mit müssen.
Der nächste Ohrwurm
der folgt ist dann „Gimme a Yeah“. Hier stimmt die Mischung aus
Melodic, Druck und Eingängigkeit wieder vollkommen, denn auf dem Weg
bis dahin und den vorherigen zwei Songs „No one can take you away
from me“ und „Fight“ ging diese etwas verloren.
Und leider kann man die
Qualität der Anspieltipps auch in der zweiten Plattenhälfte nicht
immer halten, die Songs die hier am ehesten noch richtig
durchschlagen sind „Womanizer“ sowie das abwechslungsreiche und
abschließende „Karma“. Der Rest ist leider ziemliche
Durchschnittsware, die zwar kein Totalausfall sind, aber auch nicht
wirklich vom Hocker reißen.
Anspieltipps:
Auf jeden Fall solltet
ihr euch “Play it loud”, “Rock N Rumble”, “Gimme a Yeah”
sowie “Karma” näher anhören.
Fazit :
Puh nach dem
mehrmaligen Hören des neuen THE ORDER Werks musste ich erstmal etwas
ungläubig vor mich hingucken! Das letzte Werk hatte mich richtig aus
dem Sessel gehauen, das schafft das neue Album leider zu keiner Zeit
so richtig. Viel zu viele Tracks bleiben im Mittelfeld kleben, dazu
bedient man sich zu häufig den langsameren Midtempobereich was das
Ganze ebenfalls sehr zäh macht!
So bleibt leider
abschließend nur eine solide Leistung übrig, nicht mehr aber auch
nicht weniger!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Play it loud
02.
Rock N Rumble
03.
No one can take you away from me
04.
Fight
05.
Gimme a Yeah
06.
Womanizer
07.
Turn the Pages
08.
Wild One
09.
Reason to Stay
10.
Karma
Julian
NEMESEA - Uprise
Band: Nemesea
Album: Uprise
Spielzeit: 36:58 min
Stilrichtung: Modern
Metal/Rock
Plattenfirma: Napalm
Records
Veröffentlichung:
29.04.2016
Homepage:
www.nemesea.com
Das holländische
Metal/Rock Trio NEMESEA sind nach ihrem letzten Album „The Quit
Resistance“ REZI wieder zurück mit einem neuen Langeisen! „Uprise“ heißt das
neue Werk und soll an das bisherige Schaffen der Band eins zu eins
anknüpfen.
Die Truppe rund um
Frontfrau Manda Ophuis ist ja bekannt dafür ziemlich moderne, ja
teilweise schon poppige Klänge zu frönen, das ist zwar nicht
jedermanns Geschmack vor allem beinharte Todesmetaller rollen sich
hier die Fußnägel hoch, aber der Erfolg gibt der jungen Truppe
recht!
Mal schauen ob auch das
neue Werk an den bärenstarke, letzten Output anknüpfen kann,
gestartet wird das gute Stück durch den Opener „Hear me“. Als
Opener geht die Nummer in Ordnung, aber da habe ich die Band schon
stärker gehört. Der Chorus versucht das Ganze zwar raus zureißen,
schafft es aber nicht wirklich!
Das anschließende
„Twilight“ ist dann schon von einem ganz anderen Kaliber, denn
hier zeigt sich die Band schön abwechslungsreich, in den Strophen
zart und sanft bevor man beim Chorus dann los brettert. Toller Track!
Dem steht dann auch
„Forever“ in nichts nach, gleiches Prinzip, gleiche Ohrbombe.
Und das Qualitätslevel
bleibt auch bei den anschließenden Songs richtig schön hoch, man
scheint sich jetzt ein gegroovt zu haben! „Let it burn“ und „Time
to make it“ sind wunderbar eingängige Modernmetalsongs die Fans
des Genre auf jeden Fall in Verzückung bringen wird!
Zwar haben sich in der
Folge auch ein paar schwächere Songs eingeschlichen, „Can't
believe it“ oder „Light up the Sky“ sind solche Beispiele, aber
die vorherigen Kracher sowie auch noch die ein oder andere Perle im
weiteren Verlauf trösten ohne Probleme darüber hinweg. Zuletzt
genannter Kategorie gehören auf jeden Fall noch das schnelle „Get
out“ und das in die Symphonic Ecke abdriftende, abschließende
„Hold On“.
Anspieltipps:
Dieses Mal bekommt ihr
von mir “Twilight”, “Forever”, “Let it burn” und “Time
to make it” mit auf den Weg.
Fazit :
An sich liefern NEMESEA
auf ihrem neuen Album erneut eine überzeugende Leistung ab die ohne
Probleme an die Qualität des Vorgängeralbums anknüpfen könnte.
Leider haben sich aber auch ein paar etwas schwächere Nummern,
gerade im letzten Abschnitt der Scheibe, eingeschlichen. Von daher
ist das Ganze dann “nur” eine starke Leistung mit der
entsprechenden Note geworden, aber für Fans der Band ist auch das
neue Werk “Uprise” sehr empfehlenswert!
WERTUNG:
Trackliste:
01.
Hear me
02.
Twilight
03.
Forever
04.
Let it burn
05.
Time to make it
06.
Can't believe it
07.
Light up the Sky
08.
Get out
09.
Bones
10.
Hold On
Julian
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